10-MHz-Masterclocks in der Diskussion

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon Hornguru » 02.08.2017, 14:59

Hallo Winfried,

hätte ich Zeit gehabt die anderen 10 Seiten zu lesen...... ;)

Macht Sinn. Beim näheren Hinsehen muss sich die Antelope wohl der Mutec zum halben Preis geschlagen geben. Hübsch.
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Beitragvon easy » 02.08.2017, 15:23

Trinnov hat geschrieben:Mutec liefert ab sofort (02.08.) die neue audiophile Referenzclock REF10 aus.
https://mutec-net.com/product_ref_10.php?lng=de

Das Gerät ist definitiv eine Meisterleistung von Mutec.
Leider ist der Preis für viele jedoch außerhalb des Budgets.

Viele Grüße,
Horst


Hallo Horst,

Danke für die Info.

Gruß

Reiner
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Beitragvon easy » 04.08.2017, 11:25

UPS war da.....

Die REF 10 heizt sich gerade auf......ich bin sowas von gespannt....
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Beitragvon Fujak » 04.08.2017, 11:46

Wir auch... 8)

Grüße
Fujak
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Beitragvon easy » 04.08.2017, 16:29

Hallo Fujak,

Du wirst begeistert sein, soviel kann ich schonmal sagen. :cheers:

Näheres am Wochenanfang,habe am WE wenig Zeit.

Gibt es hier im Umkreis D'dorf jemanden mit einem Aurender W 20 oder SOTM -SMS 200Ultra mit 10 MHz Eingang ,oder im Raum Emden ? FAlls ja,meldet euch bei mir per PN. Ich würde die REF 10 gerne daran testen.

Schönes WE

Reiner
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Beitragvon Herbert Z » 05.08.2017, 00:14

easy hat geschrieben:Du wirst begeistert sein, soviel kann ich schonmal sagen. :cheers:

Gibt es hier im Umkreis D'dorf jemanden mit einem Aurender W 20 oder SOTM -SMS 200Ultra mit 10 MHz Eingang ,oder im Raum Emden ? FAlls ja,meldet euch bei mir per PN. Ich würde die REF 10 gerne daran testen.



Hallo Reiner,

Da ich den 10MHz Tack selbst verehre und zu schaetzen wisse, glaube ich deine Begeisterung sofort. Schon doof, dass we so weit auseinander wohnen: hast du doch den REF 10 und ich den W20.....

Mit Herrn Peters hatte ich den Kontakt schon gemach, dass muss aber bis nach dem Urlaub warten.

Auf den Bericht bin ich dann sehr gespannt!

Viel Freude und schoenen Gruss

Herbert
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Beitragvon easy » 07.08.2017, 16:08

Hallo zusammen,

dann will ich mal meinen subjektiven ersten Kurzeindruck von der REF 10 schildern.

Nachdem ich von Herrn Peters die Info bekommen hatte, daß die REF 10 schon am Freitag angeliefert wird ,ich hatte erst mit nächster Woche gerechnet,musste ich erst mal in meinen Kisten nach der Mutec MC 3+ wühlen ,da mein derzeit einzigstes Testgerät, um überhaupt erste Eindrücke zu gewinnen.

Beim durchforsten fiel mir dann auch noch mein Burson Conductor(Sabre Chipsatz) in die Hände , so daß ich damit schnell eine neue Kette aufbauen konnte.

Der Testaufbau war damit folgender:

AK 240 als Quelle <>Mutec MC3+( Mutec REF 10) <>Burson Conductor <> Audeze LCD 3F

In dieser Konstellation hörte ich mir mehrere Testfiles an,um meine Ohren an das neue Setup zu gewöhnen.
Beim Umschalten auf die REF 10 fiel sofort die deutlich klarere und saubere Wiedergabe auf,die Durchhörbarkeit hatte sich verbessert.
Alle Achtung ,hatte ich so nicht erwartet,erwies sich doch die MC3+ bei früheren Versuchen in meinen Setup´s oft als „Klangbremse“.
Wenn schon die MC3+ so von der neuen Clock profitiert,was geht dann erst an aufwändigeren Gerätschaften….leider mangels Verfügbarkeit momentan nicht testbar.

So habe ich dann noch zwischen anderen DAC`S verglichen,AudioOptimum NOS-DAC und Meitner MA2 ,ob sich Änderungen ergeben,aber auch da waren die Unterschiede identisch.

Ich kann Herrn Peters nur zu dieser REF 10 gratulieren. :cheers:

Mal schauen wann die nächsten Testgeräte kommen,bis dahin kann sich die REF 10 an meiner KH-Anlage einspielen .

Gruß
Reiner
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Beitragvon SwissBear » 22.09.2017, 16:22

Hallo,

Und hier ist ein Masterclock bei SOtM: http://www.sotm-audio.com/sotmwp/english/portfolio-item/sclk-ocx10/

Grüsse
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Beitragvon dark cloud » 23.09.2017, 10:22

Welche Rolle spielt das Kabel zwischen einer 10MHz-Clock und DAC ? Aus meiner Sicht produziert die Verbindung zwischen den beiden Komponenten wieder zusätzlichen Jitter.

Gruß - Lothar
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Beitragvon Trinnov » 23.09.2017, 12:50

Ich gehe mal davon aus, dass unsere verwöhnten Ohren Unterschiede zwischen verschiedenen Kabeln raushören werden.
Interessant finde ich auch, dass die SOtM 10 MHz Clock isolierte Ausgänge haben wird.
So gibt es keine klangmindernden Ausgleichsströme zwischen Clock und dem zu versorgenden Gerät (Quelle und Senke). Außerdem keine Ausgleichsstöme zwischen den angeschlossenen Geräten, wenn mehrere Geräte durch die Clock versorgt werden.
Was nützt es, wenn man mit viel Aufwand die Geräte voneinander isoliert hat und dann durch den Einsatz eine 10 MHz Clock die Geräte wieder niederohmig durch die Clock-Masse (Außenleiter BNC-Buchse) miteinander verbindet.

Wenn ich es richtig verstanden habe, wird es die SOtM 10 MHz Clock in drei verschiedenen Ausführungen geben.
Entsprechend unterscheiden sich auch die Performance-Werte bei 10 Hz und bei 100 Hz neben den 10 MHz.

SOtM 10 MHz Clock Standard: 125 dB / 150 dB (10Hz / 100Hz)
SOtM 10 MHz Clock Advanced: 135 dB / 160 dB
SOtM 10 MHz Clock Reference: 140 dB / 160 dB

Mutec REF 10: 142 dB / 155 dB

Die Preise der Clocks wären interessant.
Auf jeden Fall wird das eine spannende Alternative zu der Mutec REF10

Viele Grüße,
Horst
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Beitragvon Hans-Martin » 23.09.2017, 13:29

dark cloud hat geschrieben:Welche Rolle spielt das Kabel zwischen einer 10MHz-Clock und DAC ? Aus meiner Sicht produziert die Verbindung zwischen den beiden Komponenten wieder zusätzlichen Jitter.


Hallo Lothar,
davon würde ich ausgehen. Bei meinen Verbindungen Masterclock im Digitalverstärker zum CD-Laufwerk zeigte sich für das Clockkabel eine Qualitätsabhängigkeit, die ich nicht unter dem SPDIF Kabel eingestuft habe, sondern darüber.
Wichtig wäre dabei zu wissen, ob der Abschluss mit 75 oder 50 Ohm geschieht, bei den Clocks hat man manchmal die Wahl. Wenn ein reiner Sinus übertragen wird, könnte die Mikrofonie des Kabels in den Vordergrund rücken (Modulation der Amplitude), aber auch wie bei Rechtecksignal die Reflexion an den Steckverbindungen mit vergleichbarem Effekt (>>Jitter).
Da aber aus 10MHz doch noch eine andere Frequenz generiert / synchronisiert werden soll, was ohne PLL nicht geschehen kann, haben wir es hier mit einem Fass ohne Boden zu tun. Die bessere 10MHz Referenz verlangt in dem nachfolgenden Baustein auch eine genauere PLL mit einem kleineren Fangbereich.
Wie Gert den Fangbereich in 2 Stufen dem Bedarf anpasst, hat er vor vielen Jahren hier im Forum beschrieben, das Gate nach Einrasten der groben Stufe schaltete die Zeitkonstante für den Feinbereich um. Trennübertrager tragen Jitter ein.
Robert Harley hat um 1990 herum bei seinen Jittermessungen festgestellt, dass die Laufrichtung des Kabels den Jitterwert beeinflusst, und dass eine jitterärmere Quelle mit demselben Kabel übertragen eine geringere Zunahme des Jitters erfährt als eine Quelle mit mehr Jitter am Ausgang. Das war allerdings auf SPDIF Kabel bezogen.
Es gemahnt zur Vorsicht, ich finde, dieses alte Wissen darf auch auch Clockkabel übertragen werden, denn schließlich zählt nur die Qualität des angelieferten Signals in der Summe von Quelle, Kabel und Begleitumständen.

Ein fettes kurzes Masseband zur Verbindung der schutzgeerdeten Gehäuse könnte hilfreich sein.
Und ich sage mal, dass nach meiner Erfahrung alle Clockbausteine vibrationsempfänglich sind.
Es sind also noch reichlich Stellschrauben zur Optimierung vorhanden...
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon dark cloud » 27.09.2017, 10:31

Hallo Hans-Martin,
vielen Dank für Deine Ausführungen. Die Anlage ist ein Fass ohne Boden.
Mal schaun, wo die Reise noch hingeht.

Gruß - Lothar
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Beitragvon muenchenlaim » 09.10.2017, 18:07

Bei HIFISTATEMENT gibt es einen Test zu lesen:
https://www.hifistatement.net/tests/ite ... tec-ref-10

Christoph
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Beitragvon Hans-Martin » 09.10.2017, 20:17

Hallo,
da die Clock Rechtecksignale abgibt, um im Timing eindeutiger zu sein, scheint ein alter Trick zumindest einen Versuch wert, nämlich, nicht benutzte Ausgänge mit einem entsprechenden Widerstand abzuschließen.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Trinnov » 09.10.2017, 20:43

Mutec verwendet anscheinend jeweils einen LT3042 Spannungsregler für jeden der acht Ausgangstreiber-Chips.
LT3042 oder auch LT3045 lassen sich sehr einfach über ihren Enable Input abschalten. Sie geben dann keine Spannung mehr aus.
Somit kann man die Clock idealerweise nur mit einem einzigen signalführenden Ausgang betreiben.
Die hochauflösenden Fotos des Testberichts lassen das relativ einfache Erkennen vieler Details zu.

Mich würde persönlich sehr interessieren für welche Ausgangsübertrager sich Mutec entschieden hat.
Da ist eine sehr hohe Qualität gefragt bei so einer hochwertigen Clock, um so wenig wie möglich Jitter hinzuzufügen.
Mehr als ein weißer Punkt auf den Übertragern ist aber nicht erkennbar. Schade.

Viele Grüße,
Horst
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