Aktivboxen über hochwertige Netzfilter?

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Aktivboxen über hochwertige Netzfilter?

Beitragvon Turnbeutelwerfer » 16.10.2016, 13:58

Hallo,
ich wollte mal eure Erfahrungen hören welche postiv wie negantiven Höreindrücke Ihr sammeln konntet
mit Aktiv Ls an guten Netzfiltern?!

(Wenn es geht möchte ich keine Diskussion entfachen das Netzkabel nix bringen und das der 100€ Filter leider nix brachte)
Bitte um angemessene Kommentare im gehobenen Preissegment, dankeee

Ich probierte u.a viel meine B&M an einem Audioagile clear 3f, dem PS Audio Premier und gerade einem tollen Isotek Sigma G2
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Beitragvon SirMartin » 16.10.2016, 16:42

Hallo Turnbeutelwerfer,

Meine Zero1 Pro/XD hat bereits eine Filterung eingebaut. Ein Versuch mit einem Dillenhöfer Netzfilter brachte weder eine Verbesserung noch eine Verschlechterung der akustischen Performance. Ich glaube aber das pauschale Aussagen da nicht möglich sind. Schließlich ist ein Ergebnis auch vom Grad der Netzverschmutzung abhängig und die kann ja bekanntlich höchst unterschiedlich ausfallen.

Grüße
Martin
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Beitragvon Hans-Martin » 16.10.2016, 17:21

Hallo Olaf,
hast du die Quellgeräte und den Vorverstärker schon gefiltert? Da ist es einfacher, überwiegend positive Eigenschaften von Netzfiltern zu finden. Besonders bei Digitalgeräten empfehlenswert, bei Vorstufen geht so, bei Leistungsteilen wie Endstufen und Aktivboxen wird es schwierig, ein klassisches Netzfilter zu finden, welches nicht bremst oder dem Klang die Schuhe auszieht.
Bei Liedermachern mit Gitarrenbegleitung fällt das nicht so stark auf wie bei Musik mit Anspruch an Kraft und Spontaneität.
Aber es gibt ja auch Geräte, die völlig anders aufgebaut sind als mit den üblichen HF-Stoppern Spule und Abblock-/Ableitkondensatoren, billig bekommt man derart intelligent gebaute Geräte nicht.
...Alles nur erforderlich, weil ein Entwickler bei dem zu versorgenden Gerät wenige Bauteile im Netzteil gespart hat.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon h0e » 16.10.2016, 17:25

Hallo,

leider sind eben generelle Aussagen schwierig.
Bei einer Kii mit PS Audio P5 Regenerator war der Erfolg extrem groß.
In meiner persönlichen Kette gab es gar keine Effekte, weder positiv noch negativ.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Turnbeutelwerfer » 16.10.2016, 19:12

Interessant !
Natürlich hängt es von den Störungen ab, diese Mal weniger betrachtet
Eher wie das Klangbild an sich anders wurde.
Also ich habe durchweg positive Erfahrungen gemacht mit guten Netzfiltern, aber eben nur an Quellgeräten inkl Vorst.ubd der Tv eh.
An Verstärkern immer Negativ.
Ich werde nicht so richtig schlau daraus mit meinen B& M 2s mit ihrem herkömmlichen ca 250 Watt Netzteil.
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Beitragvon shakti » 16.10.2016, 22:32

meine erfahrungen haengen stark vom Aktiv LS ab, ls mit class D Endstufen oder / und Schaltnetzteilen werfen viel dreck ins Netz. Spielen diese an einem Netzfilter , der in beide Richtungen sauber arbeitet, profitiert die gesamte Anlage davon, selbst wenn das Hausnetz sonst sauber ist
gruss
juergen
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Beitragvon Lefreck » 17.10.2016, 17:34

Hans-Martin hat geschrieben:Hallo Olaf,
...
Bei Liedermachern mit Gitarrenbegleitung fällt das nicht so stark auf wie bei Musik mit Anspruch an Kraft und Spontaneität.
...
Grüße Hans-Martin


Hallo Hans-Martin,
Könntest Du bitte ein paar Musikbeispiele angeben...

besten Dank
Thierry
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Beitragvon Turnbeutelwerfer » 17.10.2016, 17:53

Also, ich habe jetzt ein paar Tage meine aktiven B&M 2s
über die stark gefilterten Ausgänge des Isotek Sigma gehört, es fehlt am Ende doch der Druck und schmackes.
Es wirkte es sauberer.
Aber dafür ist es ja auch nur bedingt gedacht.
Über die schwach gefilterten,
ist fast nix wahrnehmbar an Veränderung und somit richtig.
Player etc. eh mit vollem Erfolg an die stark gefilterten.
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Beitragvon Hans-Martin » 17.10.2016, 18:28

Lefreck hat geschrieben:Könntest Du bitte ein paar Musikbeispiele angeben...

Hallo Thierry,
Liedermacher mit Gitarre - da gibt es Mengen, man weiß gar nicht, wo man anfangen soll. Ich hätte auch ausführlicher schreiben können, Solostimme und Soloinstrument wie Gitarre oder Geige.
Chor, Klavier und Orgel verlangen viel mehr Kraft und bleiben für mein Ohr nach konventionellem Netzfiltereinsatz zurück, während die einzelne Stimme tendenziell weich wiedergegeben werden möchte und auch die Akustikgitarre klingt mit Filter schön, die Plastizität nimmt in der überschaubaren Instrumentierung zu.
Bei komplexen Instrumentierungen entsteht schnell der Eindruck von Unaufdringlichkeit, Gebremstheit, auch wenn die Raumabbildung mit mehr Tiefe gelingt, dominiert für meine Ohren die Zurückhaltung - wo ich Spontaneität haben will, ist dann ein Netzfilter nicht angesagt.
Hard Rock und große Orchester sind nicht prädestiniert für Netzfiltereinsatz.
Ich denke, jeder hat im jeweiligen Genre einige Beispiele in seiner Sammlung.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Lefreck » 17.10.2016, 19:32

Hallo Hans-Martin,
Meine "Frage" war leider nicht präzise genug, mir ging es um Musikbeispiele um die ev. negativen Effekte der Netzfilterung zu hören. Ich habe momentan ja den NF3 von MFE zur Probe hier. Eine Verbesserung ist mir vom Umstieg von ohne auf mit nicht ins Ohr gesprungen. Beim Titel "Jazz Variants" von der Manger-CD "Musik wie von einem anderen Stern" hatte ich aber das Gefühl, die Basswiedergabe sei zahmer mit Netzfilter als ohne, was ja auf einen Dynamikverlust schliessen lassen könnte. Ich höre jetzt einfach mal mit Netzfilterung, seit das Teil hier ist um dem Gerät eine gewisse "Einspielzeit" zu gönnen und habe dann vor, nach 1-2 Wochen, mal wieder ohne zu hören. Mal kucken, ob dann was ohrenfällig wird...

beste Grüße
Thierry
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Beitragvon Turnbeutelwerfer » 17.10.2016, 19:37

Und Du hast auch die Geräte und aktiven Ls entsprechend den Ausgängen zu geordnet?
Meine Erfahrung ist auch, das ältere Netzfilter den heutigen Störungen leider nicht mehr gerecht werden.
Dazu zählte Mfe2 der ältere audioagile clear3, Tmr und andere aus der Zeit von damals.
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Beitragvon Lefreck » 17.10.2016, 20:06

Ja, habe ich: 501MKII, Sub2 & Plasma hängen an den "Poweramp-Ausgängen", G-DSM DAC, G-OPPO, Mediabox vom Plasma hängen an den "Digitalausgängen" und an den "Analog-Ausgängen" hängt lediglich der Plattenspieler. Eigentlich hat Salvador schon Recht gehabt, mehr Buchsen für die Filterung digitaler Geräte zu bestellen :wink:
Diese ganze Gerätschaften hängen aber erst seit letztem Wochenende am Netzfilter. Vorher waren nur die Aktivlautsprecher sowie der LINN und der OPPO angeschlossen... Negativ hat sich der Anschluss der zusätzlichen Geräte nicht ausgewirkt, soweit meine Holzohren das beurteilen können...

Gruss
Thierry
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Beitragvon Turnbeutelwerfer » 17.10.2016, 20:09

Das meine ich mit heutzutage anderen Störern, eigentlich sind Analogbuchsen fast überflüssig.
Und die Aktiven Ls, hingen auch mal daran?
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Beitragvon Hans-Martin » 17.10.2016, 20:12

Hallo Thierry,
ich habe bisher bei Musik mit weichem Charakter den Netzfiltereinsatz meist bevorzugt, bei den harten Sachen aber eine Einbuße an Heftigkeit festgestellt. Bei reinen Digitalgeräten war es ohne Frage ein Zugewinn, aber bei DACs und CD-Playern würde ich den Digitalpart stärker filtern, den Analogpart eher weniger. Wenn ein gemeinsamer Netztrafo genutzt wird, dann zwischen Trafo und Siebung oder nach der ersten Siebung vor dem 2. Elko.
Wo hochfrequent gearbeitet wird, stört HF besonders.
Wo niederfrequent gearbeitet wird, macht sich der Nutzen von HF-Filterung weniger bemerkbar, der Nachteil der strombremsenden Durchgangswiderstände mehr als bei der Digitalverarbeitung. Das ist zumindest meine Beobachtung, die sich im Laufe der Jahre verdichtet hat.
Batteriebetrieb bei Digitaltechnik halte ich für eine schnelle und überzeugende Lösung, netzunabhängig, störungsfrei, aber nicht pflegeleicht. Analogverarbeitung kann von sorgfältig gemachten Netzteilen hinsichtlich Lebendigkeit profitieren, da habe ich mit Batterien noch nie gleichziehen können.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Radiohörer » 09.12.2016, 18:33

Hallo,
ich habe große Klein+Hummel Monitore an Audioplan Power Plant 1500U, der als Trenntrafo und DC-Filter wirkt. Ein Trafosättigung bei sonst eher schlechtem Stromnetz gibt es nicht mehr, sonstige Nachteile kann ich nicht wahrnehmen.

Andere Lösungen und Alternativen würden mich aber auch interessieren, v.a. gute DC-Filter und/oder Trenntrafos.

Grüße
Balazs
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