Netzleiste/Powerconditioner MFE NF-3 und P16C

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon Lefreck » 07.09.2016, 20:32

h0e hat geschrieben:
Hallo Thierry,

würde mich interessieren, ob Du einen Unterschied mit Linn feststellen kannst.
Ich hatte an einem G-Dac mal einen PS Audio (der das Siganl kpl. aufbereitet und nicht nur filtert)
und das hat in meiner Kette genau nichts gebracht.

Grüsse Jürgen

Hallo Jürgen,
Ich bin auch gespannt, ob ich einen Unterschied ausmachen kann. Bin da ein ziemliches Holzohr :oops: Aber der Vorteil vom Nichthören: Es ist günstiger :lol: Ich werde den NF3 aber frühestens Ende nächster Woche erhalten... auf jeden Fall werde ich berichten.

beste Grüße
Thierry
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Beitragvon shakti » 07.09.2016, 20:35

Dank des LAB12 Gordian bin ich ja in der Lage recht einfach Netzverunreinigungen zu messen. Habe den Lab12 Gordian natuerlich auch hinter den bei mir rumstehenden Netzfiltern verwendet. Der Einsatz zB einer Vibex Granada/Alhambra Kombination ist deutlich zu erkenne. Schliesse ich aber zwischen den Vibex und dem Gordian einen weiteren Netzfilter, zB einen PS Audio Ultimate outlet , kann ich weitere Verbesserungen der Netzqualitaet erkennen.
Daraus folger ich, dass meine Netzfilter %x der Stoerungen filtern, schalte ich einen "passende" Netzfilter in Reihe addieren sich die Effekte. Ich gehe dh davon aus, dass auch bei sehr guten Geraeten, dh Geraeten mit integrierter Filterung die Vorschaltung eines "passenden" Netzfilters (die Filterwirkungen sollten sich nicht gegenseitig beeinflussen) etwas bringen wird.

Ich faende einen Vergleich des MFE mit einem Lab12 Gordian mal interessant, da die Geraete mit ca 1500,- eur wohl in einem aehnlichen Preissegment liegen.

Gruss
Juergen
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Beitragvon Salvador » 08.09.2016, 09:22

Hallo Jürgen,

mit dem Gordian als Analyetool wäre es in der Tat interessant, einmal nachzumessen, welchen Effekt der NF-3 auf die Stromqualität hat. Dabei müsste man ihn allerdings an die drei verschiedenen Dosen mit ein-, zwei- oder dreistufiger Filterung anschließen. Diese haben allerdings unterschiedliche maximale Belastungsauslegungen und ich weiß nicht, ob man den Gordian an eine Digitaldose überhaupt anschließen kann. Insofern ist die Aussagekraft, wie gut die Filterung ist, immer abhängig davon, an welche Dosengruppe wir den Gordian schließen und es ist gut möglich, dass wir das gar nicht für alle drei Dosengruppen messen können werden. Ich möchte mein schönes neues Gerät nicht kaputt machen.

Festzuhalten bleibt bezüglich der Unterschiede zwischen dem Gordian und dem NF-3, dass der Gordian ein hervorragendes Analysetool ist (zeigt mir, welche Probleme vorliegen) und situationsbedingt nach Messung und in Echtzeit adaptive Filter bietet. Das ist eine sehr feien Sache! Er filtert aber nur AC.
Der NF-3 bietet kein Analysetool, filtert aber AC und DC, also auch Gleichstromanteile, und die Filterung erfolgt in drei verschiedenen Filterstufen, bei einem Gerät mit 12 Buchsen in drei Blöcken a 4 Buchsen. Da kann man die Filterstufe durch Umstecken wählen.

@Christian, der DAC ist ein Digitalgerät und kommt in eine Digitalgerätebuchse. Dafür habe ich mir das Gerät extra leicht modifizieren lassen, so dass ich 5 Digitalbuchsen habe, und so werde ich das dann auch nutzen. Wenn ich den DAC in die mittleren Buchsen stecke ist die Rückwärtsverseuchungsfilterung gegen HF schwächer und ich beeinträchtige mit dem DAC ggf. Vorverstärker oder PhonoPre.

Vergleichen kann man die Geräte Gordian und NF-3 natürlich mal, ich denke aber, dass das Ergebnis situationsabhängig bei jedem zu Hause anders ausfallen könnte, je nach Qualität des Stromnetzes. Wenn gar keine Gleichstromanteilprobleme vorliegen könnte der Gordian vielleicht sogar besser sein mit seinen adaptiven Filtern. Insofern ist ein einmaliger Vergleich nicht wirklich aussagekräftig. Daher sollte man im Zweifelsfall selbst zu Hause vergleichen, wenn einen beide Geräte interessieren. Da ich aber auf jeden Fall auch Gleichstromanteile filtern will, blieb für mich als Option ohnehin nur der NF-3 übrig und ich verzichte dafür auf das Analysetool des Gordian und die echtzeitadaptiven DC-Filter und nehme stattdessen die drei verschiedenen Filterklassen gegen AC und DC mit jeweils mehreren Buchsen. Auch ausschlaggebend für meine Entscheidung ist die große Anzahl von 12 Buchsen, auf Anfrage und gegen Aufpreis kann man aber auch 15, 18, oder 24 Buchsen in einem größeren Gehäuse haben.

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon nemu » 30.09.2016, 16:09

Hallo zusammen,

habe heute Mittag bei Herrn Franken meinen MFE NF-3 mit silbergrauer Front abgeholt. Habe gerade meine bisherigen beiden Steckdosenleisten entfernt und durch den NF-3 ersetzt, an dem jetzt alle Geräte angeschlossen sind. Also auch meine beiden Geithain 901k. Was für ein Kabelwust sich hinter der Anlage so ansammelt und dazu der ganze Staub! Habe die Gelegenheit genutzt und hinter der Anlage mal wieder geputzt.

Auf jeden Fall hat es sich gelohnt. Ich meine nicht nur das Putzen. Das natürlich auch. Hätte nicht gedacht das eine Stromfilterung so viel Auswirkungen bei mir auf den Klang hat. Andis Klangbeschreibung ist hier nicht übertrieben. Ich kann dieser nur voll beipflichten.

Der einzige Nachteil ist, dass jetzt eines meiner selbstkonfektionierten Stromkabel für die Geithain 901k von der Länge nicht mehr reicht. Dieses hatte ich bisher immer an einer separaten Wandsteckdose. Da muss ich mir nochmal 7m Suprakabel, Kabelschlauch und Schrumpfschlauch bestellen und den Lötkolben anwerfen. Aber das macht ja auch Spaß.

Gruß Stephan
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Beitragvon Radiohörer » 30.09.2016, 17:23

Lötest Du Deine Netzkabel?!?
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Beitragvon nemu » 30.09.2016, 17:44

Ja, ich verzinne immer die einzelnen LItzen einer Ader.
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Beitragvon uli.brueggemann » 30.09.2016, 18:06

Bitte nicht. Lötzinn hat die Eigenschaft unter Druck zu fliessen. Schraubenverbindungen lockern sich dann. Gemäss VDE nicht zulässig !!

Adernendhülsen sind die richtige Lösung.

Grüsse
Uli
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Beitragvon Hans-Martin » 30.09.2016, 18:10

Hallo Stephan,
warum verzinnst du die Drähte? Lötzinn ist gegenüber Kupfer bezüglich spezifischem Widerstand klar im Nachteil, obendrein zerbröselt es unter Druck. Bei Litze sind Aderendhülsen vorgeschrieben, und ich bin entgegen anfänglicher Skepsis überzeugt worden, dass die Verquetschung aller Litzendrähte ohne seitliches Entweichen bei den üblicherweise verschraubten Steckern/Kupplungen den besten Übergang schafft, trotz der Hülse, durch die der Strom auch noch zusätzlich hindurch muss.
Aderenden verzinnen ist schon lange nach VDE unzulässig.
Grüße Hans-Martin

Ha - Uli war schneller
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Beitragvon nemu » 30.09.2016, 18:12

Adernhülsen verwende ich dann auch noch. Also Vezinnung und Hülsen.
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Beitragvon Lefreck » 30.09.2016, 18:40

Hallo,
Das nenne ich mal Zufall :-) Nachdem ich schon längerfristig nix mehr von Herrn Franken gehört habe, kam heute ohne Vorwarnung das Paket mit dem NF-3 an. Hm, also ich kann jetzt nicht so ohne weiteres große Unterschiede ausmachen :? Mir ist auch nicht ganz klar an welche Buchse jetzt der G-Adsm DAC soll. Hatte ihn erst an einer für analoge Geräte angeschlossen, jetzt hängt er mit dem G-Oppo an einer für digitale Geräte... Praktisch sind aber wirklich die 12 (zwölf !!!) Buchsen. Habe bis jetzt zwar lediglich die für digitale Musikwiedergabe nötigen Geräte angeschlossen, aber für die restlichen ist auch genügend Platz. Habe ich das richtig erkannt dass die Phasenerkennung nur für den NF-3 selbst funktioniert?
schöne Grüße
Thierry
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Beitragvon shakti » 30.09.2016, 19:07

fein, dass jetzt immer mehr Foristen ihre Stromzufuhr verbessern!
denkt bei den Vergleichen bitte an die Einspielzeit von Komponenten und Kabeln!
Ich hatte letzte Woche mal einem Freund einen Lab12 Gordian geliehen, um zu schauen, ob seine Stromversorgung verbesserungsfaehig ist. Dazu die Aufforderung das Gerat erstmal 100h am Netz zu lassen, und irgendeinen Verbrauchet anzuschliessen.

Nach 4 Tagen kam er mit dem Gordian zurueck, das Geraet wuerde Dynamik rausnehmen, war aber natuerlich nicht vorher eingespielt worden... Ich frage mich da manchmal, warum man das einspielen predigt, wenn dann doch nach kurzem einstoepseln ein Urteil gefaellt wird...

Also hier noch mal mein Aufforderung an alle Netzkabel und Netzfilter Probierer, Kabel und Geraete veraendern sich ueber die ersten 100h teils signifikant, man kann erst danach ein vernuenftiges Urteil faellen!

auf jeden Fall viel Spass beim ausprobieren!

gruss
juergen
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Beitragvon thomas2 » 02.10.2016, 10:32

Guten Morgen,

gutes Angebot zu einem MFE3 in Audio- Markt.
Also wer testen möchte :D

Grüße

Thomas
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Beitragvon beltane » 04.12.2016, 11:29

Hallo zusammen,

als glücklicher Besitzer eines P16C kann ich mich den Beschreibungen in diesem Thread nur anschließen, auch wenn sie sich auf den "kleineren" NF-3 beziehen.

Für mich hat dieses Gerät Komponentenstatus. Die Auswirkungen sind in meiner Kette phänomenal, ich habe es ja auch in meinem Vorstellungsthread beschrieben. Mehr Details, mehr Natürlichkeit, der Bass ist konturierter.....

Ob es nun an meinem Wohnort im Zentrum von Hannover, an unserem Haus und dessen Verkabelung, an meinen Geräten liegt- egal. Das war der beste Kauf seit langem!

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Unentschlossener » 30.03.2017, 13:26

Salvador hat geschrieben:Festzuhalten bleibt bezüglich der Unterschiede zwischen dem Gordian und dem NF-3, dass der Gordian ein hervorragendes Analysetool ist (zeigt mir, welche Probleme vorliegen) und situationsbedingt nach Messung und in Echtzeit adaptive Filter bietet. Das ist eine sehr feien Sache! Er filtert aber nur AC.
Der NF-3 bietet kein Analysetool, filtert aber AC und DC, also auch Gleichstromanteile, und die Filterung erfolgt in drei verschiedenen Filterstufen, bei einem Gerät mit 12 Buchsen in drei Blöcken a 4 Buchsen. Da kann man die Filterstufe durch Umstecken wählen.


Hallo Andi,

woher weißt Du, das der Gordian nur AC filtert?


Specifications:

• Adaptive EMI RFI filtering
• Adaptive Common and differential filters
• Adaptive Power Factor correction
• Overvoltage protection
• FFT analysis
• DC voltage analysis
• THD analysis
• Power consumption analysis
• AC voltage, current analysis [...]

Was versteckt sich hinter der Formulierung "Adaptive Common and differential filters"?

Gruß Ralf
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Beitragvon shakti » 31.03.2017, 08:38

@Ralf
habe mich seinerzeit bei LAB12 erkundigt, der Gordian analysiert DC , filtert diesen aber nicht!

Gruss
Juergen
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