Schiit Audio Yggdrasil Multibit DAC

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Schiit Audio Yggdrasil Multibit DAC

Beitragvon lessingapo » 04.11.2015, 23:26

Hallo Forenten,

was lange währt ... seit August ist er (in Abständen) lieferbar, der Statement-DAC Yggdrasil, und nach vielen positiven Hörberichten besonders in Head-Fi gibt es jetzt eine Rezension eines Internet-Magazins:

http://www.computeraudiophile.com/conte ... ac-review/

Bei mir wartet er seit vier Wochen darauf, unter Strom gesetzt zu werden (14 Tage sind empfohlen), danach kann er dann zeigen, wie er klingt und ob er gegen die grossen Rositas in meiner Nähe bestehen kann.

Grüsse
Wolfgang
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Beitragvon shakti » 04.11.2015, 23:32

sehr neugierig bin!
Gruss
Juergen
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Beitragvon lessingapo » 04.11.2015, 23:49

Hallo Jürgen,

ich auch! Das Wetter war nur zu schön, ausserdem war ich auf Reisen, aber die Tage werden ja kürzer. Hier noch ein Link zu einem Beitrag über den eingesetzten Filter,verfasst von Mike Moffat - dem Altmeister des DAC-Designs, der viel aussagt über die Hingabe, mit der einige Entwickler an der Verwirklichung einer Idee arbeiten:

http://www.head-fi.org/t/667711/new-sch ... t_11396780

Grüsse
Wolfgang
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Beitragvon pschelbert » 06.11.2015, 10:45

Hallo Wolfgang

ich habe mir mal die Aussagen der Entwickler gelesen. Sehr konfus muss ich sagen. Es heisst da dass die Sample nicht verändert ausgegeben werden, würde heissen ungefiltert. Dann aber ist die Sprache von ominösen Filtern.

Wenn ich mal den Burr Brown ansehe, dann ist es ein 2R-Ladder DAC. Signal wird wahrscheinlich 1:1 auf den DAC gegeben, danach einfach ein analog Filter. Mit analog Filtern wissen wir gibt es die RLC-Typen (klar mit Opamp heute) ändert aber nicht an der grundsätzlichen Wirkungsweise.

Wenn ich richtig verstehe ist das Gerät ein Retrodesign, so wie die ersten CD-Player von Philips, Sony (glaube war um 1985 rum) Samplerate auf den DAC und danach analog-Filter. Ist ja nicht schlecht, aber heute können wir es besser ...

Bin ja mal gespannt wie es sich anhört.

Gruss

Peter
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Beitragvon lessingapo » 06.11.2015, 11:41

Hallo Peter,

der Link ist von 2013 und nicht von Baldr, wenn Du also genaues wissen willst, kannst Du Dich durch seine Posts in Headfi durcharbeiten - nicht nur dass er für sein Projekt Nicht-Audio-DAC-Ladder-Chips von AD benutzt, sondern was er zu seinem Filter etc zu sagen hat.

Grüsse
Wolfgang
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Beitragvon pschelbert » 06.11.2015, 15:00

Hallo Wolfgang,

ich habe nichts weiter unter "Baldr", "Baldr Filter" gefunden als das:
Bleibt ominös.

Gruss

Peter

*****************
The below are the claims of the Digital Filter/Interpolator/Sample Rate Converter in the Yggy:

1. The filter is absolutely proprietary.

2. The development tools and coefficient calculator to derive the above filters are also proprietary.

3. The math involved in developing the filter and calculating has a closed form solution. It is not an approximation, as all other filters I have studied (most, if not all of them). Therefore, all of the original samples are output. This could be referred to fairly as bit perfect; what comes in goes out.

4. Oversimplified, however essentially correct: The filter is also time domain optimized which means the phase info in the original samples are averaged in the time domain with the filter.......
****************


*******************3
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Beitragvon lessingapo » 06.11.2015, 15:14

Hallo Peter,
weiter oben findest Du den Link zu Headfi,Baldr,wenn Du mit dem Zeiger auf B gehst,
kannst Du Dir alle posts anzeigen lassen...
Apropos konfus:wenn M.Moffat sich ein paar Jahre mit vier Mathematikern/Informatikern
hinsetzt etwas zu entwickeln,nehme ich an,dass die meisten Fragen geklärt sind,falls Du
welche hast,melde dich dort an und stelle sie.
Apropos können wir heute besser:ja,was hast Du denn vorzuweisen?(übrigens hat er schon
damals anders gearbeitet als Philips oder Sony,jedenfalls hat Theta noch heute einen guten Ruf.)
Grüsse
Wolfgang
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Beitragvon Fujak » 06.11.2015, 15:46

Hallo Wolfgang,

neben den technischen Aspekten des Yggdrasil, die in Headfi.org schon seit Monaten heiß diskutiert werden, bleibt am Ende immer die Frage nach dem wesentlichen: Wie klingt er denn? Wenn ich den entsprechenden Thread lese (http://www.head-fi.org/t/766347/schiit- ... ons-thread), den ich schon seit längerem verfolge, ist es auf jeden Fall ein ernstzunehmender DAC, der klanglich vieles richtig zu machen scheint - auch im Vergleich zu anderen Kandidaten in der gleichen Preisregion.
In Bezug auf die von Dir erwähnten Rositas vermute ich aufgrund der bisherigen Berichte einen etwas anderen Klangcharakter (analytisch hochauflösend, und wie man immer wieder hört, am Anfang mit etwas Schärfe, die sich nach der Einspielzeit verliert und eher einer Detailliertheit und gut ausgeleuchteten Höhen weicht). Aber in ein paar Wochen weißt Du sicher mehr.

Insofern bin ich ähnlich wie Jürgen sehr gespannt, was Du über ihn berichten kannst, wenn er dann endlich bei Dir an den Start darf.

Gespannte Grüße
Fujak
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Beitragvon lessingapo » 06.11.2015, 16:02

Hallo Fujak,
bin auch schon gespannt,Zuspieler wird hauptsächlich der Rosita-Alpha-Vorgänger
Zardoz sein,der gerade das neue Hardware-Update von DB bekommen hat.
Grüsse
Wolfgang
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Beitragvon pschelbert » 06.11.2015, 16:56

Hallo Wolfgang

dieselben Chip Hersteller haben heute bessere und genauere Chips, die natürlich auch billiger sind.
ADI, TI, Burr Brown ist ja aufgekauft, AKM, ESS.
Man kann sagen diese Hersteller verstehen ihr Handwerk, sowohl was Singalprocessing anbelangt wie auch was Chipdesing anbelangt. Inklusive Filterdesing.

Vielleicht etwas bösartig, ich habe auch Entwicklerteams gesehen, die jahrelang herumgemacht haben, ist aber nicht gut geworden...Zeit und Aufwand sagt an und für sich noch nichts über das Ergebnis aus.

Denke, warten wir mal ab bis Messergebnisse publiziert werden, dann A/B Vergleich und wir werden die Wahrheit finden.

lessingapo hat geschrieben:Hallo Peter,
weiter oben findest Du den Link zu Headfi,Baldr,wenn Du mit dem Zeiger auf B gehst,
kannst Du Dir alle posts anzeigen lassen...
Apropos konfus:wenn M.Moffat sich ein paar Jahre mit vier Mathematikern/Informatikern
hinsetzt etwas zu entwickeln,nehme ich an,dass die meisten Fragen geklärt sind,falls Du
welche hast,melde dich dort an und stelle sie.
Apropos können wir heute besser:ja,was hast Du denn vorzuweisen?(übrigens hat er schon
damals anders gearbeitet als Philips oder Sony,jedenfalls hat Theta noch heute einen guten Ruf.)
Grüsse
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Beitragvon lessingapo » 06.11.2015, 17:06

Hallo Peter,

auch die Wahrheit ist relativ, will sagen in vielem finden wir doch unsere eigene.

Die Chips sind übrigens nicht ganz billig, wenn ich richtig erinnere ca. 75 USD mal 4. Testergebnisse sind in Headfi schon von einem Forenten publiziert, gibt da leider verschiedene Stränge, vielleicht findest Du sie. Unterm Strich bleibt wie immer: gefällt der Klang, oder nicht.

Grüsse
Wolfgang
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Beitragvon pschelbert » 06.11.2015, 17:13

Hallo Wolfgang

ja klar wenns gefällt ist's gut.

Preise: 2R-Ladder DACS sind natürlich teuer, ungenauer und haben mehr Linearitätsprobleme insbesonders auch Drifts. Haben den Vorteil von DC an zu funktioneiren (statisch).
Das sieht man alles schnell in den Datenblättern.
Wie sich das auf den Klang auswirkt, wer weiss.

Gruss

Peter
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Beitragvon lessingapo » 06.11.2015, 17:38

Hallo Peter,

so ungenau können die Chips nun auch wieder nicht sein, bisher arbeiteten sie nur in NMRs und Drohnen-aber genug der Spekulation.

Grüsse
Wolfgang
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Beitragvon Trinnov » 07.11.2015, 08:45

Hallo zusammen,

ich habe vor einiger Zeit auch überlegt mir den Yggdrasil zu kaufen.
Daraus ist dann allerdings nach ausführlicher Recherche ein Metrum Pavane geworden.
Er spielt nun seit fast 8 Wochen bei mir und ich bin immer noch der Meinung alles richtig gemacht zu haben.

Hier gibt es einen Klangvergleich Yggdrasil (Yggi) vs Chord Hugo vs Metrum Hex vs Metrum Pavane.
Sie die Posts #183 und #188 vom User "blackads"
http://www.head-fi.org/t/766568/metrum-pavane/180

Wie bereits bei eurem letzten DAC Vergleichs-Termin bei Shakti festgestellt, ist es gerade bei einem DAC in dieser Qualitätsklasse sehr wichtig etwas Abstimmarbeit in die Auswahl der richtigen Kabel zu investieren.
Mit dem falschen USB- und SPDIF-Kabeln kann man leicht einen Weltklasse DAC weit unter seinen Möglichkeiten spielen lassen.
So erging es mir auch mit dem Pavane. Erst nach etwas Feinabstimmung bezüglich Kabel und Netzfilterung entfaltet er sein wahres Potential. :D
Insbesondere die Auflösung von feinsten Hochtondetails (auch bei geringer Lautstärke) ist besser als bei allen anderen DACs, die ich bisher hören durfte. Besonders erfreulich, wenn es trotzdem ohne jegliche digitalen Härten spielt.

Viele Grüße,
Horst


Edit:
Mein Beitrag darf von den Moderatoren auch gerne in einen separaten "Metrum Pavane" Thread verschoben werden. Vielleicht kommen dann noch ein paar mehr Informationen zusammen, da niemand dann Bedenken haben muss OT zu schreiben.
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Beitragvon Daihedz » 07.11.2015, 08:58

Hallo Wolfgang

lessingapo hat geschrieben:... wartet er seit vier Wochen darauf, unter Strom gesetzt zu werden (14 Tage sind empfohlen) ...

Mit welcher Begründung?

Beste Grüsse
Simon
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