Nur Streamer (ohne DAC)

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon tovow » 24.05.2017, 18:27

Hallo Winfried,

zur Not tut es auch ein Ethernet zu Wlan -Adapter ala z.B.
https://www.amazon.de/dp/B00TQEX8BO/ref=twister_B01J7Q9Z8A?_encoding=UTF8&th=1
so was.

Beste Grüße
Theo
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tovow
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Beitragvon FraKtiv » 24.05.2017, 20:14

Hallo,

eigentlich geht es hier doch um einen Streamer ohne DAC, oder? Dann fällt die SBT natürlich raus. Denn die hat einen integrierten DAC. Ähnlich einem Aries mini oder ähnlichen Geräten. Wenn man ein Squeezebox-System ohne DAC haben möchte, kann man einen Audio-PC mit Daphile nehmen. Zum Beispiel einen Intel Nuc. Da geht dann nicht nur USB, sondern auch SPDIF. Oder man nimmt einen Innuos Streamer. Die haben auch keinen DAC eingebaut, dafür USB, aber kein SPDIF. Wenn man SPDIF benötigt, wird sogar in der BDA ein entsprechender USB-SPDIF-Adapter empfohlen.

Viele Grüße,
Frank.
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Beitragvon wgh52 » 24.05.2017, 20:26

Horse Tea hat geschrieben:...Schau mal hier: viewtopic.php?f=6&t=1263&p=129688&hilit=fujak+sotm+wlan#p129688

Viele Grüße
Horst-Dieter
Horst-Dieter,

Danke für den freundlichen Wink mit dem Link!

Sehr schön, dass WLAN so einfach geht!

Grüße,
Winfried

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wgh52
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Beitragvon h0e » 24.05.2017, 20:34

Hallo Winfried,

ich hatte mal eine Project Stream Box DS net, die spielt digital sehr gut,
den eingebauten Dac kann man getrost als nicht vorhanden abtun.
Die gleiche Streamingengine findet sich in recht teuren Getäten wie z.B. Krell auch wieder.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Tinitus » 24.05.2017, 21:29

Hallo Winfried,

mein Vorschlag zum Thema wäre auch ein Minirechner mit Daphile, wobei der natürlich nicht die gleiche clock Qualität hat wie ein SMS 200, die Anhängern von source first werden natürlich den SMS 200 bevorzugen, die gut genug Fraktion vielleicht zunächst die Daphile Lösung ausprobieren, zumal, falls dahinter ein Singxer und eine Mutec zum Einsatz kommen. Den Singxer gibt es ja auch nackig, dann kann er mit dem Minirechner zusammen ein schickes Gehäuse verbaut werden, was die Anzahl der Kästchen reduziert. Falls dir die Mutec reicht, geht statt dem Singxer natürlich jeder USB Receiver Baustein der nach spdif umsetzt. Die gibt es unter anderem bei Audiophonics (eventuell auch ein passendes Gehäuse). Der SMS 200 sieht etwas nach Streusandbüchse aus. Aber frei nach Effie Briests Vater, das Ganze ist ein weites Feld. Da kann man sich naürlich schön austoben.

Viel Spaß beim Projektieren und Umsetzen

Gruß

Uwe
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Beitragvon Horse Tea » 24.05.2017, 22:01

FraKtiv hat geschrieben:eigentlich geht es hier doch um einen Streamer ohne DAC, oder? Dann fällt die SBT natürlich raus. Denn die hat einen integrierten DAC.


Hallo Frank, hallo Wilfried,

Naja, immerhin hat die SBT zwei SPDIF Ausgänge und da wird der DAC außen vor sein. Ich konnte die SBT durch Verwendung eines guten DAC jedenfalls stark aufwerten. Da gab es auch mal einen Vergleich in "Stereo" (der Zeitschrift).

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon Hans-Martin » 25.05.2017, 09:04

Hallo Horst-Dieter,
eine verblüffende Mod oder besser gesagt Hack brachte vor einigen Jahren Anthony Padilla (Aberdeen components), indem er mit der Hacksaw kurzerhand den DAC und folgenden Analogpart samt Leiterplatte absägte, bei der ersten SB war das noch überschaubar und ging relativ einfach mit einem schrägen Schnitt.
Ich bin seiner Anregung gefolgt und habe einfach die Leiterbahnen unterbrochen, die die überflüssigen Chips mit Strom versorgten. Das entlastete den Spannungswandler, der aus den 9V alle anderen Betriebsspannungen generierte, was anderen Kreisen mehr Stromreserve und weniger Ripple bescherte.
Der Verzicht auf das Display und die damit verbundenen Betriebsspannungen, ebenso der Verzicht auf Analogsektion mit OPs und den üblichen Doppelspannungen reduziert den Bedarf auf eine einzige Betriebsspannung, weil nur noch der reine Digitalpart arbeitet und versorgt werden muss. Scheint einfach und logisch, wäre da nicht der entscheidende Clockoszillator, dessen Stromversorgung höchste Penibilität verlangt.
Deshalb sind für mich Streamer immer mit mindestens 2 Stromversorgungen zu betreiben, die dem jeweiligen Bedarf der Komponenten angepasst sind, mit Priorität bei der Clock.
Die Touch finde ich etwas unübersichtlich, da hatte ich noch keine Zeit, sie diesbezüglich zu "zerlegen".
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Horse Tea » 25.05.2017, 12:19

Hallo Hans-Martin

auf den Einsatz einer Bügelsäge zur Klangverbesserung wäre ich nie gekommen. Im Ernst: ohne die Schaltung zu verstehen, ist das wohl auch nicht erfolgreich.

Verstehe ich Dich richtig, dass der DAC in der SBT auch bei rein digitaler Nutzung, dem Klang nicht zuträglich ist? Oder ist das der falsche Schluss?

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon Hans-Martin » 28.05.2017, 20:51

Hallo Horst-Dieter,
wer noch einen CD-Player benutzt, aber dessen Digitalausgang einen externen DAC speist, kann bei Rückkehr zum Analogausgang des CD-players feststellen, dass der lebendiger klingt, wenn man das IC für den Kopfhörerausgang rausnimmt (2 Beinchen für Stromversorgung wegschneiden). Dann zum externen DAC wechseln und beim CD-Player die Stromversorgung für den gesamten Analogteil unterbrechen (vielleicht 2 Sicherungen, sonst 1 oder 2 Gleichrichter, manchmal Steckverbinder vom Trafo zur Leiterplatte).
Der Digitalpart klang in meinen Experimenten mit mehreren CD-Playern dann ebenfall lebendiger.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Melomane » 28.05.2017, 20:54

Hallo,

hat was von Barbarei. ;) Wie sieht es denn mit einem reinen CD-Transport im Vergleich dazu aus?

Edit: Vielleicht eines separaten threads würdig?

Gruß

Jochen
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Beitragvon Horse Tea » 28.05.2017, 21:16

Melomane hat geschrieben:Hallo,

hat was von Barbarei. ;) Wie sieht es denn mit einem reinen CD-Transport im Vergleich dazu aus?

Edit: Vielleicht eines separaten threads würdig


Hallo Jochen, hallo Hans-Martin,

das würde mich auch interessieren, da eine Überlegung in Richtung Verbesserung meiner Anlage ein reines CD-Laufwerk ist.

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon Hans-Martin » 28.05.2017, 21:28

Hallo Horst-Dieter,
wenn man die Analogschaltkreise vom Netzteil trennt, stehen die +15V geregelt zur Verfügung, um daraus per Konstantstromquelle und Parallelregler einen Clockoszillator zu versorgen, um danach per FlipFlop das Digitalausgangssignal zu triggern - nennen wir es Gertifizierung.
So wird aus einem brauchbaren CD-Player ein ordentliches CD-Laufwerk.
Reine CD-Laufwerke sind nicht gerade Stückzahlbringer, folglich vergleichsweise teuer.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Horse Tea » 28.05.2017, 22:31

Hans-Martin hat geschrieben:reine CD-Laufwerke sind nicht gerade Stückzahlbringer, folglich vergleichsweise teuer.


Hallo Hans-Martin,
wohl wahr, selbst gebraucht. Aber wenn es der Wahrheitsfindung dient...

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon zebaoth » 29.05.2017, 14:24

Ciao Zusammen

Entschuldigt bitte, dass ich mit meiner Frage hier so dazwischen komme.
Doch es geht in eine ähnliche Richtung.

Ich suche nach einem qualitativen Internet-Radio-Player mit USB-Ausgang, womit ich meinen DAC füttere. Als Eingang dient ein bestehendes WLAN.
In der Theorie könnte das auch ein "Streamer" sein, oder?

Aktuell löse ich diese Anwendung mit einem MacMini. Doch das ist unbefriedigend.
Denn dieser MacMini besitzt bewusst keine Tastatur, Maus und Bildschirm. Denn er steht im Audiomöbel und dient lediglich als Zuspieler (Internet Radio). Jedes mal, wenn das WLAN weg ist (über Nacht), muss ich per Remote auf den MacMini und die Play-Funktion des Internet-Radios wieder neu starten. Auch macOS Updates bringen einen Neustart mit sich, welche die Play-Funktion logischerweise unterbrechen. Manchmal trennt sich der MacMini vom WLAN (für mich ohne ersichtlichen Grund) und verbindet sich danach wieder. Doch auch dann muss ich per Remote wieder drauf und die Play-Funktion erneut starten.

Wer hat eine Idee, respektive Erfahrungswerte?

Danke und Gruss
Patric
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Beitragvon Horse Tea » 29.05.2017, 19:15

Hallo Patric,

auch dafür ist die Squeezebox Touch eine gute Lösung. Allerdings geht es mit SP/DIF (optisch oder RCA) an den DAC. Hat der die entsprechenden Eingänge? Damit ist jede Internetradio"station" zu empfangen, die Qualität völlig ausreichend und die Bedienung sehr einfach und flexibel (am Gerät und via App).

Viele Grüße
Horst-Dieter
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