Sonore microRendu

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon Bernd Peter » 12.12.2016, 18:52

Hallo Charlie,

wie wir feststellen dürfen, ist das NAS leider kein neutraler Datenlieferant, wäre zu schön.

Hier fängt es schon an mit der wirkungsvollen Störunterdrückung bzw. -reduzierung. :cheers:

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon cinematic » 12.12.2016, 18:55

Hallo Charlie,

die Glasfaserstrecke zum Isolieren ist ja sogar günstiger als mancher Lan-Isolator.
Aber besteht da nicht die Gefahr, dass das Netzteil des Converters auch wieder was verunreinigt?
Oder nächster Gedanke: Werden da die Störungen die ankommen nicht sogar mit umgewandelt als Signal?

Grüße
tom
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Beitragvon mm2 » 12.12.2016, 19:02

Hallo Charlie

Aber besteht da nicht die Gefahr, dass das Netzteil des Converters auch wieder was verunreinigt?

vermutlich ist an der Stelle weiteres Verbesserungspotential vorhanden ;-)

VG
Maximilian
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Beitragvon Trinnov » 12.12.2016, 19:11

Wieso nicht Multimode, ist doch günstiger?

Ich verwende Singlemode (bei Audio, Video, Daten) nur, wenn ich sehr lange Strecken habe, die ich mit dem Multimode Produkt nicht mehr betreiben kann.

Bessere Netzteile lohnen sich im Highend Audio Bereich in den allermeisten Fällen. Vermutlich auch bei Fiber Convertern.
Bei sonstigen Fiber Anwendungen natürlich nicht.

Gruß,
Horst
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Beitragvon chriss0212 » 12.12.2016, 20:25

Etwas off topic:

Grundsätzlich, ohne das mit audio probiert zu haben könnte ich mir vorstellen, das multimode mehr jitter produziert.

Reichweite:
Multimode sollte wenn gut gemacht locker mehrere hundert Meter überbrücken können. Im Veranstaltungsbranche werden mittlerweile fast sämtliche langen Kabelwege mit Glasfaser überbrückt. Singlemode wird in der Regel erst bei großen kabelstrecken (im Zweifel mehrere Kilometer) benutzt. So langsam kommen auch die ersten wandler für 4K ;)

Grüße

Christian
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Beitragvon Charlie » 13.12.2016, 18:36

Leider kann ich euch bei den an mich gestellten Fragen nicht weiter helfen, mangels Kenntnisse & Vergleiche.
Ich kann euch nur auf das Computer Audiophile Forum verweisen, woher die Idee stammt. Aber ich freue mich natürlich, wenn andere über Experimente in diese Richtung berichten!
Charlie
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Beitragvon v_erich » 13.12.2016, 22:44

Hi,
ich hab seit ca. 1 Jahr eine optische Strecke vor meinem Audio PC.
Hab einen hp 24 Port Switch 1920-24G, den ich mit einem SFP Opto Gigabit Modul ausgestattet habe.
Dann mit einem Monomode Kabel mit 3m zu einem Planet Konverter Gigabit auch mit gleichem SFP Modul ausgestattet der das wieder auf LAN Kabel konvertiert.
Dem Planet hab ich dann noch ein Linearnetzteil (selbstbau) spendiert und im Inneren einen Polymer Elko als lokale Pufferung.
Dann noch nen Türstopper mit ca. 1kg draufgestellt und mit einem 0,25m Kat7 Lan Kabel am AudioPC angeschlossen - und gut ists.
https://www.amazon.de/gp/product/B00UFWMWCC/ref=oh_aui_search_detailpage?ie=UTF8&psc=1

Klang ist wie immer bei solchen Dingen etwas analoger und weniger harsch geworden, interessanterweise hat das doch hörbar auf die Beruhigung mit dem Gewicht drauf reagiert.

Schöne Grüße,
Erich
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Beitragvon Horse Tea » 04.01.2017, 17:36

Hallo zusammen,

hier gibt es noch mehr über den microRendu zu sehen und zu lesen:

http://audiosciencereview.com/forum/ind ... eview.770/
http://audiosciencereview.com/forum/ind ... eamer.577/

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon Bernd Peter » 05.01.2017, 08:23

Hallo Horst-Dieter,

danke für die beiden Links, die hier dargestellten qualitativen Unterschiede bei der Spannungsversorgung äußern sich dabei in der Praxis nicht in groben Verzerrungen.

Es klingt in der Regel nur etwas heller, man könnte meinen, Details schälen sich besser heraus.

Wer da mit elektronischer Musik vergleicht, könnte durchaus die Meinung vertreten, daß die Musik einfach mehr "rockt".

Sicher wird er irgendwann dann doch mal feststellen, daß ihn die Musik auf Dauer ermüdet, aber das geht nicht so schnell.

Diese zumindest leichte Unstimmigkeit und Nervosität läßt sich mit guten Klavieraufnahmen schnell erkennen. Das macht aus einem wunderschönen Kunstwerk mit seinen vielen feinen Facetten und Nuancen ein glattgebügeltes Klimpern. So kenne ich das aus früheren Jahren, wo ich einfach keinen Zugang zur Klassik bekam.

Insgesamt sicher nicht ganz einfach, hier vom Gehör her die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Nette Grüße

Bernd Peter
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Beitragvon lukivision » 05.01.2017, 09:46

Bernd Peter hat geschrieben:
Diese zumindest leichte Unstimmigkeit und Nervosität läßt sich mit guten Klavieraufnahmen schnell erkennen. Das macht aus einem wunderschönen Kunstwerk mit seinen vielen feinen Facetten und Nuancen ein glattgebügeltes Klimpern. So kenne ich das aus früheren Jahren, wo ich einfach keinen Zugang zur Klassik bekam.


So ist das auch bei mir gewesen: erst die bessere Anlage hat das Tor zur Klassik geöffnet. Schöne Erfahrung.

Luki
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Beitragvon Bernd Peter » 05.01.2017, 10:04

Hallo Luki,

wenn unsere Bemühungen zu diesem Ergebnis führen, daß man Zuhause Klassik erfahren und genießen kann, hat sich eigentlich jeder Cent gelohnt.

Das war bis vor wenigen Jahren allenfalls im analogen Bereich und auch dort nur unter hohen monetären Aufwendungen erreichbar.

Gruß

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Beitragvon Heule » 05.01.2017, 20:37

lukivision hat geschrieben:
Bernd Peter hat geschrieben:
Diese zumindest leichte Unstimmigkeit und Nervosität läßt sich mit guten Klavieraufnahmen schnell erkennen. Das macht aus einem wunderschönen Kunstwerk mit seinen vielen feinen Facetten und Nuancen ein glattgebügeltes Klimpern. So kenne ich das aus früheren Jahren, wo ich einfach keinen Zugang zur Klassik bekam.


So ist das auch bei mir gewesen: erst die bessere Anlage hat das Tor zur Klassik geöffnet. Schöne Erfahrung.

Luki


Ihr werdet lachen, aber auch bei mir war es
so. Alles wird nuancenreicher und emotionaler.

Gruß Oliver
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Beitragvon Horse Tea » 05.01.2017, 21:07

Hallo zusammen,

ich habe von Anfang an (naja, ab Alter: ca. 15 Jahre) live Klassik gehört. Da wächst man dann mit (der Anlage).

Viele Grüsse
Horst-Dieter
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Beitragvon Bernd Peter » 06.01.2017, 13:21

Hallo,

ich habe momentan die Möglichkeit, bei mir einen Highend Audio PC mit dem microRendu in aller Ruhe zu vergleichen.

Der PC eingesetzt als reiner JPlayStreamer/Renderer (also gleiche Funktion wie der microRendu) über DLNA. Gleiches NAS, gleicher Controlpoint.

Hier mal Bilder vom Größenvergleich der beiden Kandidaten:

Vorne 7,5V audio gd Netzteil für den microRendu, dahinter das Netzteil für den PC mit getrennten 5V und 19V Ausgang.

Bild

Rückseite des Audio PCs mit Gigabyte Mainboard, Intel I5 Prozessor, getaktet von 3,9 GHz auf 800 MHz.
Oben der Anschluß für die 19V, im PC dazu noch eine speziell angefertigte Spannungsreglerplatine für das Mainboard.

Bild

Unten der 5V Eingang für diese USB Platinenversorgung der PPA V4 - alles sehr bescheiden ausgeführt :wink:

Bild

Und zum Schluß der Größenvergleich der Streamer/Renderer selbst:

Bild

Hörvergleich:

Beide Audionetzwerkkombinationen klingen hervorragend, der microRendu ist etwas dunkler, der PC etwas heller, hat dabei allerdings keinerlei Probleme mit Sibilanten. Da zischt rein gar nichts.

Nun kann man über alles mögliche an Stellschrauben und Zubehörteile den Klang noch den eigenen Gegebenheiten anpassen, die Grundbasis ist - für mich - in beiden Fällen highendig.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Koala887 » 06.01.2017, 18:17

Bernd Peter hat geschrieben:der microRendu ist etwas dunkler, der PC etwas heller

Das ist jetzt interessant, bei mir war es genau anders herum... :P
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