352khz - native Auflösung oder was ist das?

Klangperlen und künstlerische Leckerbissen

352khz - native Auflösung oder was ist das?

Beitragvon Melomane » 14.05.2015, 20:14

Hallo,

ich weiß nicht so recht, ob die Fragen hier richtig unter Klangperlen oder Musikempfehlungen aufgehoben sind. Ggf. bitte verschieben.

Bei HDTracks gibt es Naxos-Produktionen im Format 352/24. Die sind doch wohl nicht in dieser Auflösung aufgenommen worden, oder? Also doch entweder hochgesamplet oder ursprünglich DSD? Was ist davon zu halten? Falls DSD - lange hat man 88/24 für ausreichend gehalten, um das Format pcm-kompatibel anzubieten?

Also: tatsächlicher Klanggewinn oder der Versuch, (nochmal) Kasse zu machen? Ja, ich weiß - letztlich sollte ich es ausprobieren. Aber vielleicht hat ja jemand von euch schon Erfahrungen damit. Dann danke im voraus für sachdienliche Hinweise.

Gruß

Jochen
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Beitragvon vincent kars » 15.05.2015, 14:37

24 bit I gladly believe. Almost each and everybody is recording at 24 the last decade.
352 I do think highly unlikely.
There are AD converters supporting this rate but masters in this format are rare.
Your best bet is to ask Naxos.
Wouldn’t be surprised if this is about converting DSD to PCM at a rather high sample rate.
The DSD standard says to filter at 50 kHz so anything in excess 96 kHz is probably overkill.

Besides: does your DAC plays 352?
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Beitragvon uli.brueggemann » 15.05.2015, 15:20

2L hat z.B. 352.8/24 Aufnahmen zum Download in seiner Testbench.
Es sind wohl auch Aufnahmen in diesem Format erfolgt. Morten Lindberg hat darüber berichtet und ich habe dazu auf der AES Convention 2013 in New York denn auch eine Vorführung hierzu miterlebt.

Grüsse
Uli
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Beitragvon Melomane » 15.05.2015, 15:29

Hallo ihr beiden,

ich habe das zur Debatte stehende Format noch nicht getestet. Mein iFi-Nano DAC ist zumindest laut Datenblatt in der Lage, diese hohe Samplerate zu verdauen.

Gruß

Jochen
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Beitragvon uli.brueggemann » 15.05.2015, 15:43

Melomane hat geschrieben:Mein iFi-Nano DAC ist zumindest laut Datenblatt in der Lage, diese hohe Samplerate zu verdauen.

Wichtig ist auch, dass er DXD dekodieren kann, was aber laut Werbung ja ebenfalls der Fall ist.

Grüsse
Uli
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Beitragvon vincent kars » 15.05.2015, 22:35

Might apply to the Naxos recording in 352:
http://www.whatsbestforum.com/showthrea ... -Downloads!
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Beitragvon Truesound » 15.05.2015, 23:28

....würde sagen das Format haben die Speicherhersteller ins Leben gerufen :wink:
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Beitragvon shakti » 16.05.2015, 15:44

Konnte das Format auf der high End in München hören , gehört auch zum Standard des MQA datenformates, kein Vergleich moeglich, klang gut und dank mqa bald über zB tidal streambar
Gruß
Juergen
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Beitragvon Melomane » 18.05.2015, 19:33

Zwar nicht 352kHz, aber aus einem Booklet zum verwendeten 2xHD;
This album was mastered using our 2xHD proprietary system. In order to
achieve the most accurate reproduction of the original recording we tailor our
process specifically for each project, using a selection from our pool of state-
of-the-art audiophile components and connectors. The process begins with
a transfer to analog from the original 24bits/96kHz, or 88.2 kHz resolution
master, using cutting edge D/A converters. The analog signal is then sent
through a hi-end tube pre-amplifier and (if needed) will be EQ’d before being
recorded directly in DXD using the dCS905 A/D and the dCS Vivaldi Clock.
All connections used in the process are made of OCC silver cable.
DSD and 192kHz/24Bit versions are separately generated, directly from the
analog signal.

Ohne Kommentar...

Gruß

Jochen
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Beitragvon Tinitus » 18.05.2015, 20:53

Hallo Jochen,

mir fällt dazu nur eins ein "gesitige bzw. tontechnische" Masturbation.

Gruß

Uwe
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Beitragvon Melomane » 19.05.2015, 06:53

Hallo Uwe,

lass uns lieber sagen: die Suche nach der verlorenen Jugend. Der analogen im digitalen Zeitalter nämlich. Und ein Unternehmen würde sich nicht das alles antun, wenn es nicht der Ansicht wäre, dass die Kunden das mögen. Übrigens sind solche analogen, teils röhrenbewehrten Bearbeitungen ja auch bei anderen Produzenten zu beobachten, z.B. Tacet oder Stockfisch.

Gruß

Jochen
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Beitragvon Tinitus » 19.05.2015, 20:07

Hallo Jochen,

ich zweifl nicht daran, dass e für solche Audio Formate Kundschaft gibt. Bei der Bearbeitung bzw. ADDA Convertierung eines Masters ist meiner Meinung nach weniger mehr. Außerdem ist die Aussage "hi-end tube pre-amplifier" absolut nichtssagend, woran macht man das fest? Am Preis? Aber suum cuique. Jugend und Masturbation gehen allerdings oft Hand in Hand :lol:

Heitere Grüße

Uwe
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Beitragvon vincent kars » 19.05.2015, 21:01

Tinitus hat geschrieben:Außerdem ist die Aussage "hi-end tube pre-amplifier" absolut nichtssagend, woran macht man das fest? Am Preis?


:D and a lot of distortion!
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Beitragvon Thomas K. » 19.05.2015, 21:37

Melomane hat geschrieben:Hallo Uwe,

lass uns lieber sagen: die Suche nach der verlorenen Jugend. Der analogen im digitalen Zeitalter nämlich. Und ein Unternehmen würde sich nicht das alles antun, wenn es nicht der Ansicht wäre, dass die Kunden das mögen. Übrigens sind solche analogen, teils röhrenbewehrten Bearbeitungen ja auch bei anderen Produzenten zu beobachten, z.B. Tacet oder Stockfisch.

Hallo Jochen,

zu Tacet und Samplingrate: Andreas Spreer hat auf der diesjährigen High End in seinem Vortrag bei Genelec durch die Blume bemerkt, daß 48/24 für Ihn bei der Wiedergabe schon das Optimum darstellt.

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon Truesound » 20.05.2015, 00:06

Andreas Spreer verwendet RME Mictasy Mikrophonpres die auch als Line Pres verwendet werden können, wenn man mit den originalen Neumann Röhrenpres arbeiten möchte:

http://www.rme-audio.de/products/micstasy.php

Er könnte wenn er wollte oder es für sinnvoll hielte oder wenn der Auftraggeber es einfach möchte mit wenigen Mausclicks auch mal eben mit 192/24 einfach aufzeichnen ...

https://www.youtube.com/watch?v=21F8Yc3BofY

Er hätte da keine Einschränkungen von seiner Wandlerhardware her ...

Ich höre gerade von ihm diese CD:

http://www.tacet.de/main/seite1.php?lay ... stnr=01630

Aus der Tube only Serie ... Da kann man sehr schön hören wie sehr hochentwickelt im Prinzip die Mikrofon und Mikrophonpre Technik die bis ca. Ende der 1960er noch beim deutschen Rundfunk im Einsatz war ... bereits war ...

Grüße Truesound
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