Hochwertiges 18V DC Netzteil für Antelope Zodiac DAC

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Hochwertiges 18V DC Netzteil für Antelope Zodiac DAC

Beitragvon matze81479 » 25.07.2016, 12:16

Hi,

ich suche für meinen Antelope Zodiac Gold DAC ein hochwertiges lineares Netzteil (18VDC) als Ersatz für mein kaputtes Antelope Voltikus Netzteil.

Bisher habe ich an fertigen Geräten (bitte keine DIY Lösungen) folgende gefunden:


Die Preisgrenze liegt bei ca. 500,-. Eine Reparatur des originalen Voltitkus Netzteils kommt erstmal nicht in Frage, da mich das Teil von Anfang an genervt hat. Das erste Voltikus hatte ich gleich nach einigen Wochen ausgetauscht bekommen, da nach fast jedem Ziehen und Wiedereinstecken des Schukosteckers die Feinsicherung kaputt ging. Mit dem Ersatzgerät ging es etwas besser, aber verteilt auf die 4 Jahre habe ich die Feinsicherungen etwa 20 mal tauschen müssen ... Ich möchte nicht riskieren, nach einer teuren Reparatur dieselben Probleme gerade wieder zu bekommen ...

Eigentlich wollte ich mir mal eine Red Vine Audio "Black Ligthning" Batterie-Lösung gönnen. Leider wurde Red Vine Audio 2015 aufgekauft und die Netzteil-Produktion eingestellt ...

Gibt es weitere Anbieter für gute "fertige" 18VDC Netzteile? Oder kennt ihr die beiden oben genannten? Von Teddy Pardo findet man ja noch das ein oder andere Review, zu Custom Hifi Cables dagegen fast gar nichts.

Gruß
Matthias
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Beitragvon Diskus_GL » 25.07.2016, 13:18

Hallo Matthias

ich betreibe meinen Antelope Zodiac DAC seit ca.1,5 Jahren mit diesem Netzteil:
http://www.hd-plex.com/HDPLEX-Fanless-L ... evice.html

Er funktioniert am 19V-Ausgang einwandfrei.

Grüsse Joachim
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Beitragvon matze81479 » 25.07.2016, 20:19

Diskus_GL hat geschrieben:ich betreibe meinen Antelope Zodiac DAC seit ca.1,5 Jahren mit diesem Netzteil:
http://www.hd-plex.com/HDPLEX-Fanless-L ... evice.html

Er funktioniert am 19V-Ausgang einwandfrei.


Hallo Joachim,

vielen Dank für den Link. Kannte ich vorher noch nicht, und schaut sehr interessant aus. V.a auch weil es ggü. den o.g Geräten mit fixem Output auch später noch für andere Geräte einsetzbar wäre.

Warum betreibst du den Zodiac am fixen 19V Ausgang und nicht am auf justierbaren Output? Den könntest du doch genau auf 18V einstellen, oder?

Hast du den Zodiac mal klanglich mit dem mitgelieferten Netzteil sowie anderen (z.B. Voltikus) verglichen? Ich bin halt leider etwas verwöhnt vom Voltikus Klang und gerade etwas frustriert, dass es mit dem mitgelieferten Netzteil doch etwas flacher und lebloser klingt.

Gruß
Matthias
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Beitragvon FUSION5 » 25.07.2016, 20:35

Hallo Matthias,

die älteren Versionen des HDPlex haben den regelbaren Ausgang in der Form nicht.

Gruß
Michael
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Beitragvon matze81479 » 25.07.2016, 20:39

FUSION5 hat geschrieben:Hallo Matthias,

die älteren Versionen des HDPlex haben den regelbaren Ausgang in der Form nicht.

Gruß
Michael


Ah, ok. Ich hab auch grad noch gesehen, dass ja auch der 19V Ausgang (hinten unten links) einstellbar von 15V-19V ist. Die Justierschraube ist allerdings im Gehäuseinnern untergebracht: http://www.hd-plex.com/HDPLEX-Fanless-L ... evice.html (siehe Foto).

Gruß
Matthias
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Beitragvon matze81479 » 26.07.2016, 13:03

Gibt es denn weitere ähnlich hochwertige lineare Netzteile?

Und kann jemand das HDPLEX 100W Linear Power Supply mit dem Teddy Pardo Netzteil vergleichen? Als absoluter Laie schaut das bei Teddy Pardo angegebene Diagramm mit dem Noise Level nicht schlecht aus (http://www.teddypardo.com/powersupplies ... odiac.html). Doch was sagt es mir u.a. im Vergleich zum HDPLEX Netzteil?

Gruß
Matthias
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Beitragvon matze81479 » 26.07.2016, 13:41

Das hier habe ich gerade noch gefunden: http://www.mojo-audio.com/watt-v1-0-power-supply/

Kennt jemand Mojo Audio bzw. das Netzteil? Auf der Seite findet man leider nicht viel zu internationalem Versand. Hat schon jemand dort bestellt?

Gruß
Matthias
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Beitragvon Diskus_GL » 26.07.2016, 15:19

Hallo Matthias,

ich habe nur den fixen 19V-Ausgang - der aber gut funktioniert.
Bei mir ersetzt das HDPlex das Steckernetzteil des Zodiac - was auch wegen dessen Einfluss auf andere Komponenten in der Anlage sinnvoll ist.
Ausgibige Hörtests habe ich nicht gemacht, sondern sehr früh das HDPlex verwendet.

Grüsse Joachim

PS.: HDPlex hat einen Vertrieb in Hamburg - von da kommt dann auch das Gerät... Beim Netzteil sind im Übrigen auch jede Menge Kabel mit den passenden Steckern im Lieferumfang...
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Beitragvon nikander » 27.07.2016, 12:16

ich würde auch ein Netzteil von Daniel (Koala 887) ins Auge fassen - es gibt hier Mit-Forenten, die seine Netzteile auf einer Stufe mit Paul Hynes-Netzteilen sehen (die wären natürlich auch eine sehr hochwertige Alternative).

Grüße,

Nikander
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Beitragvon matze81479 » 27.07.2016, 14:14

Hi,

ich habe soeben ein HDPLEX 100 Linear Power Supply für ca. 370,- EUR bestellt.

Bis gestern Abend war icn noch fest entschlossen, doch etwas tiefer in die Tasche zu greifen und ein weniger universelles, dafür aber rein für die DAC-Versorgung vermutlich hochwertigeres Netzteil zu bestellen. Das o.g. Mojo Audio "Watt v1.0" für 600 Dollar überschritt zwar mein gesetztes Budget von 500,- EUR, dafür schien es mir aber prefekt als Netzteil für den Antelope Zodiac Gold DAC zu sein. Die technischen Werte sind v.a. (im Gegensatz zu den meisten "audiophilen" linearen Netzteilen) angegeben und sehen für mich als Laien auch beeindruckend aus. Leider war alle Hoffnung dahin, als ich die Antwort auf meine Mail-Anfrage erhielt und dabei erfahren musste, dass es das Watt v1.0 gar nicht mehr gibt und auch das Joule v5.0 in zwei Wochen durch einen noch besseren und leider auch noch teureren Nachfolger (ca. 1600 Dollar) ersetzt wird. Der Chef von Mojo Audio konnte mir nur noch anbieten, ein Joule v5.0 Vorführgerät mit 30% Nachlass zu kaufen. Dazu kämen aber noch Kabel und Versand aus USA, insgesamt ca. 850,- EUR. Zar mit 5-jähriger Garantie, aber ich bin da einfach eigen und sehe nicht ein, ein Auslaufmodell gebraucht und mit teurem Versand für weit über meinem Budget zu kaufen ... Und bei den "audiophilen" Anbietern hatte ich ein schlechtes Gefühl (Teddy Pardo, Highend Cables, Paul Hynes), weil ich dort fast keine aussagekräftigen technischen Daten finden konnte, sondern nur für mich nicht nachvollziehbare angebliche Elektronik-Weisheiten und dass sie alle das Rad neu erfunden hätten und jedes Endgerät damit mehr als 1000x besser klänge ... Naja, und diese ganzen Netzteile sind halt alle auf eine fixe Spannung (in meinem Falle 18 VDC für den DAC) zu bestellen. Nach einem DAC-Wechsel könnte ich diese vermutlich nicht mehr verwenden und müsste mich wieder davon trennen oder es beim Hersteller auf eine andere Spannung umrüsten lassen (ggfs. mit teuren Versandkosten in die USA).

Wenn das HDPLEX 100 funktioniert, werde ich es nicht nur für den DAC verwenden, sondern auch gleich den Laptop dran anschließen. Denn diesen muss ich aktuell vor jeder Hörsession aufladen, weil im Netzbetrieb mit dem Original-Netzteil ein nerviges Brummen den Musikgenuss stört. Also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe ... Und außerdem schaue ich mich ja ohnehin langfristig nach nem Audio-PC als Ersatz für das Notebook um, da könnte das HDPLEX auch noch eine Verwendung finden, wenn ich irgendwann mal den DAC wechsle oder mir dafür doch ein noch besseres Netzteil zulege (wenn die Kinder älter sind und etwas mehr Budget fürs Hobby übrig bleibt).

Vielen Dank nochmals für eure Tipps!! Ich melde mich nochmals, wenn das HDPLEX in Betrieb ist.

Gruß
Matthias
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Beitragvon Koala887 » 27.07.2016, 15:33

Hallo Matthias,
matze81479 hat geschrieben:Wenn das HDPLEX 100 funktioniert, werde ich es nicht nur für den DAC verwenden, sondern auch gleich den Laptop dran anschließen.

Da wäre ich vorsichtig. Am HDPLEX sind die Massen aller Ausgänge miteinander verbunden (obwohl der Trafo 2 getrennte Wicklungen hat :roll: ).
Kann also gut sein, dass du dadurch wieder Störungen durch Masseschleifen, oder Ausgleichsströme zwischen den Geräten hast.

Schöne Grüße
Daniel
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Beitragvon matze81479 » 27.07.2016, 19:35

Koala887 hat geschrieben:Am HDPLEX sind die Massen aller Ausgänge miteinander verbunden (obwohl der Trafo 2 getrennte Wicklungen hat :roll: ).
Kann also gut sein, dass du dadurch wieder Störungen durch Masseschleifen, oder Ausgleichsströme zwischen den Geräten hast.

Hallo Daniel,

oh, das wäre natürlich schlecht. Ich werd's mal testen ...

Gruß
Matthias
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Beitragvon matze81479 » 27.07.2016, 19:44

Aber eines würde mich doch noch interessieren, da der Tipp hier ja auch kam:

Der Webauftriff von Paul Hynes war für mich überhaupt nicht transparent. Welches ist überhaupt seine eigentliche Webseite: http://www.paulhynesdesign.com/ oder http://paulhynesaudio.com/? Auf keiner dieser Seiten kann ich eine Auflistung der erhältlichen Produkte finden. Mal ist nur vom SR2 und SR3 die Rede, mal besteht die Webseite nur aus genau einer Seite ... Wo sind die Preise? ...

Immerhin gibt es hier wohl die meisten Reviews. Aber diese als fast einzige Informationsquelle finde ich schon etwas seltsam?!

Kann mich jemand von euch aufklären, wo ich hier mehr dazu finde? Und bedeutet die weitere Zahl hinter SRx- (z.B. SR3-5) die eingestellte Spannung in Volt?

Gruß
Matthias
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Beitragvon Hans-Martin » 27.07.2016, 20:42

Koala887 hat geschrieben:Da wäre ich vorsichtig. Am HDPLEX sind die Massen aller Ausgänge miteinander verbunden (obwohl der Trafo 2 getrennte Wicklungen hat :roll: ).
Kann also gut sein, dass du dadurch wieder Störungen durch Masseschleifen, oder Ausgleichsströme zwischen den Geräten hast.

Hallo,
ich hätte eher Bedenken, dass die 19V für den Laptop dort intern auf individuelle Spannungen für Displaybeleuchtung und Digitalelektronik mit getakteten Reglern auf das Netzteil zurückwirken und der DAC auf einmal gar nicht mehr in den Genuss des hochwertigen Netzteils kommt.
Angegeben ist es mit 100Watt (kurzzeitig 160W), wie passen da Angaben wie 19V 8A hinein (19V x 8A= 161VA), wenn gleichzeitig auch noch 5 V oder andere Spannungen bereitstehen?
Das Datenblatt nennt 15V-19V/8A, 12V/8A, 5V-19,5V/3A, 5V/3A, aber gewiss nicht alles zugleich zu betreiben.

http://www.hd-plex.com/images/product/linearpsu/gallery/Rcoretransformer.jpg zeigt einen Trafo primär mit 2 x 110V Wicklungen und sekundär mit nominell 18V/5A und 12.5V 3A, die über 2 gekühlte Brückengleichrichter unabhängig voneinander die Elkobatterien laden:
http://www.hd-plex.com/images/product/linearpsu/gallery/elnaaudiocapactors1.jpg
Wie man aus einer 18V-Wicklung mit 5A geregelte 19V mit 8A zaubert, grenzt schon an ein Wunder. aber vielleicht sind die Bilder von einem kleineren Netzteil, selbst bei 230V-Betrieb (statt der 2x110V=220V) schafft man keine extra 3A herbei. Sekundär sind nominell 18V x 5A und 12.5V x 3A, Summe 90 +37,5= 127,5VA, 100Watt sind durchaus möglich. Low-Dropout Regler können auch nicht zaubern, aber die Verlustleistung gering halten.

Laptop und DAC auf der Datenleitung galvanisch zu trennen sollte ein lösbares Problem sein, wenn die Notwendigkeit erkennbar wird. Mit kurzen Kabeln zwischen den Geräten, die Zuleitungen aus dem Netzteil nahe beieinander, sollte die Schleife, in die induziert werden könnte sehr wenig Fläche bieten.
Aber wenn im Netzteil schon getrennte Wicklungen und Brückengleichrichter sind, kann man die interne Verbindung der zwei Hälften vielleicht trennen.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon nikander » 28.07.2016, 06:18

die Informationen auf den offiziellen Webseiten von PH sind allzu spärlich - hier findest Du etwas mehr:

http://www.audiocircle.com/index.php?PH ... c=122684.0

Ich habe selbst das SR5 Netzteil von PH, aber noch 2 Netzteile von Daniel.

"modmix" (Ulli) kann Dir da einiges über direkte Vergleiche sagen.

Die exzellenten Testergebnisse des Daniel-Netzteils findest Du hier auch im Forum.
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