CDs nicht von RipNAS gekannt - Ab wann wird's besser?

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CDs nicht von RipNAS gekannt - Ab wann wird's besser?

Beitragvon totti1965 » 03.05.2017, 09:09

Liebe Forenten,

vor einem Monat legte ich mir einen gebrauchten RipNAS zu. Netterweise lies der Verkäufer auf meinen Wunsch hin auch seine files auf der 4 TB Festplatte. So habe ich jetzt viel Interessante und auch viel fürchterliche Mucke auch NAS-technisch und nicht nur über Qobuz zur Verfügung. Gar manches sogar hochauflösend......

Jetzt wollte ich zum ersten mal auch einige eigene CD´s rippen. Das frustrierende Ergebnis: er rippt zwar die CD die üblichen 10 Minten oder so, aber es lässt sich über Linn Kazoo zumindest, absolut nix finden. Kein Cover, nix.... Egal ob "Einstürzende Neubauten", Aztec Camera (hier erschien immerhin plötzlich der erste Song von deren Erstling "Aztec Camera" und ein ziemlich unscharfer Cover Icon), oder Bach in einer 89 er Trevor Pinnock Einspielung. Nix, nix, nix und wieder nix!

Wo soll da der Mehrwert gegenüber mühseliger Computer-Ripperei liegen????

Mir schwant, dass der vermeintliche Mehrkomfort eines dedizierten RipNAS nur bei aktuellen Chart-CD´s nutzbar ist?

Wer kann mir sagen, wo da ungefähr die Jahres-Grenze liegt, sprich wie neu muss eine CD konkret sein, damit der RipNAS was erkennt? Über Team Viewer an den files rumbasteln zu müssen, ist ja gerade das, was ich vermeiden wollte!!! Und 0 aus 5 - bitte?????

Gruss,

Thorsten
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Beitragvon pschelbert » 03.05.2017, 11:41

Hallo Thorsten

Du kannst die Files nachträglich schon automatisch taggen.
-dBpoweramp mit Zusatzsopftware perfectunes
oder
-JRiver
oder
-iTunes (muss aber die Files in ALAC konvertieren und dan wieder zu falc, geht aber problemlos)
-von Hand: mp3tag (kann uach falc, wav etc)

keines der Softwaretools kann wirklich alles erkennen. das liegt an der schlampigen Musikindustrie, die die Datenbanken nicht richtig füttern. AMG ist die professionellste, aber auch die ist mangelhaft.

Das Alter der CD hat nichts zu tun ob es im Katalog ist oder nicht.
Oft ist Klassik am besten dokumentiert, aber auch nicht immer.

Peter
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Beitragvon cassco » 03.05.2017, 12:23

Hallo Thorsten,

eins vorneweg: ich kenne das RipNas nicht.
Ich gehe aber stark davon aus, dass man sich über Browser auf dem Device anmelden kann und dort in den Optionen die angebundene externe Datenbank ändern kann auf z.B. FreeDB oder ähnliches.
Mit EAC hatte ich bei >1000CDs eine Trefferquote von >99% :)

Grüße
Sascha
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Beitragvon HenSch » 03.05.2017, 12:29

Hallo Thorsten,

auch ich habe leider kein RipNas. Aber eine Idee habe ich schon: Hast Du sicher gestellt, dass die RipNas über Dein Netzwerk Zugriff auf das Internet hat? Das braucht das Gerät höchstwahrscheinlich, um auf die Datenbank mit den CD-Informationen zugreifen zu können.

Viele Grüße,
Henning
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Beitragvon pschelbert » 03.05.2017, 12:42

Hallo

es gibt mehrere Datenbanken z.B.:
-GD3
-AMG
-freedB
-Musibrainz
-Discogs

JRiver sucht in freedb
dBpoweramp in allen obigen
iTunes meines wissens in AMG bzw. GD3

Meine Trefferquote ist wesentlich kleiner mit allen Datenbanken zusammen, würde mal sagen höchsten 85%
Oft sind die Daten nmangelhaft bzw. unvollstänmdig oder verkehr. z.B. gibt es oft keinen Komponisten, dafür den Interpreten "Mozart".

Oft ist auch der Musikstil (Genre, Style) falsch oder nicht vorhanden.
Dann hilft nur Nachbearbeitung.

Trotzdem macht es Sinn zuerst mal die Musikdatenbanken abzufragen.

Peter
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Beitragvon cassco » 03.05.2017, 13:10

pschelbert hat geschrieben:Meine Trefferquote ist wesentlich kleiner mit allen Datenbanken zusammen, würde mal sagen höchsten 85%
Oft sind die Daten nmangelhaft bzw. unvollstänmdig oder verkehr. z.B. gibt es oft keinen Komponisten, dafür den Interpreten "Mozart".


die 99% bezogen sich nur auf die Trefferquote Interpret/Titel (und da sind einige schräge Perlern aus den 80ern dabei... :wink: )
Ohne kleinere Anpassungen, sei es jetzt beim Genre, Groß-/Kleinschreibung oder auch bei den Umlauten geht es aber fast nie. Das dauert aber in der Regel keine Minute pro CD.
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Beitragvon pschelbert » 03.05.2017, 13:24

Hallo

Ja, übliches wird jedenfalls gefunden, Musik aus Latinoamerica, Africa, Schweiz eher schwierig.
Klassik oft recht gut.
Ich würde mal etwas bekanntes versuchen, Michael Jackson, Madonna, Dire Straits, Beatles, Rolling Stones. Das muss gefunden werden. Als Test ob das RipNAS Verbindung mit dem Server hat.
Was mich oft erstaunt, dass iTunes mehr findet als alle anderen, jedoch ist die Detaillierung nicht sehr gut bei iTunes (iTunes kan auch rippen und taggen).
Tip: bei rippen mit iTunes, auf lossless ALAC stellen und secrue Rip aktivieren. es Enstehen ALAC Files. Das ist oft nicht gewünscht, sondern flac.
Nun dBpoweramp und JRiver können ALAC zu flac konvertieren, inklusive Cover und allen Tags! Geht fix.

Peter
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Beitragvon nemu » 03.05.2017, 16:24

Hallo Peter,

pschelbert hat geschrieben:Tip: bei rippen mit iTunes, auf lossless ALAC stellen und secrue Rip aktivieren. es Enstehen ALAC Files. Das ist oft nicht gewünscht, sondern flac.
Nun dBpoweramp und JRiver können ALAC zu flac konvertieren, inklusive Cover und allen Tags! Geht fix.


Der Tip ist gut, aber bzgl. der Werkzeuge zur Konvertierung von von ALAC nach FLAC gibt es schon noch einige mehr. Sofort fällt mir hier beispielsweise das Werkzeug XLD unter OSX ein. Sehr komfortabeles und mächtiges Werkzeug mit dem ich auch ganze Verzeichnisstrukturen bei Bedarf konvertieren kann von und in viele verschiedene Formate.

Gruß Stephan
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Beitragvon Kawumm » 03.05.2017, 18:40

guten Abend

Mit Musikbrainz rippe ich über XLD , in die Verwaltungssoftware iTunes. Bei fehlendem Cover , klicke ich die importierte CD bei iTunes mit Doppelklick an und ein Fenster öffnet sich u.a. mit Cover laden .

Die "Suche" läuft über Interpreten und dann alphabetisch und die jeweiligen CD's sind hinereinander aufgelistet. Trotz riesengrosser Mediathek , habe ich keine Probleme , mit / in der Zuordnung . Schätze 3-4% der CD's haben kein Cover .Für Audirvana 3 und PM ist dies alles kein Problem .

G/Otto
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Beitragvon totti1965 » 04.05.2017, 09:30

Hallo Forenten,

danke für die zahlreichen Tipps und das feedback. Witzigerweise sind gestern nach gut 24 Stunden die gerippten CD´s (es ist wohl dBpoweramp) sämtlich nebst Cover in der Anzeige erschienen. Bei Aztec Camera erscheinen nunmehr sämtliche Songs und nicht nur der erste.

24 Stunden sind andererseits ein Witz: Ich habe nach dem rippen die Kazoo App einige male verlassen. Eine Stunde verstreichen lassen, etc. Alles, damit endlich etwas in der Datenbank erscheint...... Wie kann es so lange dauern, bis sich alles organisiert hat????

Der Computer: schneller als der menschliche Gedanke... har har har....

Sollte ich wirklich ein derart stotterndes Internet haben? Der RipNAS war am gleichen, eigentlich sehr guten WLAN Repeater AVM Fritz powerline 540 angeschlossen, wie der G-Majik. Die ankommenden ca. 5 MBit/s reichen zumindest zum Qobuz streamen in CD Qualität meist aus...

Werde jetzt mal versuchen, den RipNAS direkt in das Erdgeschoss zu verfrachten, dort wo der Router (Fritzbox 7490) steht und das Teil direkt an den Router klemmen. Bisher habe ich mir darüber gar keine Gedanken gemacht!

Ich dachte immer Netzwerk ist Netzwerk!!!!

Hat jemand von euch auch mal mehrere bis viele Stunden warten müssen, biss gerippte Sachen in die eigene Datenbank gepflegt wurden?

Danke nochmals und herzliche Grüße,

Thorsten
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Beitragvon Hans-Martin » 04.05.2017, 09:39

Hallo Thorsten,
wenn meine Squeezebox die Festplatte scannt, um die eigene Datenbank anzulegen, kann das auch einige Stunden dauern, einen ganzen Nachmittag.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon easy » 04.05.2017, 10:15

Hallo Thorsten,

habe aufgrund deiner Frage gerade mal eine Stereoplay CD mit meinem Naim Unitiserve gerippt und auf die Zeit geachtet bis sie in der Datenbank auftauchte und abspielbereit war.
Das Rippen war nach ca.4 Minuten erledigt und eine weitere Minute später konnte ich die Files abspielen.

Entweder stimmt was mit der RipNas oder mit deinem Netzwerk nicht.Kann mir nicht vorstellen ,daß mein Naim soviel schneller ist.

Gruß
Reiner
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Beitragvon Hans-Martin » 04.05.2017, 11:11

Hallo,
ich denke, es macht einen Unterschied, ob ich extern mit einer Software sowohl das Rippen wie auch die Datenbank koordordiniere (neuer Rip wird sofort eingepflegt) oder auch extern per PC Dateien aufspielen kann und das System zur Vervollständigung seines Datenstandes die gesamte Festplatte scannen muss.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon cassco » 04.05.2017, 11:14

Hallo Thorsten,

der Reorg bzw. der Aufbau des Index der internen RipNas Datenbank hat normalerweise nichts mit der Internetverbindung zu tun.
Diese wird nur ganz kurz benötigt, um die CD zu identifizieren und die Tags und eventuell das Cover herunterzuladen. Beides nur ein paar Kilobytes...
Alles weitere läuft lokal auf dem RipNas und ist von dessen Performance abhängig.

zum Vergleich:
Bei mir dauert das Aktualisieren der kompletten Musikbibliothek von SONOS ganz grob zwischen 15 und 20 Sekunden (ca. 1050 CDs auf einer Synology DS114)

Gruß
Sascha
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Beitragvon pschelbert » 04.05.2017, 12:46

Kawumm hat geschrieben:guten Abend

... Bei fehlendem Cover , klicke ich die importierte CD bei iTunes mit Doppelklick an und ein Fenster öffnet sich u.a. mit Cover laden .

G/Otto


Hallo

wenn mindestens mal die Titel okay sind ist ja schon einiges an Arbeit geleistet.
Covers muss ich doch immer mal wieder selber scannen, entweder existieren sie nirgends oder sind schlecht in der Qualität/Auflösung.

Peter
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