Abacus Dolibass

Diskussion über aktive Schallwandler

Abacus Dolibass

Beitragvon musikgeniesser » 28.03.2018, 20:31

Liebe Forenten,

als ich mal wieder auf der Abacus-Seite unterwegs war, las ich, dass eine lange Geschichte nun zu einem glücklichen Ende zu kommen scheint.

Angefangen hat alles mit der ABACon 2015, vor rund 2 ½ Jahren also. Ein aussagekräftigeres Bild als dieses

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habe ich bedauerlicherweise nicht gemacht

viewtopic.php?f=5&t=6914&start=16

aber dafür findet sich nun alles nötige auf der Abacus-Seite selbst. Beispielhaft ein paar Fotos von dort

https://www.abacus-electronics.de/produ ... ibass.html

damit man sich schon mal einen ersten Eindruck machen kann.

Mit 26 cm-Bass sieht das kleine Modell 10 HT so

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aus. Die Abmessungen liegen so

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Mit 30 cm-Bass kann man mich viel besser locken und so habe ich mir mit mehr Fotos entsprechend mehr Mühe gegeben.

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Irgend etwas ist mit der Abload-Seite. Na ja, hat ja schließlich geklappt. Preislich bieten die Subwoofer das von Abacus bekannte interessante Niveau, hier konkret mit 1.600 (10 HT) und 1.900 Euro (12 HT) in Aussicht gestellt. Wie das einleitend gezeigte Foto zeigt, sind sämtliche Varianten entlang der machbaren Endstufen-Kombinationen vorstellbar, was für mich spontan 2- und 3-fach bestückte Versionen hieße. Auf dem Doppelbass von 2015 -- 2 x 30 cm -- stand tatsächlich ein Preisschild, das mit "etwa 2.800 Euro" für mich in den selben Rahmen wie die nun für die Einzelbässe genannten Preise passt. Abacus eben, dazu weiteres zu sagen hieße Eulen nach Athen zu tragen, jedenfalls hier im Forum.

HT steht offenbar für "Home Theater", der für Subwoofer inzwischen wohl breiteste Markt; "Hochtöner", die nächste einem in den Sinn kommende Möglichkeit ginge nicht einmal als origineller Marketing-Gag durch und scheidet daher a priori aus. Als Chassis macht man wohl am wenigsten falsch, wenn man von den üblichen Verdächtigen

10 HT: http://www.scan-speak.dk/datasheet/pdf/26w-4558t00.pdf

mit einer wirksamen Membranfläche von 352 cm² und einem Hub von ± 12,5 mm

12 HT: http://www.scan-speak.dk/datasheet/pdf/30w-4558t00.pdf

mit einer wirksamen Membranfläche von 466 cm² und einem Hub von ± 12,5 mm

ausgeht, wie sich schon damals

viewtopic.php?f=5&t=6914&start=17

herausgestellt hat und die damit gegenüber früher das Verschiebevolumen gut und gerne eine ganze Klasse nach oben verschieben (sic!), wie es sich in der Spitzenklasse von heute allmählich durchgesetzt hat. Näheres, genaueres oder neueres wird hier im Laufe der Zeit sicher noch aus berufenerem Munde bekanntgemacht. Jetzt naht erst einmal ein richtig langes Wochenende. In diesem Sinne

Frohe Ostern!

wünscht

Peter
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Beitragvon Ralf77 » 28.03.2018, 21:28

Abacus mal wieder :mrgreen: Irgendwie gefällt mir alles was die machen.

Aber in der „2000 Euro Liga“ gibt es natürlich einige sehr gute und interessante Marktbegleiter wie z.B.
Merovinger 4/26, SVS SB 4000 oder Elac 2090 und der Genelc 7360 (wenn man wie ich schon Genelec hat)

Diese habe ich aktuell auf meiner Liste da ich aktuell überlege mit 2 Subwoofer aufzurüsten.
Da passt natürlich auch der ABACUS noch gut rein...obwohl vom Funktionsumfang der Abacus wohl hinter den anderen genannten zurückbleiben wird, da all die genannten (wenn man den Tests/den Infos im Netz glauben darf) sehr gute Raumkorrektursysteme an Bord haben (Einmessung teilweise durch sehr geschickte Verwendung des Smartphones ohne Einbußen durch das Micro).

Da ist wohl Abacus aktuell nicht in der Lage einen vergleichbaren Funktionsumfang zu bieten, oder?
Warte gespannt auf weitere Infos zu den kommenden Subwoofern von Abacus :cheers:

Grüße
Ralf
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Beitragvon beltane » 30.03.2018, 07:02

Hallo Ralf,

nur der von Dir genannte Genelec verfügt über das Genelec Raumkorrektursystem.

Der Subwoofer von Abacus ist mit einem DSP System ausgestattet und kann damit über EQ Bänder ebenso angepasst werden wie die von Dir ebenfalls genannten Subwoofer von Merowinger, Elac und SVS.

Eine automatische Raumkorrektur bieten z.B. einige Modelle von Velodyne und Cabasse.

Viele Grüße

Frank Wilkes
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Beitragvon Ralf77 » 30.03.2018, 07:53

Hallo Frank,

Elac bietet mit der 20X0 Serie eine automatische Raumeinmessung an. Ebenso bietet SVS mit den aktuellen SB/PB Subwoofern eine automatische Raumeinmessung an.

Grüße,
Ralf
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Beitragvon beltane » 31.03.2018, 15:50

Hallo Ralf,

habe zur Sicherheit noch einmal bei SVS auf der deutschen Website nachgeschaut. Von automatischer Raumeinmessung steht dort nichts. Es gibt lediglich eine App zur Einstellung des Subwoofers und 3 parametrische EQs, die mittels der App konfiguriert werden können, bspw. zur Bekämpfung spezieller Raummoden.

Gleiches gilt für den Elac 2090 - der verfügt allerdings über 5 parametrische EQs.

Über welchen Weg die EQs des Abacus SW einstellbar sind, kann ich nicht sagen.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Ralf77 » 31.03.2018, 15:55

Hallo Frank,

Hier mal kurz zur Raumeinmessung bei Elac. Startet ab 2:18 min. Hoffe ich habe das richtig verstanden :oops:

https://m.youtube.com/watch?v=luklMTe3DiY

Bis SVS bin ich mir jetzt nicht sicher ob die Raumeinmessung manuell gemacht werden muss oder ob diese auch automatisch erfolgt.

Grüße,
Ralf
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Beitragvon FUSION5 » 31.03.2018, 16:48

Da geht auf jeden Fall einiges 8)

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Beitragvon beltane » 31.03.2018, 16:56

Hallo Ralf,

danke für den Link bzgl. des Elac SW - der bietet also tatsächlich eine Automatik. Lt. Manual ist das beim SVS nicht der Fall.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon das Leo » 31.03.2018, 20:17

beltane hat geschrieben:
Über welchen Weg die EQs des Abacus SW einstellbar sind, kann ich nicht sagen.



Dafür bietet Abacus eine Usb-I²C Schnittstelle an, mit SigmaStudio kann man sich dann den Frequenzgang einstellen.

FUSION5 (Michael) benutzt das Teil anscheinend auch, wie man auf seinem Bild gut erkennen kann.

Grüße
Leo
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Beitragvon music is my escape » 31.03.2018, 21:12

Hallo Leo,

Hier kann man ein paar Einstelloptionen erkennen, u.a. scheint ein fünffacher parametrischer EQ an Board zu sein:

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Die Website hält sich mit genaueren Informationen bislang noch etwas zurück, das wird aber sicher nur vorrübergehend so sein.

Grüße,
Thomas

:cheers:
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Beitragvon FUSION5 » 31.03.2018, 22:37

das Leo hat geschrieben:Dafür bietet Abacus eine Usb-I²C Schnittstelle an, mit SigmaStudio kann man sich dann den Frequenzgang einstellen.


Das ist richtig, wie bei der Cortex ist die Programmierschnittstelle über einen Mini-XLR Anschluss nach außen geführt.

das Leo hat geschrieben:FUSION5 (Michael) benutzt das Teil anscheinend auch, wie man auf seinem Bild gut erkennen kann.


Seit drei Wochen ergänzt das Subwoofer Pärchen nun meine Elektrostaten. Es handelt sich dabei um eine angepasste Version mit einigen Unterschieden zur Serie:

1. Das Verstärkermodul verfügt wie bei der Trifon Reihe über drei Endstufen. Wie bei dem Standardmodell kümmert sich ein gebrücktes Pärchen um den Subwoofer, während die dritte Endstufe die Elektrostaten antreibt. Anstatt des Chinch Eingangs ist dafür ein Speakon Ausgang vorhanden.

2. Der Trigger Eingang wurde zu einem 12V AC Ausgang umfunktioniert, welcher von einem kleinen Netzteil (10VA) auf dem Gehäuseboden gespeist wird. Diese Konstruktion ersetzt die einfachen Steckernetzteile der Elektrostaten und schaltet diese gemeinsam mit den Subwoofern.

3. Wenn die Abstimmung final ist, wird die DSP Weiche durch eine Analogweiche ersetzt werden.

Viele Grüße
Michael
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Beitragvon Walban » 31.03.2018, 23:35

Da kann ich mir aber auch was Netteres vorstellen als Programmierung über Sigma-Studio mit einem Interface, das 100 Euro Aufpreis kostet.
Da sind andere weiter. Abacus sollte hier dringend nachbessern wie ich finde. Auch der Adau 1701 hat schon bessere Tage gesehen. Sofern Abacus den noch verwendet.
Aber jeder wie er mag. Klar, wenn ma nachher über Analogweiche hantiert, dann isses wurscht wie alt soa DSP is.
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