Mutec MC-3+ Smart Clock USB

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon Amati » 21.02.2016, 13:10

Hallo Pierre,

der 110er ist nicht mehr gelistet, durch ein update wurde dieser zum 120er.

Aber der hat definitiv kein AES/EBU.

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Beitragvon SwissBear » 21.02.2016, 14:39

Amati hat geschrieben:Aber der hat definitiv kein AES/EBU.

Ja klar. Tut mir leid.

Pierre
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Beitragvon Horse Tea » 28.03.2016, 17:41

tovow hat geschrieben:Hallo in die Runde,

es müssten doch schon einige Mutec MC 3+ USB ausgeliefert und länger in Gebrauch sein!

Gibt es mittlerweile weitere Erfahrungsberichte/Meinungen zum MC 3+ USB?

Hallo Reklocker,

inzwischen habe ich den MC 3+ USB auch probeweise bei mir in der Anlage hören können. Dabei ging es mir nicht um Computer HiFi bzw. den Effekt des Reclockings auf das Signal, das via USB zugespielt wurde, sondern um die Klangverbesserung über die SPDIF Schnittstellen. Im Forum sind beide Feststellungen nachzulesen: 1) Verbesserung durchgehend bei vielen Anlagen unabhängig vom Preis und Qualität der Anlage und 2) wo kein Jitter, da auch keine Verbesserung durch das Reclocking.

Als Quelle diente a) ein CD-Spieler (AVM 5.2 via RCA-Kabel), b) ein TV (Samsung UE558090 via opt.-Kabel) und c) ein Sat Receiver (Kathrein 702, via RCA und Toslink). Alle Signale wurden im Meitner DAC MA-1 gewandelt, einmal mit dem Mutec dazwischen und einmal ohne (3m RCA SPDIF Kabel). Beim SAT Radio konnte ein direkter A/B Vergleich erfolgen, da es einen opt. und einen elektrischen Digitalausgang gibt und das Umschalten am DAC ohne Umschaltgeräusch und ohne Unterbrechung des Signals erfolgte. Via TV wurde die Digital Concert Hall des BPhO gehört, über CD wurde Kammermusik und Jazz kleiner Ensembles (z.B. Trio) abgespielt, im SAT Radio kam zufälligerweise auch ein Konzert des BPhO, das in der Vorwoche in Baden-Baden aufgenommen wurde.

Ergebnis: Es wurde weder von mir noch von meiner Frau eine Verbesserung des Klangeindruckes, weder total noch bezüglich der Räumlichkeit, festgestellt :x . Der erwähnte Umschaltvorgang wurde von meiner Frau (Vorgang nicht sichtbar) überhört. Bei hohen Lautstärken und komplexer Musik wurde der Klang mit Mutec als härter ("digitaler") empfunden. Das Gerät wird zurückgegeben. Ich meine daher: Wo kein Jitter, da kein Effekt.

Ich möchte nachtragen, das beide Versuchspersonen in der Vergangenheit durchaus subtile Klangunterschiede (Kabel) immer einvernehmlich identifizieren konnten.

Wie kann man das verstehen? Liegt es an dem exzellenten DAC? Hat jemand eine ähnliche Erfahrung mit dem Meitner DAC oder einem DAC in dieser Liga gemacht? Gibt es eine bessere Erklärung?

Viele Grüsse
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Beitragvon beltane » 30.03.2016, 08:15

Hallo zusammen,

anbei der Link zu einem von Andi (Salvador) durchgeführten Vergleich Mutec MC-3+ Smart Clock USB mit dem Afi USB:

viewtopic.php?f=6&t=3515&start=45

Vielleicht ist es für den einen anderen ja von Interesse. Werde den Link ebenso im Thread des Afi posten.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Horse Tea » 30.03.2016, 16:41

Hallo Frank,

vielen Dank. Der Vergleich interessiert mich brennend, da ich den Mutec gerade erprobt habe und den Afis demnächst zur Probe bekomme. Ich habe den Vergleich früher schon mal gelesen, er war aber nicht mehr bei mir im Gedächtnis. Ich werde auch vom Afis berichten.

Viele Grüsse

Horst-Dieter
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Beitragvon SirMartin » 06.04.2016, 18:13

Hallo zusammen,

Hat hier jemand den Mutec MC-3+ USB mal in Verbindung mit einem Auralic Aries Femto getestet? Lässt sich da noch etwas an Qualität herauskitzeln?

Grüße
Martin
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Beitragvon modmix » 11.05.2016, 21:56

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Beitragvon Radiohörer » 11.05.2016, 22:02

Wie wird man diesen Softwareupdate durchführen können? Zu Hause? Oder nur bei Mutec?

Grüße
Balazs
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Beitragvon modmix » 11.05.2016, 22:53

MUTEC_MC-3plusUSB_Manual_D_screen.pdf: Update-Fähigkeit durch USB-Interface

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Beitragvon Fujak » 12.05.2016, 10:52

Hallo Balazs,

das neue Update kann jeder an seinem PC via USB-Kabel vornehmen. Es wird dazu ein kleines Hilfsprogramm verwendet, welches wie das Update selbst im Download erhältlich sein wird. In einem Halbsatz spricht Herr Peters neben der automatischen Umschaltung DSD/PCM auch von einer weiteren klanglichen Verbesserung durch das Update. Man darf also gespannt sein. 8)

Grüße
Fujak
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Beitragvon amaridev » 30.05.2016, 21:00

Hi, ich hätte da mal 2 kleine Fragen.

Da die MC-3+ USB nach dem USB Stream nochmal re-clocked...in wie fern ist das ganze denn eine Verbesserung gegenüber einer einfachen MC-1.2 die ja eigentlich auch schon als low-noise/jitter beworben wird. Warum re-clocked man lieber mit einem hochwertigen clock anstatt gleich einen genauen clock für usb zu verwenden?
Bei externen Signalen bei denen man keine Kontrolle darüber hat wie diese geclocked waren, ist mir die Funktion bzw. der Nutzen der MC-3+ schon eher einleuchtend.

Meine 2. Frage bezieht sich auf die Word Clock Ausgänge. Verwendet jemand sein DA Wandler mit dem Wordclock vom Mutec? Denn viele scheinen ja einfach den Clock von spdif zu verwenden der mit auf dem Datenstream klebt. Macht es denn technisch/klanglich einen Unterschied ob man parallel WC verbindet oder nicht?
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Beitragvon Fujak » 31.05.2016, 06:50

Hallo Aaron,

zu Deiner 1. Frage: Das Innenleben des MC-1.2 entspricht nur einem Teil des MC-3+USB, nämlich die Konvertierung des USB-Streams in SPDIF und umgekehrt (einziger Unterschied: der MC-1.2 kann dies parallel tun, also vollduplex, der MC-3+USB nur wahlweise, also halbduplex). Erst nach dieser Konvertierungsstufe wird es klanglich interessant durch das Reclocking des SPDIF-Streams. Das erst bringt die eigentliche klangliche Aufwertung.

Die Konvertierungsstufe besitzt zwar auch eine Clock, weil der USB-Takt umgesetzt werden muss auf den SPDIF-Takt, und insofern könnte man auch hier von einem Reclocking sprechen, aber es unterscheidet sich von der eigentlichen Reclocking-Stufe dadurch, dass der eigentliche Reclocking-Prozess im gleichen Übertragungsprotokoll (SPDIF) stattfindet und der hier verwendete Oszillator um einige Größenordnungen genauer (=geringeres Phasenrauschen) ist. Stichwort 1GHz-Technik. Die damit erzielte klangliche Verbesserung ist damit wesentlich effektiver - was man auch hört.

zu Deiner 2. Frage: Ein DAC kann sich nur auf einen Takt synchronisieren - also entweder auf die Wordclock des MC-3+USB (Wordclock-Synchronisation) oder den vom MC-3+USB rekonstruierten, in das SPDIF-Signal eingebetteten Takt (=Reclocking). da dieses Thema schon mehrfach behandelt wurde, verweise ich der Einfachheit halber auf folgenden Beitrag: viewtopic.php?p=69118#p69118.

Grüße
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Beitragvon amaridev » 31.05.2016, 07:56

Danke Fujak, das bringt doch schonmal etwas licht ins dunkle. :)
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Beitragvon Bernd Peter » 01.06.2016, 15:08

Hallo Aaron,

Da die MC-3+ USB nach dem USB Stream nochmal re-clocked...in wie fern ist das ganze denn eine Verbesserung gegenüber einer einfachen MC-1.2 die ja eigentlich auch schon als low-noise/jitter beworben wird. Warum re-clocked man lieber mit einem hochwertigen clock anstatt gleich einen genauen clock für usb zu verwenden?


der eingehende USB Datenstream wird durch den USB Audiochip der Mutec (dürfte der XMOS sein) in ein für den DAC Chip lesbares Format (I2S oder S/PDIF) gewandelt. Hierzu werden 2 Ultra-Low-Noise Audiotaktoszillatoren verwendet.

Da die MC-3 als allgemeiner Reclocker ausgelegt ist, konnte deren Hochpräzisionsoszi wohl nicht auf dem USB Board verbaut werden, man hätte allenfalls wie beim AFI USB (JL Sounds Board) die Clock rückführen müssen.

Gruß

Bernd Peter
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Neues Firmware-Update!

Beitragvon Fujak » 28.07.2016, 06:42

Liebe Reclocker,

Mutec bringt ab heute eine neue Firmware für den MC-3+USB heraus. Unter http://www.mutec-net.com/product_mc-3-p ... p#download bzw. direkt http://www.mutec-net.com/downloads/manu ... V110_D.zip wird der Download als Zip angeboten , in welchem sich neben den Update-Dateien auch eine ausführliche Anleitung befindet. Darin ist auch zu lesen, welche Bugfixes aber vor allem welche funktionalen Erweiterungen enthalten sind.

Ich hatte vorab Gelegenheit, die neue Version zu testen. Das Aufspielen gestaltet sich denkbar einfach: Mittels PC nimmt man über USB Verbindung mit dem MC-3+USb auf, dann das kleine Update-Programm (im Treiber-Verzeichnis) starten; es wird die aktuelle Firmware angezeigt. Daraufhin wählt man den Speicherort des heruntergeladenen Firmware-Updates aus, und klickt auf die aufzuspielende Datei, bestätigt dies mit einem Klick, und nach wenigen Sekunden ist der Update-Vorgang abgeschlossen. Wenn dies im Hilfsprogramm durch den Fortschrittsbalken angezeigt wird und nachdem der MC-3+USB restartet hat (die bekannte "Lichterketten-Animation") kann man das Gerät vom PC trennen und wieder in seine Anlage einbauen (sofern nicht der PC selbst zur Anlage gehört).

Neben den o.g. Änderungen ist für mich vor allem bemerkenswert, dass die neue Firmware eine veränderte Ansteuerung der PLL beinhaltet. Das wirkt sich vor allem aus in einer hörbaren Zunahme des "Reclocking-Effekts": größere Ruhe, bessere Raumabbildung, konturierter Bassbereich und mehr musikalischer Fluss. Allein dafür ist das Update ein Muss.

Ich fand es schon erstaunlich, was ein Firmware-Update klanglich bewirken kann. Ich bin gespannt, was andere berichten.

Grüße
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