Subwoofer für 24qm Raum? Elac 2090?

Diskussion über aktive Schallwandler

Beitragvon beltane » 04.05.2017, 22:11

Hallo Gert,

welche Frequenzen an welchem Hörplatz welche Moden erzeugen / verstärken und an welchem Vorplatz im gegebenen Raum Basslöcher durcjh die Aufstellung der Subwoofer minimiert werden können, hängt ganz wesentlich von der Raumgeometrie ab. Zur Ermittlung des optimalen Hörplatzes und der optimalen Aufstellung der Subwoofer bei gegebener Raumgeometrie kannst Du bspw. den Hunecke Rechner nutzen:

https://www.hunecke.de/de/rechner/raumakustik.html

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon totti1965 » 05.05.2017, 11:08

Hallo Gert,

könnte Dich interessieren: Ich sehe grade, meine "Lieblings-Postille" Hobby Hifi (das Magazin von Selbstbau-Papst Bernd Timmermanns) hatte ein Subwoofer Spezial (5/2016), das man nachbestellen könnte. Jede Menge Daten, Fakten, Subwooferwissen....

hier der link:
http://www.hobbyhifi.de/Archiv/16/05_16/05_16.html

Immer nur das Beste,

Thorsten
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Beitragvon treble trouble » 07.05.2017, 16:44

Hallo,

Danke Frank und Thorsten für die Links.

Wie sind die Abacus und Nubert Subwoofer zu bewerten? Zumindest die Abacus sind doch auch geregelt, oder? Hubert scheint nicht geregelt, sondern nur DSP-gesteuert zu sein?

Gruß
Gert
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Beitragvon beltane » 07.05.2017, 17:52

Hallo Gert,

also: Abacus nutzt eine spezielle Verstärkerschaltung und bezeichnet dies auch als Regelung. Über eine sensorbasierte Regelung verfügen Abacus Lautsprecher nicht. Backes & Müller sowie Merowinger setzen diese für den Bass ein. Bei Silbersand sind sämtliche Chassis sensorgeregelt, bei AGM alle Chassis mit Ausnahme des AMT, dieser ist stromgegengekoppelt. Und Velodyne nutzt die Sensorregelung bei den sehr hochwertigen Subwoofern.

Dabei ist zu beachten, dass es verschiedene Technologien für die sensorbasierte Regelung gibt, Details findest Du unter:

viewtopic.php?f=16&t=1089&p=118256&hilit=Sensorregelung#p118256

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon treble trouble » 10.05.2017, 19:26

Hallo Frank,

beltane hat geschrieben:Abacus nutzt eine spezielle Verstärkerschaltung und bezeichnet dies auch als Regelung. Über eine sensorbasierte Regelung verfügen Abacus Lautsprecher nicht. Backes & Müller sowie Merowinger setzen diese für den Bass ein. Bei Silbersand sind sämtliche Chassis sensorgeregelt, bei AGM alle Chassis mit Ausnahme des AMT, dieser ist stromgegengekoppelt.


Nur Silbersand und AGM regeln oberhalb des Basses? Schanks auch nicht?

Wenn man einen geregelten Subwoofer (bspw. Merovinger) hat, welche Aktiv-Lautsprecher kombiniert man denn dann am besten mit diesen? Es müssen dann ja keine großen Boxen mehr sein. So eine kleine Silbersand Delphi wäre etwas feines, ist aber leider zu teuer. Wird die Auswahl mit einem Subwoofer eher größer, weil kleinere Boxen funktionieren, die alleine zu dünn klingen, oder schränkt man die Auswahl damit eher ein, weil große Boxen keinen Sinn mehr machen, da man sonst den Bassbereich doppelt abgedeckt, also einmal umsonst gekauft hätte?

Hört man bei der Kombination von geregeltem Subwoofer und ungeregelten Lautsprechern quasi einen Bruch, weil der Tiefbass knackig scharf ist, wo der restliche Frequenzbereich von der Exaktheit nicht mithalten kann?

(Hmm, stelle ich blöde Fragen?)

Gruß
Gert
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Beitragvon beltane » 10.05.2017, 22:17

Hallo Gert,

erwischt - Schanks Audio regelt bis 2.000 Hz mit Sensor und ab 800 Hz zusätzlich strombasiert. Darüber hinaus kommt ein DSP mit FIR Filtern zum Einsatz. Es handelt sich also um ein digitales Konzept.

Zur Frage, ob ein sensorgeregelter Subwoofer besser mit ebenfalls sensorbasierten Satelliten kombiniert werden sollten, gibt es im Forum ganz sicher unterschiedliche Auffassungen.

Ich persönlich bin der Auffassung, dass im Mittel- und Hochtonbereich die Reglung nicht die zentrale Anforderung darstellt. Ich kenne hier geregelte und ungeregelte Systeme, die mich sehr überzeugen konnten.

Ich persönlich würde einen bzw. zwei Subwoofer bis 80 Hz laufen lassen. Damit müssen Satelliten alle Frequenzen über 80 Hz wiedergeben. Sie sollten das unangestrengt leisten können - also am besten auch tiefere Frequenzen problemlos spielen. Dann dürften sie ab 80 Hz ganz entspannt auspielen.

Wichtig ist Zeitrichtigkeit und Raumanpassung - bei letzter durch Anpassungen im Raum und ggf. digitale Korrektur.

Die Wahl des passenden Lautsprechers hängt von Deinem Geschmack ab. Bei aktiven Lautsprechern unter 10.000,00 € kämen u.a. Neumann, KS Digital, Abacus, Backes & Müller, Genelec, Schanks Audio, Aurum, Nubert etc. in Frage.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Horse Tea » 10.05.2017, 22:51

treble trouble hat geschrieben:Wenn man einen geregelten Subwoofer (bspw. Merovinger) hat, welche Aktiv-Lautsprecher kombiniert man denn dann am besten mit diesen? Es müssen dann ja keine großen Boxen mehr sein. So eine kleine Silbersand Delphi wäre etwas feines, ist aber leider zu teuer. Wird die Auswahl mit einem Subwoofer eher größer, weil kleinere Boxen funktionieren, die alleine zu dünn klingen, oder schränkt man die Auswahl damit eher ein, weil große Boxen keinen Sinn mehr machen, da man sonst den Bassbereich doppelt abgedeckt, also einmal umsonst gekauft hätte?

Hört man bei der Kombination von geregeltem Subwoofer und ungeregelten Lautsprechern quasi einen Bruch, weil der Tiefbass knackig scharf ist, wo der restliche Frequenzbereich von der Exaktheit nicht mithalten kann?


Hallo Gert,

es gibt keine blöden Fragen, nur dumme Antworten :D. Na dann man los. Ich meine, Du kannst neben kleinen, aber z.B. von 100-20.000 Hz guten LS auch große LS gut mit einem präzisen, aktiven Sub ergänzen. Die Regelung spielt nur beim Sub eine Rolle und ist auch da Anschauungssache. Ich neige aber der Regelung beim Sub zu, der Bass ist präziser.

Deine letzte Frage würde ich so beantworten: darin sehe ich gar kein Problem. Eine andere ist die Einbindung eines (oder von, besser, zwei) Subs. Hier sollte eben idealerweise eine gemeinsame Eimessung von Haupt LS und Sub(s) erfolgen. Bei meinem Trinnov gibt es 2.1 und 2.2, d.h. die Vorgabe, ob ein oder zwei Subs (doppel mono oder stereo) eingebunden werden sollen. Diese erfolgt dann unter Verwendung einer aktiven, elektronischen Frequenzweiche, wobei bei Trinnov die Trennfrequenz frei wählbar und unabhängig von der Einmessung ist. Diese kann dann nach Gehör erfolgen, was ich als ideal ansehe.

Viele Grüße
Horst-Dieter
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