Shakti's Weg zum endgültigen Plattenspieler!

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon Schöngeist » 27.05.2017, 21:16

Ach ja, Hans-Martin,

hier
https://rooy.nl/de
lässt er sich Teile nach Maß anfertigen.
Hochprofessionell würde ich sagen.

Gruß Alfons
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Beitragvon Kawumm » 27.05.2017, 21:27

hier das Patent zu dem Tangential Arm

https://www.google.com/patents/DE202005003400U1?cl=en

bei der öffentlichen Präsentation :

http://www.abload.de/image.php?img=mobile.56sus2a.jpg


http://www.abload.de/image.php?img=mobile.57iqsy5.jpg

irgendwo auf einer alten HDD müsste ich noch Detailaufnahemen von meinen Besuchen haben , ist das Konstrukt doch sehr komplex

Aber Granaten gut :cheers:
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Beitragvon shakti » 27.05.2017, 22:09

hier mal ein link zu den Innereien des Micro Seiki SX 8000 MkII

http://amp8.com/amp-etc/record/micro/sx8000_2.htm
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Beitragvon Radiohörer » 29.05.2017, 23:30

shakti hat geschrieben:@ Friedrich
die Platine Verdier ist ein prima Laufwerk mit gutem Ruf. Der Vorbesitzer meines STST Vidocq hat eine Platine Verdier beim Kauf des Vidocq in Zahlung gegeben, da er sich mit dem Vidocq verbessern wollte.Ich wiederum mag mich gerade mit dem Micro Seiki SX 8000 MKII gegenüber dem Vidocq verbessern (was auch gut funktioniert)


Ich denke, die Rechnung bei der Beurteilung von Plattenspielern ist nicht ganz so simpel und eindimensional zu machen.
Es hängt doch so sehr von der Kombination mit Tonarm, Tonabnehmer und Phonostufe ab, je nach Justage kann es genial sein oder nur Pfusch rauskommen, und je nach Vorlieben kann es nur OK oder eben grandios sein.
Und da steht nirgendwo, dass der STST Besitzer sich auch tatsächlich verbessert hat, sondern nur, dass er es wollte... :wink:
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Beitragvon Hans-Martin » 29.05.2017, 23:54

Hallo Balazs,
aus meiner Sicht leiden alle Tonarme unter dem Problem, dass Vibrationen, deren Achse nicht gerade durch Lagerpunkt und Massenträgheitsmomenteschwerpunkt des Tonarms geht, eine Relativbewegung des Arms gegenüber der Rille erzwingt. Somit bei rillengeführer Nadel ein Abtastsignal im TA erzeugt.
Der Laufruhe des Plattendrehers kommt von daher eine besondere Bedeutung zu. Dann folgt der Arm (praktisch alle Dreh-Schwenkarme mit derselben Einschränkung) und der Auswirkung auf das von ihm geführten TA-System.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Radiohörer » 29.05.2017, 23:56

Hallo,
ja, OK. Aber was möchtest Du damit sagen?
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Beitragvon Hans-Martin » 30.05.2017, 00:03

Aus einem besonders laufruhigen Plattendreher (bezogen auf den Tonarmsockel) kann kein Pfusch herauskommen.
Anders als bei einem hochwertigen Tonabnehmer (mit unausweichlich hohen Nadelaustauschkosten) an einem ordentlichen Arm auf einem schlechten Laufwerk - das hingegen wäre Pfusch in meiner Vorstellung.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon tom539 » 30.05.2017, 11:43

Hallo zusammen,

nachdem ich am Freitag bereits einen kurzen Blick auf das neue Laufwerk werfen konnte, gab es gestern Abend dann eine erste Hörsession - an dieser Stelle nochmals Danke an Juergen für den tollen und schönen Musikabend :cheers: .

Rein optisch wirkt der MS 8000 MK II recht "unscheinbar" - eher Understatement als "dicke Hose". Gefällt mir schon mal sehr gut und passt vom Design nahezu perfekt zu den aktuellen Air Tight-Geräten.

Wir hatten einige Platten dabei, die (ich zumindest) vorher zu Hause noch einmal gehört hatte. Den Anfang machte "November Songs" von Carolin No. Was sofort auffällt, ist diese extreme Grundfestigkeit im Klangbild und die enorme "Ruhe" des Laufwerks. Nichts scheint dieses Kleinod der Technik aus der Ruhe bringen zu können. Im Vergleich zum zuletzt gehörten Seismograph konnte der Micro Seiki in den genannten Punkten zulegen, auch wenn wir nicht das gleiche Material gehört haben und der Workshop schon ein paar Tage her ist.

So hörten wir uns durch ein wechselndes Vinyl-Programm quer durch alle Genres - von Barbara Dennerlein, Chris Gall über Neil Cowley Trio, Norah Jones, Peter Paul & Mary hin zu Anne-Sophie Mutter.

Bei einigen Aufnahmen merkte man allerdings, dass die montierten Tonarme, Abnehmer und Kabel erst wenige Spielstunden haben und die Violine von A.S. Mutter in den Zigeunerweisen nicht komplett "frei" spielt. Auch die Stimme von Mary im Lemontree ist in den obersten Lagen noch leicht "kratzig".
Zudem ist aktuell noch nicht der endgültige Laufwerksriemen verbaut, so dass wir z.B. keine 45er abspielen konnten. Das verbaute Proteus als Tonabnehmersystem hat auch eine klanglich gänzliche Ausrichtung als das meine Ohren gewohnte Colibri, daher "müssen" die Eindrücke folglich anders ausfallen.

Sehr interessant war auch die zuletzt bei Juergen gehörte Monoaufnahme "Jazz Singer" der amerikanischen Sängerin Kay Starr auf dem STST Vidocq. Mit dem Micro Seiki sind zwar mehr Feinheiten, eine höhere Detailauflösung und eine straffere Bass-Performance zu hören - im Vergleich zum Vidocq fehlt aber der "Drive" und das "Anmachende" in der Musik.
Auch hier ist die Kombination aus Tonarm, Kabel und Zusammenspiel mit Laufwerk und Phono-Pre (TA war identisch) noch nicht optimal / nicht eingespielt, so dass sich der Vidocq hier "noch" als der "Bessere" behaupten kann.

Aktuell sehe ich das Laufwerk mit all den verbauten Komponenten auf ca. 70% vom möglichen Maximum. Die fantastischen Grundlagen sind jedoch unverkenn- / hörbar. Aber bereits auf diesem Level kann der Micro Seiki mit den bisherigen Laufwerken von Juergen mithalten, auch wenn in manchen Teilbereichen z.B. ein Vidocq noch "vorne" liegt.

Ich bin sehr gespannt, wie sich das Setup entwickelt und es beim kommenden Workshop mit einigen Spielstunden mehr klingen wird.

Die Suche nach DEM Laufwerk könnte mit dem 8000 MK II in der Tat zu Ende sein... 8)


Gruß, Tom
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Beitragvon shakti » 30.05.2017, 13:08

@Tom
danke fuer den schoenen Bericht, war ein Abend mit viel guter Musik!

Das von Dir beschriebene ist fuer mich das grossartige am analogen Hobby, man tastet sich langsam an das endgueltige Ergebnis ran. Den STST Vidocq habe ich nach mehreren Monaten auf den Punkt gebracht, nun ist der 8000'er dran.

Im Moment hat haben Arm und Tonabnehmer ca 15 Spielstunden, da fehlt noch was bis zu den 100h, die notwendig sind. Danach kann man eigentlich erst mit dem fein set up anfangen, freue mich schon aus optimieren!

Denke, dass der 8000'er deshalb zum workshop noch nicht perfekt spielen wird, aber dafuer spielt auf dem workshop am 10./11.6. ja dann der polnische Zontek, an den ich eine hohe Erwartungshaltung habe :-)

Gruss
Juergen
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Beitragvon Kawumm » 30.05.2017, 14:02

Hi Jürgen & Tom

einwenig hingt der Vergleich , der eigentliche Unterschied liegt im Antriebsprinzip und Luftentkopplung beim Teller .

Dies bedeutet mit Sicherheit eine klangliche Diktion und einfach formuliert ( Direkt = Drive und Luft = Detailauflösung ) , die ohne einen systematischen Angleich sich nie verändern wird .

Eine Frage der Priorität und das ist auch gut so . Das ein 8000 das Ende der virtuellen HiFi Fahnenstange bedeutet , sehe ich nicht so .

Um dies zu toppen sollte man schon offen für Grossinvestment sein :-)
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Beitragvon shakti » 30.05.2017, 14:28

der eigentliche Unterschied lag unter anderem daran, dass der mono Vidocq damals an der Kondo Vorstufe und der 8000'er aktuell am Air Tight Phono lief. insofern sind die gehoerten Unterschiede nicht wirklich auf eine reine Laufwerkskausalitaet zurueckzufuehren. Sollte gestern ja auch kein Laufwerksvergleich sein, sondern ein entspanntes Musik hoeren, deshalb haben wir uns erlaubt, auch in neue Tonarme mit nicht eingespielten Tonabnehmern und Kabeln reinzuhoeren.

Aber gut, wenn von nicht anwesenden bereits diagnostiziert werden kann, woran es liegt , und dass es ein anderes Laufwerk sein muss .. :-)

gruss
Juergen
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Beitragvon jpetek » 30.05.2017, 14:45

Gute Idee...

Du hast dir das falsche Laufwerk gekauft. Dieser hier wäre der Richtige gewesen:

http://www.my-micro.de/sz1t.htm :cheers:

Gruß

Josef
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Beitragvon Kawumm » 30.05.2017, 15:02

Jürgen


Wieso so empfindlich ?
Sollten unterschiedliche Antriebsprinzipien ,nicht über die verwendeten Phonostufen/Tonarm/Ta hörbar sein , würde ich mir grundsätzliche Gedanken machen . Dazu benötigt man keine Anwesenheit von anderen Personen.

G/Otto
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Beitragvon shakti » 30.05.2017, 15:24

@Josef
der SZ1 ist grossartig, leider habe ich noch nie einen im Markt gesehen....

@Otto
Sorry, mitunter habe ich bei manchen Schluessen das Gefuehl, man wuerde die Henne fuer ein zu hart gekochtes Ein verantwortlich machen...ist nicht persoenlich gemeint.

Gruss
Juergen
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Beitragvon Kawumm » 30.05.2017, 16:21

jpetek hat geschrieben:Gute Idee...

Du hast dir das falsche Laufwerk gekauft. Dieser hier wäre der Richtige gewesen:

http://www.my-micro.de/sz1t.htm :cheers:

Gruß

Josef



zumindest hat er EINE Vorausetzung die bedingt durch sein Masse Verhältnis 1:2 gegeben ist , die der perfekten Isolationsmasse für die Grundentkopplung . Fehlt nur noch ein moderner Lufttisch :D

Das wiederum wäre für den STST Vidocq & Micro , auch ein Must Have .
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