Batteriebetrieb

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon Hans-Martin » 25.08.2017, 20:52

nihil.sine.causa hat geschrieben:Die Ergebnisse habe ich mir in Ruhe angehört, aber auch anderen zum Hören gegeben. Zwar hören sich die Dateien ganz leicht unterschiedlich an, offenbar aber deswegen, weil die Bandmaschine immer leicht unterschiedliche Ergebnisse liefert.
Hallo Harald,
wenn die Bandmaschine jedesmal leicht unterschiedliche Ergebnisse liefert, die größer sind als die Unterschiede der Stromversorgung, sollte man sie als ungeeignet aus dem Versuch herausnehmen.
Eine andere Konsequenz kann ich daraus nicht ziehen.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon nihil.sine.causa » 25.08.2017, 21:14

Hallo Hans-Martin,

Hans-Martin hat geschrieben:wenn die Bandmaschine jedesmal leicht unterschiedliche Ergebnisse liefert, die größer sind als die Unterschiede der Stromversorgung, sollte man sie als ungeeignet aus dem Versuch herausnehmen.
Eine andere Konsequenz kann ich daraus nicht ziehen.

Ja, das klingt logisch, trifft aber nicht den Punkt. Ich sehe es genau anders herum: Wenn ich keine Unterschiede mehr ausmachen kann als diejenigen, die durch Streuung bei der Reproduktion durch hochwertige Analogtechnik entstehen, gibt es keine signifikanten, hörbaren Unterschiede!

Wir konnten bei Verwendung desselben Bandes und derselben Maschine in einer ADDA-Kette beim letzten Forumstreffen feinste Unterschiede zwischen DACs zuverlässig und wiederholbar unterscheiden. Die sechs digitalisierten Dateien eigenen sich immer noch dazu, feinste Unterschiede zwischen verschiedenen super guten digitalen Abhörketten aufzuzeigen (digitale Zuspieler, DDCs etc.). Band und Bandmaschine sind also nicht schlechter geworden (Tonköpfe habe ich vor dem Test gereinigt, entmagnetisiert und den Azimut justiert). Wir sind da schon auf einem extrem hohen Niveau.

Natürlich ist es immer schwierig zu sagen, es gäbe "keine hörbaren Unterschiede". So häufig passiert mir das ja auch nicht. Es wird sicher Situationen geben, in denen der Akkustrom besser ist. Auch dafür habe ich Anwendungsfälle.

Ich will mit meinem Testbericht vor allem darauf hinweisen, dass man schon sehr genau prüfen sollte, welche Unterschiede man genau vergleicht und dass es sich lohnen kann, sorgfältig geplante A-B-Vergleiche zu machen.

Viele Grüße
Harald
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Beitragvon Hans-Martin » 25.08.2017, 21:53

nihil.sine.causa hat geschrieben:Das Fireface UC wird von einem Peaktech-Netzteil versorgt, das in einem anderen Stromkreis (andere Phase) hängt, als die Tonbandmaschine.
Hallo Harald,
da das Peaktech Netzteil ein Analognetzteil ist, frage ich mich, welcher Vorteil sich aus den unterschiedlichen Netzphasen ergeben könnte.
Während die Vorteile aus der sternförmigen Versorgung von einer Phase bisher den häufigsten Zuspruch der Benutzer fanden, ist bei 2 unterschiedlichen Netzphasen aus dem Drehstromnetz die Gelegenheit genutzt, sowohl die Störungen der einen wie auch der anderen Phase als klangverschlechternden Einfluss einzukoppeln.
Einen ernsthaften Vorteil der Benutzung zweier Phasen in einem System konnte ich bisher nicht erkennen (bin schon lange weg von einfachen Schaltnetzteilen, für die ich eine 2. Phase gerechtfertigt finden würde (die Ableitung der Störungen per Y-Kondensatoren der Netzfilter zur Schutzerde erscheint mir erheblich besser als zur Signalmasse hin), galvanische Trennung mit sehr, sehr niedriger Kopplungskapazität setze ich dann voraus, wenn die eine Gerätegruppe an der einen Phase mit der Gruppe an der anderen Phase verbinde.

Anders ausgedrückt: ich stelle mir vor, dass gleichphasige Störungen aus dem Netz zwischen den Geräten als Gleichtaktstörungen deutlich weniger zu Buche schlagen, eher unterdrückt werden.
2 Phasen können diese Bedingung tendenziell nicht erfüllen.

Will sagen: es wird seine Gründe haben, dass die Unterschiede der Stromversorgung weniger auffallen, als es viele zuhause bemerkt haben (auf das wollen in dieser Klammer verzichte ich mal, weil ich geneigt bin, beschriebenen Unterschieden nach Änderung der Arbeitsbedingungen eher zu glauben, als Behauptungen, dass sich nach Umbauten keinerlei Änderung eingestellt habe).
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Bernd Peter » 26.08.2017, 14:56

Hallo,

ein gutes Linearnetzteil braucht sich - bezogen auf die eigentliche Spannungsversorgung - nicht hinter einem Akku zu verstecken.

Der qualitative Unterschied zwischen Akku und Netzteil kommt erst dort zum Tragen, wo eine komplette Gerätestrecke mit Akkus betrieben wird und eine galvanische Trennung mit LWL diese vom Hausnetz trennt.

Erst wenn dadurch Ausgleichsströme nicht mehr zwischen den Geräten fließen können, hat der Akkubetrieb die Nase vorn.

Das Floaten eines einzelen Gerätes mittels Akku ist klanglich dagegen kaum von Vorteil.

So meine bisherigen Erfahrungen.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon chriss0212 » 26.08.2017, 17:00

Meine Erfahrung:

Akku beim SotM und DAC aber alles danach (Pre und Endstufe) an den normalen Netzteilen spielt besser als PeakTech Netzteile ;)

Also die Digitalen Geräte spielen zumindest bei mir am Akku ruhiger...aber derzeit (könnte noch an einem Spannungsregler liegen) etwas "quäkiger" . SolidCore hat den Effekt gut beschrieben... ich nutze auch derzeit noch genau den auch von ihm als "quäkig" beschriebenen wandler.

Nach dem Urlaub werde ich das noch einmal angehen ;)

Grüßle

Christian
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