Schiit Multibit DAC

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon lessingapo » 31.01.2017, 22:34

Hallo Uwe,
bin gespannt,wie der Gungnir sich gegen den 7er hält!
Apropos niedlich:die moderne Multibitwelt fängt ja
inzwichen mit Modi MB (genannt Mimby) an-für 249$.
Grüsse
Wolfgang
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Beitragvon Tinitus » 26.04.2017, 20:50

Hallo,

betreibt jemand den Gungnir Multibit in Verbindung mit Linux? Volumio2 oder Archphile? Das würde mich interessieren, da ich überlege, ob ich den Gungnir Multibit mal zur Probe bestellen soll.

Gruß

Uwe
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Beitragvon Tinitus » 27.04.2017, 17:50

Hallo,

anbei das Datenblatt des im Gungnir verwendeten USB-Receivers:

https://www.cmedia.com.tw/products/USB2 ... ED/CM6631A

Da gibt es ein paar Hinweise, die leider nicht eindeutig sind. Er entdeckt selbständig, ob er nach USB 1.0 (high speed) oder 2.0 (full speed) angesprochen wird. Bezüglich Linux wird nur garantiert, dass er mit high speed funktioniert, bei high speed ist nur von Windows und Mac OS die Rede. high speed ist von der Bandbreite her auf max. 96 kHz spezifiziert, wobei nicht weiß, ob auch die Bittiefe limitiert ist. Man könnte also den USB-Receiver mit z.B. 32 bit/96 kHz via Linux füttern und das könnte funktionieren. Ich finde 96 kHz ausreichend. Allerdings weiß ich nicht, ob Linux in diesem Fall automatisch das USB 1.0 Protokoll zum versenden der Daten benutzen würde oder doch das USB 2.0 Protokoll, welches heute Stand der Technik ist, welches der CM6631A aber laut Datenblatt nicht versteht. Es sollte auch möglich sein Linux mitzuteilen, dass es die Daten per USB 1.0 verschicken soll, allerdings kenne ich mich dazu zu wenig mit Linux aus.

Gruß

Uwe
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Schiit Yggdrasil (Multibit DAC)

Beitragvon nemu » 15.06.2017, 14:24

Hallo zusammen,

ich schwänzel ja schon seit Monaten und die Schiit-Webseite herum, weil mich der Yggdrasil vom Konzept her sehr interessiert. Seit gestern ist er nun bei mir und spielt sich an meinem Roon-Server ein. Angeschlossen habe ich Ihn erstmal zu einem mit einem fast 5m USB Kabel - ich weiß, sicher nicht ideal - und als zweiten Anschlusweg über einen Rasspberry PI3 mit IQaudio Digi+ über SPDIF (Chinch). Auf dem PI3 mit dem Digi+ läuft ein Roon Ready Image von IQaudio. Das Image wird einfach auf die SD-Karte geschrieben, der PI an das Netz angeschlossen und anschließend gestartet. Eine IP-Adresse wird automatisch per DHCP zugewiesen. Funktioniert prima und zuverlässig. Mehr hierzu gerne später, wenn ich ein bißchen gehört habe.

Gruß Stephan
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Beitragvon lessingapo » 15.06.2017, 18:10

Hallo Stephan,
Glückwunsch! 8)
Der optimale Eingang ist definitiv AES-selber gehört und auch in Headfi von
MM so bestätigt.Vielleicht kannst Du Deine Eindrücke hier schildern:
viewtopic.php?f=23&t=6927 ?
Gespannte Grüsse
Wolfgang
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Beitragvon meldano » 17.06.2017, 11:22

Und? News?

Etwas OT: Da ich auch an einem Schiit interessiert bin und gedanklich um den Gungnir schleiche, was hat es techn. eigentlich mit dieser Multibit Geschichte auf sich ?

Hintergrund ist, das der Gungnir in zwei Versionen angeboten wird

http://www.schiit-europe.com/index.php/ ... -230v.html

http://www.schiit-europe.com/index.php/ ... -230v.html

Soweit ich verstehe nutzen beide DACs verschiedene DA Wandler.
Multibit gleich R2R?


Gruß
Daniel
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Beitragvon meldano » 17.06.2017, 11:46

O.k. lesen sollte man können ;)

Gungnir: Formidable Performance
Choose Gungnir, and you get a truly hardware-balanced DAC with two AKM AK4399 32-bit D/A converters, followed by a fully discrete, JFET-input stage for current gain and filtering. The result is exceptional performance for the price—frequently lauded by the press as the best in its price class.

Gungnir Multibit: Above and Beyond
Choose Gungnir Multibit, and you get the same proprietary closed-form DSP-based digital filter as Yggdrasil, coupled to four precision Analog Devices AD5781BRUZ digital to analog converters for true hardware balancing and 19 effective bits of resolution. The analog section is completed with discrete JFET buffers and summers, the same as Yggdrasil.



Also zwein unterschiedliche Konzepte in gleichem Gehäuse...
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Beitragvon nemu » 18.06.2017, 10:21

Hallo zusammen,

dem Vorschlag Wolfgangs nachkommend habe ich meine Ersten Eindrücke zum Schiit Ygdrasil nun im gleichlautenden Thread viewtopic.php?p=139258#p139258
beschreiben.

Gruß Stephan
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Beitragvon Tinitus » 24.07.2017, 17:59

Hallo,

als ich kürzlich nach einem neuen DAC gesucht habe, war auch der Shiit Gungnir Multibit in der engeren Auswahl. Er ist es dann letzendlich nicht geworden. Das hatte mehrere Gründe, erstens war ich nach der Erfahrung mit dem Ayre Codex ein gebranntes Kind und wollte sicher sein, dass der neue DAC sich problemlos mit Linux versteht, außerdem war der USB-Eingang (Gen 2)mbMn einer der wenigen Schwachpunkte des Gugnir. Versorgung des USB-Moduls über die 5V spannung des Quellgeräts? Da guselt es mir. Deshalb ist es dann der Armature Cronos geworden, siehe viewtopic.php?f=23&t=8741
Tja, nun gibt es das Gen 5 USB-Modul von Schiit für alle Schiit Multibit-DAC also auch den Gungnir:

http://schiit.com/products/gen-5-usb

das ganze gibt es auch als DDC:

http://schiit.com/products/eitr

Elektromagnetische und elektrostatische Isolation mittels Transformatoren, präzise Taktgeber für 44,1 und 48 kHz und eine gute interne Stromversorgung beim Gungnir. Der Gungnir wird dadurch meiner Meinung nach ein ganz heißer Kandidat als USB-DAC. In US-Foren gibt es Nutzer, die der Meinung sind, dass der USB-Eingang nun mit dem BNC als bestem Eingang des Gungnir gleichzieht.

Für alle die, die der Meinung sind, dass ein DDC unverzichtbar ist und den am besten noch mit einem der zur Zeit heiß diskutierten Linearnetzteilen gepimpt, ist sicherlich der Eitr (nicht meine Erfindung) interessant. Schiit sind der Meinung, da braucht man kein Linearnetzteil dazu. Der scheint bei Schiit Europa noch nicht erhältlich zu sein, ich gehe mal davon aus, dass das Ding so um 200 Euro kosten wird. Damit wäre er direkte Konkurrenz zum Singxer. Würde mich mal interessieren, wie er sich gegen diesen schlägt. Der USB-Receiver im Eitr ist ein CM6631A, der rein von der Spezifikation einem XMOS U208 unterlegen ist, wobei Schiit sagen, dass sie den XMOS wegen seines hohen Stromverbauchs nicht verbauen. Ich könnte mir vorstellen, dass wahrscheinlich auch die Taktgeber rein von der Spezifikation nicht ganz so gut sind wie die des Singxers. Allerdings traue ich den Jungs von Schiit zu, dass sie das weniger an Spezifikation durch intelligente Ingenieurskunst durchaus wett machen können. Datenblattfetischisten sei gesagt, dass Schiit ein normales USB-Kabel für ausreichend halten und bei den Aussführungen zur Nützlichkeit des Eitr gewohnt ehrlich sind. Nicht immer muss die bessere Spezifikation auch bessere Ergebnisse bringen. Ihre DAC haben ja auch eine Leuchtanzeige, für den Fall das die Quelle so verjittert ist, dass der DAC bzw. seine Klangqualität darunter leidet. Das Licht scheint aber sehr selten anzugehen, was heisst, dass der DAC sehr Jitter resistent ist.

Gruß

Uwe
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