Zuwachs der Nubert nuPro-Serie: A-500 und A-700

Diskussion über aktive Schallwandler

Zuwachs der Nubert nuPro-Serie: A-500 und A-700

Beitragvon nestorred » 07.10.2015, 11:31

Liebe Forenten,

ich zitiere aus dem aktuellen Newsletter der Fa. Nubert:

Nubert hat geschrieben:Die nuPro-Serie wächst: A-500 und A-700

Mit den Modellen A-500 und der A-700 erweitern wir unsere erfolgreiche nuPro-Reihe um zwei Standlautsprecher. Damit tragen wir vielfachen Kundenwünschen nach aktiven Standboxen Rechnung. Die beiden neuen Aktivistinnen bauen auf die bewährte Technologie ihrer kompakten Vorgängerinnen auf, weiten das erfolgreiche Konzept aber aus. So präsentiert sich die nuPro A-500 als attraktive Säulenlautsprecherbox, die angesichts ihrer schlanken Abmessungen dank Bassreflextechnik und Langhubchassis mit erstaunlicher Pegelfestigkeit und profunder Basswiedergabe verblüfft. Die nuPro A-700 ziert als neues Flaggschiff unsere beliebte Baureihe. Mit gleich vier Tief- und Mitteltönern mit 180 Millimetern Durchmesser sowie einer Musikleistung von zweimal 110 und einmal 380 Watt demonstriert sie die Ausbaufähigkeit der nuPro-Plattform.

Die beiden Neuzugänge profitieren von der gleichen innovativen Verstärkertechnologie, dank der auch die kompakten Modelle der Serie mit praktisch rauschfreier Wiedergabe verblüffen. Auch sie verfügen über einen Digitalen Signalprozessor (DSP), der umfangreiche Klangeinstellungen ermöglicht, um die Wiedergabecharakteristik an die Raumgegebenheiten oder die persönlichen Hörvorlieben anzupassen. Zu den Neuerungen der Plattform zählen ein USB-Versorgungsausgang zum Anschluss von Drahtlos-Adaptern, eine verbesserte Fernbedienung und ein effizienteres, leistungsfähigeres Netzteil. Weitere technische Details finden sich auf den Produktseiten der A-500 und A-700 sowie in einem Interview mit unserem Entwickler Markus Pedal, das wir im nuForum veröffentlicht haben.

Die nuPro A-500 und A-700 sind demnächst zum Stückpreis von 895,- respektive 1.265,- Euro in kleinen Stückzahlen erhältlich. Wir bitten um Verständnis, dass unser Lieferkontingent in diesem Jahr sehr begrenzt sein wird; die Hauptlieferung wird wohl erst Anfang Januar in unserem Lager eintreffen. Das Warten wird sich aber auf jeden Fall lohnen!

Für Interessenten: http://www.nubert.de/nupro-serie/420/

Ich werde mir die neue LS anhören und bin schon gespannt.

Herzlich

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Beitragvon Rudolf » 07.10.2015, 11:56

Hallo Max,

vielen Dank für diesen Hinweis. Ich habe mal eine Fotomontage der beiden Lautsprecher ohne/mit Frontabdeckung gemacht:

Bild

Die Abmessungen betragen:

nuPro A-500: 102,5 x 26 x 26 cm (Tiefe)

nuPro A-700: 114,5 x 32,5 x 35 cm (Tiefe)

Viele Grüße
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Beitragvon MichaNRW » 07.10.2015, 12:45

Glückwunsch zum hübschen nuPro Zuwachs! Macht einen schlanken Fuß. ;)

Lt. Stereoplay "... ist die nuPro die beste aktive Standbox unter 10 000 Euro".

He, geht das jetzt immer weiter so!? Die Glaubwürdigkeit der großen HiFi-Magazine leidet in meinen Augen doch schon arg und das nicht erst seit dem Kii Testfazit. :x

Nun ja, ich hoffe auf Gutes Testen. :|

Grüße
Michael
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Beitragvon NNEU » 07.10.2015, 13:01

Hallo,

Nubert hat geschrieben:... schickt das Signal anschließend immer noch in digitaler Form an die Endstufen, von wo es direkt die Membranen der Chassis in Schwingungen versetzt.

Könnte mir bitte jemand erklären wie das funktioniert?

Grüsse,

Noel
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Beitragvon nestorred » 07.10.2015, 13:07

MichaelNRW hat geschrieben:Lt. Stereoplay "... ist die nuPro die beste aktive Standbox unter 10 000 Euro".

... deswegen habe ich es nicht mit übernommen. 8)

Aber man wird tatsächlich ratlos. :cry:

Herzlich

Max
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Beitragvon Frederik » 07.10.2015, 17:26

Hallo zusammen,

Sehr schön!

Genau solche Lautsprecher hätte ich mir gewünscht als ich vor fast drei Jahren angefangen habe mich nach aktiven Lautsprechern umzusehen.

Bezahlbare, schicke aktive Standlautsprecher. Ich denke die werden ganz ordentlich klingen.

Die Auswahl an aktiven Lautsprechern wächst also täglich, so muss das sein! :cheers:

Grüße,
Frederik
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Beitragvon FUSION5 » 07.10.2015, 22:00

NNEU hat geschrieben:Hallo,

Nubert hat geschrieben:... schickt das Signal anschließend immer noch in digitaler Form an die Endstufen, von wo es direkt die Membranen der Chassis in Schwingungen versetzt.

Könnte mir bitte jemand erklären wie das funktioniert?

Hallo Noel,

hierzu aus dem Testbericht der A-300 bei fairaudio:

fairaudio.de hat geschrieben:Nubert spricht im Zusammenhang mit seinen nuPros von „Digitalverstärkung“. Hm, dass Class D - und es sind Class-D-Endstufen in den A-300 verbaut - nicht Class Digital heißt, wissen wir. Das dieser Verstärkungsart meist zugrundliegende Prinzip, die Pulsweitenmodulation, arbeitet nämlich grundsätzlich analog: Liegen die Informationen doch in der Pulsweite, die einen stetigen Werteverlauf annehmen kann. Entsprechend wird in digital ansteuerbaren Aktivboxen hinter dem DSP meist D/A-gewandelt - das analoge Signal kann dann beliebig (Class A, Class AB oder Class D) weiterverarbeitet beziehungsweise verstärkt werden. Mit diesem Grundwissen im Hinterkopf wollte ich von Markus Pedal, einem der Ziehväter der nuPro-Reihe, wissen, was denn das Besondere an der nuPro-Lösung sei und wieso man denn überhaupt von Digitalverstärkung spreche. Und ich erhielt eine druckreife Antwort:

„Bei Class D wird, wie von Ihnen richtig bemerkt wurde, ein pulsweitenmoduliertes Signal erzeugt, indem das zu verstärkende analoge Signal mit einem Dreiecksignal verglichen wird. Das Resultat ist ein wertediskretes, aber zeitkontinuierliches Signal (zwei Amplitudenzustände, aber beliebige Pulsweite). Es ist also kein vollständig digitales, aber auch kein analoges Signal, sondern eine Art Hybrid. Es kann daher auch nicht von einem Digitalverstärker gesprochen werden.

In den neuen nuPros wird nach dem DSP keine D/A-Wandlung durchgeführt. Das Signal wird innerhalb des DSPs mathematisch umgerechnet, sodass ein pulsweitenmoduliertes Signal entsteht, das anschließend mit einer Endstufe im Schaltbetrieb verstärkt werden kann. Dieses im DSP erzeugte PWM-Signal ist sowohl werte- als auch zeitdiskret und daher rein digital. Es kann also hier im Gegensatz zu Class D von einem Digitalverstärker gesprochen werden.

Bedingt durch das Fehlen einer D/A-Wandlung mit anschließender Pulsweitenmodulation zwischen DSP und Endstufe kann ein verblüffend geringes Rauschniveau erreicht werden. Besonders bei Verwendung eines Digitaleingangs der nuPro kann der Signalweg bis zuletzt digital bleiben. Unnötige Wandlerverluste werden so vermieden.“

Gruß
Michael
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Beitragvon Tinitus » 07.10.2015, 22:44

Hallo,

das funktioniert wohl wie bei der Dynaudio XD Serie mit der Verstärkung ohne DA-Wandlung. Ich erhebe allerdings Einspruch, die Dinger können zum halben Preis nicht einen kleinen Ticken besser sein als meine Orkane. :wink:

Wie dem auch sei, Quadral hat ja nun im Vergleich zu manch anderer Marke schon einen schlanken Vertrieb, Nubert schlägt das ja noch mal mit dem Direktvertrieb. Allerdings weiß ich nicht, wie es bei Nubert mit dem Aufstellen und Einrichten der LS geht, da hat man, wenn man im Fachhandel kauft wahrscheinlich etwas mehr Unterstützung. Rein optisch hauen mich die Nuberts nicht vom Hocker, aber das Preis/Leistungs-Verhältnis ist meist sehr gut. Schön ist ja, dass es für (fast) jeden eine passende Lösung gibt.

Gruß

Uwe
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Beitragvon Jabuan » 08.10.2015, 08:12

Ich bin auch sehr gespannt, wie die Lautsprecher im Vergleich zu meinen NuVero 14 klingen werden.

Gewünscht habe ich mir schon eine Weile aktive Standboxen, daher hoffe ich das Nubert das Portfolio um NuPros mit NuVero Chassis erweitern wird.
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Beitragvon Joerghag » 08.10.2015, 10:05

Tinitus hat geschrieben:Ich erhebe allerdings Einspruch, die Dinger können zum halben Preis nicht einen kleinen Ticken besser sein als meine Orkane. :wink:
[...]
Allerdings weiß ich nicht, wie es bei Nubert mit dem Aufstellen und Einrichten der LS geht, da hat man, wenn man im Fachhandel kauft wahrscheinlich etwas mehr Unterstützung.

Ich glaube schon, dass sie das können. 8) :wink: Nubert hat das ja schon mit den kleineren Pros gezeigt. Wer ist eigentlich Quadral? :roll:

Läßt du dir die LS wirklich vom Fachhändler aufstellen? Klar beim Direktvertrieb hast du da keine Hilfe oder auch, da redet dir keiner rein ... :D

Ich glaube da wächst einigen kleineren Aktivherstellern echte Konkurrenz heran.

Gruß Jörg
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Beitragvon FUSION5 » 08.10.2015, 11:02

Joerghag hat geschrieben:Ich glaube da wächst einigen kleineren Aktivherstellern echte Konkurrenz heran.

Ich weiß nicht, ich finde die nuPro Reihe ist aufgrund ihrer Elektronik schon sehr speziell. Die Zielgruppe liegt wohl einfach eher im Mainstream-Bereich. Klar hat das auch Vorteile. Wer eine schlanke Anlage sucht, braucht nur ein Pärchen nuPros und dazu eine (vorzugsweise digitale) Quelle. Der DAC ist konstruktionsbedingt gleich eingebaut und eine Lautstärkeregelung ist auch dabei. Wenn der Lautsprecher noch entsprechend klingt, kann das eine schöne Minimallösung sein.

Dafür bekommt man eben auch ein paar Nachteile:
- Sämtliche Analogquellen müssen durch den Cirrus Logic CS 5364 gewandelt werden. Damit kann man aus meiner Sicht die Verwendung mit hochwertigen DACs und/oder Vorverstärkern vergessen. Das wird wohl eher dazu gedacht sein, um auch mal ein Smartphone anklemmen zu können.
- USB ist auf 16/48 limitiert, unterstützt aber wenigstens Kernel-Streaming.
- Bleiben also nur noch die beiden SPDIF Eingänge, die mit 24/96 Support mehr Spielraum bieten.

Mein Bastlerherz lässt das alles nicht gerade höher schlagen. :oops:

Für eine aktive nuVero würde ich eine rein analoge Technik erwarten. Die Frage wäre eher, ob Nubert hier überhaupt Handlungsbedarf hat.

Grüße
Michael
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Beitragvon beltane » 10.10.2015, 07:31

Hallo zusammen,

ich werde die Lautsprecher für unser Wohnzimmer mit in die Auswahl einbeziehen. Für das kommende Jahr hatte ich hier sowieso eine Anschaffung geplant und halte die Lautsprecher konzeptionell sowie preismäßig für mehr als spannend.

Kurz zur D/A-Wandlung: Geht man digital in die Box, wird nach meinem Verständnis gar nicht mehr analog gewandelt - NAD und Dynaudio verfolgen z.B. ähnliche Konzepte. Somit ist die Qualität der Wandlung irrelevant. Lediglich bei Wiedergabe von Phono, Tonband etc. käme die Wandlung noch zum Einsatz. Da ich eh nur digital abspiele, ist dieser Punkt für mich unbedeutend.

Nachteil ist allerdings, dass 24 Bit 192 KHz nicht verarbeitet werden können, bei 24 Bit 96 KHz ist Schluss, und das auch nur mit SPDIF. Da ist Dynaudio mit der XD Reihe besser. Ob es sich klanglich auswirkt, bleibt offen.

Natürlich ist Nubert mainstream. Und da guter Anzeigenkunde bei Stereoplay, sind deren Bewertungen bzw. Beurteilungen sicher mit Vorsicht zu genießen. Aber 61 Klangpunkte sind schon ein Wort, selbst wenn etwas Bonus abgerechnet werden müsste. Und das bei einem Preis von 2.600,00 € je Paar, Vorverstärker, DA Wandlers etc. entfallen. Kommt meiner Frau sehr entgegen, da wir unser Wohnzimmer aus ihrer Sicht dann nicht mit einen Gerätepark verschandeln. Hilft also ihrem ästhetischen Empfinden und meinem klanglichen Bedürfnis. :D

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Ikarus » 14.10.2015, 21:36

Man stelle sich vor: Für den Preis einer Kii3 kann man sich vier Paare A-700 ins Haus holen, je eins fürs Wohnzimmer, Schlafzimmer, Badezimmer und Gästeklo. Ein Hoch auf die fernöstliche Warenproduktion. :cheers:

Ui, bei der Genelec 8351 ist ja auch bereits bei 96 kHz Schluss.
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Beitragvon Pitviper » 20.10.2015, 08:20

Hi,

konnte die 700er schon jemand hören? Absolut interessante Lautsprecher, wären für mein Wohnzimmer sicher was feines. :cheers:

Die Kii sind natürlich optisch schön und sehr dezent, aber bei dem Preis dürfte es bei mir dann eine Geithain 901K sein.

beste Grüße
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Beitragvon Joerghag » 20.10.2015, 12:27

Ikarus hat geschrieben:...
Ui, bei der Genelec 8351 ist ja auch bereits bei 96 kHz Schluss.


... wo hast du denn diese falsche Information her? Alle Genelec LS der 82xx/ 83xx/ 12xx Serie sowie die Subwoofer der 72xx/ 73xx Serien akzeptieren digitale Audiosignale (AES/EBU) mit Abtastraten von 32 - 192 kHz.

(siehe z.B. Seite 11 http://www.genelec.com/sites/default/fi ... _opman.pdf )
Gruß Jörg
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