Audirvana Library

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Audirvana Library

Beitragvon Nordlicht » 03.11.2017, 09:38

Hallo

Im Moment benutze ich Audirvana statt Roon da es mir vom Klang in der jetzigen Anlagenkonstellation etwas besser gefällt. Bei Roon hat mir sehr gut gefallen dass in der Library sowohl die Musik von der Festplatte als auch von Tidal zusammen liegen. Bei Audirvana ist das so wohl nicht möglich, d.h. ich muss entweder die die Library gehen oder zu Tidal wechseln. Finde ich etwas umständlich, bei Roon scrollt man einfach durch die Library und hört die Musik die einem gerade gefällt. Ich habe nun versucht eine gemeinsame Playliste anzulegen, aber auch da wird unterschieden zwischen der eigenen Musik auf der HD und Tidal oder Qobuz.
Habt ihr dazu eine Lösung gefunden ?

Gruß

Jörg
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Beitragvon Nordlicht » 05.11.2017, 08:43

Hallo

gibt es hier so wenig User die mit Audirvana hören? Eigentlich schade, ist klanglich gesehen sehr interessant.

schönen Sonntag
Jörg
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Beitragvon bvk » 05.11.2017, 11:12

Guten Tag Jörg,

Ohne Audirvana tiefer zu kennen als über deren Webseite möglich, ist es wahrscheinlich so:

Roon ist komplett anders gebaut, ist eigentlich ein Medienserver, der unterschiedliche Quellen und Formate einem Player zur Vefügung stellen kann.
Audirvana ist vordergründig nur eine Abspielsoftware, ein Player also, mit angeschlossener Datenbank. Die Datenbank verwaltet die Musikstücke die in der zugeordneten Library liegen.
Die beiden dahinterstehenden Prinzipien sind demnach komplett unterschiedlich. Eher könnte Roon auf die Datenbank von Audirvana zugreifen können, wenn es so gebaut wäre, als Audirvana auf die von Roon. Es ist ein Unterschied ob zB. Streamingdienste verwaltet und eingebunden werden können, oder nur eine Audiodatei mit ein paar Nebeninfos.

Ichselbst verwende PureMusic. Dieses benützt keine eigene Datenbank, wie Audirvana, sondern die von iTunes. Da sie aber nur den Teil von iTunes verwendet welcher die lokal ablegten Musikstücke verwaltet, können folgerichtig Internet Inhalte nicht über PureMusic aufgerufen werden.

Grüße Bernd
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Beitragvon Bernd Peter » 05.11.2017, 11:13

Hallo Jörg,

ich benutze bei Audirvana 3.1.4 nur eigene Musikfiles auf der SSD bzw. SD Card, daher kann ich dir nicht weiterhelfen.

Was mich interessieren würde:

Wie geht es denn von deinem Mac aus weiter, wie ist die Kette?

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Nordlicht » 05.11.2017, 11:44

Hallo Bernd Peter

Vom Mac geht es zum SOTM 200 Ultra zum Arfi USB dann zum Arfis DAC und dann zum Abacus Preamp14 dann zur Abacus 5X.

Gruß

Jörg
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Beitragvon Bernd Peter » 06.11.2017, 08:11

Hallo Jörg,

Mac - Router - SOtM oder geht es auch ohne Router?

Gruß

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Beitragvon Nordlicht » 06.11.2017, 08:48

Bernd Peter hat geschrieben:Hallo Jörg,

Mac - Router - SOtM oder geht es auch ohne Router?

Gruß

Bernd Peter


hallo Peter

der Mac steht im Büro und die Anlage im Wohnzimmer. Der Router bringt die Musik per Wlan ins Wohnzimmer zum SOTM.

Gruß

Jörg
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Beitragvon Bernd Peter » 06.11.2017, 09:14

Hallo Jörg,

ich versuche mal das hier:

http://ostermeier.net/wordpress/2015/02/dhcp-server-unter-mac-os-x-mal-schnell-aufsetzen-aktivieren/,

damit würde der Router wegfallen.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon gregor » 29.11.2017, 23:37

damit würde der Router wegfallen.

Hallo Bernd Peter,

ist es denn ein Vorteil, wenn der Router wegfällt? Nachdem ich eine Weile nicht so fleißig mitgelesen habe weiß ich noch nicht, ob das Thema jemals explizit besprochen wurde. Ich hab jedenfalls nichts gefunden.

Wäre vielleicht auch einen Thread wert: "Einfluss von Routern auf das Klanggeschehen".

Beste Grüße
gregor
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Beitragvon Bernd Peter » 30.11.2017, 07:37

Hallo Gregor,

ich teste zur Zeit verschiedene Konfigs bezüglich der Datenlieferung vom NAS.

Die direkte Anbindung ohne Router und mit Akkuversorgung des NAS (hier Macbook Air mit Audirvana und Server App) ist mMn von klanglichem Vorteil.

Ebenfalls hervorragend ist die Verwendung zweier Netzwerkanschlüsse beim NAS für getrennte Wege von Steuerung und Datenlieferung, hier sitzt der Router in der Controlpointstrecke.

Das bietet zudem die Möglichkeit, eine Glasfasernetzwerkkarte für den Weg zum Renderer zu verwenden.

Bei einem selbstgebauten NAS mit Win Server Software technisch machbar.

Insgesamt eine lohnenswerte Spielwiese für die kommenden dunklen Tage.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon gregor » 30.11.2017, 07:59

Hallo Bernd Peter,

auch wenn ich den Thread nun mit einem weiteren OT-Beitrag bereichere:

meine Frage wäre, ob jemand jemals systematisch Unterschiede zwischen verschiedenen Routern getestet hat, z. B. zwischen den Fritzbox-Generationen 7390, 7490 und 7590. Ist neuer immer besser? Ist das Top-Modell besser als die Mittelklasse-Variante der jeweiligen Generation? In anderen Bereichen zeigt sich nämlich, dass nicht für jede Anwendung die neueste Kiste zwingend die beste ist. Mir ist bewusst, dass Erfahrungen einzelner schwierig zu verallgemeinern sind, da individuelle Setups, WLAN-Verschmutzung und sonstige Geräte in den Netzwerken Einfluss haben. Wenn manche aber die Netzteile der Router tauschen, dann sollte auch dieser Frage nachgegangen werden.

Beste Grüße
gregor
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Beitragvon Bernd Peter » 30.11.2017, 10:58

Hallo Gregor,

der Austausch des Billigschaltnetzteiles ist Pflicht, am Router selber wird man in der Regel nichts machen können.

Bevor man hier Unterschiede bei Routern heraushören wollte, wäre die Herausnahme aus der Signalstrecke zum Renderer die konsequenteste Lösung.

Gruß

Bernd Peter

PS: So könnte es vielleicht auch funktionieren:

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Beitragvon Bernd Peter » 07.12.2017, 11:46

Hallo,

schade, aber die Bond Einstellung bei Synology DSM, also das Brücken von 2 Netzwerkadaptern, dient nur der Erhöhung der Datensicherheit bzw. der Geschwindigkeit.

Während man bei einem Windows NAS die gebrückten Netzwerkadapter für unterschiedliche Strecken (eine zum Router für die Ansteuerung über den Controlpoint, eine direkt zum Renderer) verwenden kann, ist das - leider - bei der Synology Software so nicht vorgesehen.

Gruß

Bernd Peter
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