Streaming Service TIDAL (vormals WIMP)

Klangperlen und künstlerische Leckerbissen

Streaming Service TIDAL (vormals WIMP)

Beitragvon shakti » 01.04.2015, 19:26

Habe gerade TIDAL, ehm WIMP installiert und bin absolut begeistert.
Jay Z hat sich mit anderen Musikern zusammengetan um Firmen wie Spotify die Stirn zu bieten . TIDAL hat Anfang des Monates WIMP zu $46Mill WIMP übernommen und bietet nun eine schier endlos erscheinende Auswahl an Musik in 16bit/44,1khz , dh CD Qualitaet an.

TIDAL zahlt die Musiker besser, bzw Musiker sind die share holder des Dienstes...

TIDAL wird von vielen Hifi Firmen (WADIA, LINN, MERIDIAN, McIntosh, SONOS usw) unterstuetzt und in deren Formensoftware integriert, nutzt somit die Performance des jehweiligen Streamers.

Bei mir laeuft TIDAL über einen LINN streamer, Zugriff ist smooth und schnell, ich kann sogar playlists gemischt aus meinen gerippten CD's und TIDAL content erstellen.

Die Aufloesung ist bei einem Preis von 19,90eur / Monat CD Qualitaet, was will man mehr :-)

Ich kann TIDAL auf jeden Fall jedem empfehlen, sogar mein teilweise etwas obscurer Musikgeschmack findet das volle Repertoire.

So fühlt sich "Zukunft" an....
http://tidal.com/us

Gruss
Juergen
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Beitragvon orkaner » 01.04.2015, 19:59

Hallo Jürgen,
leider bleibt bei wimp nur zu sagen, wenn es denn mal läuft, läuft es gut... oft sind oder waren? die server nicht verfügbar oder wurde die geschwindigkeit gedrosselt und es kam nur mp3 qualität. ob jay-z alles besser macht ich zweifle da leider..

gruss
martin
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Beitragvon never » 01.04.2015, 20:21

Hallo zusammen,

aktuell und auch im letzten Jahr habe ich diverse Probeabos bei WiMP durchgezogen und immer hatte sich die große Vorfreude schnell in Ernüchterung aufgelöst. Nur bei wenigen Musiktiteln konnte man den Eindruck von CD-ähnlicher Klangqualität gewinnen - ich spreche ausdrücklich von der HiFi-Variante - und sehr oft war der direkte Vergleich zwischen WiMP und auf Festplatte gespeicherter Datei unüberhörbar schlechter bei WiMP.

Die ökonomischen Aspekte, die jetzt beinahe zu Altruismus umgemodelt werden, sollte man vielleicht noch mit Vorsicht sehen. Vieles deutet zwar auf eine Art von Umverteilung hin, aber ob es wirklich "deserving cases" trifft, wage ich zu bezweifeln.

Freundliche Grüße,
never (Udo)
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Beitragvon Thargor » 01.04.2015, 20:34

Moin!

Endlich. Da hab ich schon eine ganze Zeit drauf gewartet. Wimp war schon länger am Start - ich habe da immer Musik angehört, die ich mir ggf. kaufen will. Damit sind div. Fehlinvestitionen dann schnell Geschichte (und zum Preis einer CD im Monat, so what?). Tidal auf dem Linn DS lief in UK ja schon einige Zeit, die Berichte da waren sehr positiv.

Bei mir laeuft TIDAL über einen LINN streamer, Zugriff ist smooth und schnell, ich kann sogar playlists gemischt aus meinen gerippten CD's und TIDAL content erstellen.


Das finde ich auch sehr charmant. Im direkten Vergleich (Musik vom Server im Keller, gleicher Titel sofort danach über Tidal) klingt das sehr gut. Hab für Ostern mal einen ausgiebigen Hörtest angesetzt. Bin auf jeden Fall gespannt. Mich würde interessieren, wie das Tidal Signal im Linn verarbeitet wird...

Viele Grüße, Guido
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Beitragvon acci » 01.04.2015, 20:54

never hat geschrieben:Hallo zusammen,

aktuell und auch im letzten Jahr habe ich diverse Probeabos bei WiMP durchgezogen und immer hatte sich die große Vorfreude schnell in Ernüchterung aufgelöst. Nur bei wenigen Musiktiteln konnte man den Eindruck von CD-ähnlicher Klangqualität gewinnen - ich spreche ausdrücklich von der HiFi-Variante - und sehr oft war der direkte Vergleich zwischen WiMP und auf Festplatte gespeicherter Datei unüberhörbar schlechter bei WiMP.

Freundliche Grüße,
never (Udo)


Ich glaube das es unterschiedlich klingt liegt daran das die Daten aus dem Web mit noch mehr Jitter o.ä behaften sind,als direkt zu Hause von der NAS. ( Jitter ist vielleicht nicht die richtige Bezeichnung dafür).
Wenn ein besseres Switch im Heimnetz schon deutliche Klangunterschiede erzeugt, dann ist die Zuspielung übers Internet sicherlich nicht einfacher
Die Klangunterschiede liegen bestimmt nicht daran das keine CD Qualität vorhanden ist, sondern wie zeitrichtig alle Daten da sind und umgesetzt werden.

Gruß Bert
acci
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Beitragvon Hans-Martin » 01.04.2015, 22:33

Just lese ich in einem anderen Forum, dass bei Tidal im Stream HDCD Codes mit übertragen wurden. Das bedeutet, dass lossless komprimiert wurde, und nicht verlustbehaftet. Sonst könnte man die erforderlichen Bits zur DHDCD-Dekodierung nicht übertragen bekommen. Das nur am Rande. Ich habe keine Ambitionen in dieser Richtung.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon shakti » 01.04.2015, 22:40

mein "home Streaming" mit der Ripnas Statement klingt besser als Tidal online streamen, aber das mag auch daran liegen, dass ich den Bereich noch nicht genug optimiert habe. Wenn ich zB Tidal über Linn Kazoo auf meinem Ipad steuer un dauf den Linn G Majik übertrage, klingt dies deutlich schlechter, als wenn ich Tidal über Linn Kazoo auf meinem Mac Book Pro am lAN Kabel betreibe, da gibt es bestimmt noch einiges zum verbessern, habe ja auch viel probiert um das aktuelle Ergebniss über die RipNas zu erhalten.
Gruss
Juergen
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Beitragvon Fridolin » 02.04.2015, 06:13

Ich habe schon öfter gelesen, dass WiMP/Tidal auf Geräten wie von Linn, Sonos etc. gut funktionieren soll.

Das kann man von der Wiedergabe über PC/Mac leider nicht behaupten.
Häufige Dropouts stören hier das Hörvergnügen so erheblich, dass sich ein Qualitätsvergleich zwischen CD und WiMP/Tidal von selbst erledigt.

Zu allem Überfluss lässt sich Tidal nicht mehr über eine native App auf dem Mac abspielen, sondern nur noch über den Chrome-Browser.
Das habe ich gestern getestet. Auf meinem zugegeben etwas älteren Mac Mini lag die Auslastung der CPU plötzlich bei 70%, wo vorher gerade mal 10% gefordert waren. Wenn man den Berichten im Forum Glauben schenkt, ist CPU-Auslastung dem Klang nicht gerade förderlich.
Aussetzer gab es auch mit dem Chrome-Browser. Also ausser einem Komfortverlust keine Änderung. Die serverseitige Anbindung oder die Abspielprogramme sind einfach schlecht.

Die zweite Crux an WiMP/Tidal sind die Lügen über eine Library mit 25 Millionen lossless abrufbaren Titeln.
Ein großer Teil des Angebots ist eben nicht lossless abspielbar, bzw. lediglich als Metadaten vorhanden. Es kommt sehr oft vor, dass ein Album vollständig ausgegraut ist (und damit nicht vorhanden). In der Werbung wird es aber wohl einfach mitgezählt.

Meine Begeisterung für den Dienst hält sich sehr in Grenzen.
Wenn die Versprechen allerdings eingehalten würden, wäre ich wohl dauerhafter Abonnent.

Viele Grüße
Fridolin
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Beitragvon chriss0212 » 02.04.2015, 07:00

hallo an alle,

die unterschiede hab ich auch festgestellt...siehe hier:

viewtopic.php?f=23&t=6243

dann bilde ich mir das also wirklich nicht nur ein ;)

viele grüsse

christian
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Beitragvon B. Albert » 02.04.2015, 07:58

Moin,

meine Erfahrungen mit WIMP sind leider auch eher negativ.

Zwar wird eine Integration in den NAD M50 angeboten. Sieht anfänglich auch nett aus. Aber die Möglichkeiten sind nicht annährend so komfortabel, wie mit Spotify. Ich kann keine Favoritenlisten anlegen; dazu muss ich erst die App öffnen. Auch eine Liste der zuletzt gespielten Stücke wird nicht angelegt. Über die Mogleie mit den ach so vielen unkomprimierten Aufnahmen, die sich bei näherer Betrachtung dann doch nicht so darstellen, wurde schon berichtet (das stört mich aber weniger, weil ich eh keine Unterschiede zwischen 320kbps und flac höre ... Vorteile des abnehmenden Hörvermögens im Alter)

Diese Mängel können aber auch zwei Ursachen haben: 1. fehlende Integration von WIMP im NAD oder 2. eigene Blödheit ...

VG Bernd
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Beitragvon chriss0212 » 02.04.2015, 09:12

hallo albert,

favoriten ablegen etc. funktioniert bei mir. das einzige was gegenüber der eigenen wimp app fehlt ist suchen nach genres. da scheint die implementierung im aries etwas besser zu sen....aber eben auch nicht perfekt ;)

.....ich bin auch nicht mehr der jüngste...aber dank einiger sehr guter tips hier im forum konnte ich so einiges an feinheiten aus meiner kette holen....mit dem nachteil, dass ich die unterschiede jetzt höre ;)

viele grüsse und allen schöne ostertage

christian
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Beitragvon shakti » 02.04.2015, 09:26

ich denke wir sollten differenzieren:

- was sind Qualitaeten/Moeglichkeiten/Probleme von Tidal?

- was Qualitaeten/Moeglichkeiten/Probleme der individuellen System Integration , zB bei Linn oder NAD?

- individuelle InternetProbleme beim streamen von 16bit 44,1khz?
( viele Router mit 802.11 b, g können schlicht und ergreifend die notwendigen Datenraten nicht,es gibt drop outs, 802.11 n sollte es schon sein, besser direkt ac Standard verwenden)

Ich erkenne bei der Verwendung von Tidal in Linn Kazoo keinen grossartigen Unterschied zu zum Zugriff auf meine Ripnas, auch die Zugriffszeiten sind aehnlich. (habe "langsames" Internet, dh ne 12'er Leitung), meine Geraete sind alle über LAN angeschlossen

gruss

Juergen
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Beitragvon chriss0212 » 02.04.2015, 10:40

hallo juergen,

in meinem fall liegen die probleme eindeutig auf dem weg von digitalisierung tidal/ wimp bis zu meinem router. aussetzer oder ähnliches habe ich nicht, da ich eine 50mbit leitung habe und flac ja so bei max 1,2mbit rumdümpelt. da ich nas und wimp/tidal auch über den gleichen streamer abspiele können die unterschiede also nicht aus meiner kette kommen.

was ich halt nicht beurteilen kann ist, ob wimp/Tidal evtl hochkonvertierte mp3 schickt.

grüssle

christian
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Beitragvon Fridolin » 02.04.2015, 11:06

Dropouts dürften kaum durch langsames Internet verursacht werden.

Vor Beginn eines Titels werden die gesamten Daten in einem Stück mit maximaler Downloadgeschwindigeit geschickt und auf dem PC zwischengespeichert und wiedergegeben.

WIe dezidierte Streamer das handhaben weiß ich nicht. Auf dem PC liegt jedenfalls der komplette Titel vor und dennoch kommt es zu Dropouts. Ich folgere daraus, dass das Abspielprogramm schlecht programmiert ist oder der Server bereits schlechte Daten ausliefert.

Viele Grüße
Fridolin
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Beitragvon Melomane » 02.04.2015, 11:18

Hallo,

ich kann nur von Qobuz berichten und meinem Testmonat in CD-Auflösung. Da kam es auch zu Aussetzern beim Streaming. Wenn erst lokal zwischengespeichert wurde = kompletter Download erfolgte und dann offline abgespielt wurde, war das Problem behoben. Bei mir habe ich das auf die grottige DSL-Anbindung geschoben. Wenn das Problem aber auch bei "Hochleistungs-DSL" auftritt, liegen wohl in der Tat serverseitige Probleme vor oder die Abspielsoftware lässt sich rechnerseitig aus dem Tritt bringen.

Falls bei Tidal/Wimp möglich, empfehle ich daher auch die Offline-Variante, sofern vom PC aus gespielt wird. Wie man das Problem bei Streamern lösen kann - keine Ahnung.

Gruß

Jochen
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