Netzfilter Tsakiridis Devices Super Athena

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Netzfilter Tsakiridis Devices Super Athena

Beitragvon zebaoth » 13.08.2017, 08:03

Ciao Zusammen

Hat jemand von Euch schon Erfahrung mit diesem Gerät gemacht und wenn ja, welche?

Danke und Gruss
Patric
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Beitragvon rpaul » 24.08.2017, 15:40

Hallo Patric,

ich noch nicht.

Ich habe aber bei Hr. Kühn von Audioplan eine Anfrage hinterlassen, ob er ein Testgerät veschickt.

Falls er das macht, würde ich nich danach mit meinen Eindrücken melden.

viele Grüße
Robert
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Beitragvon Diskus_GL » 25.08.2017, 07:56

Hallo,

ich selbst noch nicht, aber ein Freund von mir hat das Teil seit ein paar Tagen in seiner Kette und ist sehr begeistert. Er berichtete mir von einer deutlichen Verbesserung der Dynamik und Auflösung gegenüber ohne und auch gegenüber dem testweisen Betrieb eines LAB12 Gordian.

Grüße Joachim
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Beitragvon zebaoth » 29.08.2017, 11:07

Danke für Dein Feedback.
Das klingt so, als müsste ich diesen mal testen :D

Gruss Patric
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Beitragvon shakti » 29.08.2017, 16:31

der Vergleich zum zB Gordian wird immer anlagenspezifisch sein, dh noch nicht allgemeingueltig.
Der Gordian filtert keinen DC, was in den meisten Ketten nicht notwendig ist, der Super Athena ja. Das kann in manchen Anlagen ein grosser Unterschied sein. Er macht dies mit Trenntrafos. Darauf reagieren aber nicht alle Netzteile positiv. Linn Akurate oder Majik klingen (zumindest in meiner Kette) an Trenntrafos muede und traege. Andere Geraete bluehen am Trenntrafo auf...

usw usw

Es freut mich auf jeden Fall, dass uns nun ein weiterer "guter" Netzfilter aus Griechenland zum probieren zur Verfuegung steht, vor allen Dingen, weil der Super Athena einen klar anderen Ansatz und Schwerpunkt verfolgt als der Gordian.

vielleicht bestehen ja zum Forumstreffen die Moeglichkeiten mal Netzfilter in ihrer Wirkung zu hoeren, laut Liste bringt "Lordhelmchen" ja einen Gordian mit.

gruss
juergen
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Beitragvon Hans-Martin » 29.08.2017, 20:40

shakti hat geschrieben:der Vergleich zum zB Gordian wird immer anlagenspezifisch sein, dh noch nicht allgemeingueltig.
...
vielleicht bestehen ja zum Forumstreffen die Moeglichkeiten mal Netzfilter in ihrer Wirkung zu hoeren, laut Liste bringt "Lordhelmchen" ja einen Gordian mit.

Hallo Juergen,
genau letzteres sollte aus erstgenanntem Grunde vermieden werden.
Du hast nicht auch noch geschrieben, dass die Netzstörsituation vor Ort den Anlass für Netzfilter gibt, neben der Tatsache, dass unter Störbedingungen die versorgten Geräte unterschiedlich reagieren können.
RKTs reagieren empfindlicher als schutzisolierte EI-Kern Trafos.

Bei einem Treffen darf natürlich jeder sein Netzfilter mitbringen, alle dürfen sich das Gerät von innen und außen bestaunend ansehen, schlauer wird man weder vom Ansehen noch vom Anschluss am Veranstaltungsort vor die dort vorhandenen Testgeräte.

Es gibt nichts vernünftigeres als den Test unter Realbedingungen unter Einbeziehung der heimischen Versorgungs- und Lastbedingungen.

Was uns fehlt, ist eine Analysemöglichkeit für die Störsituation, die das Störspektrum in Frequenz und Amplitude beschreibt, welches von den Geräten ferngehalten werden soll (wenn man die Nachhallzeit eines Raums gemessen hat, wüsste man, welche Dämpfungsmaßnahmen zu welchem Grad erforderlich sind).

Was uns ebenfalls fehlt, ist eine Aussage über das zu versorgende Gerät und seine Reaktion auf Störungen, die von einem dazu parallel als Verbraucher angeschlossenen Gerätes ausgeht. Welches aber konstruktionsbedingt Störungen ins Netz zurückgibt, die am Netzfilter reflektiert werden, weil sie nicht ins Lichtnetz abgeleitet werden können, somit die anderen Geräte stören, die auch am gemeinsamen Netzfilter hängen.

Diese Problematik kann man mit individueller Netzfilterung für jedes einzelne Gerät umgehen, sternförmige Netzverteilung zu jedem Netzfilter vorausgehend (siehe Rainer/Eusebius).

Mein Standpunkt ist: zu jedem Gerät eine individuelle Filterung finden, statt an ein Netzfilterkonzept zu glauben, welches zweifellos irgendwo sehr gut funktioniert hat, bei mir aber nichtzwangsläufig optimal arbeiten muss.

Gleichstromanteile aus dem Netz machen sich besonders bei Ringkerntrafos mit niedrigem Primärwicklungswiderstand negativ bemerkbar, aber sie kommen aus dem Netz, woher denn sonst?
Und wenn man sie hat, sind sie lästig, sowas kann nie ausgeschlossen werden:
Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt (Schiller, Wilhelm Tell, 4. Akt, 3. Szene, Tell).
Das kann sich stündlich ändern, schließlich hängen wir mit den Nachbarn als Verbraucher am selben Trafohäuschen.
Life is like a box of chocolates - you never know what you're gonna get (Forest Gump).
Forest goes Audio, Fortsetzung folgt... :wink:
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon shakti » 29.08.2017, 21:40

der Gordian zeigt die Netzverschmutzung ganz gut an, seine Filter lassen sich, jeh nach Bedarf einzeln zuschalten, bzw das Geraet auch im auto modus betreiben, ich kenne es, dass zB meine Frau ein Kuechengeraet einschaltet und es im Gordian leise klickt, da er nun die Filter anders konfiguriert hat.

somit reagiert der Gordian zumindest recht flexibwl
auf die Netzsituation.

Der Powerfactor Kreis hingegen reagiert auf das Lastprofil des Verbrauchers und atellt sich auf diesen ein.

somit koennte der Gordian auf den forumstreffen zumindest ueber das vorhandene stromnetz informieren und evtl fuer eine optimierung sorgen

gruss
juergen
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Beitragvon rpaul » 30.08.2017, 18:45

eine super Athina geht am kommenden Dienstag auf die Reise zu mir...

Ich melde mich mit meinen Eindrücken

viele Grüße
Robert
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Beitragvon zebaoth » 24.09.2017, 16:43

Ciao Robert

Schon irgendwelche Erkenntnisse?

Gruss Patric
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Beitragvon luebeck » 27.09.2017, 22:43

Was uns fehlt, ist eine Analysemöglichkeit für die Störsituation, die das Störspektrum in Frequenz und Amplitude beschreibt, welches von den Geräten ferngehalten werden soll (wenn man die Nachhallzeit eines Raums gemessen hat, wüsste man, welche Dämpfungsmaßnahmen zu welchem Grad erforderlich sind).

Hallo Hans-Martin,
hatte obige Bermerkung als Anregung verstanden, die Störsituation bei mir zu untersuchen.
Habe dazu in einem kleinen Adapter die Netzspannung (Phase und Neutral) mit einem Spannungsteiler 100:1 gegen Schutzkontakt runtergeteilt und mit einem tragbaren Recorder in 24/88 aufgezeichnet.
Dann mit dem RightMark Audio Analyzer die Spektren erzeugt.
Neben der nicht unterdrückten Grundwelle von 50hz sieht man reichlich Oberwellen bis weit in den 10khz-Bereich. Leider kriege ich gerade keine Fotos hochgeladen.
Mit solcher Testanordung könnte man seinen Setup doch optimieren, oder?
Günter
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