Was taugt Bang & Olufsen wirklich?

Diskussion über aktive Schallwandler

Beitragvon Hans-Martin » 27.12.2015, 02:06

NNEU hat geschrieben:Interessante Presentation vom Tonmeister:
https://youtu.be/yC0hjRHCYs0

Nur am Rande: Jennifer Warnes schaffte es mit Famous Blue Raincoat bereits Februar 1987 in die Top-Charts (entgegen der Ansage bei 13:38, wo 1989 für die Aufnahme genannt werden).

Bei 14:03 sieht man einen Plan, wo welche Instrumente für Bird On A Wire platziert sind. Das finde ich viel interessanter. Sowas findet man selten.

Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Pittiplatsch » 27.12.2015, 11:44

auf alle Faelle wie ich finde eine recht sympatische Praesentation. Es wird realistisch gezeigt das es letzten Endes immer ein Kompromiss ist. Damit bleibt sicher auch die Erwartungshaltung auf dem Boden. Ich bleibe wohl lieber bei je einer Anlage eingemessen pro Raum - ist preiswerter :).

Viele Gruesse,
Tobias
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Beitragvon musikgeniesser » 28.12.2015, 14:44

Liebe Forenten,

auf die Beolab 90 bin ich vor ein paar Wochen durch Zufall gestoßen. Ich habe das Whitepaper überflogen und finde den Ansatz höchst respektabel. Ob das ein wirtschaftlicher Erfolg werden kann, ist schwer zu sagen, aber ich halte das für durchaus möglich: die B&O-Klientel ist gleichermaßen kaufkräftig wie speziell. Eine allgemeine Preisdiskussion können wir uns, so denke ich, sparen: das lässt sich alles nachlesen und braucht hier nicht wiederholt zu werden, auch, wenn ich heute so manches weniger aufgeregt formulieren würde.

B&O hatte in den 70er-Jahren einen durchaus guten Ruf, vor allem, was ihre Lautsprecher betraf. Ich hatte Ende der 70er/Anfang der 80er einmal Gelegenheit, die Beovox S75

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Quelle: http://forum.beoworld.org/cfs-filesyste ... 8.30/1.jpg

ausgiebiger zu hören und muss sagen, dass ich recht angetan war. Es war die Zeit, in der Skandinavier en vogue waren: Tandberg (auf dem Foto der Receiver in der Mitte -- sicherlich kein Zufall) hatte gerade eine ansehnliche Geräteserie auf den Markt gebracht, die auch Lautsprecherboxen einschloss.

In Hamburg gab es in der Großen Theaterstraße einen wunderbaren Händler -- Hamburger Hifi-Center -- mit einem winzigen Laden im Erdgeschoss, von dem aus man über eine Treppe in das eigentliche Geschäft im ersten Obergeschoss kam. Dort war die Werkstatt, der Hörraum und der Ausstellungsraum. Von außen nicht als Laden zu erkennen. Holzvertäfelte Wände im Hör- und Ausstellungsraum und in den Hörraum wurde man auch schon mal alleine hineingelassen: die Herren Kespohl und Ahrens waren sehr großzügige und gelassene Händler. Dort fand man dann eine Reihe ordentlicher Lautsprecher von B&O, Braun, Cabasse (leider nur die passive Galion), Canton (könnte sogar die Ergo -- Cantons erste Aktivbox -- gewesen sein), Heco, Tandberg und Yamaha vor, um einmal die Richtung zu nennen. Mein Interesse galt damals in erster Linie Cabasse, aber die B&O-Boxen wurden mir von einem der beiden Herren wärmstens ans Herz gelegt, sodass ich auch sie in meinen Vergleich einschloss. Schalten und walten durfte man im Hörraum dann alleine: am Hörplatz war ein Umschaltpult mit Lautstärkeregler. Zum Ausstellungsraum war eine sehr dicke Schallschutztür, die man von innen schließen durfte.

Kurz gesagt: die Beovox S75 konnte man absolut ernst nehmen. Das war eine sorgfältig gemachte Lautsprecherbox zum ernsthaft Musik hören, das wurde sofort klar. An Details erinnere ich mich natürlich nicht mehr, aber der Händlertipp bestätigte meinen Eindruck: das waren keine Schnacker sondern Geschäftsleute, die natürlich etwas verkaufen wollten, aber ein Interesse an zufriedenen Kunden hatten. Das ist immer noch die beste Werbung.

Insofern würde es mich nicht überraschen, wenn die Beolab 90 tatsächlich überzeugend klingen würde. Ob man einen vergleichbaren Klang für weniger Geld bekommen könnte, wäre noch wieder eine andere Frage. Wie auch die Frage nach dem Kern der Beolab 90, also die Einstellbarkeit der Abstrahlcharakteristik: bringt sie echten Nutzen und steht das in einem gesunden Verhältnis zum getriebenen Aufwand? Technisch und theoretisch ist das natürlich allemal interessant.

Hat schon irgendjemand die Möglichkeit gehabt, die Box intensiver zu hören?

Möge es nützen

Peter
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Beitragvon music is my escape » 02.04.2016, 07:10

Hallo an alle,

Ein Hörbericht über die Beolab 90 aus einem meiner Lieblingsmagazine; schön geschrieben, wie ich finde:

http://dasfilter.com/technik-wissen/ein ... r-zu-hause

Viele Grüße,
Thomas
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Beitragvon dietert » 02.04.2016, 22:59

Hallo in die Runde,

habe mir heute die Youtube-Sachen zu Beolab 90 angesehen. Ein tolles Projekt und gewissermaßen ein Mittelding zwischen Kii Three und Holoplot Wellenfeldsynthese. Alle drei sind gute Beispiele dafür, was man mit Digitalrechnern heute alles machen kann und wohin die Reise geht.

Man liest aber auch, die Firmware der ersten ausgelieferten Beolab 90 kann/konnte noch nicht ansatzweise alle Funktionen, von denen das Marketing gesprochen hat. Anscheinend befindet man sich noch in einer Lernphase. Ähnliches war übrigens auch über die Kii Three zu lesen, und die Wellenfeldsynthese entwickelt sich wohl auf einer Zeitskala von etwa 10 bis 20 Jahren.

Ich habe mich auch gefragt, wie langlebig solche Systeme am Ende sind, denen ein Massenmarkt ebenso fehlt wie eine breite technische Basis (lauter Spezialkomponenten ohne second source), und ob solchen Systemen nicht bald das Schicksal des Space Shuttle und der Concorde blüht. Für die Anschaffungskosten der oben genannten drei Lautsprechersysteme kann man sicher ein vergleichbares System aus Standardkomponenten zusammenstellen, wie handelsübliche Aktivmonitore, Subwoofer, Mini-DSP und Acourate. Solche modularen Systeme sind bestimmt anpassungsfähiger und langlebiger.

Grüße,
Dieter T.
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Beitragvon music is my escape » 03.04.2016, 08:22

Hallo Dieter,

Ich sehe das ähnlich und würde vor die Langlebigkeit bereits die Langzeittauglichkeit setzen, im Sinne der Möglichkeit, mit solchen Lösungen längerfristig entspannt und zufrieden auf hohem Niveau Musik genießen zu können. Die bisherige Erfahrung zeigt (bei der Kii scheint sich das aktuell erneut zu beweisen), dass es momentan nur ganz wenige bis fast keine "volldigitalen" LSP gibt, die einen Großteil der damit zusammenhängenden Möglichkeiten nutzen und andererseits auch erfahrenen Höhrern mittel- bis langfristig einen zufriedenstellenden Musikgenuss ermöglichen. Die Gründe hierfür liegen meines Erachtens in einer gewissen Unausgereiftheit/ einem Unverständnis der verwendeten Technologien und deren Zusammenspiel, womit wir dann irgendwie auch wieder bei dem von Dir aufgeworfenen Punkt sind.

Letztenendes kann man solche Produkte wohl am besten als wegweisende Technologieprojekte ohne großen, direkten Langlebigkeits-/ Nachhhaltigskeitsanspruch betrachten, durch die die damit gewonnenen Erfahrungen bei nachfolgenden Konstruktionen verbessert Einzug halten und u.U. sogar einem breiteren Publikum verfügbar gemacht werden können.

Viele Grüße,
Thomas
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Beitragvon beltane » 03.04.2016, 09:32

Hallo zusammen,

ganz so extrem würde ich das nicht bewerten wollen.

Voll integrierte Systeme bedeuten Fluch und Segen - wie ich finde.

Segen deswegen, weil nach initialer Konfiguration i.d.R. jeder das System bedienen und damit Musik auf sehr hohem Niveau hören kann.

Fluch andererseits, weil man für alle Systembestandteile auf Gedeih und Verderb einem Hersteller ausgeliefert ist. Stellt dieser die Entwicklung ganz ein oder entwickelt er Lösungen teilweise nicht oder stellt er nur die zweit- oder drittbeste Lösung her, dann hat man als Nutzer das Nachsehen.

Steht audiophile Optimierung im Vordergrund, dann würde ich daher immer auf einzelne Komponenten setzen. Ist die einfache Nutzbarkeit - wie z.B. bei meiner Frau - führend, dann sollte man eher auf integrierte Systeme zurückgreifen.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon beltane » 08.05.2016, 17:23

Hallo zusammen,

das B & O Aktivsystem hat mich auf der High End ebenso wenig überzeugt wie B & M. Klang irgendwie digital und unnatürlich. Für das Geld würde ich andere Systeme vorziehen.

VG

Frank
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Beitragvon NNEU » 22.12.2016, 01:57

Die Beolab 6000s waren bis jetzt meine einzigen B&O Lautsprecher.
Diese konnten keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Gestern ist mir eine andere B&O Anlage zugelaufen, eine Kombi aus neuwertigen Beolab 8000 MK2 (aka. Orgelpfeifen) und Beolab 2.

Beolab 2 hat keine Cinch Eingänge sondern nur Powerlink.
Mangels Adapter habe ich erst die Beolab 8000 alleine getestet.

Unerwartet räumlich und detailreich, nach unten hin jedoch stark beschnitten.

Kurzer Hand habe ich mir selber ein(en) Adapter(-Kabel) gebastelt; Stereo Signal + 5V Trigger auf einen 8 Pin DIN Stecker.
Dieser geht in den Beolab 2; beide Beolab 8000 werden mittels Powerlink am Beolab 2 angeschlossen.

Klanglich ergibt sich durch den Subwoofer ein ganz anderes Bild.
Der Subwoofer füllt den unteren Frequenzbereich dezent und unaufdringlich auf.

Toller Klang.
Nicht ganz auf dem Niveau der aktivierten B&W 804D2 aber dennoch sehr genießbar.

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Soviel dazu; diese positive B&O Erfahrung wollte ich euch nicht vorenthalten :wink:
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Beitragvon Rudolf » 22.12.2016, 08:01

Hallo Noel,

NNEU hat geschrieben:Toller Klang.
Nicht ganz auf dem Niveau der aktivierten B&W 804D2 aber dennoch sehr genießbar.
[...]
diese positive B&O Erfahrung wollte ich euch nicht vorenthalten :wink:

vielen Dank für deinen Bericht. Ich konnte mich dem allgemeinen B&O-Bashing ohnehin niemals anschließen. Bei B&O handelt es sich um seriöse Audioentwickler, die auch Wert auf gutes Design legen. Viele Audiophile meinen offensichtlich, Gerätschaften könnten nur dann richtig gut klingen, wenn sie diametral entgegengesetzt schlecht aussehen! Nach dem Motto: ein guter Hersteller hat keine Zeit und kein Geld für Design.

Viele Grüße
Rudolf

PS: Wo verstecken sich denn die Yamahas? :?
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Beitragvon Diskus_GL » 22.12.2016, 16:08

Hallo,

ich denke die Beolab90 sind sowas wie ein "Entwickler-Spielzeug" mit dem sie die prinzipielle Verwendung von DSPs und vor Allem variable Abstrahleigenschaften testen. Der Ursprung geht offenbar auch auf ein zuerst private realisiertes Hobby-Konzept (eines ihrer Entwickler?) zurück, nach dessen Erfolg sich B&O entschlossen hat dies als Produkt zu realisieren.
In ein paar Jahren wird es diese Technik sicherlich auch in "bezahlbareren" (und evt. auch verbesserten) Versionen geben.

Der Ansatz ist aber schon beachtlich und auch wie sie das gelöst haben..wenn es auch sicherlich weit von HighEnd o. ä. weg ist, aber das ist auch nicht die Zielgruppe von B&O.

Die Idee mit mehreren rundum angeordneten Chassis und deren separater Ansteuerung und "Korrektur" die Abstrahleigenschaften zu beeinflussen ist schon genial - und so auch nur mit DSP-Aktivtechnik lösbar. Damit hat man aber eine Box, die man (in Grenzen) an den Raum, die Aufstellung und/oder den Hörplatz und/oder an die Hörsituation anpassen kann... ohne die Boxen zu verstellen, den Raum um zu möblieren etc. eben die Box an den Raum anpassen ..nicht umgekehrt.
Das ist sicherlich für die B&O-Zielgrupe ein wichtiges Argument - insofern konequent von B&O.

Grüsse Joachim
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Beitragvon beltane » 22.12.2016, 16:21

Hallo Rudolf,

Rudolf hat geschrieben:Ich konnte mich dem allgemeinen B&O-Bashing ohnehin niemals anschließen.

Wie kommst Du denn darauf, dass es ein allgemeines B & O Bashing gibt?

Meine Aussage bspw. bezog sich ausschließlich auf die Beolab 90 und deren Vorführung auf der High End 2016. Nur in dieser Konstellation kann ich mein subjektives Urteil abgeben. Vielleicht klingt das System ja unter anderen Rahmenbedingungen deutlich besser.

Falls aber nicht, dann halte ich die Preis-/Klangrelation für deutlich unzureichend

Wie andere B&O Systeme klingen, kann ich überhaupt nicht beurteilen.

Darüber hinaus sollten sich guter Klang und schönes Design zu einem Gesamtkunstwerk ergänzen - leider ist das sehr selten der Fall.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Rudolf » 22.12.2016, 18:38

Hallo Frank,

beltane hat geschrieben:Wie kommst Du denn darauf, dass es ein allgemeines B & O Bashing gibt?

Meine Aussage bspw. bezog sich ausschließlich auf die Beolab 90 und deren Vorführung auf der High End 2016.

ich habe mein Empfinden aufgrund von langjährigem Mitlesen in diversen Audioforen kundgetan (deswegen "allgemein"). Deinen Bericht hatte ich dabei überhaupt nicht auf dem Schirm.

Viele Grüße
Rudolf
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Beitragvon Marbello » 22.12.2016, 23:58

Ich hatte vor kurzem mit einigen HiFi Freunden die Gelegenheit im B&O Zentrum im Stilwerk Berlin die 90 zu hören.
Wir waren angemeldet und die LS waren mit der neuesten Software versehen und auf den Raum eingemessen worden. An Musik hatten wir u.a. eine Nagra mit Masterbändern mitgebracht,Klassik,Jazz,Gesang.
Die Erwartung war schon beträchtlich und wurde vollumfänglich leider enttäuscht.
Keiner der Anwesenden konnte den LS etwas über reines Mittelmaß hinausgehendes abgewinnen.
Weder die Raumabbildung noch die Klangfarben diverser Instrumente,insbesondere auch Klavier,konnten überzeugen.Auch an Dynamik kam wenig rüber.Einzig einer klassischen Gesangsaufnahme konnte ich bezüglich der Stimmabbildung etwas abgewinnen.
Natürlich kann man damit Musik hören aber gemessen an Preis und konstruktivem Aufwand in meinen Augen wirklich ein schwaches Ergebnis.
Ich kenne keine anderen B&O Lautsprecher ,deshalb soll dies nicht als pauschale Markenverurteilung verstanden werden.Es bezieht sich nur auf diesen einen Höreindruck.
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Beitragvon NNEU » 23.12.2016, 00:51

Hallo Fritz,

Ich habe die Beolab 90 noch nicht gehört, deshalb will ich mich zum Klang nicht äussern.

Es darf jedoch zweifelsfrei behauptet werden, dass Beolab 90 der technisch fortschrittlichste Lautsprecher überhaupt ist.
Es wurden ganz offensichtlich nur die besten Komponenten verwendet und B&O hat mit Geoff Martin einen sehr kompetent anmutenden Akustiker.

Ich behaupte, das Problem liegt nicht beim Beolab 90 sondern beim Hörer.

Wir sind es alle gewohnt falsch zu hören.

Raumabbildung noch die Klangfarben.... konnten überzeugen


Wodurch soll die Raumabildung auch kommen ?
Im Aufnahmestudio gibt es keine Räumlichkeit, ausser es ist eine Live-Aufnahme.
Der Hörraum kann auch keine künstliche Räumlichkeit bringen, genau dass soll Beolab 90 ja bewirken.

Stellen wir das ganze mal um: Sagen wir, deine Lieblingskünstler geben ein live Konzert in einem RAR, worin sich auch das Publikum befindet.
Meinst du das würde klingen ?
Vermutlich so ähnlich wie Beolab 90 :lol:

Etwas weit hergeholt; das ganze erinnert mich jedoch an Platons Höhlengleichnis :roll:


Viele Grüsse,
Noel
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