Shakti's Weg zum endgültigen Plattenspieler!

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon shakti » 30.05.2017, 21:04

Ein Analog Freund, der unter anderem SZ-1 und 8000 MKII besitzt (neben Airforce 1 , EMT 927 usw)
hat mir von der Verwendung von Lufttischen beim 8000 MKII abgeraten, aus seiner Erfahrung steht der 8000'er einfach gerne nur auf Tischen mit hoher Masse, mit der von mir verwendeten HRS Base hat er gute Erfahrungen unter den Micro Seiki Drehern (und ja, er kennt auch MinusK und solche Sachen....).

Die Erfahrungen mit Nutzern, die identische Geraete haben und mit diesen persönliche Erfahrungen gesammelt haben, sind für mich auf jeden Fall am wertvollsten!

Gruss
Juergen
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Beitragvon shakti » 30.05.2017, 22:42

​mich heute Abend noch mal wieder mit den SAEC Tonarmen beschaeftigt.
Mit dem SAEC 308L (auf dem RX 1500)bekomme ich mit einem AT 33'er Tonabnehmer sofort ein Klangbild hin, was sehr zufrieden machen kann. die 33'er Systeme scheinen den 308L in der Tat zu mögen. An meiner Air Tight Master reference (integriertes Phonoteil mit my sonic lab Übertrager) spielt das sehr Stimmungsvoll (mal wieder die letzte Leonard Cohen) Wechsel ich das System auf den SAEC 407/23 auf dem 8000 MkII hat das Klangbild deutlich mehr Details und ist viel räumlicher, dh der Chor spielt deutlich weiter hinten im Raum. Dennoch fehlt das emotional involvierende, was diese Leonard Cohen Platte eigentlich ausmacht.

​Also habe ich mir den 407/23 noch mal angeschaut. Dieser ist komplett mit dem SAEC Resonator/Stabilizer geliefert worden, dieser wird von unten auf das Gewinde des Arms geschaut und gegen die Basis bzw Festellschraube des Arm gezogen.

​Dieses "dünne" Klangbild erinnert mich leicht an Tonarme die zu fest im Spannfutter eingespannt sind , wenn ich zB einen Kuzma oder Jelco zu fest im Spannfutter anziehe, klingen diese auch zu "dünn".

​Bei der Montage hatte ich den Stabilizer "schoen fest" angezogen..., also habe ich diesen erstmal wieder abgeschraubt. Und siehe da, der Tonarm lebte wieder, hatte aber auch extrem an Präzision, Kontur und Druck verloren. (Nun verstehe ich, warum der Ikeda Tonarm ohne VTA Lifter / Stabilizer mitunter keine so dollen Kritiken bekommt)

​Also den Stabilizer wieder angeschraubt, allerdings nicht festgeschraubt, Nun hatte ich wieder die Praezsion, die Lebendigkeit blieb aber auch erhalten, also eine prima Ausgangsbasis.

​Interessant, dass man scheinbar mit der Menge an Umdrehungen des Stabilizers die Abstimmfrequenz desselbigen ändern kann, man kann die Position des Stabilizers deutlich hören und den Tonarm damit in gewissen Grenzen abstimmen.

​Wenn der SAEC 407/23 so empfindlich auf das Gewicht , das Anzugsmoment des Stabilizers reagiert, könnte es in der tat so sein, dass die schwere und grosse AX1G nicht die optimale Kombination ist.

​Werde auf jeden Fall mal bei Gelegenheit eine ALU AX1 ausprobieren, vielleicht spielt der 407/23 auf einer leichteren Basis noch etwas freier auf.

​Einmal mehr zeigt sich, warum ich Plattenspieler wie diese Micro Seiki oder auch den techdas AF3 mag, man ist sehr flexibel bei der Wahl der Basen!

​Ein Freund von mir fertigt diese Basen gerade aus Ebenholz, mit dieser Kombination spielen bei ihm auch einige Tonarme sehr gut!


​Dann habe ich mich um das Balance Gewicht gekümmert, dies soll gemäß Bedienungsanleitung groß in Abhängigkeit vom Gegengewicht eingestellt werden. Dies könnte grob passieren, da das Gewicht keinen klanglichen Einfluss hat. Also habe ich dann mal versucht zu verschieben und zu hoeren. Und man kann sagen, es hat einen klanglichen Einfluss. Die Wiedergabe der Stimme von Leonard Cohen lässt sich damit in der Groesse variieren, von gross und gewaltig über authentisch bis hin zu etwas zu dünn sind da die Möglichkeiten. Das Anzugsmoment des Gewichtes spielt da auch noch eine Rolle.

​Im Prinzip stimmt die Anleitung aber, im Bereich der vorgeschlagenen Position klingt es am besten! im Bereich von ca 3mm ergeben sich aber schon klangliche Unterschiede, bei denen es sich lohnt, die passende Position durch ausprobieren zu bestimmen.

​so klingt der Arm mit dem AT 33 auf jeden Fall deutlich besser, als gestern gehoert.

​Neuen Komponenten muss man sich wirklich erst langsam annähern (was mir persoenlich viel Spass macht!)





​Gruss
​Juergen
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Beitragvon shakti » 31.05.2017, 23:09

Habe gerade mal den SAEC 407/23 auf eine AX1 AluBasis gestellt, das gefällt dem Arm , zumindest in meinem set up, besser als die Messing Basis. Da ich am 8000 MKII aber mit den Messingbasen hören mag, wird der 407/23 an den RX 1500 wandern.

​Insofern werde ich mal schauen, welchem 9' oder 10' Arm ich den zweiten Platz am 8000 MKII bescheren werde. Micro Seiki MAX 237 oder Fidelity Research 64s heissen gerade die Kandidaten.

​Wie mir "erfahrene" Mitforisten mitgeteilt habe, soll der FR 64s dem FR66s klanglich extrem nahe kommen, so dass man sagen könnte, dass der gehypte FR66s zwar sehr gut, im Moment aber auch sehr teuer sei. Der Fr64s auch sehr gut, wenn auch mit minimalen Abstand zum FR66s, aber dafür im Preis signifikant günstiger, da gerade kein Hype.

​Der MAX 237 ist einfach immer teuer.., sind wohl einfach zu wenige Arme dieses Types gebaut worden.

​Tendiere also im Moment eher zum Kauf eines FR64s ...

​Der Arm wuerde auch gut zu einem der beiden neuen Ikeda Tonabnehmersysteme passen, da diese ein recht niedrige Nadelnachgiebigkeit haben.

​Die beiden Systeme

IKEDA KAI (ca 7150,-)

und

​IKEDA 9TS (ca 2350,-)

sind heute angekommen und wurden von mir natürlich sofort in bereits wartenden Ikeda headshells gebaut, die vordere Rundung der Systeme schliesst bündig mit den Rundungen der beiden Aluminium Headshells von IKEDA ab, so dass neben der perfekten Optik auch eine gute Dämpfung gewaehrleistet sein sollte. Befestigt habe ich die beiden Systeme nicht mit den beiliegenden MessingSchrauben sondern mit

Yamamoto Titan Schrauben. (4'er Satz (dh 4 für 4 Tonabnehmer) ca 35,-eur in Japan)

​Diese hatte ich bereits im Transfiguration Proteus eingesetzt, dort hatte ich den Eindruck, dass das System mit diesen harmonischer läuft.

​Da Ikeda auch auf Titan setzt, zumindest ist die Deckplatte des KAI aus Titan, denke ich, dass die Schrauben auch hier Sinn machen.

​Heute Abend war mir nach Luka Bloom, so dass ich mit einer seiner Platten den Tonabnehmer Vergleich am

​IKEDA 407 CR1, VTA Lifter Arm

gemacht habe.

​Das

Transfiguration Proteus System (ca 4350,-)

macht im Ikeda Arm eine verblüffend hohe Auflösung und eigentlich recht viel Spass.

​Nach der Montage des Ikeda 9TS war ich dann aber schon erstaunt , wie gross die Synergien zwischen Ikeda Arm und Ikeda Tonabnehmer sind. Obwohl das 9TS deutlich guenstiger ist, spielte es forsch und mit extrem Spass machender Dynamik los. Hier zeigt sich mal wieder, dass ein nicht ganz so scharfer Nadelschliff und eine vernünftige Ausgangsspannung zu sehr guten Systemen führen kann.

​Mit dem Ikeda 9TS habe ich die Platte (beide Seiten ) direkt durch gehoert, und dies, obwohl das System noch neu ist.

​Das 9TS macht einfach Musik!, Das Proteus zeigt zwar viele Informationen, kann aber im Ikeda Tonarm nicht die Energien entfesseln, die ein 9TS ausmachen. Das 9TS lässt dafür einige Details liegen und ueberzeugt mit einem vollen Klang, der dennoch auch die Frequenzenden gut beleuchtet.

​Umso neugieriger war ich dann auf das Ikeda KAI.

​Der erste Eindruck war erstmal enttäuschend, so wie das 9TS von den ersten Tönen her begeistern konnte, war das KAI erstmal zickig und wollte sehr viel sorgfältiger eingestellt werden.Machte das 9TS zwar die Feinheiten der Einstellung hörbar, spielte es auch schon mitreissend, wenn es etwas neben dem Optimum eingestellt war.

Diese Gnade stellt das Kai nicht zur Verfügung, ist es nicht optimal eingestellt, dann klingt es einfach nur sehr analytisch ohne des echten Drive. Auf der anderen Seite reagiert es sehr klar auf kleine Einstellungsänderungen, so dass man zügig zu einem level kommt, der prima klingt.

​Dies ist halt der Preis, den man zahlt, wenn man ein System mit scharfem Nadelschliff verbaut.

​Die entfesselte Energie des 9TS baut es zwar auch dann nicht auf, was sich aber mit zunehmender Einspielzeit noch ergeben kann, so zumindest meine Erfahrung mit anderen "scharfen" Systemen.

​Gut eingestellt fasziniert das KAI mit extremer Auflösung bei sehr integrierter Tonalität. Auffallend ist der sehr tiefgehende und konturierte Bassberreich.
Luka Bloom kenne ich zum Tonabnehmer Einstellen ganz gut, so war ich erstaunt, dass ich mit dem Kai Details zu hören bekomme, die mir selbst ein Colibri bis jetzt nicht so klar kommuniziert hat.

​beide Systeme haben sich bereits nach 2, 3 Schallplatten auf hohem Level stabilisiert, man hatte fast den Eindruck, dass man auf der ersten Plattenseite dem Einspielprozess zuhören konnte.

​gehe aber dennoch davon aus, dass sich in den nächsten 100h die typischen Parameter eines Einspielprozesses noch veraendern werden.

​Habe in der Zwischenzeit noch kurz mit einem ausländischen Transfiguration Vertrieb Kontakt gehabt, der mir für das Proteus nicht ganz schwere Arme empfahl, dann wuerde es deutlich lebendiger spielen. Er hätte es zB in den verschiedenen Clearaudio Armen sehr gut gehoert.

​Also werde ich mir für das Transfiguration Proteus bei Gelegenheit einen anderen Arm überlegen müssen, die Auflösung und Tonalität hat mich schon sehr begeistert.

​Leider verlässt mich gerade meine Kondo M7, dh der linke Kanal wird immer schwächer, da werde ich mir wohl morgen mal die Röhren anschauen müssen, da scheint sich eine zu verabschieden...

​Habe jetzt zwar die Air Tight Phono angeschlossen, aber die Kondo M7 ist halt meine Referenz Phono Vorstufe.

​Gruss
Juergen
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Beitragvon thomas2 » 01.06.2017, 09:25

Hallo Jürgen,

sehr spannend, wie Du dich langsam dem Finale näherst.
Und das es Dir Spaß macht, kann man genau aus deinen Worten lesen.

Was mich wundert ist, dass ich zum ersten mal den MX 8000 II bei dir sehen konnte und jetzt steht ein 8000 I im Audiomarkt.
Zufall?

Wünsche weiterhin gute Erfolge :D

Grüße

Thomas
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Beitragvon shakti » 01.06.2017, 10:16

hatte mit dem Anbieter des 8000 MKI Kontakt, da ich an den TonArmen interessiert war,
(diese sind beim Angebot von 20K nicht im Preis inbegriffen), die Anzeige ist tatsaechlich Zufall, bin ganz froh, dass diese erst jetzt kommt, sonst haette ich wohl hier zugeschlagen und mich dann beim Angebot des 8000 MKII geaergert. Die Arme werde leider nicht verkauft, da diese nun an einen anderen Dreher kommen...

Vom 8000 MKI gibt es global 80 Stueck, vom 8000 MKII wohl knapp die Haelfte, dies erklaert, warum diese Dreher eher selten angeboten werden.

Gruss
Juergen
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Beitragvon Joachim » 05.06.2017, 13:56

Ich bin ein grosser Fan des Ikeda 9TS und betreibe selbst eines in meinem Setup (Details, siehe Vorstellung):
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Beitragvon shakti » 05.06.2017, 16:15

@Joachim
schoen, dass hier noch jemand mit dem Ikea 9TS hört, der Tonabnehmer macht bei jedweder "FussMitWipp" Musik so richtig Spass, kenne kaum einen Tonabnehmer, der mit soviel Drive Spass an der Aufnahmen vermittelt!
Kann ich mir auf einem Bardo gut vorstellen, geht dieser doch auch gut ab!

Gruss
Juergen
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Beitragvon Kawumm » 05.06.2017, 16:36

Hi Jürgen

Jürgen kennst du das Decca London Reference

mit Tempo behafteten Gruss :cheers:

Otto
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Beitragvon shakti » 05.06.2017, 20:02

@Joachim
Sorry fur Ikea, aber mein Spellchecker macht so nachhaltig aus IKEDA => Ikea, dass ich mit dem korrigieren nicht hinterher komme.

@otto
kenne das Decca, aber nich aus der eigenen Anlage .

gruss
Juergen
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Beitragvon Radiohörer » 05.06.2017, 20:42

Hallo,
so ein Ikeda reizt mich seit langem. Wie ist denn ein 9TS im Vergleich zu den zahlreichen anderen, teils älteren Versionen des 9 einzuordnen?

Ich habe seit gerade einer Woche wieder einen London Reference, diesmal in einem Kuzma 4Point. Das spielt fantastisch, v.a. mit den mannigfaltigen, sehr präzisen Einstellmöglichkeiten des Kuzma inkl. getrennte Dämpfung für vertikale und horizontale Bewegung gibt es ohne Ende Optimierungsmöglichkeiten für die jeweiligen Systeme. Obwohl ich noch einiges ändere, bin ich schwer begeistert...

Grüße
Balazs
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Beitragvon shakti » 05.06.2017, 20:56

@Balazs
ich kenne das 9TS im Vergleich zum 9TT und dem KAI.
Es spielt im Vergleich "moderner" und mit mehr drive, wer das 9TT liebt, wird mit dem 9TS nicht glücklich.
Wer aber zB von einem Benz Ace kommt, hat hier eine sehr dynamisch und mitreissend spielende Alternative zu einem Gullwing. In meinem Ikeda 407 und meinem SAEC 407/23 Arm spielt es war mit weniger (deutlich) Auflösung, als mein KAI, aber bei zB Musik von Queen ziehe ich es dennoch vor. Bei komplexerer Musik ist natürlich ein KAI deutlich im Vorteil, kostet aber auch mehr als das 3fache .

Wenn Du magst, kannst Du gerne nächstes Wochenende zum Workshop zu mir kommen, da werde ich KAI und 9TS vorfuehren, Details stehen im Forum unter "Veranstaltungen"

Gruss
Juergen
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Beitragvon shakti » 05.06.2017, 21:10

​nach einem langen Festival Wochenende auf dem Orange Blossom Special nun den workshop weiter vorbereitet habe. Es spielen nun:

​- Clearaudio Innovation Compact mit Magnify Arm und Concerto V2 Tonabnehmer
​- STST Vidocq mit 2x Jelco SA 250 L Chrome und vdh Colibri sowie Transfiguration Proteus
​- Micro Seiki RX 1500 mit SAEC 308L und diversen Audio Technica Systemen
​- Micro Seiki DQX 1000 mit SAEC 308L und diversen Audio Technica Systemen
​- Micro Seiki SX 8000 MKII mit Ikeda 407 und Ikeda KAI (evtl kommt noch ein FR64s mit Ikeda 9TS dazu)

​erwartet wird noch ein

- Zontek Laufwerk mit 14,5' Arm und ebenfalls Transfiguration Proteus System.

​War heute nachmittag ziemlich viel Einstellarbeit, aber nun kann man die audio Technica Systeme schoen im Vergleich hören!

​Auch die anderen Vergleiche machen Spass!

​Wenn sich also noch jemand spontan anmelden mag?

​gerne!

​Gruss
Juergen​
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Beitragvon Joachim » 05.06.2017, 21:49

shakti hat geschrieben:@Joachim
Sorry fur Ikea, aber mein Spellchecker macht so nachhaltig aus IKEDA => Ikea, dass ich mit dem korrigieren nicht hinterher komme.


Haha, kein Problem. Immerhin badet sich das Ikeda beim Abspielen im Licht einer Ikea Leuchte, welche ich am Rack angebracht habe.
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Beitragvon shakti » 06.06.2017, 18:01

halte gerade das aktuelle Fidelity Magazin 32/2017 in der Hand und freue mich, dass im Bericht über die Tidal La Assoluta Lautsprecher auch ein schöner Plattenspieler abgebildet ist, nämlich tatsächlich ein Micro Seiki SX 8000 MKII.

Flankiert von weiteren Klassikern des Entwicklers Nishikawa, da habe ja schon keine Augen mehr für die Lautsprecher....

Gruss
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Beitragvon shakti » 07.06.2017, 16:08

heute hat sich ein weiterer LaufwerksBolide bei mir eingefunden , ein

- Zontek Laufwerk mit

- Zontek 14,5' Tonarm (UVP zusammen ca 18.000,-eur).

Darauf montiert habe ich ein

- Transfiguration Proteus (UVP ca 4500,-eur).


Angeschlossen an einem my sonic labs Übertrager und der Air Tight Röhrenphonovorstufe.

Der Zontek kommt extrem professionell in einem grossen Aluminium flightcase, in dem in eigener Aluminium Umhüllung auch der Tonarm Platz findet.

Der Plattenspieler besteht aus 2 separaten Teilen, sodass Motor Einheit und Teller/Arm Einheit getrennt stehen (und beim Aufbau entsprechend angepasst werden müssen)

Da der Zontek ein Masselaufwerk ist, hat man entsprechend zu tragen...

Der Teller ist Magnetgelagert und durch inserts bedaempft.

Der Arm ist frickelig zum einstellen, da Einpunktgelagert. Aber der Hersteller bietet bei Neukauf eine Werksmontage des Tonabnehmers an!

Überraschend schnell war der Zontek montiert und justiert, so dass die ersten Töne erklingen konnten.

Anschlusskabel ist Cinch, was evtl mein manchem Kabel Probleme bereiten kann, ist die etwas entfernt liegende Mutter für das Erdungskabel (am Fusse des Arms, die Cinchanschluesse liegen an der Seite des Arms)

Dass der Zontek ist Polen, seinem Herkunftsland, zu den beliebtesten Drehern gehoert, wird einem nach den ersten Tönen klar. Da ich das Proteus System schon an mehreren Armen und auf mehreren Drehern hatte, fragte ich mich nach den ersten Tönen, warum ich bloss Zweifel gehabt haben koennte , dass der 14.5' Arm zu schwer für das Proteus sein könnte.

Das proteus spielt mit gewohnt hoher Auflösung aber mit ungewohnt grosser Raumtiefe. Augenscheinlich fuehlt sich das Proteus aber auch am My Sonic Labs Übertrager wohl, da das Proteus mit 1ohm Innenwiderstand nicht mit allen PhonoPres harmoniert.

Die Zontek / Proteus Kombination gehoert auf jeden Fall zu den hoch auflösenden Kombinationen, die wirklich jedes Geräusch aus der Rille holen.

Im Vergleich ist die Micro Seiki 8000 MKII / Ikeda 407 / Ikeda KAI Kombination eher auf der schwelgerischen Seite angesiedelt.

So sind die beiden Dreher im Moment schwer zu vergleichen, beide spielen auf sehr hohem level, aber sprechen sehr unterschiedliche Hörgeschmäcker an.

Ich kann mir gut vorstellen, dass auf dem workshop am nächsten Wochenende einige für die Zontek / Proteus Kombination, andere für die Micro Seiki / Ikeda Kombination votieren werden.

jeh nachdem, wie der persönliche Geschmack oder die persönliche Konditionierung ausfällt.

Sollte ich noch den SAEC 407/23 mit dem Ikeda 9TS gut ans spielen bekommen, kann ich mir vorstellen, dass diese Kombination auf dem Micro Seiki tonal aehnlicher zum Zontek spielt.

leider passen beide Arme nicht gut zum Transfiguration Proteus, ich habe zwar ein zweites dieser Systeme da, aber das System spielt an Ikeda und SAEC unter seinen Möglichkeiten, dh passt nicht wirklich optimal.

Mir persönlich gefällt der Micro Seiki mit der Ikeda Kombination extrem gut, bin froh, dass ich diese Kombination gefunden habe. Ich mag von Stimmen gerne emotional berührt werden und bin ein Freund voller Klangfarben, was Ikeda 407 und KAI wunderbar zusammen machen.

Zontek und Proteus bieten zusammen einen verblüffen tiefen Einblick in die auf der Platte vorhanden Informationen , speziell , wenn man den Konkurrenzfähigen Preispunkt dieser Kombination betrachtet.

Da ich aktuell auf die Thoeress PhonoVorstufe warte, konnte ich noch keinen Vergleich zum STST Vidocq machen, dies wird bestimmt interessant, ist doch auch der Vidocq eine moderner Dreher mit hoher AufloesungsFähigkeit .

Freue mich schon darauf, den Vidocq mit einem vdh Colibri mit dem Zontek zu vergleichen.

Gruss
Juergen

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