Verstärkerklang

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon h0e » 21.04.2017, 14:19

Hi Chris,

die gleiche Eingebung beschlich mich spontan auch, habe mich aber zurückgehalten... 8)

Grüsse Jürgen
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h0e
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Beitragvon acci » 21.04.2017, 14:21

chriss0212 hat geschrieben:Also ich bin ja der Meinung...

das man Personen, die sich mit sowas rühmen

Auf jeden Fall, kann ich mich rühmen, schon eine Ausladung von einer seiner Veranstaltungen bekommen zu haben, obwohl er mich da noch gar nicht kannte.


eine Ausladung aus diesem Forum geben sollte... das ist meiner Meinung nach das falsche Forum für solche Aussagen...

Grüße

Christian



Ist auch meine Meinung

Gruß Bert
acci
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Beitragvon pschelbert » 21.04.2017, 17:41

uli.brueggemann hat geschrieben:Der FG ist angegeben mit 3 Hz – 120 kHz , +0/-3 dB bei 1 Watt
Damit fehlt doch nichts "Grundlegendes", oder doch?
Grüsse
Uli


Hallo Uli

ja schätzen kann man durchaus. Für diesen Preis und Hochglanzprodukt möchte ich aber schon lieber was Verbindliches vom Hersteller.

Im Profibereich kann Bittner das gewünschte liefern, z.B. hier:
http://www.bittner-audio.com/de/downloa ... abelle.pdf

Peter
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Beitragvon bugatti66 » 21.04.2017, 18:32

Hans-Martin,
das kriegen wir schon hin.
Gut finde ich, dass du nur über die Geräte schreibst, die du auch selber schon gehabt hast.

Das sollte ich auch so machen. Aber, da ich ja nie an Verstärkerklang geglaubt hatte, hab ich bis 2014 nur 2 Verstärker gehabt. Einen aus den 70ziger Jahren, die ich ja ausschließen möchte und eben den ReVox B285, das Button-Monster. Ich habe mir in den letzten 3 Jahren einige gebrauchte gekauft. Aber die waren alle nicht so teuer wie die von dir aufgeführten. Es waren noch nicht Mal Endverstärker, sondern Vollverstärker. Wobei man bei preiswerteren Vollverstärkern doch noch einfacher die Unterschiede heraushören müßte?
Dies sind:
NAD C300, NAD hat ein gutes Bassfundament? 2x30W Sinus an 4+8Ohm (65W Spitze), Noise 114dBA 30W, 0,03%
Yamaha AX892, Japaner klingen zu hell? 2x190W Dauer an 4Ohm, (250W Dynamik), Noise 110dB, 0,008%
Yamaha DSP-A990, AVR Vorläufer ist gar kein Stereo? 3x60W+4x25W Noise 96dB
Revox B250E, Revox ist gar kein High-End? 2x200W Sinus an 4Ohm (300W Spitze), Noise 98dBA 200W, 0,006%
Accuphase E-211, kann ich voll mit angeben? 2x115W Dauer an 4Ohm, Noise 110dB , 0,03%
Ja, B285 noch, und kürzlich Bose 1801Mk IV, der aber nur als PA zählt, und wohl noch nicht mal die Rauschgrenze schafft.
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Beitragvon bugatti66 » 21.04.2017, 19:03

Hans-Martin,
Die 0,1µF Kondensatoren fand man früher bei den Brückengleichrichtern. Weder würde ich
sowas aus dem Netzteil entfernen noch unbesonnen hinzufügen, wie es manche "Tuner"
scheinbar machen. In der Regel geht es in den Klang ein und das Ergebnis der Maßnahme muss
nicht automatisch positiver werden. Ich habe sowas (1µF nachträglich über dem Netzteilelko
angebracht) in einem gebrauchten Verstärker gefunden, rausgenommen und fand ihn danach
hörbar besser.

Ja, so hattest du das vorher aber nicht geschrieben.

Die Kondensatoren im B285 werden wir auch noch finden.
Nehmen wir erst Mal die dicken Netzteilelkos der +/-53V Spannung, das sind C308 und C309 je 15mF.
Die sind rechts oben auf dem Power-Amplifier Schaltbild.
Die kleineren 0,47µF liegen nicht direkt daneben parallel, sondern sie sind neben den Endtransistoren, aber damit elektrisch auch parallel zu den dicken Elkos.
Im Schaltbild ist das ungefähr in der Mitte. C112, C113, C212, C213
Ich knips die jetzt aber nicht raus.
Erst mal mußt du mir zeigen, wie ich Unterschiede zwischen meinen Verstärkern hören werde.
Welche zwei soll ich nehmen?
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Beitragvon bugatti66 » 21.04.2017, 21:17

Dämpfungsfaktor gibt es schon im HiFi-Jahrbuch 3 von 1965
Verstärker Acoustech, transformatorlos, 22 Transistoren, Silizium-Leistungstransistoren
2x20W Dauerleistung, unter Besonderheiten: Dämpfungsfaktor 70
0,5% Klirr, 5-200 000 Hz +/-1dB, Fremdspannungsabstand "nur" 78 dB, 12 kg , 1638,- DM

Mein 70ziger-Jahre-Verstärker ist ein Pioneer Nachbau, kann angeblich 70W, und auch 2 Ohm treiben, aber bei 35W fängt er mächtig an zu klirren an.
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Beitragvon Hans-Martin » 21.04.2017, 21:38

Hallo Bugatti,
wenn die Netzteilelkos über 40 Jahre alt sind, sollte einen das nicht wundern. Deren Kapazität kann noch nahe dem Nominalwert liegen, aber der Innenwiderstand kann altersbedingt massiv gestiegen sein.
Was ist ein Pioneer Nachbau?
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon bugatti66 » 21.04.2017, 21:43

Realistic SA1500 2x70WRMS an 4Ohm
damals von Radio Shack vertrieben, hat, glaube ich, 150 DM gekostet.
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Beitragvon Hornguru » 24.04.2017, 15:43

Hans Martin

Thema Para 2200. Weißt du ob der trotz seines Alters schon moderne schnelle störarme Dioden hat??

Gruß
Josh
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Beitragvon Hans-Martin » 24.04.2017, 21:52

Hallo Josh,
für die Leistung werden BR525 eingesetzt, für die Eingangsstufe RC206.
Für die robusten erstgenannten habe ich kein Datenblatt, für die anderen sind keine Schaltzeiten angegeben, war den Herstellern wohl nicht wichtig.
Da ist sicherlich noch Steigerungspotential.

Die Sicherungen sind auf der Netzseite (unumgänglich) und zwischen Siebelkos und Endstufen (10A) eingesetzt. Letztere sind vielleicht den 25000µF geschuldet. Heute würde man die Sicherungen (träge) zwischen Trafo und Gleichrichter anordnen, zwischen Elko und Endstufe den Verkabelungsverlust minimieren, bei HCA2200 geht die Sicherung mit ihrem Innenwiderstand hier ein. Man könnte darüber nachdenken, sie zu überbrücken, denn ein lastseitiger Kurzschluss (Endstufe defekt) sollte die richtig dimensionierte Netzsicherung durchbrennen lassen.
Grüße Hans-Martin
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