Aktiver Vinyl-Genuss - für die Unverbesserlichen ...

Klangperlen und künstlerische Leckerbissen

Beitragvon Tinitus » 21.02.2017, 14:20

Hallo,

jetzt im Ernst EBM hatten wir glaube ich auch noch nicht. Das ist Musik, bei der mit das Wichtigste die bpm sind:

https://www.discogs.com/de/Borghesia-No ... ase/334152

Läuft gerade und mir gefällt es immer noch sehr gut, Empfehlung für die, die das Genre mögen. Ich habe die Original Play it again Sam aus Belgien von 1987. Play it again Sam hat damals viele EBM Bands unter Vertrag gehabt, da gab es ja auch viele aus Belgien, die bekanntesten vielleicht Front 242 (sprich Front ZweiVierZwei). Bei Borghesia, die aus Lubljana kamen kommt noch hinzu, dass die nicht nur die Musik auf dem Atari 1040 ST, den ich auch hatte und wenn ich mich richtig erinnere, einer der ersten bezahlbaren MIDI-tauglichen Rechner war, nein die haben sogar das Cover mit dem Atari entworfen.

Gruß

Uwe
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Beitragvon Melomane » 21.02.2017, 16:08

Funky hat geschrieben:juups, beide ist sicher eine interessante Sache. Da werde ich mich doch glatt eine Woche gedulden und auf dein Feedback hoffen :-) - Original versus 45.


Hallo Rainer,

die Original-Verve landete eben auf dem Teller. Frisch gewaschen. Tatsächlich Made in USA. Aus welchem Jahr die stammt, ist nicht angegeben oder ich habe die Angabe noch nicht gefunden. Da muss ich in die Labelkunde schauen zur Eingrenzung.

Klang: Offener als die auf Hochglanz polierte Analogue Production, wirkt an meiner Anlage dadurch lebendiger. Aber wie gesagt: Meine Anlage, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die AP auf Ludgers Schmuckstück von Anlage einfach nur brillant klingt.

Und so kommt es wie es prognostiziert war: Man kann durchaus beide haben.

Gruß

Jochen
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Beitragvon Melomane » 21.02.2017, 16:52

Nachtrag: Die Platte dürfte 1966/67 gepresst worden sein.
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Beitragvon Melomane » 21.02.2017, 20:39

Noch ein Nachtrag:

Wechselt man auf ein Ortofonsystem, verschieben sich die Gewichtungen. Dann klingt die AP gehaltvoller als die Konkurrenz.

Also hat man am besten beide Ausgaben und mehrere Systeme. ;)

Gruß

Jochen
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Beitragvon Kawumm » 21.02.2017, 20:49

Melomane hat geschrieben:Noch ein Nachtrag:

Wechselt man auf ein Ortofonsystem, verschieben sich die Gewichtungen. Dann klingt die AP gehaltvoller als die Konkurrenz.

Also hat man am besten beide Ausgaben und mehrere Systeme. ;)

Gruß

Jochen



Hallo

Sorry , eine Frage in welcher Ortofon Kategorie man sich bewegt .

G/Otto
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Beitragvon Melomane » 21.02.2017, 20:56

Nichts weltbewegendes: MM-System, Vinyl Master 540/Silver.

Gruß

Jochen
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Beitragvon Salvador » 23.02.2017, 13:59

Hallo zusammen,

ich habe gerade diesen Artikel im Netz gefunden, der bzgl. Technik-Knowhow zur Schallplattenwiedergabe, im Speziellen zu Tonabnehmern und deren optimale Einbindung, schlicht das Beste darstellt, was ich bislang finden konnte. Es finden sich darin Tipps en masse und wahrscheinlich ist auch für erfahrene Vinylisten noch das eine oder andere interessante Detail dabei. Auf jeden Fall lesenswert!

Und auch wer gerade als Anfänger keine Lust hat, sich die Inhalte des Artikels in mühsamer Arbeit in Bruchstücken über Jahre anzulesen, der wird hier bestens bedient:

http://www.schiller-phono.de/de/tonabnehmer-wissen

Auch die Tipps zur Tonarmjustage und die Kommentare zum Tuning, jeweils in einem eigenen Reiter/link oben im Menü zu erreichen, sind klasse. Da finden sich ganz fantastische Einsichten/Kommentare, über die es sich trefflich zu diskutieren und nachzudenken lohnt und die reichlich Gesprächsstoff für Treffen im Hobbykreis bieten.

Viel Spaß damit,

Andi
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Beitragvon Salvador » 23.02.2017, 21:25

Zurück zum Thema,
vielleicht trivial, aber:

Pink Floyd -The Wall (1979)

Nicht MFSL, nicht 180g remastered Reissue, sondern die deutsche Originalversion von früher, gebraucht aber gewaschen vom Flohmarkthändler, das Doppelalbum für 14 Euro in prima Zustand. Klingt viel besser als die "Dark Side of the Moon" als 180g Reissue Remaster.

Ein Meisterwerk.

Vielleicht eine Anregung, es mal wieder aufzulegen. Falls nicht im Besitz: kaufen.

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon Kawumm » 23.02.2017, 22:53

Hi Andi

Off Topic Modus an

Schon bei der Empfehlung MC Systeme mit geringem Spulenwiderstand um 5 Ohm und geringem Output 0,15 mV zwingend mit einer Transistor Vorverstärker zu Kombinieren , zeugt auch nur von Standard Empfehlungen wie der Rest des Artikels .

Glaube keinen Hinweis gefunden zu haben , wie man den SRA korrekt mit dafür vorhandenen Tools einrichtet kann
Kein korrektes Justieren aufgrund von Nadelschiefstand etca. dann geht das System den einfachen Retouren Weg .

Wenn man ganz crazy ist , kann bei jeder LP die TA / Tonarmkombi nutzen , die der jeweiligen Ära/Geometrie/RIAA entspricht .Zuzüglich der LP Stärke anpassen .

Ja Mei - analoges hören ist halt Arbeit , wird etwas durch Adjust+ erleichtert

Weiterhin ist diese Teuer gleich nicht besser auch zu pauschal .

Off Topic Modus aus

analoge Grüsse Otto
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Beitragvon llucki » 05.03.2017, 12:21

Hallo zusammen,

weder Vinyl, noch digital, aber Hélène Grimaud, im TV: vorhin hatte ich zufällig entdeckt, dass im WDR Fernsehen Hélène Grimaud Schumann spielte. Den Schluss habe ich noch mitbekommen und war schwer beeindruckt! Für einen Genre-Außenseiter nicht zwingend so.

Ich habe dann die Mediathek genutzt, um es mir ganz anhören/-schauen zu können.

(Aber jetzt erst mal schönes Wetter nutzen!)

Viele Grüße
Ludger
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Beitragvon Sire » 19.03.2017, 11:00

Mein heutiger Flohmarkt-Fund:

Axion Esti, Mikis Thedorakis
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Bildquelle musik-sammler.de

Label: ETERNA ‎– 8 27 747, ETERNA ‎– 8 27 748
Format: 2 × Vinyl, LP
Land: German Democratic Republic (GDR)
Veröffentlicht: 1982
Mittschnitt des Konzerts vom 16. Oktober 1982, Gewandhaus Leipzig

https://www.discogs.com/de/Mikis-Theodorakis-Axion-Esti/release/5164566

Axion Esti beruht auf dem gleichnahmigen Werk des Dichters Odysseas Elytis. Elytis, ein späterer Literaturnobelpreisträger, hatte Theodorakis das Werk Anfang der 60er Jahre zugesandt. Dieses Volksoratorium gliedert sich in drei Teile: Genesis, Passion und Axion Esti (Lobpreis). Es ist nach Form und Inhalt liturgisch geprägt und wurde von Theodorakis in 3jähriger Arbeit vertont. Dabei bedient sich Theodorakis ähnlich wie im "Canto General" Elementen griechischer Volksmusik.

Wikipedia weiß zu dieser Aufnahme zu berichten:
" Im Oktober 1982 fand, ebenfalls unter der Leitung von Theodorakis, zum Abschluss der Gewandhausfesttage „Junge Künstler international“ eine Aufführung im Gewandhaus Leipzig mit Gunther Emmerlich als Bass statt, von der es sowohl Fernseh- als auch Tonträgeraufnahmen gibt."

Soweit ich es beurteilen kann, ist es eine wirklich gute Aufnahme. Die Pressqualität ist einwandfrei, kein Knistern oder Knacken. Für Freunde solcher Werke durchaus eine Empfehlung wert.

Sonntägliche Grüße

Klaus
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Beitragvon Salvador » 23.03.2017, 19:09

Liebe Vinylfreunde,

einige von euch mögen bereits mitbekommen haben, dass und wie sehr ich mich seit kurzem für die Produktionen von Analogue Productions begeistern kann, derer drei ich nun schon mein Eigen nenne.
Eine davon habe ich eher durch Zufall bei einem Händler erstanden, Black Pearls, der ein ganz ausgezeichnetes Sortiment von audiophilen neuen Platten führt. Es sind "nur" 400 Platten, aber das scheint mit das Beste zu sein, was der Neumarkt hergibt. Toll ist einfach, dass wenn beste Klangqualität oberste Priorität hat, man hier einen Anlaufpunkt hat, ohne "filtern" zu müssen.
Daher hier von mir die Empfehlung, wegen des vorselektierten Angebots (nicht verwandt oder verschwägert):

http://www.blackpearls-shop.de/epages/6 ... 20VINYL%22

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon Melomane » 23.03.2017, 20:01

Hallo Andi,,

bevor du alle 400 Platten orderst: Ein Großteil davon ist nicht von "deinem" Label, sondern z.B. Speakers Corner. Also genau hinschauen. ;)

Gruß

Jochen
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Beitragvon Salvador » 24.03.2017, 01:32

Hallo Jochen,
na klar, ist doch alles genau angegeben.
LG,
Andi
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Beitragvon llucki » 24.03.2017, 22:07

Hallo zusammen,

gerade habe ich mir eine Platte angehört, die ich schon vor bald zwei Jahren gebraucht in gutem Zustand neu beschafft hatte, weil sie zu meinen wichtigen Platten von früher gehört und mein damaliges Exemplar verloren gegangen war. Das neue Exemplar hatte ich seither noch gar nicht richtig gewürdigt. Heute aber!

Brian Eno & David Byrne - My Life In The Bush Of Ghosts

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Ich habe sie als deutsche Erstpressung von 1981 (Polydor/E.G. Records).

Die Musik war ihrer Zeit weit voraus. Die haben wie die Weltmeister gesampelt, als es den Begriff 'Elektronische Musik' noch gar nicht gab, oder bestenfalls als Nische von Avantgarde-Künstlern. Und dabei gleich ein Meisterwerk hingelegt. Ich folge dem Genre seit Jahrzehnten, zwar etwas am Rande, aber interessiert und komme zu dem Schluss, dass man bis heute die Alben suchen muss, die in diese Regionen reichen, davon gibt es nicht viele.

Die alte Platte hat eine astreine Klanqualität, die Musik kommt mit der heutigen Wiedergabetechnik absolut überzeugend. Ich erinnere mich, als ich sie damals kennenlernte: bei Ausübung des Zivildienstes, über ein Röhrenradio, auf das irgendjemand einen Plattenspieler gestellt hatte, damit wir dort Musik hören konnten. Das hatte gut funktioniert! ;-)

Viele Grüße
Ludger
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