meroVinger - Geregelte Subwoofer

Diskussion über aktive Schallwandler

Beitragvon beltane » 06.03.2018, 23:11

Hallo Ralf,

eine einfache Integration eines Subwoofers ohne tiefergehende Kenntnisse wird nur mittels Genelec Subwoofer und Nutzung der GLM Verbindung gehen. Ist das Genelec System korrekt angeschlossen, übernimmt GLM automatisch die richtige Anpassung Subwoofer / Satelliten.

Fremdsubwoofer so zu integrieren, dass es einen bruchlosen Übergang zu den Satelliten gibt, ist deutlich schwerer.

Es besteht wie bei Merowinger die Möglichkeit, Messungen im Raum durchzuführen und dann mittels des DSPs die richtigen Einstellungen vornehmen zu können. Dies bezieht sich auf die Trennfrequenz (wobei dann eine entsprechende Einstellung in den Genelec erfolgen sollte), die Flankensteilheit, Phasenlage, Bedämpfung von Raummoden und Lautstärke. Peter kann da unterstützen. Änderst Du zentrale Parameter Deines Setups, benötigst Du ggf. erneut Unterstützung bei der Anpassung.

Eine weitere Möglichkeit wäre eine eigene Integration eines Subwoofers wie SVS oder auch andere. Die Grundeinstellungen nimmst Du selbst am SW vor und führst dann mit einer digitalen Raumkorrektur wie Acourate oder DIRAC eine Über Alles Anpassung vor. Da Du aber bereits GLM nutzt wäre das irgendwie doppelt digital angepasst. Das Vorgehen dafür ist bspw. in Fujaks oder auch meinem Thread beschrieben.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon meroVinger-audio » 06.03.2018, 23:54

Hallo Ralf,

wenn Du Dir da sehr unsicher bist und Dir der Drang nach Experimenten fehlt, dann nimm einen von Genelec. Da bist Du auf der sicheren Seite und es bleibt ein Gesamtkonzept, das wiederholt eingemessen werden kann.

Aber bevor Du mit SVS oder ähnlichem hantierst, lege ich Dir freilich meroVinger ans Herz. Ich persönlich würde mich lieber in eine DSP-Software ein wenig einarbeiten bevor ich z.B. mit 3 EQs versuche was zu richten oder mit sensationellen "3 Stopfen" für die Bassanpassung hantiere.

Viele Grüße!
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Beitragvon Ralf77 » 07.03.2018, 13:49

Hallo Frank,
Hallo Peter,

Leider bin ich gar nicht der Typ (wie ganz viele andere hier) der gerne tüftelt und experimentiert.
Wenn ich schon mal Zeit habe, dann muss alles funktionieren und passen.
Aus dem Grund habe ich mich damals auch mit gegen Acourate entschieden.

Schade...die meroVinger Subwoofer gefallen mir optisch sehr gut und dein mir sicher, dass die klanglich sehr gut sind. Hatte aber schon die Befürchtung, dass das mit der Anpassung sehr komplex sein wird.

Dann werde ich doch mal schauen, ob es ein (hässlicher) Genelec wird oder ob ich weiterhin ohne hören werde.

Grüße,
Ralf
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Beitragvon meroVinger-audio » 07.03.2018, 16:55

Oder man leiht sich sowas mal und testet.
:wink:

Viele Grüße

Peter
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Beitragvon Piano Pianissimo » 07.03.2018, 19:05

ausleihen ist mit Sicherheit nicht das bevorzugte VK-Tool der Dealer.
Ich habe mal rund 10.000 DM locker gemacht.
ein Dealer freute sich
einer wurde ein gerngesehener Berater
und der dritte war stinke sauer.
Ich demonstriere ihnen Boxen und dann kaufen sie nicht.
leider keine neg. Erfahrung eines einzelnen Kunden/Interessenten
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Beitragvon meroVinger-audio » 07.03.2018, 19:16

Danke für den Hinweis.

Ich bezog mich dabei auch auf das Ausleihen eines Subwoofers aus unserem Hause.

VG
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Beitragvon Ralf77 » 07.03.2018, 19:42

Hallo Peter,

Vielen Dank für das Angebot.
Im Prinzip würde ich das gerne annehmen...bin sogar regelmäßig in München.
Leider traue ich mir nicht zu, dass ich ein passables Ergebnis herstellen kann.
Aus diesem Grund möchte ich ungern diesen Service nutzen ohne wirkliche Aussicht auf Erfolg :cry:

Hätte mich rangetraut, wenn es eine klare „Anleitung“ geben würde, wie vorzugehen ist.
Ohne das bin ich aber komplett aufgeschmissen...und mein Interesse mich in die Materie einzuarbeiten ist bei mir nicht genügend vorhanden.

Sorry.

Grüße,
Ralf
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Beitragvon meroVinger-audio » 07.03.2018, 20:13

Haja, daß ich Dir nicht nen Woofer hinstelle und sage "viel Spaß" ist eigentlich selbstverständlich. Die Einmessung hätten wir schon übernommen.

Aber wie gesagt.. Tüte über nen Genelec, dann passt alles :cheers:
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Beitragvon meroVinger-audio » 18.03.2018, 17:56

Guten Abend,

die Familienplanung ist nun abgeschlossen und ich freue mich das größte Modell (2/46 und 3/46 außen vor) der aktiven Subwoofer vorstellen zu dürfen.
Der 1/46 hat seine finale optische Form erreicht und wird nun so das Licht der Welt erblicken.

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Der Frequenzgang ist wie üblich tadellos. Das verwendete Chassis kommt von BMS und bietet mit einem Hub von 38mm x-lin peak-peak eine solide Basis für äh... "Wums", wie wir Spezialisten in der Branche sagen!
Eckpunkte sind 2,4kW Endstufe, hochwertiges DSP mit entsprechend vielen Filtern und Flanken bis 48dB, sowie FIR-Trennung, falls gewünscht, Regelung, Display mit Touchfunktion auf der Oberseite für Lautstärke, Presetwahl, Eingangswahl und Pegelanzeigen. Abmessungen ca. 55x55/45x60cm HxBxT.

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Wers gar nicht mehr aushält, kann vorbestellen und bekommst entsprechenden Rabatt. Aber einer nach dem anderen!!

Schönen Sonntag!

Peter
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Beitragvon Mister Cool » 18.03.2018, 20:13

Hallo Peter,

Das sieht sehr imposant aus, genau nach meinem Geschmack :D

How much?

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon meroVinger-audio » 18.03.2018, 21:53

Je nach Ausführung 3,5 - 4k.

VG
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Beitragvon chriss0212 » 18.03.2018, 22:12

Haha..

Ein 18 Zöller it 19mm Hub... auf das die Sxheiben rausfliegen :)

Besser als Hubraum? .... noch mehr Hubraum.... und dann ca 15Hz linear... ein Kracher :cheers:

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon meroVinger-audio » 20.03.2018, 10:07

Schön wenn Leute aus dem Häuschen sind.
:wink:
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Den Bass von der Leine lassen

Beitragvon musikgeniesser » 26.03.2018, 11:35

Lieber Peter,
liebe Forenten,

das ist doch mal wieder ein Subwoofer, der mein Herz zum glühen bringt. Zwar habe ich -- übrigens hier im Forum -- gelernt, dass eine verteilte Mehrpunktanregung unproblematischer als eine zentrale Einpunkt-Anregung ist, also der Einsatz mehrerer kleiner Subwoofer besser als der eines großen ist, aber dazu ist zu sagen, dass man von einem großen auch auf mehrere große ausweichen könnte. Wer ko, der ko, wie man in Bayern sagt. Recht haben sie.

50 mm Schwingspulen- und 12 mm Luftspalthöhe, das sind doch mal Werte, wie man sie gerne liest (es dürfe sich um den BMS 18N862 handeln; Quelle: http://www.bmsspeakers.com/fileadmin/bm ... 012-02.pdf). Was waren das noch für Zeiten, als wir mit JBL-Chassis wie dem 2240 herumhökerten, die mit 19 mm und 9 mm "glänzten". Die maximale Auslenkung von 25 mm erklären sich nur mit der vorgesehenen Nutzung in ventilierten Gehäusen. Für geregelte Lautsprecher ist das natürlich nutzlos und es bleiben mal gerade die linearen 10 mm. Damals haben vielen uns die Augen geleuchtet und heute sagen viele von uns, früher sei alles besser gewesen. Wahrscheinlich ein und die selben.

BMS ist wohl die Kurzform von Bums, insofern passt es auch von dieser Seite. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

BMS hat geschrieben:Founded 1994 and located in Hanover...


(Quelle: http://www.bmsspeakers.com/index.php?id=company0) Hannover, ausgerechnet Hannover, die unscheinbarste unter den Halbmillionen-Großstädten Deutschlands, bringt derartiges hervor -- Chapeau! Andererseits, Continental und Bahlsen kommen ja auch von dort. In der Ruhe liegt die Kraft heißt es also auch an der Leine.

Zu der Serie: bei den großen Reihen -- also den 38 cm- und 46 cm-Reihen -- vermute ich einen diskreten Aufbau bezüglich der Verstärker: jeder Treiber hat seine eigene Endstufe. Das kann schon falsch sein, ich glaube aber, dass eine Zusammenfassung mehrerer Treiber auf eine Endstufe auf die kleineren Serien -- also den bis (nominal) 30 cm einschließlich -- beschränkt bleibt. Die Regelungselektronik braucht man -- bei entsprechender Selektion -- natürlich nur einmal. Bleibt die Frage: hat der drei/sechsundvierzig dann 7,2 kW Verstärkerleistung? Wenn man da bei Wechselstrom bleiben möchte, bräuchte man eine ordentliche Pufferung. Wenn Du, lieber Peter, einmal die Grundzüge skizzieren könntest, würde mich das sehr freuen.

Ich wünsche Dir, dass Deine Boliden eine sehr freundliche Aufnahme im Markt finden werden. Die Produkteigenschaften sprechen ja schon mal sehr dafür.

Danke für Euer Interesse

Peter
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Beitragvon meroVinger-audio » 28.03.2018, 16:32

Hallo Peter,

das richtet sich ganz danach was man haben möchte.
Der 4/26-MLK bspw. verwendet eine einzige Endstufe für alle vier Chassis. Der 4/26 verwendet 2.
Der 2/38 verwendet je nach Chassis 1 (2x800W) oder 2 Endstufen je 500W oder je 1000W.)

VG
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