Eigenheim - Photovoltaikanlage - Elektrosmog - was tun?

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Eigenheim - Photovoltaikanlage - Elektrosmog - was tun?

Beitragvon Mr. Mike » 07.07.2016, 12:10

Hallo zusammen,

wir lassen ein Eigenheim bauen. Um die Nebenkosten auf lange Sicht zu reduzieren haben wir uns entschieden, eine Photovoltaikanlage nebst Stromspeicher (Batterie) einzubauen.

Leider bin ich erst jetzt darauf aufmerksam gemacht worden, dass es hier zu "Elektrosmog" kommt.
Teil der Installation ist ein sog. Wechselrichter, der den Gleichstrom der Photovoltaikpaneele zu Wechselstrom umwandelt. Dabei können sowohl elektrische wie auch magnetische Störfelder entstehen.

Alle angesprochenen Solarteure können mit dem Thema nichts anfangen - aber sie und deren Kunden haben in der Regel auch nicht solche HiFi-Anlagen wie wir... :|

Ich hatte auch schon einen Baubiologen angesprochen, aber der war mir zu ... unwissenschaftlich ... :?

Der Fokus der hier stattfindenden Diskussion sollte sich nicht auf die Paneele beziehen, sondern auf die möglichen Auswirkungen des Wechselrichters / Batterie auf die Stromqualität für die HiFi-Anlage - hat hier jemand Erfahrungswerte?

Grüße

Michael

Hinweis: Der Technikraum, der sowohl den Wechselrichter wie auch die Batterie als auch den Hauptstromanschluß nebst Sicherungskasten ist direkt neben dem Hifi Raum im Keller.
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Mr. Mike
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Beitragvon shakti » 07.07.2016, 12:31

Wende Dich doch mal an:

WinBat Technology GmbH
Schillerstraße 1
04910 Elsterwerda
Germany

Diese bauen sowohl Stromspeicher fuer WIndkraft , als auch Solaranlagen, als auch den "stromtank" eine ca 50.000,-eur teure Batterie fuer High End Zwecke.

Solltest Du hier den Stromspeicher fuer diene Photovoltaik Anlage planen lassen, wuerdest Du zumindest High End Kundige Entwickler antreffen.

http://stromtank.com/

http://www.winbat.de/

Winbat wurde von Wolfgang Meletzky , Gruender von MBL aufgezogen, dh der High End Bezug!

Gruss
Juergen
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shakti
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Beitragvon Salvador » 07.07.2016, 13:10

Hallo Michael,

bei mir zu Hause sieht es ganz genau so aus wie bei Dir, nur habe ich einen weiteren Technikraum zwischen Hörraum und dem Elektrikraum mit Photovoltaikanlage, Gleichrichter und Hauptsicherungskasten.
Dafür steht in dem zusätzlichen Technikraum ein mittelgroßer Serverschrank, die Wärmepumpe (die an der gleichen Phase hängt wie meine Anlage), die Belüftungsanlage etc.

Die Nähe des Hauptstromanschlusses /Sicherungskastens zum Hörraum ist von Vorteil, finde ich. Eine oder mehrere eigene Leitungen nur für die Anlage sind schnell gelegt.

Dass die Qualität des Stroms bei uns wahrscheinlich leidet, lässt sich allerdings nicht wegdiskutieren.
Ich beschäftige mich daher in nächster Zeit mit Trenntrafos, Stromfilterung und Stromneuaufbereitung.
Dazu wird es im Laufe der nächsten 6-9 Monate in meinem Thread oder einem von mir dazu neu eröffneten Thread immer wieder etwas zu lesen geben.
Konkret zu Stromfiltern bereits nächste Woche, schätze ich.
Ich werde berichten,

Andi
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Beitragvon wgh52 » 07.07.2016, 15:38

Vielleicht eine unkonventionelle Idee dazu: Möglicherweise hilft es ja, für die Stereoanlage einen eigenen Wechselrichter (zusätzlich) an die Batterien anzuschließen. Dieser könnte sicher ein paar kW kleiner ausfallen als der für ein ganzes Haus und vielleicht gibt's ja stromqualitätsmässig "bessere" Geräte ... Wie gesagt, ist nur so eine Idee. :D

Gruß,
Winfried

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Beitragvon Siriuslux » 07.07.2016, 18:21

Hallo,

Du kannst auch abends Musik hören, dann kommt über den Wechselrichter der PV-Anlage garantiert nichts ins Netz.

Gruss, Jörg

PS: Bei mir ist der WR im Keller, der Hörraum und die Unterverteilung unterm Dach, zwischen Dach und Keller laufen dann zusätzlich zu der separaten Wechselstrom 3-Phasen Versorgung noch die 3 Strings von den PV-Modulen auf dem Dach nach unten, das heisst 3x 750V Gleichstrom.
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Beitragvon Nordlicht » 10.07.2016, 15:25

Hallo Andi

Ich betreibe auch eine PV Anlage mit 50 kwp auf meinen Dächern. Es sind sind 10 Wechselrichter von SMA installiert. Der Raum ist ca. 15 m von meinem Wohnzimmer entfernt. Bis vor einem Jahr hatte ich eine Endstufe mit Schaltnetzteil, die hat auch nie gebrummt. Nun habe ich 2 Monoendstufe von AVM diese brummen unterschiedlich laut und auch nie im Tagesverlauf gleich laut. Das Brummen wird mal lauter und mal leiser. Tendenziell tagsüber lauter und abend etwas leiser. Aber auch Abends brummt es machmal etwas.

Ich vermute dass es etwas mit dem Strom zu tun hat. Ich habe die AVM s bei dem verkäufer angeschlossen, da waren sie ohne Brummen. Es wäre schön wenn die eine Lösung für das Problem finden könnte.

Jörg
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Beitragvon phase_accurate » 12.07.2016, 07:47

Moin Jörg

Brummen denn die Endstufen alleine ? D.h. ohne Speaker dran ? In dem Fall kann es sein, dass Du einen Gleichspannungsanteil auf Deiner Stromversorgung hast. Das mögen reale Trafos nicht so gerne (der ideale Trafo würde theoretisch auch DC übertragen). Ringkerne sind hier noch etwas heikler als E-Kerne (d.h. die klassischen eckigen "Totschläger").
Da dieser Gleichspannungsanteil oft nicht sehr hoch ist, kann er relativ einfach ausgefiltert werden. Salopp gesagt, geht das mit einem einfachen Kondensator in Serie. Er muss aber eine relativ hohe Kapazität aufweisen. Normalerweise nimmt man zwei antiserielle Elkos und parallel dazu Schutzdioden (jemand hier im Forum benutzt hierzu einen entsprechend beschalteten Gleichrichter).
Zuerst müsste man aber messen, ob es tatsächlich einen Gleichspannungsanteil gibt und dieser auch die Ursache für das Brummen ist.

Die Idee von Winfried finde ich sehr gut. Falls es einen geeigneten Wechselrichter hoher Qualität gibt, hätte man so Strom für die Anlage, in einer Qualität, wie er aus dem Netz nicht so schnell zu beziehen ist.

Gruss

Charles
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Beitragvon Thomas K. » 12.07.2016, 09:34

Hallo Jörg,

ich werfe mal dieses Teil in die Diskussion:

http://www.thomann.de/de/furman_pl8_ce. ... ch_prv_3_2

Seit ich im Ruhestand bin, hat es mich öfters geärgert, daß es tagsüber wenn ich viel Zeit habe, nicht immer so gut klingt wie am späten Abend. Seit ich dieses Teil verwende, ist Ruhe und gleichbleibender Wohlklang.

Ich habe auch dieses ausprobiert:

http://www.thomann.de/de/furman_m10x_e. ... ch_prv_3_2

da das PL8 Funktionen hat die ich nicht benötige. Leider hat das günstige Teil auch eine schlechtere Wirkung.

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon Salvador » 12.07.2016, 09:55

Hallo Thomas,

interessante Teile!
Insbesondere dieses:

http://www.thomann.de/de/furman_p_2300_ ... ch_prv_1_2

Blöd nur, dass man dann gängige Stromkabel mit doppeltem Klatgerätestecker umkonfektionieren muss/müsste.

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon Thomas K. » 12.07.2016, 10:05

Hallo Andi,

da es ja bei Thomann ein Rückgabe recht gibt, kann man die Geräte auch in Ruhe ausprobieren. Ich habe es genauso gemacht, zuerst das günstigste, das aber wohl Gleichstrom durchlässt, ausprobiert und zurückgegeben als es mich nicht zufriedenstellte.

Das große ist glaube ich das Ende aller Diskussionen, ist mir persönlich aber zu teuer, obwohl es, wenn man sich die Preise der HIFi Teile anschaut, für das was es alles kann, eher günstig ist.

Die Verarbeitung ist übrigens schon bei meinem Teil tadellos.

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon Mr. Mike » 12.07.2016, 14:57

Hallo Leidensgenossen,

herzlichen Dank für die rege Teilnahme und für die Hinweise.

Da das Haus noch garnicht gebaut ist will ich mich noch nicht mit für HifiAnlagen gebauten Stromreinigungsgeräten oder -Filter beschäftigen. Jetzt ist ja noch Zeit, baulich nach Möglichkeit entgegen zu wirken - hier will ich erstmal den Fokus setzten.

Beispiel: empfohlener Mindestabstand vom Wechselrichter zum Sicherungskasten.
Oder: Leitungen umbedingt mit ??? abschirmen.
Oder: Haube aus Mu Metall über den Wechselrichter stülpen, mit einer Mindestwandstärke von xxx
...

Irgendetwas sinnvolles muß ich doch machen können?

Hoffnungsvolle Grüße

Michael
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Beitragvon Diskus_GL » 12.07.2016, 15:31

Hallo Michael,

wenn Du schon bereit bist beim Bau für "sauberen" Strom zu investieren (Spezielle Kabelisollierungen oder Abdeckunegn aus MU-Metall dürften auch ganz gut zu Buche schlagen), kannst Du auch in Power-Filter/Conditioner als Anlagenkomponenten nachdenken.
Denn irgendwoher ist immer etwas im Netz, was nicht so gut für die Anlage ist... und ich hab gerade selbst erfahren, welch grosse Auswirkungen ein Netzfilter in der Anlage auf die Wiedergabe hat. Zudem kommen ja auch von anderen Anlagenkomponenten oder anderen im Hause angeschlossener Geräte "Netzverunreinigungen" - auch Netzphasenübergreifend....
Auch die sollten "bekämpft" werden - und das funktioniert mit Kabelisollierungen oder MU-Hauben über Photovoltaik-Komponenten nicht.

M. M. n. ist eine Netz-Reinigung direkt an der Anlage am sinnvollsten...

Grüsse Joachim
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Beitragvon Mr. Mike » 30.03.2017, 07:11

Hallo zusammen,

werde in Kürze den Strom und das Wasser für unsere Bauherrengemeinschaft beantragen. Es befindet sich ein Zweifamilien- und ein Doppelhaus auf dem Grundstück - alle 4 Wohneinheiten "teilen" sich den Wasser- und Stromanschluß an der Straße...

Wir sprechen hier von 2 Photovoltaikanlagen und 3 Luft-Wärmepumpen.

Ich dachte mir, vielleicht ist es schlau, noch einen 5. Stromanschluß zu beantragen - einzig für den HiFi Raum. Die jährlichen Kosten für den Extra Zähler halten sich ja doch in Grenzen...
Sicherlich bekomme ich noch etwas "Stromdreck" mit, aber hoffentlich etwas weniger?

Gruß

Michael
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Beitragvon Piano Pianissimo » 30.03.2017, 08:57

Moin,
ich kenne Dein Problem mit der Anlage zum Geldsparen nicht, aber eins weis ich sicher, ich würde nie NIE ein Haus unter einer überland Hochspannungsleitung bauen.
Frag mal einen gut informierten Hausarzt, oder Google das Thema mal.
Viel Spass.
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Beitragvon Piano Pianissimo » 30.03.2017, 09:00

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