SoTM sMS-200 Ultra - schon gehört?

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon morphologic » 07.10.2017, 21:31

Hi Fujak, hi Christoph

was Ihr zum SMS-200 Ultra schreibt klingt wirklich interessant.

@ Fujak:
Hattest Du bei Deinen Test-Erfahrungen mit dem SMS-200 ULTRA denn das beiliegende Netzteil genutzt (ich vermute mal: ein Schaltnetzteil)? Oder hast Du wie Christoph ein (hochwertiges) Linearnetzteil verwendet?

Ich frage das auch, weil Du ja schreibst, dass beim Standardgerät (ohne Ultra) mit "hochwertigem" Linearnetzteil eine
fast (!) so große Klangsteigerung
zu erreichen sei.

Insofern ist mir nicht ganz klar:
SMS-200 + LInearnetzteil fast so gut wie SMS-200 ULTRA mit Originalnetzteil?
Oder gilt:
SMS-200 + LInearnetzteil fast so gut wie SMS-200 ULTRA mit Linearnetzteil?

FG - Albert

Fujak hat geschrieben:Hallo Jörg,

dankenswerterweise hat die Firma Higoto mir ein Leihgerät zur Verfügung gestellt, welches ich und noch zwei andere User probeweise anhören konnten (vielleicht berichten auch sie noch über ihre Eindrücke).

Mein Kurzfazit:
  • Ja, es ist eine deutliche klangliche Steigerung wahrzunehmen in Richtung höhere Detailauflösung und Sauberkeit.
  • Nein, die Klangsteigerung ist in meinen Ohren nicht so groß, dass ich dafür 900,- € mehr ausgeben würde als für das Standardgerät sMS-200. Eine fast (!) so große Klangsteigerung ist mit einem hochwertigen Netzteil am sMS-200 (Standard) zu erreichen.
  • Aber: gegenüber dem preislich etwas teureren Aries Femto (1.790,- €) ist der sMS-200 Ultra (ab 1.390,- €) wesentlich (!) besser im Klang, sodass ein Budget in der Größenordnung um die 1.500,- € m.E. besser in einen sMS-200 Ultra investiert ist.

Gerne beantworte ich weitere Fragen zu meinem Hörvergleich.

Grüße
Fujak
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Beitragvon meldano » 07.10.2017, 22:08

Ich bin euch auch noch einen Bericht schuldig, habe aber momentan nicht die Muße für umfangreiche Klangberichte.
Bei mir stand ein 200 und ein 200 ultra.
Der Kleine musste gehen, der Große durfte bleiben.
Bei Neuanschaffung würde ich immer zum ultra greifen.

Er spielt in meiner Kette losgelöster und noch natürlicher als der Kleine.
Mir war es der Mehrpreis wert.

Entscheidend wird aber auch der Rest der Kette sein.
Damit man meine Aussage einordnen kann hier grob die restlichen Komponenten:
- Naim NDX als DAC mit vorgeschaltetem Singxer
- Pass XP20 Vorstufe
- First Watt J2 Endstufe
- Speakerheaven Network Kompaktlautsprecher

Der entsprechende Zusammenhang fehlt mir hier im Forum sehr oft.
Gerade ein Zuspieler mit USB Ausgang kann sein Potential m.M.n. nur in entsorechender Umgebung aufzeigen.

Ähnlich wie bei Tonabnehmern. Mit einer Einschätzung ohne Umgebung ist nicht viel anzufangen.

Übrigens: Ich habe immer mit identischen Netzteilen getestet (ifi, Selbstbau und Standard).


Daniel
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Beitragvon Horse Tea » 08.10.2017, 07:36

Hallo Daniel,

danke für Deinen informativen Kurzbericht über Deinen Direktvergleich. Der war für mich recht hilfreich. Hast Du denn zwischen den Netzteilen einen Unterschied gehört? Wenn ja, war dieser kleiner oder größer als der Unterschied zwischen Sotm-200 und Sotm-200 ultra? Das wäre noch wichtig zur Einordnung im Vergleich zu den anderen Berichten.

Freundliche Grüße
Horst-Dieter Lemke
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Beitragvon meldano » 08.10.2017, 12:41

Hallo Horst-Dieter,

bei meinen Tests hat der kleine sotm mit besserem Netzteil nicht so fein und differenziert wie der Ultra gespielt.
Unterschiede waren aber nicht vordergründig und direkt nach dem Umschalten hörbar.
Die Bestätigung brachte hinterher die Kopfhörerlette, bestehend aus AKG K812 und Pass KHV.

Ich denke, wenn man zwischen dem 200 und 200 ultra tendiert, muss die Entscheidung im Einzelfall getroffen werden. Evt. lohnt es sich einen Tausender mehr in den nachgeschalteten DAC zu stecken.

Stehst du vor der Entscheidung? Oder hast du schon den Kleinen ?
Wie sieht der Rest der Kette aus?

Daniel
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Beitragvon Thor_7 » 08.10.2017, 14:04

Vielen Dank, dass ihr uns an euren Höreindrücken beteiligt. :)

Hat schon jemand den 200 oder 200 ultra gegen den sMS-1000SQ WE mit Windows Betriebssystem und Highendaudio-PC Optimierung gehört?

Einen schönen Sonntag und viele Grüße,
Thorben
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Beitragvon Horse Tea » 08.10.2017, 14:24

meldano hat geschrieben:Ich denke, wenn man zwischen dem 200 und 200 ultra tendiert, muss die Entscheidung im Einzelfall getroffen werden. Evt. lohnt es sich einen Tausender mehr in den nachgeschalteten DAC zu stecken.

Stehst du vor der Entscheidung? Oder hast du schon den Kleinen ?
Wie sieht der Rest der Kette aus?


Hallo Daniel,

den Rest der Kette findest Du unter meinem Profil. Ich glaube, das vorhandene ist, wie bei Dir auch, recht ordentlich und, bescheiden gesagt, eher über dem Niveau der beiden Streamer :mrgreen: . Insbesondere den DAC möchte ich nicht verändern. Ich habe den kleinen noch nicht, sondern verwende daür als Renderer den im Trinnov Amethyst immanenten und frage mich schon länger, ob da noch was geht.

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon meldano » 08.10.2017, 15:19

Hi,

o.k. ich hätte mal in die Profile der einzelnen schauen sollen.
Dann hätte ich die Aussagen direkt einschätzen können.
Werde mein Profil wohl mal mit Leben füllen ;)

Gibt es keinen in deiner Nähe der dir den Test eines sotm in deiner Kette ermöglichen kann?
Ich würde nicht zu viel vom sotm erwarten. Habe auch mit sonore microrendu und Raspberry Pi (alle als Roon Endpoint) verglichen. Insgesamt spielt jeder am gleichen DAC anders.
Zwischen dem schlechtesten und bestem Kandidaten auch direkt hörbar.
Irgendwann wird die Luft auch dünn und da entscheidet Musikalität die sich erst bei längerem Hörgenuss einstellt.

Daniel
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Beitragvon Fujak » 08.10.2017, 20:08

Hallo Albert,

morphologic hat geschrieben:Insofern ist mir nicht ganz klar:
SMS-200 + LInearnetzteil fast so gut wie SMS-200 ULTRA mit Originalnetzteil?
Oder gilt:
SMS-200 + LInearnetzteil fast so gut wie SMS-200 ULTRA mit Linearnetzteil?

FG - Albert

Erstere Aussage meinte ich. Spielen beide mit dem gleichen besseren Netzteil bzw. beide mit Akku, dann ist der Unterschied natürlich deutlicher zugunsten des Ultra.
Kommt bei meinem SOtM sMS-200 Normal zusätzlich noch der überarbeitete Stromeingang ins Spiel (die interne Stromversorgungsplatine wird zugunsten eines Superlinearreglers von Belleson umgangen), dann wird der Abstand zwischen Normal und Ultra (beide an Akku) so klein, dass für mich die Anschaffung nicht mehr lohnt.

Natürlich: Würde man auch den Ultra mit (in diesem Falle notwendigerweise zwei) Bellesson Superlinearreglern austatten, würde sehr wahrscheinlich auch der Ultra nochmal besser spielen. Bei einem Leihgerät ist ein solcher Umbau natürlich nicht möglich gewesen.

Noch etwas: Zu bedenken bei meinem Klangvergleich ist - wie Daniel schon richtigerweise feststellte - mein Setup (siehe Profil bzw. Grafik in meinem V-Thread), bei dem ich einen mehrfach stromoptimierten DDC (Singxer F-1) verwende, der die Unterschiede zwischen den Eingangsgeräten zwar nicht elminiert, aber doch hörbar kleiner werden lässt.

Grüße
Fujak
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Beitragvon muenchenlaim » 09.10.2017, 09:04

Hallo Thomas,

DU hattest noch konkret nach dem Thema „Netzteil“ gefragt.
Das Gerät verträgt 9 oder 12 Volt, die Expertengemeinde (zu der ich nicht zähle) hier im Forum vertritt die Auffassung, dass 12 Volt besser klingen.

Preis-Leistungssieger sind die Zerozone-Netzteile (-> ebay). Da reicht schon die kleine Version mit 30 Watt (?) dicke. Für Netzteile kann man auch deutlich mehr ausgeben, ob sie es allerdings auch mit entsprechendem Mehr-Klang danken, dass kann ich nicht sagen. Wenn ich mehr ausgeben würde, dann würde ich gleich über das SOtM-Akkunetzteil (mBPS-d2s) nachdenken. Die Könner bauen sich sowas sogar selber.

Christoph
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Beitragvon Thor_7 » 14.10.2017, 13:35

Hallo in die Runde,
wie lässt sich die Qualität eines Sotm gegenüber eines G-Sonus als Quelle über Spdif einschätzen?
Wie spielt ein Sotm ggü. einem hochgezüchteten Rechner z.B. Fujaks?

Viele Grüße
Thorben
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Beitragvon Fujak » 14.10.2017, 20:09

Hallo Thorben,

Deine Frage ist so nicht zu beantworten: Zum einen gibt es ja zwei SOtM-Modelle (normal und ultra), zum anderen laufen die beiden über USB, der G-Sonos über SPDIF und sind daher schwerlich miteinander zu vergleichen. Die Qualität des USB-Eingang weicht bekanntlich bei den meisten DACs von der Qualität des SPDIF-Eingangs ab. Wenn dann auch noch ein DDC bei den SOtMs ins Spiel kommt, dann hat man schon zwei unterschiedliche Wiedergabeketten.

Um mal einen praktikablen Vergleich zu nennen: Ein G-Sonos und ein SOtM (normal) plus einem guten USB-SPDIF-DDC (z.B. Afi-USB) lässt den G-Sonos klanglich hinter sich. Die Kombi liegt preislich aber auch deutlich über dem G-Sonos, den man zumindest gebraucht zwischen 350,- € und 400,- € bekommen kann. Zudem das bekanntlich unschlagbar benutzerfreundliche Bedienungskonzet des Sonos.

Dann bringst Du noch meinen (ehemaligen) hochgezüchteten Rechner ins Spiel. Hier kann ich zumindest sagen, dass der G-Sonos besser spielte als mein damaliger Audio-PC, siehe meinen Bericht in meinem V-Thread vor knapp 2 Jahren.

Ich hoffe, ich konnte damit alle Klarheiten beseitigen.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Horse Tea » 14.10.2017, 21:40

Fujak hat geschrieben:Um mal einen praktikablen Vergleich zu nennen: Ein G-Sonos und ein SOtM (normal) plus einem guten USB-SPDIF-DDC (z.B. Afi-USB) lässt den G-Sonos klanglich hinter sich.


Hallo Fujak,

uups, das ist mir so nicht verständlich. Bitte erkläre mir nochmals, wie Dein Fazit ist.

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon Fujak » 14.10.2017, 22:02

Hallo Horst Dieter,

Horse Tea hat geschrieben:
Fujak hat geschrieben:Um mal einen praktikablen Vergleich zu nennen: Ein G-Sonos und ein SOtM (normal) plus einem guten USB-SPDIF-DDC (z.B. Afi-USB) lässt den G-Sonos klanglich hinter sich.


Hallo Fujak,

uups, das ist mir so nicht verständlich. Bitte erkläre mir nochmals, wie Dein Fazit ist.

Viele Grüße
Horst-Dieter

ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht recht, was ich da geschrieben habe. :mrgreen: :oops:
Sorry, das kommt davon, wenn man sich beim Schreiben ablenken lässt. Also was ich in Wirklichkeit sagen wollte: Wenn ich den G-Sonos vergleiche mit einem SOtM sMS-200 (normal) plus einem guten USB-SPDIF-DDC (z.B. Afi-USB), dann ist diese Kombination klanglich besser als der G-Sonos.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Thor_7 » 16.10.2017, 14:34

Hallo Fujak,
vielen Dank für die vielen Informationen.

Für meine "Studentenbutze" suche ich noch einen passenden Zuspieler für einen G-HA1, der zunächst auch ohne DDC gut klingen sollte. Denke sowohl mit einem sotm, als auch einem G-Sonos kann ich da nicht viel falsch machen.

Die Gute-Nacht-Lektüre für die nächsten Abende steht auch schon fest - werde mir auf jedenfall deinen V-Thread durchlesen.
Ich hätte nicht gedacht, dass ein "Audio-PC" so abzuhängen ist. Gerade durch die Begeisterungsstürme die im Netz von Phils Windows Server Tweak ausgehen, hätte ich der Plattform mehr zugetraut....

Viele Grüße,
Thorben
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Beitragvon Fujak » 16.10.2017, 20:55

Hallo Thorben,
Thor_7 hat geschrieben:Für meine "Studentenbutze" suche ich noch einen passenden Zuspieler für einen G-HA1, der zunächst auch ohne DDC gut klingen sollte. Denke sowohl mit einem sotm, als auch einem G-Sonos kann ich da nicht viel falsch machen.

Das sehe ich genau so.
Thor_7 hat geschrieben:Ich hätte nicht gedacht, dass ein "Audio-PC" so abzuhängen ist. Gerade durch die Begeisterungsstürme die im Netz von Phils Windows Server Tweak ausgehen, hätte ich der Plattform mehr zugetraut....

Audio-PCs sind so unterschiedlich wie es ihre Betreiber sind. Insofern kann man meine Ergebnisse nicht verallgemeinern. Tatsache ist, dass mein AudioPC gegen einen G-Sonos mit separater Stromversorgung (und deaktiviertem WLAN), klanglich keine Chance hatte.
Tatsache ist aber auch, dass ich zwei Audio-PCs kenne, die einen dieser Art konfigurierten G-Sonos durchaus überrunden können: Der eine AudioPC steht bei Horst ("Trinnov"), der andere bei Christoph ("taggart"). In beiden steckt allerdings eine Menge an Fachwissen und zeitlichem Engagement.

Grüße
Fujak
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