Welche aktiven Manger-LS für 25 m²?

Diskussion über aktive Schallwandler

Welche aktiven Manger-LS für 25 m²?

Beitragvon willguthören » 30.12.2017, 06:09

Hallo Foristen,

mein Hörraum mißt um die 25m² und hat eine Ziegellage weniger als ein normaler Wohnraum. Muß die Höhe nochmal genau nachmessen...

Nun die Frage an die Wissenden, welcher aktive Manger sollte besser funzen? Die MSM S1 oder die kleinere C1?

Hörgrüße Ronny
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Beitragvon Hans-Martin » 30.12.2017, 06:53

Hallo Ronny,

die genaue Raumlänge (Stereoachse) ist das entscheidende Maß, viel wichtiger als die exakte Nennung der Deckenhöhe. Solange sie sich im üblichen Bereich bewegt, spielt die Decke kaum eine Rolle. Die Raumlänge bestimmt die Raumresonanzen, die 1. Mode ist idR diejenige mit der geringsten Dämpfung, zu ihr sollte die untere Grenzfrequenz des LS angemessenen Abstand haben.

Ob du dich dann für einen oder 2 Tieftöner entscheidest, könnte man fast für Geschmackssache halten, würde ich aber davon abhängig machen, wieviel absorbierende Flächen in der Polarisationsebene der TT-Membranen mitschwingen können.

Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Zwodoppelvier » 30.12.2017, 09:02

Hallo Ronny,

ergänzend möchte ich auf diesen Faden zur MSMs1 hinweisen
-> viewtopic.php?f=16&t=2077&start=0

Technisch (Elektronik, Chassis) sind beide Versionen wohl identisch. Sicherheitshalber könntest Du beim Hersteller selbst nachfragen. Habe damals immer sehr netten und offenen Kontakt gehabt.

Viele Grüße
Eberhard
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Beitragvon Bassmann » 30.12.2017, 14:19

Hallo Ronny,
die beiden Modele S1 und C1 haben das gleiche Innenvolumen. Der Studiomonitor C1 ist nur doppelt so tief, bei halber
Höhe des Standmodels S1. Auch die technischen Daten sind gleich.
Zum Vergleich die C1: http://www.manger-msw.de/de/systeme/produkt/manger-c1 und
hier die S1: http://www.manger-msw.de/de/systeme/produkt/s1
Auch die damaligen diversen Testberichte liessen keinen wesentlichen klanglichen Unterschied erkennen.
Nur die Optik der beiden Schönlinge ist schon stark unterschiedlich -> Wie hoch ist Dein HAF / WAF ?

Nicht ganz uneingennützig verweise ich auf meine C1 hier im Aktiven-Markt, schau doch mal rein.

Grüße vom Guten Stern,
Bassmann Ralph
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Beitragvon zebaoth » 30.12.2017, 18:08

Ciao Ronny

Ich hatte die MSMs1 und kann sie Dir nur empfehlen - kenne den Designer der Standbox.

Akustisch bietet sie den Vorteil, dass der Abstand vom Manget-Wandler zur Gehäuseoberkante grösser ist, als bei der MSMc1. Was einen positiven Einfluss bezüglich dem Abstrahlverhalten des Manger-Wandlers mit sich bringt - vor allem bei den Höhen. Somit vergrössert sich auch der Sweetspot, was bei der MSMc1 oft und zu recht bemängelt wird.

Wünsche Dir viel Freude damit.
Gruss Patric
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Beitragvon willguthören » 30.12.2017, 23:49

Hallo Ralph,
WAF ist völlig egal, meine Gattin meidet den Hörraum, außer mich zum Essen zu holen."ggg"
Bei mir gilt der MMEG (mir muß es gefallen :cheers: ) und da kommen ausschließlich LS in mattweiß in Frage.
Also fallen Deine volle Kanne durchs Raster!
Der Sweetspot ist auch wurst, weil ich Alleinhörerer bin und mir den Hörsessel so zurechtrücken kann, wie es mir am besten gefällt.
Hörrgrüße Ronny
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Beitragvon willguthören » 04.01.2018, 11:47

Hallo,
ich hätte noch eine Frage zu der MSM C1. Wie wirkt sich das Zusatzbaßmodul aus?
Hörgrüße Ronny
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Beitragvon beltane » 04.01.2018, 12:19

Hallo Ronny,

der folgende Bericht sollte eine Reihe Deiner Fragen klären:

http://www.professional-audio.de/test-n ... ger-msmc1/

Zum Zusatzbassmodul wird dort geschrieben:

"Kommen wir zur weiteren Ausstattung, namentlich den Anschlüssen, Pegel- und Klangstellern. Eingangsseitig stellt der MSMc1 eine XLR-Buchse zur Verfügung, oberhalb des Kühlkörpers findet sich noch eine Anschlussbuchse für ein Speakon-Kabel. Darüber lässt sich auf Wunsch das sogenannte MSMc1 LF-Modul anschließen. Dabei handelt es sich um einen zusätzlichen, passiven Tieftonlautsprecher (Paarpreis 1.520 Euro), der den eingebauten Tieftöner entlastet. Das LF-Modul ist also kein Subwoofer, der den Bassbereich nach unten hin erweitert, sondern teilt sich die Bassarbeit mit dem eingebauten Woofer. Faktisch bedeutet das einen Leistungsgewinn vor allem bei hohen Abhörpegeln, da sich die Auslenkamplitude des eingebauten Tieftöners halbiert und dieser später in die Begrenzung fährt. Solange der MSMc1 in kleinen Regien als Nahfeldmonitor zum Einsatz kommt, bedarf es des LF-Moduls nicht. In größeren Räumen kann der MSMc1 jedoch laut Manger auch eingesetzt werden – dann eher als Midfield-Monitor. In diesem Fall erweist sich der passive Ergänzungs-Tieftöner als sinnvolle Investition, um auch bei den zwangsläufig höheren Pegeln keine Klangeinbußen hinnehmen zu müssen. Zur Anpassung an das Zusatz-Tieftonmodul gibt es auf der Rückseite einen Schiebeschalter, der eine Absenkung des Basspegels um sechs Dezibel bewirkt."

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon willguthören » 04.01.2018, 12:23

Hallo Frank,
danke, das hatte ich schon gelesen. Die Frage bezog sich eher auf Höreindrücke.
Die RL901K profitiert ja auch von Zusatzbässen obwohl es nicht tiefer geht als der LS ohnehin schon kann!
Hörgrüße Ronny
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Beitragvon beltane » 04.01.2018, 12:28

Hallo Ronny,

okay - dann hilft es nicht wirklich, da persönliche Höreindrücke nur begrenzt vermittelt werden, allerdings habe ich den Bericht so verstanden, dass es zu klanglichen Verbesserungen bei höheren Pegeln im Bassbereich kommt, weil der aktive Basslautsprecher dann weniger Arbeit verrichten und einen geringeren Hub verrichten muss. Vermuten würde ich also eine sauberere Basswiedergabe bei höheren Pegeln. Das ist aber eben nur eine Vermutung und kein Hörbericht.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Zwodoppelvier » 04.01.2018, 12:54

Hallo miteinander,

die Standvariante bietet als "Wohnzimmerbox" diese Option wahrscheinlich nicht(?). Wäre dies ggf. ein entscheidungsrelevanter Aspekt?

Gruß Eberhard
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Beitragvon wgh52 » 04.01.2018, 13:19

Hallo Ronny,

eine, meiner Erinnerung nach, sehr gelungene Manger Konstruktion ist die Sonus Natura Stella, die ich in meinem 43 m² Raum bereits vorgeführt bekam. Das ging bei 2 m Hörabstand und auch im restlichen Raum sehr gut, auch ohne Subwoofer. Einfach mal bei Cay-Uwe nachfragen, ich denke er baut sie noch, auch als Aktivversion mit elektronischen Raumanpassungen...

Grüße,
Winfried

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Beitragvon willguthören » 05.01.2018, 15:23

Hallo Jungs,
ich fühle sozusagen erst mal vor, was außer Geithain noch in Frage käme. Zumal mein Röhrenvorverstärker noch nicht fertig ist. Arkadi sehe ich kommenden Dienstag zum Analog Stammtisch und dann weiß ich mehr.
Oder auch nicht...!"ggg" Für Manger LS habe ich gesehen, daß es in Leipzig einen Dealer gibt, den ich dann mit der Vorstufe mal heimsuchen werde. Oder ich statte Daniela mal fix einen besuch ab... Vielleicht hat bis dahin auch der Dresdner Geithain Konzi ein paar RL921K zum erhören. Am Ende kann es auch durchaus passieren, daß mir die RL900 an der neuen Vorstufe derart zusagen, daß sie bleiben dürfen. Nichts ist fix aber alles im Fluß!
Hörgrüße Ronny
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Beitragvon audio summit seeker » 05.01.2018, 20:16

Hallo Ronny,

gerne könnte ich Dir anbieten meine Manger / Ripol aktiv Kombination (ist hier im Forum vorgestellt) Probe zu hören (Raum Hannover). Könnte Dir in der Entscheidungsfindung ggf. weiterhelfen.

Es wäre möglich Dein Röhrenverstärker mitzubringen, oder über mein DAC zu hören.

Auf der HiFi-Nord in Hamburg im Februar will Manger auch anwesend sein!

Viele Grüße

Michael
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Beitragvon willguthören » 05.01.2018, 20:27

Hallo Michael,
danke für das Angebot. Hannover ist ganz schön weit, sozusagen JWD! (janz weit draußen)
Ganz wichtig ist es mir mit meinem Röhrigen zu hören. Als ich für die RL900 eine Vorstufe suchte habe ich auch alles erhört, was greifbar war und bin am Ende bei einem alten Brinkmann VV hängengeblieben. Der konnte es in meinen Ohren einfach am Besten.
Hörgrüße Ronny
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