Mano Streamer von Magna Hifi

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Mano Streamer von Magna Hifi

Beitragvon Harry_K » 15.05.2017, 07:44

Hallo zusammen,
in meinem Vorstellungsthread hatte ich es ja schon mal kurz angeschnitten, möchte hier aber nochmal gesondert nachfragen:
Hat jemand von Euch schon mal Erfahrung mit dem Mano-Streamer von Magna Hifi gemacht. Meines Erachtens ist dies das einzige Gerät, welches einen dezidierten i2s-Ausgang hat, um ihn direkt mit den Audio-GD-Dac's zu verbinden. Dadurch würde man den unsäglichen USB-Ausgang umgehen und bräuchte, so meiner bescheidenen Meinung nach, keine besonders hochwertigen USB-Kabel, Reclocker o.ä. mehr.
Ich habe Jos schon mal angeschrieben, dass er mal noch mehr Details verrät:
Hier übrigend der Link dazu: http://www.magnahifi.com/de/webshop/product/mh-he-pi2s
Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon h0e » 15.05.2017, 13:06

Hallo Matthias,

einen Raspi Streamer zu 800 Euro finde ich sportlich.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Harry_K » 15.05.2017, 17:37

Bryston biete den RPI für 1.300 Dollar an.
https://www.sempre-audio.at/Bryston_BDP ... d.5244.htm
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Beitragvon Harry_K » 15.05.2017, 17:51

Grundsätzlich hast du natürlich Recht, Jürgen. Aber unter Berücksichtigung der deutlich aufwendigeren Stromversorgung im Vergleich zu einem Sotm oder einem Microrendu ist der Aufpreis für die reine Elektronik überschaubar.

Ich habe bei Jos mal nachgefragt bzgl. genauerer technischer Details. Er schreibt hierzu: "It uses 2 femto clocks and power supply is fully separated and ultra low noise from the Raspberry Pi power."

Weiterhin schreibt er: "But the total solution makes it a good streamer: Power, clocks, design, special regulators, extensive reclocking, galvanic isolation and we designed our board to have minimum interferences, etc."

Ob die klanglichen Auwirkungen dem technischen Aufwand entsprechen, bleibt einem Hörtest vorbehalten. Wir werden sehen......

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon h0e » 15.05.2017, 17:57

Hi,

wenn Du magst, können wir das bei einem kleinen "Vergleichstest" ergründen.
Ein Punkt finde ich neben den klanglichen Aspekten ganz wichtig,
das ist die Bedienung. Auch im 21 Jahrhundert ist die teilweise unterirdisch,
hoffentlich hat Magna das anständig gelöst.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Harry_K » 15.05.2017, 18:06

Magna setzt vollkommen auf das von mir bevorzugte Squeezebox-System über den PiCorePlayer. Volumio funktioniert auch. Jos empfielt aber ausdrücklich-und für mich auch vollkommen zu Recht-Squeezebox. Hier gibt es an der Bedienung nicht das geringste auszusetzen, auch wenn manch andere mit der Bedienung nicht klar kommen.
Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon Melomane » 15.05.2017, 19:03

Moin,

man kann mit einem rpi prima Musik hören. Man kann mit einem rpi an einem guten DAC besser Musik hören. Im Vergleich mit einem Linn am selben DAC hört sich der LInn noch besser an als der rpi. Wenn also der Magna-rpi soweit aufgebohrt wäre, dass er das Niveau des Linn erreicht, wäre er wieder preisgünstig.

Alles weitgehend Rechnungen mit vielen Unbekannten. Aber wer Lust und Geld hat, kann dem Magna ja ein Ohr gönnen. Vorteil ist auch die Transparenz bei der Software.

Gruß

Jochen
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Beitragvon FredM » 18.05.2017, 07:44

Hallo Matthias,

Hier vinden Sie einige Erfahrungen und bilder der Mano Streamer.

Test / Beschreibung
https://www.audioenzo.nl/audio-gd-nos7-magna-mano/
https://www.audioenzo.nl/magna-i2s-streamer/

Bilder
https://www.audioenzo.nl/mano-music-str ... agna-hifi/

Ich bin auch geinteressierd. Die Preise ist fur mich net (meine Gedachten darbei: 500 fur ein nette geintegrierte PSU und 250 fur die Streamer). Mehr und mehr positieve Erfahrungen met I2S die letste Zeit.

Grusse, Fred
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Beitragvon Harry_K » 18.10.2017, 18:26

So, der Mano ist unterwegs. Ich bin gespannt, was das ZeroZone-Netzteil, die Femto-Clocks mit optimierter Stromversorgung und der i2s-Ausgang bringen. Ich werde berichten....
Matthias
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Beitragvon Harry_K » 02.11.2017, 20:42

Hallo zusammen,
nach unzähligen Mails mit Jos von Magna HiFi (einen in Bezug auf Kundenfreundlichkeit und Sevice, auch nach dem Gerätekauf, vergleichbaren Händler wird schwer zu finden sein) habe ich seit ein paar Tagen den Mano Streamer bei mir zu Hause stehen. Einen Test und aussagekräftige Bilder findet ihr auf https://www.hifistatement.net/tests/ite ... r-high-res
Hintergrund für meinen Kauf war, dass ich keinen Streamer kaufen wollte, der erst mit aufwendigen und kostspieligen Kabeln, DDC und Reclocker auf das Maß gehoben wird, wie er sein sollte. Vor allem wollte ich die unsägliche USB-Verbindung nicht in meiner Kette haben.
Das Gerät kommt in einem schwarz eloxierten Gehäuse mit den Maßen 6,5x17x29,5 cm. Es ist also bezogen auf das Innenleben relativ tief. Das Gehäuse ist sauber verarbeitet und steht auf kleine silberne Füßchen mit einem kleinen innenliegenden Gummiring, damit die Gerätebasis nicht zerkratzt wird.
Anschlussseitig sind die des RPI gut erreichbar, da die Öffnungen sauber herausgearbeitet sind. Zusätzlich kann man als Ausgang-neben dem I2S-HDMI-Ausgang-wählen zwischen BNC oder RCA. Ich habe mich für einen BNC-Ausgang entschieden, da dieser an meinem Master 11, obwohl nur bis 96khz unterstützt, besser klang als der RCA. Magna hat mir aber noch einen BNC-RCA-Adapter beigelegt, um damit zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und man ist, für alle späteren Eventualitäten, gewappnet, gleichgültig welchen Eingang der DAC besitzt.
Die Hardware basiert auf einem RPI, einer DDC-und Reclocking-Platine (Femto-Clocks) sowie einem aufwendigen Netzteil mit Ringkerntrafo. Auf einem der Bild bei Hifistatement ist zu erkennen, dass es sich dabei um ein Netzteil von ZeroZone handelt.
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Angesteuert wird die DDC-Platine mit dem Standard HiFiBerry Digi+ Pro Treiber. Softwareseitig, und ich denke das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil, vollständig auf Open Source. Ausgeliefert wurde das Gerät mit dem PiCorePlayer für den Betrieb mit Logitech Media Server, der entweder auf einem Nas, einem PC oder auch am Mano selbst laufen kann, um diesen beispielsweise nur mit einer per USB angedockten Festplatte betreiben zu können. Ich habe mittlerweile DietPi installiert, welches die diversesten Streaming-Protokolle von UPnP, roon sowie Squeezelite unterstützt.
Sollte sich zukünftig an Hard- oder Software wesentliche Updates ergeben, gehe ich davon aus, dass aufgrund der Verwendung von Standardware diese ebenfalls kostengünstig aufgewertet werden können.
Angeschlossen habe ich den Mano mit einem Audioquest Perl HDMI-Kabel an meine Master 11.
Als Vergleichsgerät dient mir mein bisheriger RPI mit einem Pi2Design 502 HAT, befeuert von einem HDPlex Netzteil und über ein Vovox BNC-Kabel am Master 11. Im Vegleich hierzu muss ich sagen, dass der Mano schwärzer und konturierter klingt. Die Raumanregung der unteren Oktaven ist spürbarer, als es mit dem bisherigen RPI der Fall ist. Als Vergleichsstück nehme ich dabei immer das erste Album von Dominic Miller https://www.amazon.de/First-Touch-Anniv ... 2M4X9HJ58Z . Die hart gespielten Gitarrenseiten klingen dabei kräftiger, energiereicher und mit mehr Punch in den Hörraum als bisher. Dabei klingen die Gitarrenseiten länger aus und haben mehr Hochtonglanz.
Weiterhin tritt das gesamte Klangbild in Richtung Hörplatz hervor; es wird weniger flächig, sondern bekommt mehr tiefe, auch wenn dies nicht Richtung Lautsprecher geschieht, sondern Richtung Hörplatz.
Wie sich der Mano im Vergleich zu den anderen Streamern schlägt, bleibt einem Vergleichstest vorbehalten.
Bis dahin
Matthias
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Beitragvon steklo » 03.11.2017, 10:37

Hallo Matthias,

danke für den ausführlichen Bericht! Ich kann bestätigen, dass Jos in puncto Kundenfreundlichkeit und Auskunftsbereitschaft kaum zu schlagen sein dürfte. Umso mehr freut es mich, wenn sein Streamer so gut ankommt!

Hast Du den Mano Streamer auch mal über BNC angeschlossen mit Deiner RPI/502DAC-Kombo verglichen? Das würde den Einfluss bzw. den Vorteil der I2S-Schnittstelle eliminieren – das Ergebnis wäre für mich als "nur" BNC-DAC-Besitzer interessant. Und wie hast Du Deine RPI/502DAC-Kombo mit Strom versorgt? RPi und 502DAC jeweils separat? Oder alles über den 502DAC bzw. über den RPi?

Viele Grüße
Stefan
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steklo
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