Batteriebetrieb

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon Fujak » 22.06.2017, 17:01

Hallo Christian,

ja, Romaz ist mir bekannt. Leider vermischt er in dem von Dir zitierten Post einige Eigenschaften von LiPo und LiFePO4. Er selbst verwendet LiPo-Akkus, die nach meiner Erfahrung klanglich etwas schlechter abschneiden als LiFePO4-Akkus - gerade weil sie eine größere Abhängigkeit ihrer Impedanz von der Entladekurve aufweisen. Auch die besagte Feuer- und Explosionsgefahr betrifft in erster Linie LiPo-Akkus.

Horst (Trinnov) hatte ja angekündigt, einen umfassenden Noise-Test durchzuführen (SuperCaps vs. LiFePO4 vs. Blei-Akku vs. ...). Darauf bin ich schon sehr gespannt.

Auf jeden Fall: Halte uns bitte auf dem Laufenden wegen Deines Vergleiches Hynes-PSU vs. LiFePO4.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Fujak » 22.06.2017, 17:05

Hallo Helge,

dann lag ich ja mit meiner Schätzung des realen Strombedarfs gar nicht so falsch.
Grauwacke hat geschrieben:Externe Netzteile sollten deshalb deutlich (!) über 2 A liefern können (allein schon wegen der Belastung, die nicht bei 80-90% liegen sollte).

Ja, das ist ein wichtiger Hinweis. Für den Betrieb mit LiFePO4-Akus ist der Bootvorgang hingegen unkritisch, da sie bis zu 30A liefern können. Zum Glück dauert der Bootvorgang des Hilo nicht so lange, sodass es dann dann doch bei den geschätzten 2 Stunden Spielzeit bleiben wird.

Grüße
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Beitragvon Grauwacke » 22.06.2017, 17:19

Fujak hat geschrieben:dann lag ich ja mit meiner Schätzung des realen Strombedarfs gar nicht so falsch.

Gut geschätzt ist halb gemessen :cheers:

Mas machen die Elkos + Folien-Cs an den LiFePOs (bzw. an den Geräten)? Schon erste (Miss)erfolge?

vg
Helge
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Beitragvon Kawumm » 22.06.2017, 18:24

hallo

für Kleingeräte habe ich sowas liegen :

https://www.digitalo.de/products/626796 ... gn=A962191


regardsp
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Beitragvon Horse Tea » 22.06.2017, 21:03

Hallo Otto,

wieviel Stunden hält der Akku denn durch? So wie bei einem Notebook, also sicher einen Hörabend?

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon Tinitus » 22.06.2017, 21:31

Hallo,

eine Powerbank habe ich eine Zeit lang auch benutzt, bei 20000 mAh hält die an einem Minirechner mehrere Hörabende, wenn man den Stromverbrauch seines Rechners kennt, kann man sich das auch ausrechnen. Für mich war das Ziel nicht unbedingt eine verbesserung des Klangs, sondern die Vermeidung der Rückwirkung eines eventuellen Schaltnetzteiles ins Netz. Wenn die Powerbank 5 V liefert, ist ja da auch ein kleines Umspannwerk drin, was abstrahlt, da die in Powerbänken verwendeten Akkuzellen nativ keine 5 V können. Irgendwann habe ich meinen Minirechner per LAN an den Router angeschlossen und über die Powerbank versorgt. Resultat der Wifi Empfang im gesamten Haus war außer in der unmittelbaren Nähe des Routers war so gut wie unmöglich. Ich habe das (zu Recht?) auf den durch die Powerbank produzierten HF-Müll geschoben. Seit dem lade ich mit der Powerbank mein Mobiltelefon.

Gruß

Uwe
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Beitragvon Kawumm » 22.06.2017, 22:42

N'Abend Uwe

mit dem 9V Ouptut läuft das ifi 3.0 micro , funktional ebenso gut wie mit dem eigenen NT oder Linear NT .

Wieso dann kein WiFi bei dir funktioniert keine Ahnung . Sollte ich mal beim Musik hören auf - Gras wachsen Modus - schalten , benutze ich kein WiFi . Entgegen der landläufigen Meinung finde ich den WiFi Modus nicht gut .


in dem Sinne Grüsse
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Beitragvon Hans-Martin » 22.06.2017, 23:39

Hallo,
genau diese (Uwes) Bedenken haben mich bisher davon abgehalten, überhaupt eine Powerbank zu kaufen.
Fürs Handy brauchbar, aber für Audio?
Für die Langlebigkeit hat es sich bewährt, nur eine Zelle zu haben, die geladen und entladen wird, die benötigte Spannung kann ja auch durch Wandler hergestellt werden, was zweifellos wegen der Störungen weniger audiophil ist.
Sobald 2 Zellen in Reihe geschaltet sind, um die benötigte Spannung bereitzuhalten, gehen vielfältige Probleme los, z.B. die erste Zelle, die entladen ist, generiert nicht mehr, wird zum Verbraucher - allerdings umgepolt, was den Exitus beschleunigt. Beim gemeinsamen Laden wird das Problem nicht geringer, es kommen noch andere hinzu.
Gewiss netzunabhängig, aber wie sauber ist der Strom von Powerbanks?
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Kawumm » 22.06.2017, 23:58

es ist inzwischen bekannt das meine Favoriten Accus 12 V /100Ah bei 2 mOhm Innenwiderstand haben , was ich inzwischen nicht mehr nutze , Geräte die mit 12V betrieben werden .

Zeitweise wurde ein Accu als Stromlieferant für ein Sinus Wechselrichter , als NT für das analoge LW benutzt funktionierte Klasse .

z.Zt. stehen die all die Accu's herum und werden nicht mehr benutzt und bei Gelegenheit entsorgt .
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Beitragvon Fujak » 23.06.2017, 08:04

Hallo Helge,

Grauwacke hat geschrieben:Mas machen die Elkos + Folien-Cs an den LiFePOs (bzw. an den Geräten)? Schon erste (Miss)erfolge?

ich bin gerade dabei, meine DC-Verkabelung komplett neu zu gestalten, da wird es auch wieder Änderungen der Puffer-Elkos geben. Wenn es soweit ist, schreibe ich in meinem V-Thread etwas dazu. Klar ist aber schon jetzt: die Elko-Pufferung hat einen hörbaren Einfluss.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Fujak » 23.06.2017, 08:19

Hallo Uwe und Hans-Martin,

ich hatte zu meinen Audio-PC-Zeiten eine Powerbank von Anker im Einsatz. Klanglich besser als ein SNT, aber weit von einer audiophilen Stromquelle entfernt.

Der Innenaufbau besteht aus zwei LiPo-Zellen, die etwas über 7 V abgeben. Da man das nicht mit einem Linearregler einfach so "verbraten" kann, wird das ganze zunächst in einen sehr groben hochfrequenten Wechselstrom zerhackt, der dann mittels Miniaturtrafo auf etwa 5 V gebracht wird. Dann wird das Ganze gleichgerichtet und spartanisch abgepuffert, um unter eine gewisse Restwelligkeit zu kommen.

Diese Restwelligkeit mittels Oszi betrachtet, sieht schon ziemlich wüst aus, nämlich exakt so, wie man es von Standard-SNT kennt.
Hier die typische Restwelligkeit eines SNT ähnlich dem Output einer Powerbank:

Bild

Und hiermal die "Zacken" herausvergrößert und darunter (gelbe Kurve) mit gleicher Auflösung das Peaktech 6080 mit Pufferelkos nahe dem Verbraucher: Bild

Ein LiFePO4-Akku hätte dann nochmal ein ganzes Stück weniger Restwelligkeit. Dass man solche Unterschiede - im Guten wie im Schlimmen - beim naturgemäß sensiblen Digitalverbraucher hören kann, kann man durchaus nachvollziehen.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Kawumm » 23.06.2017, 09:20

Moin Fujak

Wie gestaltete sich die Pufferung bei der damaligen Powerbank ?

P.S. mit funktional ist wohl klar was ich damit gemeint hatte - da Accu's nicht nur bei mir damals die komplette Stromversorgung bereitstellten , ist nie durch ein Accu die WiFi Qualität gemindert worden und der damalige Standard war ein wesentlich anderer als heute .

Woran lag das ???
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Beitragvon Hans-Martin » 23.06.2017, 16:44

Danke, Fujak, für die aufschlussreichen Screenshots, sie bestätigen meine Befürchtungen bezüglich Powerbanks.
Man kann nicht aus per USB mit 5V laden und danach 5V per USB entnehmen, ohne entsprechende (wegen Energieeffizienz getaktete) Wandler.
Für sauberen Strom muss die Batterie bereits die passende(n) Zellenspannung(en) liefern, wie geladen wird, ob getaktet oder analog geregelt, ist da sekundär.

Warum aber wird wird hier nicht klar gesagt, das die puffernden Kondensatoren auf die Leiterplatte zu den aktiven Komponenten gehören?
Die unvermeidbare Zuleitungsinduktivität und die Draht- wie Kontaktübergangswiderstände können dann sogar positiv das Rauschen dämpfen. Ansonsten würden sie welches erzeugen, in Abhängigkeit von den Stromsenken der Verbraucher.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Schöngeist » 23.06.2017, 18:12

Hallo,

warum nicht einfach 4 x diese

http://www.akkushop.de/de/gp900dh-eb-gp-mono-akku-nimh-12-volt-9000mah-mit-loetfahnen-z-form/?nosto=productpage-nosto-5
http://www.akkushop.de/de/tecxus-nimh-mono-akku-mit-loetfahnen-12-volt-9000mah-2er-pack/

Man hat mindestens 4,8 V. Da die Akkus oft nach oben streuen, kann man auch mit ca. 5 V rechnen. Das liegt alles noch in der Toleranz der 5 V USB Spannung.

Ganz ohne Transformation.

Gruß Alfons
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Beitragvon Fujak » 23.06.2017, 22:33

Hallo Otto,

Kawumm hat geschrieben:Wie gestaltete sich die Pufferung bei der damaligen Powerbank ?

die Pufferung war bei beiden die gleiche, da sie Teil des DC-Kabels gewesen ist (siehe: viewtopic.php?p=61998#p61998).

Grüße
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