Der zweit-fortgeschrittenste Lautsprecher: Beolab 50

Diskussion über aktive Schallwandler

Beitragvon phase_accurate » 27.10.2017, 14:30

Für die Forenten aus dem Badischen, die diese auch einmal hören möchten: Im B&O Center in Freiburg habe ich die Dinger auch schon rumstehen sehen.

Gruss

Charles
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phase_accurate
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Beitragvon Urs » 27.10.2017, 17:48

Können diese neuen BEOLAB's 50 auch rein analog, z.b. via XLR-Kabel , angesteuert werden oder ausschliesslich digital ?
(in den WEB- Infos sieht’s nach „nur digital“ aus, wie ich befürchte… :? )

Gruss

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Beitragvon RayDigital » 27.10.2017, 20:57

Hallo Urs,

Du kannst in der Tat analog per RCA in den Master-Lautsprecher der Beolab 50 gehen.
Wie der Zufall so will, konnte ich heute während meines Urlaubs am Bodensee die Beolab 50 ausgiebig bei “Hifi Blank“ in Lindau Probehören. Meine Eindrücke sind überwiegend positiv.
Angeschlossen waren die Lautsprecher analog über den RCA-Ausgang eines B&O Fernsehers, der Zugang auf eine NAS bzw. einen Medienserver im lokalen Netzwerk des Händlers hatte, sprich die DA-Wandlung vor den Beolab 50 fand über den DAC im B&O-Fernseher statt.
Ich habe im Sweetspot zwischen den Lautsprechern in ca. 3 Metern Entfernung gesessen, die Lautsprecher waren ca. 2 Meter voneinander entfernt. Die Boxen waren wandnah aufgestellt, über das User Interface des Master-Lautsprechers wurden zuvor alle Klangbeeinflussungen wie Bass- oder Höhenanhebung oder Loudness abgestellt. Die Beolab 50 waren (noch) nicht auf den Hörraum und -position eingemessen. Die Lautstärke hatte ich während der gut 30-minütigen Hörsession zwischen 50-55 % der Maximallautstärke eingestellt.
Gut gefallen haben mir die Räumlichkeit und die Loslösung des Klangbildes von den Lautsprechern sowie die Qualität und Stärke des Basses. Stimmen von Mark Knopfler und Gregory Porter klangen überzeugend und realistisch, Schlagzeugbecken und David Sanborn‘s Saxophon auf dem gemeinsamen “Double Vision“ Album mit Bob James allerdings leicht angestrengt. Das führe ich entweder auf die schlechte Aufnahme aus den 80ern oder eben auch auf die vermutlich eher mindere Qualität des DACs im B&O Fernseher zurück. Ich bin davon überzeugt, dass auch diese DSP geführten Lautsprecher von guter Elektronik vor der Lautsprecher internen Datenbehandlung profitieren.

Gruß,
Raimund
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