Silbersand Streamer

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Silbersand Streamer

Beitragvon Raal » 25.10.2013, 09:17

Hallo zusammen,

hier mal ein Bild vom ersten Silbersand Streamer :cheers:

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Man darf gespannt sein.

Viele Grüße
Andreas
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Beitragvon frmu » 25.10.2013, 10:24

Burmester läßt grüßen .... schüttel, aber auf die inneren Werte soll es ja ankommen ... :mrgreen:


schönes WE
Frank
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Beitragvon aston456 » 25.10.2013, 11:48

Hallo,

das Bild stammt von hier: http://www.fidelity-magazin.de/reportag ... wiss-2013/

Und es sieht tatsächlich so aus, als ob "unser" Herr Müller dort ausgestellt hat:

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Auch wenn man das Gesicht des Herrn nicht erkennt, sieht er so aus wie Friedrich Müller.

Gefunden hier, unter Diverses:

http://www.hifibernd.ch/highendhifi/mes ... /teil3.php

Dann sind wir doch mal gespannt.

Gruß,
Kai
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Beitragvon Raal » 25.10.2013, 12:11

Hallo Kai,

ja es handelt sich hierbei wirklich um Silbersand.

@Frank
Ich denke mal der Streamer wird nicht ganz günstig und da darf es dann schon so ein Gehäuse sein. Selbst Lumin macht das so bei Ihrem Streamer.

Viele Grüße
Andreas
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Beitragvon cay-uwe » 25.10.2013, 12:24

Da bin ich mal sehr gespannt wie das Ganze einmal fertig ausschaut. Ganz bestimmt wird das ein fantastisches Gerät, denn ich kann mir vorstellen wer bei der Entwicklung noch dabei ist :wink:
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Beitragvon frmu » 25.10.2013, 14:28

.... SilberAGM ... :mrgreen:

@Andreas

mit Sicherheit hast du Recht, ich wollte auch eher meine persönliche Abneigung gegen
solche Gehäuse im Allgemeinen zum Ausdruck bringen, egal ob Silbersand, Burmester
oder sonstwas drauf steht ....

Gruß
Frank
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Beitragvon dirkhajo » 25.10.2013, 14:53

Hallo zusammen,

wäre nur schön, wenn man darüber etwas mehr auf der Silbersand-Homepage lesen würde. Der Streamer scheint ja schon ziemlich konkret in der Entwicklung zu sein.

Gruß Dirk
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Beitragvon Raal » 25.10.2013, 15:08

Wenn 5mm Alu zwischen der Analogen und Digitalen Seite sind und auch das Netzteil mit 5mm Alu getrennt ist, dann finde ich das richtig gut und ist für mich nur konsequent. Ob nun aus dem vollen gefräst oder nicht.

Viele Grüße
Andreas
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Beitragvon Zwodoppelvier » 25.10.2013, 15:27

Spätestens seit "Die Akte Aluminium" sollte diese Art von Gehäusebau zumindest überdacht werden...
(ja - ich weiß: das wird kein Wegwerfartikel).

Gruß Eberhard

P.S.: abseits von dem hier betrachteten Gerät: ich habe noch nicht verstanden, warum Streamer einige k€ kosten müssen. Steckt da wirklich derart komplexe Technik drin? Zumindest die Innenaufnahmen zeigen mir das nicht so direkt... :|
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Beitragvon Raal » 25.10.2013, 15:36

Zumindest den Unterschied von einem Aurender S10 zu einem W20 hört man sofort. Technik ist im W20 genug verbaut. Aber ist ja nicht nur ein Streamer.

Viele Grüsse
Andreas
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Beitragvon martino » 25.10.2013, 18:21

cay-uwe hat geschrieben:Da bin ich mal sehr gespannt wie das Ganze einmal fertig ausschaut. Ganz bestimmt wird das ein fantastisches Gerät, denn ich kann mir vorstellen wer bei der Entwicklung noch dabei ist :wink:

Hallo zusammen,

da bin ich genauso gespannt. Ohne irgendetwas Genaueres zu wissen, würde ich allerdings eher vermuten, dass Jörg Friedrich* bei einer hier gleich unterstellten Kooperation dabei ist. Gert kann ja nun nicht überall seine Finger im Spiel haben... Oder doch...? Fragen über Fragen...

Martin


* hoffe ich erinnere den Namen richtig. Ich meine den Herren (FM 701 Hörer und nicht im Forum aktiv), der auf dem letzten Forumstreffen als Elektronik- und Softwarespezialist einen sehr interessanten Streamer-Vortrag hielt, und da auch schon etwas Konkretes entwickelte, teils bei anderer Gelegenheit mit FM über Schaltbilder vertieft gesehen wurde...
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Beitragvon Lefreck » 26.10.2013, 20:25

Hallo Martin,

ich denke dass Du da ziemlich richtig liegst. :wink:

Ich bin auf jeden Fall ziemlich gespannt auf das Teil ...
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Beitragvon nihil.sine.causa » 28.10.2013, 16:20

Liebe Streamerfreunde,

wie Ihr bereits richtig festgestellt habt, handelt es sich bei diesem Streamer um eine Neuentwicklung aus dem Hause Silbersand von Friedrich Müller in Zusammenarbeit mit Jörg Friedrich.

Nun hat mir Hr. Müller freundlicherweise einiges Material zur Verfügung gestellt aus dem ich nachfolgend zitieren möchte.

Das Gehäuse ist aus einem Aluminiumblock gefräst. Mechanische und elektromagnetische Ruhe war hier das Ziel:

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Aktiv-Lautsprecher können an den Silbersand-Streamer direkt angeschlossen werden. In der Stereo-Ausführung besitzt der Streamer Analogeingänge, die in ausgeschaltetem Zustand auf seine Ausgänge durchgeschleift werden. Auf diese Weise lässt sich der Streamer kompromisslos in eine vorhandene Analog-Kette integrieren.

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Der Streamer lässt sich mit Lautstärkeregler und Touchscreen lokal bedienen.

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Man kann ihn aber auch über ein Pad, Smartphone (Android, Apple, Windows) oder einen Web-Browser fernsteuern.

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Weitere technische Informationen:

Silbersand hat geschrieben:Erdacht von Experten aus der professionellen Digitaltechnik:
Ein Streamer besteht zum Einen aus einem (klanglich unwichtigen) Prozessor-Teil, der die Schnittstelle zum Benutzer, also Verwaltung, Nutzerinterface und Handling der Datenformate realisiert. Der zweite und für das Endergebnis viel wichtigere Teil ist der Audio-Datenpfad, der die zeitlich korrekte und störungsfreie Aufbereitung und Wandlung der Audio Daten übernimmt. Diese beiden Bereiche müssen strikt voneinander getrennt sein und es darf insbesondere keine Abhängigkeiten zwischen ihnen geben. Das klappt nur dann optimal, wenn man den Datenpfad vollständig unter eigener Kontrolle hat und weder bei Hard- noch bei Software auf „Black-Boxes“ aus fremden Quellen zurückgreifen muss. Beim Silbersand Streamer ist das „zentrale Drehkreuz“ zwischen den beiden Bereichen weitgehend in konfigurierbarer Hardware (FPGA) realisiert, eigenständig entworfen und implementiert. Damit gehören wir zu der kleinen Gruppe von Herstellern, die über diese Fähigkeit verfügen.

Die Architektur ist ungewöhnlich, aber von bestechender Logik:
Die Bereiche Datenverarbeitung (Einlesen, Rechenleistungen, ...) und Analogteil (Präzisionstakt, Wandlergenauigkeit, ...) sind jeweils für sich nach professionellen Maßstäben konstruiert und kommunizieren ausschließlich über das Hardware-Interface (FPGA) miteinander. So können die Einzelkomponenten ihr Potential wirklich ausnutzen und es gibt keinen Bedarf mehr für Kompromisse oder Flickschusterei.

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Silbersand hat geschrieben:Die Baugruppen im Einzelnen:
CPU: Das Intel ATOM Board (dual, 1,8 GHz) wird über das massive, aus einem vollen Block gefräste Aluminium-Gehäuse lüfterlos gekühlt. Hier laufen die Filterrechnungen, auf Wunsch auch Laufzeit- und Amplitudenkorrekturen (Convolving), Invertierung und durch seine enormen Reserven und erweiterbare Softwarearchitektur auch alles, was die Zukunft noch bringen mag. Sein Speicher liest so viele Daten „auf Vorrat“, dass er auch bei aufwändigen Rechnungen nicht „leer“ wird. Ein Nebeneffekt dieses großen Speichers ist die Gapless-Wiedergabe.

Das Xilinx FPGA ist ein hochkomplexes, eigens für diesen Zweck (hardware-)programmiertes Gatternetz. (Eine Art „in Hardware umgesetztes Programm“, das einer seriellen Abarbeitung so überlegen ist, dass es auch in anderen Architekturen noch Vorteile bringen kann.) Hier entsteht Geschwindigkeit und Präzision durch reine Hardware, die auf einen einzigen Takt antwortet. Ohne dieses „digitale Drehkreuz“ (mit seinem eigenen Pufferspeicher) liefe die Präzision des Taktes ins „Leere“. (Häufig praktiziert, vor allem von „Taktnachrüstern“.)

Die Galvanische Trennung wird nicht mit Optokopplern oder Übertragern, sondern mit magnetoresistiven Bauteilen (“GiantMagnetoresistive (GMR) technology“) realisiert.

Der Taktgenerator stammt aus der High-Speed-Netzwerktechnik und sitzt direkt beim Wandler. Bei den hohen Frequenzanteilen in diesem Signal zählt jeder Millimeter Leiterbahn.

Das Wandlerboard beruht auf dem Wolfson WM8741, der auch die Lautstärkeregelung übernimmt. Gegenüber Potentiometern ist diese Lösung hochgenau, rauscharm und verschleißfrei.

Der Ringkerntrafo der analogen Stromversorgung befindet sich in einer eigenen Kammer mit sehr großer Wandstärke für effektive Wirbelstromdämpfung magnetischer Wechselfelder. Das Gleiche gilt für die primärseitige Netz-Vorfilterung. Das eigentliche Netzteil ist vierstufig aufgebaut: RC-Filter, aktive Brummsiebung, Vorregulierung und Erzeugung der extrem rauscharmen analogen Spannungen unmittelbar beim Verbraucher.

Symmetrischer Aufbau: Das gesamte Analogsignal ist symmetrisch: Bereits der Wandler liefert beide Signalzweige und bestes Analogdesign nach den klassischen Regeln ist eine Selbstverständlichkeit.

Die ultralinearen Ausgangsstufen (Innenwiderstand <1 Ohm) zusammen mit der Lautstärkeregelung und einer Schaltspannung prädestinieren dieses Gerät für die Ansteuerung von Aktivlautsprechern, auch mit sehr langen Zuleitungen ohne zusätzlichen Vorverstärker.

Das konsequente Konzept professionell realisiert:
Überdimensionierung und Bauteile aus der industriellen Technik sind mess- und auch hörbar. Unterschiedliche Formate (WAV, FLAC, ...) führen hier nicht zu unterschiedlichen Messwerten (Was bei einigen, auch teueren Geräten durchaus der Fall ist), Ersetzen oder Interpolieren von lückenhaften oder falschen Daten findet nicht statt und „gapless“ ergibt sich von selbst.

Die Zukunft kann kommen:
Neue Datenformate sowie Mehrkanalwiedergabe (bis 7.1) sind nachrüstbar.

Verbindung mit einer vorhandenen Analog-Anlage:
Die Stereo-Ausgänge einer bestehenden Anlage können an zwei XLR-Eingänge angeschlossen werden. Bei ausgeschaltetem Streamer werden diese Signale dann über Relais unbeeinflusst auf die Ausgänge des Streamers geschaltet.

Zusatzfunktionen (abschaltbar):
Die absolute Polarität kann invertiert werden (da streiten sich die Experten, aber es ist hörbar) und die Pegel der einzelnen Kanäle sind digital voreinstellbar. Integriert sind ein Convolver mit bis zu 128K Taps und 64Bit Genauigkeit für die digitale Raumkorrektur (digitaler Equalizer). Die entsprechenden Filterkurven sollten von Fachpersonal ermittelt werden. (Raumakustik ist ein eigenes Thema, zu dem wir, wie auch zur Netzwerksinstallation, im Einzelfall gerne Hilfe vermitteln.)

Bedienung:
Über Netzschalter, Drehknopf für die Lautstärke und den 4,3“-Touchscreen ist der Streamer lokal bedienbar. Über das Touchscreen wird man aber vor allem die Konfiguration und Voreinstellungen vornehmen und beim Hören ein Pad, Smartphone (Android, Apple, Windows) oder einen Web-Browser benutzen. Mit unserer Software können Sie sowohl in der Dateistruktur der Speichermedien, als auch in speziellen Ansichten wie Titel, Alben, Interpreten, eigene Favoriten, … navigieren.

Technische Daten:
  • Datenquellen: USB-Speicher, Netzwerkspeicher, Internet Streaming
  • Abtastraten: 32-44.1-48-88.2-96-176.4-192-(352.8 – 384)
  • Datenformate: FLAC, WAV, AIFF, M4A, DSF(DSD) (weitere Formate verfügbar)
  • LAN Interface:10/100/1000 BT Ethernet RJ45
  • Audio Ausgang: symmetrisch Stereo XLR, optional 5.1/7.1 XLR
  • Ausgangsimpedanz < 1Ohm
  • Schaltspannung für Aktivlautsprecher: 2 x 12V=, 3,5mm Klinke
  • Gewicht: 15kg
  • Abmessungen: 450 x 390 x 96,7 (mm, BxTxH)

Der Silbersand-Streamer in der Stereo-Ausführung wird ab Mitte Dezember lieferbar sein. Der Preis beträgt 16.500,- €. Weitere Informationen können bei info@silbersand.de erfragt werden.

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Beste Grüße
Harald
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Beitragvon Salvador » 28.10.2013, 16:55

Hallo zusammen,

das liest sich wirklich klasse! Kann man ihn denn vielleicht sogar schon beim Forumstreffen hören?

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon frmu » 28.10.2013, 17:20

Moin,

jetzt gefällt mir sogar das Gehäuse, der ambitionierte Preis natürlich weniger.


Gruß
Frank
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