Oppo UDP-205

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon Ralf77 » 02.06.2017, 13:36

Hallo Gert,
Vielen Dank für die Info.

Grüße,
Ralf
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Beitragvon Thomas1966 » 03.06.2017, 15:30

Hallo Lefreck

Ich verwende einen LCD von LG 65 Zoll 4K.

Nachtrag zu meinem ersten Eindrücken.
Nach ca. 500 Stunden Einspielzeit muss ich sagen der Player ist für das Geld hervorragend gelungen.
Eklatante Fehler wie der 105er macht er nicht.
Vergleiche mit Wadia 321, und einer älteren Wadia Laufwerk Modell 7/Wandler Kombi Wadia Modell 27 zeigen hier ganz deutlich auf, das es hier wirklich nur um Nuancen geht.
Diese Nuancen sind für mich eher eine Geschmacksfrage.
Aber was ist besser ?
Was ist die klangliche Wahrheit ?
Was ist gesoundet und was nicht ?
Für meinen Teil kann ich inzwischen sagen das mir der Player im Original vollauf genügt.
Und eine Verbesserung für mich überhaupt nicht notwendig ist.
Was soll ich den verbessern wenn da nichts ist was stört ????

Der 105er hatte einfach zu viele Fehler, die schon an Mittelklasse Anlagen ein Kopfschütteln hervorriefen.

Zur Gapless Wiedergabe:
Ein Bekannter von mir hat mit der Gapless Wiedergabe bei seinem 105er keine Probleme.
Er benutzt die Media Control mit einem IOS Device.
Aber unter Android geht bei ihm gar nichts.

Grüße
Thomas
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Beitragvon Heule » 03.06.2017, 15:51

Hallo Thomas,

das klingt doch schon mal nich schlecht.
Habe gerade ein wnig in der neuen Video gestöbert
und da wird er vom Klang auch sehr gelobt. Lediglich
im Bild hätte er schwächen.
Da bekommt man schon etwas für sein Geld!

Gruß Oliver
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Beitragvon Lefreck » 04.06.2017, 12:29

Lefreck hat geschrieben:Hallo,
@ ollith & Thomas,
Welche Bildschirme resp. Beamer nutzt Ihr denn mit dem 205er?

LG
Thierry

Der Hintergrund meiner Frage war, ob die "erfahrene" bessere Bildqualität nur im Zusammenspiel mit 4K-Bildwiedergabegeräten auftritt. Wenn ja, würde für mich der Kauf des 205er erst Mal keine Rolle spielen, da mir echte 4K-Prokis momentan noch zu teuer sind, und es nicht danach ausschaut als ob sich daran in den nächsten Monaten was ändern wird.

@Heule
Was bemängelt die Video denn am Bild?

besten Dank
Thierry
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Beitragvon Heule » 04.06.2017, 13:01

Hallo Thierry,

sie hatten schwächen bei der Bildschärfe(Grundschärfe und Kontrast) bemängelt.
Hier sei der Panasonic UB900 einfach excellenter.

Gruß Oliver
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Beitragvon olliht » 09.06.2017, 05:24

Guten Tag,
so nun ist es also da, dass update mit Dolby Vision. Ich habe es installiert und - ACHTUNG - die Lautstärkeregelung ist angepasst / verändert worden. Mit dem neuen update hat man "bereits" bei ca. 35 eine angenehme Lautstärke und bei ca. 45 beginnt der Spaßfaktor. Ich bin hierbei der Anweisung gefolgt und habe nach dem installieren alles auf Werkseinstellung zurückgesetzt.
Zu Dolby Vision kann ich nichts sagen, da mir ein entsprechender TV fehlt. Tontechnisch entwickelt sich der oppo behutsam Vorteilhaft weiter...

Beste Grüße
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Beitragvon Fortepianus » 11.06.2017, 12:28

Hallo Oliver,

olliht hat geschrieben:so nun ist es also da, dass update mit Dolby Vision. Ich habe es installiert und - ACHTUNG - die Lautstärkeregelung ist angepasst / verändert worden.

danke für den Hinweis. Ich habe das Update ebenfalls aufgespielt und nochmal das Verhalten der Lautstärkeregelung nachgemessen. Es ist nun wie beim Oppo 105, nämlich 0,5dB pro Schritt. Merkwürdig allerdings ist: Das geht ziemlich linear runter bis zu Lautstärkestellung 40, da beträgt also die Abschwächung -30dB gegenüber Stellung 0. Weiter unten nimmt die Lautstärke ein wenig mehr ab als sie sollte, bei Stellung -11 beträgt die Abschwächung -45,5dB anstelle der rechnerischen -44,5dB, die bei linearer Fortsetzung anstehen würden. Und unter 11 ist der Ausgang stumm, also ab Stellung 10 bis 0 kommt gar nichts mehr raus hinten. Ob das so gewollt oder ein Softwarebug ist? Ich denke letzteres, denn vor dem FW-Update waren ja weit höhere Abschwächungen realisiert worden als jetzt. Dramatisch ist das nicht, denn da unten unter Stellung 10 wirft man bereits 8 der 24bit für die Abschwächung weg, was allerdings bei dem Hintergrundmusik-Lautstärkeniveau da unten auch egal wäre. Je weiter das Ausgangsstromniveau innerhalb eines DA-Wandlers sinkt bei der Wandlung, desto schlechter klingt er erfahrungsgemäß und umso mehr wirken sich Versorgungsspannungsripple der Analogversorgungspins des Chips auf den Klang aus. Deshalb gilt wohl wieder wie schon beim BDP-105, dass auch der 205 für einen ordentlichen Klang oberhalb von mindestens Stellung 50 betrieben werden sollte. Zum Musikhören steht mein G-Oppo meist bei Stellung 70-80.

Demnächst will ich mal einen Blick unter die Haube des 205 werfen und ob da noch was machbar ist am Klang - bin aber wegen diverser Umbaumaßnahmen am Haus noch nicht dazugekommen.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Fortepianus » 12.06.2017, 09:51

Liebe Oppo-Fans,

gestern habe ich mir den 205 nochmal unter ordentlichen Bedingungen genauer angehört, nämlich in meinem Hörraum an den großen AGM 7.4. Was soll ich sagen, ich bin platt. Lieber Oliver, lieber Thomas, sorry, mein erster Hörtest las sich möglicherweise so, als hättet Ihr Tomaten auf den Ohren. Habt Ihr nicht, der 205 klingt sehr gut. Da hatte wohl eher ich Tomaten auf den Ohren. Ich bin der Sache noch ein bisschen nachgegangen - ein Problem war, dass ich beim ersten Test an den AGM 3.3 in der Werkstatt aus Versehen per ConvoFS ein Experimental-FIR-Filter eingeschleust hatte und das nicht bemerkt habe. Und vielleicht hatte ich auch schlicht einen schlechten Tag. Ist mir ehrlich gesagt ein bisschen peinlich und ich möchte das richtig stellen.

Also, nochmal von vorn, jetzt unter guten Bedingungen. Ich habe alle Filter abgeschaltet, kein MS, keine Zeitkorrektur, einfach geradeaus den File von der NAS gelesen und gewandelt. Ich habe mir bekannte Testfiles im Wechsel auf drei Maschinen angehört:

1. Oppo 205 im Original
2. G-Oppo 105 mit Up2
3. G-ADS2 DAC

Zunächst, wie immer, der Pegelabgleich. Der größte Unterschied betrug 0,14dB zwischen zwei Geräten, damit kann ich leben.

Der 205 klingt viel sauberer als der 105 im Original. Sibilanten oder Gitarrenanrisse sind ähnlich sauber wie bei den beiden anderen Geräten - und das ist fast eine Sensation! Das war DIE Schwäche beim originalen 105, die durch eine bessere Clock und eine bessere Spannungsversorgung des DAC-Chips in der G-Version beseitigt werden konnte.

Noch etwas ist viel besser als beim 105: Wenn man die Lautstärke runterdreht, klingt der originale 105 flach und flau. Das liegt an der mittelmäßigen Güte der Spannnungsversorgung an den Analogpins des ES9018. Das ist beim 205 nicht mehr der Fall - ganz offensichtlich hat Oppo da etwas grundsätzlich besser gemacht.

Und wie unterscheiden sich nun 1, 2 und 3? Der 205 baut eine sehr breite Bühne auf, breiter als 2 und auch noch etwas breiter als 3. Er spielt etwas vordergründiger und heller, aber wie gesagt sehr sauber dabei. Noch etwas ist besser als beim originalen 105, zumindest an dem von mir getesteten XLR-Ausgang: Seine Ausgangsstufen sind kräftiger als die des 105. Dessen Ausgangstreiber verhungern bei mir im Hörraum an den ziemlich langen Kabeln zu den Boxen. Das ist deutlich besser beim 205.

Kleine Schwächen mache ich aus beim 205, wenn es um die Nachhall-Länge geht. Das leuchtet der G-Oppo besser aus, und noch besser der G-DAC. Letzterer spielt mindestens so präzise wie die beiden Oppos - aber strahlt eine nochmal ganz andere Souveränität aus als diese. Er lässt mich entspannt zurücklehnen. Der 205 ist bei aller Sauberkeit und guten Bühnendarstellung etwas nervöser im Klangbild als die anderen beiden.

Klangfarben: Da kommt der 205 nicht ganz mit den beiden anderen mit. Ein Steinway ist ein bisschen zu hell, eine Gitarre hat aber erstaunlich viel Klangkörper. Bei einer Sologeige ist mir der 205 dann aber entschieden zu scharf im Klang.

Ich schraube ihn mal auf und schaue mir das Gerät genauer an - da schlummert jedenfalls eine Menge Potenzial, denke ich. Das ist ja in erster Linie eine Heimkinomaschine, und dann bringt das Ding solche Audioqualitäten mit - das ist schon bemerkenswert.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Fortepianus » 13.06.2017, 08:11

Hier geht's weiter mit den technischen Details.
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Beitragvon olliht » 16.06.2017, 09:11

Guten Tag,

so nun hab ich mal ne Frage:

Habt Ihr schon mal mit den "Filter" oder "Entzerrungs" Varianten der oppo 205/3 gespielt ? Lassen sich da signifikante Eindrücke heraushören ? Ich bin mir nicht sicher ob ich da irgendeiner Variante als besonders vorzugswürdig ausmache.... oppo hält sich da bedeckt und das ist auch nicht zu beanstanden, schließlich sollte ein audiophiler Spieler möglichst neutral aufspielen.
Was sagt Ihr??

Beste Grüße
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Beitragvon Dilbert » 16.06.2017, 13:07

Hallo

@Fortepianus: Wenn Du Dir schon so genau das Innere des OPPO 205 angesehen hast, sind die symmetrischen Ausgänge echte symmetrische Ausgänge mit entsprechend hohem Pegel nach Studionorm und getrennter Schaltung für + und -, oder hat man da nur so getan als ob?

Grüsse

Frank
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Beitragvon RS.schanksaudio » 17.06.2017, 09:15

Hallo zusammen,

für die Messtechnik-Interessierten hier ein paar Zahlen von Oppo selbst in Bezug auf Jitter. Verglichen wurde hier der BDP-105 (ES9018) mit dem Sonica DAC (ES9038). Ich gehe davon aus dass der UDP-205 und Sonica DAC vom DAC-Board und der analogen Ausgangstufe sehr ähnlich, ggfs sogar baugleich sind, daher sollte man die Implementierung der ES9018 mit dem ES9038 gut vergleichen können:

Bild

Bild

Kommentierung:
"Notice how little the jitter difference is comparing the ES9018 (BDP-105) with the ES9038Pro (Sonica DAC)! We basically see a tiny bit more low-level jitter at the base of the primary signal with the ES9018."
Quelle: http://archimago.blogspot.de/2017/05/pr ... o-for.html

Es scheint sich also in Bezug auf Jitter auf Basis der oben gezeigten Messwerte zwischen BDP-105 und UDP-205 mutmaßlich wenig geändert zu haben.

Viele Grüße
Roland
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Beitragvon Fortepianus » 19.06.2017, 09:03

Hallo Roland,

RS.schanksaudio hat geschrieben:Es scheint sich also in Bezug auf Jitter auf Basis der oben gezeigten Messwerte zwischen BDP-105 und UDP-205 mutmaßlich wenig geändert zu haben.

mit dem J-Test habe ich ziemlich viel Zeit verbracht, bis ich dann begreifen musste, dass er nur kleine Teilaspekte des Jitters ausleuchten kann, nämlich den Daten-induzierten Jitter, den man aber bei sehr guten DACs auch mit dem 24bit-Test nicht mehr vernünftig messen kann, weil die erwarteten Seitenbänder tief im Rauschen versinken. Was man aber bei den gezeigten Messkurven sieht, ist der unterschiedliche Random-Jitter - das ist die Gauss-Breite der Hauptspektrallinie, und die ist beim 105 deutlich breiter, was man schon in der gezeigten niedrigen Bild-Auflösung sehen kann. Aber bei solchen Sachen glaube ich nur, was ich selbst messe - es ist nämlich nicht gesagt, dass die sog. Apparatefunktion der Messvorrichtung in beiden Fällen die gleiche war.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Fortepianus » 19.06.2017, 09:08

Hallo Frank,

Dilbert hat geschrieben:@Fortepianus: Wenn Du Dir schon so genau das Innere des OPPO 205 angesehen hast, sind die symmetrischen Ausgänge echte symmetrische Ausgänge mit entsprechend hohem Pegel nach Studionorm und getrennter Schaltung für + und -, oder hat man da nur so getan als ob?

das sind echte, vollständig symmetrisch aufgebaute Ausgänge. Der DAC-Chip hat bereits einen sym. Ausgang, der dann getrennt für die beiden Hälften I/U-gewandelt wird (LM4562) und dann einen symmetrischen Ausgangstreiber (OPA1632) beliefert. Der max. sym. Pegel beträgt ca. 15dBu.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Fortepianus » 19.06.2017, 09:19

Hallo Oliver,

olliht hat geschrieben:Habt Ihr schon mal mit den "Filter" oder "Entzerrungs" Varianten der oppo 205/3 gespielt ? Lassen sich da signifikante Eindrücke heraushören ? Ich bin mir nicht sicher ob ich da irgendeiner Variante als besonders vorzugswürdig ausmache.... oppo hält sich da bedeckt und das ist auch nicht zu beanstanden, schließlich sollte ein audiophiler Spieler möglichst neutral aufspielen.
Was sagt Ihr??

dann mache ich mal den Anfang: Die Unterschiede an meiner Anlage sind klein, aber auszumachen. Mir gefällt "fast" etwas besser als "slow" im Hochtonbereich. "Lin-Phase" finde ich etwas durchhörbarer in komplexen Orchester-Passagen als "min-Phase", und am besten gefällt mir das Gesamtpaket von "min-Phase fast". Aber diese Unterschiede kann ich an meinen großen AGM 7.4 bei sonst völliger Ruhe im Haus am Abend bei direktem Umschalten ausmachen - hätte man keine Wahlmöglichkeit, fände man den Klang vermutlich mit jedem der angebotenen Filter ok.

Viele Grüße
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