Nativ Vita Music Player

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Nativ Vita Music Player

Beitragvon Boromier » 25.09.2017, 16:10

Ein schönes neues Spielzeug:

https://www.nativsound.com/de/music-server

Weiss wer was?


Gruß
Thomas
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Beitragvon aktivator » 25.09.2017, 17:33

Hallo Thomas
Leider kann ich nichts dazu beitragen. Aber sieht sehr sehr edel aus. Sehr schick.

Gruß Andreas
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aktivator
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Beitragvon AudEric » 25.09.2017, 18:25

Hab einen :)
Bin mit der Qualität sehr zufrieden, leider ist die Software noch nicht sehr ausgereift, aber die Mitarbeiter sehr bemüht. Leider haben sie auch immer Verspätungen in der Auslieferung, was Dezember hätte sein sollen, wurde Juni. Der DA Wandler, CD Ripper und das Netzteil waren auch mal für Januar angekündigt, ist aktuell wohl eher Oktober/November.
Wenn ich dazu komme, mach ich mal eine etwas längere Vorstellung davon.
Spezifische Fragen, versuche ich früher zu beantworten :)
Gruss
Eric
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Beitragvon grobian.gans » 25.09.2017, 18:30

Hallo Eric,

wo kann man das Gerät denn kaufen? Nur über den Shop?

Grüße

Hartmut
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Beitragvon AudEric » 25.09.2017, 18:36

Hi Hartmut
Ja das geht soweit ich weiss bisher nur über den Shop. Mit den aktuellen Features und Verspätungen würden sie keinem Händler einen Gefallen tun.
Gruss
Eric
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Beitragvon grobian.gans » 25.09.2017, 18:48

Das komplette Bundle sieht ja sehr interessant aus.

Hast Du ausser dem Player noch weitere Komponenten?

Wenn man nur den Player kauft, was gibt es denn für ein Netzteil dazu?
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Beitragvon AudEric » 25.09.2017, 19:04

Habe das ganze Bundle gekauft, also Netzteil, CD Ripper, DA Wandler und Player, davon habe ich bisher nur den Player erhalten. Das Netzteil kann ich nicht so genau beschreiben, werde das mit dem späteren Bericht & den Fotos nachreichen. Aber für mich sieht es wie ein Notebook Netzteil aus. Also zumindest vom aussehen, was drin steckt weiss ich nicht.
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Beitragvon grobian.gans » 25.09.2017, 19:56

Ich bewundere schon mal Deine Ausdauer und den Mut, Dich als Vorreiter für dieses mMn sehr interessante Ensemble zur Verfügung zu stellen :)

Für meine Nerven wäre das derzeit nichts. Aber ich würde mich freuen, wenn Du die Komponenten bei Gelegenheit dann vorstellen würdest.

Grüße

Hartmut
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Beitragvon Boromier » 26.09.2017, 17:34

Hallo Eric,

ich bin schon sehr gespannt auf die Vorstellung.
Für mich wäre auch die Steuerung via Roon sehr interessant.

Gruß
Thomas
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Beitragvon tom539 » 04.11.2017, 19:13

Hallo Eric,

kannst Du uns mal bitte den aktuellen Stand von Hard- und Software mitteilen?
Vielen Dank.

Gruß, Tom
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Beitragvon zebaoth » 04.11.2017, 19:29

Genial, was ich immer schon gesucht habe.

Gruss Patric
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Beitragvon tom539 » 18.11.2017, 20:10

tom539 hat geschrieben:Hallo Eric,

kannst Du uns mal bitte den aktuellen Stand von Hard- und Software mitteilen?
Vielen Dank.

Gruß, Tom

Schade - leider keine Rückmeldung... :cry:

@Patric
Hast Du weitere Infos oder konntest einen Vita mal hören?
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Beitragvon AudEric » 18.11.2017, 20:21

Hallo Vita interessierte, bitte entschuldigt die lange Wartezeit... Ist leider viel los im Moment.
Bin nächste Woche geschäftlich in Polen und habe mir die Zeit am Abend dafür freigehalten, den Bericht zu schreiben. Sollte also nächste Woche folgen.
Gruss,
Eric
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Beitragvon zebaoth » 19.11.2017, 04:01

Ciao Tom

Leider nein.
Bisher blieb's beim Fan-sein davon.

Werde mir wohl gelegentlich mal einen bestellen und testen.
Gruss Patric
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Beitragvon AudEric » 22.11.2017, 01:45

Liebe Vita Interessierte

Ich habe versprochen einen Bericht zur Vita zu schreiben, hat leider länger gedauert, aber hier ist er nun.

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Vor mehr als 18 Monaten habe ich auf Kickstarter von dem Projekt Nativ Vita von Nativ Sound gelesen und mich spontan entschieden mitzumachen. Ich fand die damaligen Kosten, bzw. Das Risiko mit knapp 500.- € noch überblickbar. Das Konzept des Streamers mit weiteren Music Services, Bluetooth, eingebautem Speicher, Bildausgabe für Videos und Multiroom Fähigkeithat mich sehr angesprochen, das einzige was mich störte, und um es vorweg zu nehmen auch heute noch stört ist, dass wenn die Vita in Bediennähe sein soll, lange Kabel notwendig sind.

Mittlerweile bietet Nativ folgende Produkte an:
Vita (Streamer)
Wave (DAC & Vorstufe)
Disc (CD Ripper)
Pulse (Netzteil für Vita und Wave)

Ich habe das ganze Paket bestellt, womit wir beim ersten wirklichen Kritikpunkt wären. Bestellt vor rund 18 Monaten, die Vita mit 8 Monaten Verspätung erhalten, die anderen Geräte hätten auch mal Mitte dieses Jahres kommen sollen, sind aber aktuell für Ende Jahr vorgesehen. Das ist meiner Meinung nach suboptimal, aber eigentlich sollte man sich sowas bei den Kickstarterprojekten ja denken können. Ich habe auch keine Probleme damit wenn etwas später ist als angekündigt, sofern zu gegebener Zeit und mit entsprechenden Kanälen kommuniziert wird. Es wurde bis heute niemals offiziell kommuniziert, dass eine Verspätung zu erwarten ist. Die Informationen wurden nur im eigenen Forum auf nachfragen preisgegeben. Nach mehrmaligem Beschweren bekam ich die Antwort, dass das mit der chinesischen Mentalität zu tun hat. Ein Chinese würde nie zugeben zu spät zu sein. Kann ich nicht ganz glauben, da ich geschäftlich auch mit China zu tun habe und wir solche Probleme nicht haben. Im Forum von Nativ ist der Thread "Currently Shipping?" der aktivste. Teilweise wurde die Auslieferung auf die nächste Woche versprochen, danach wieder um Monate verschoben. Begründungen hierzu waren imm auf der Lieferanten Seite. Immer fehlte ein Material oder war nicht gemäss der Erwartungen. Als ich meine Vita erhielt, fehlte die Fernbedienung, anscheinend weil die letzten Batches zu schlecht waren.
Wenn es aber immer nur das Material gewesen wäre, hätten sie massig Zeit gehabt ihre Software auf vordermann zu bringen und diese entsprechend ausgereift auszurollen, ist aber leider nicht der Fall. Mehr dazu weiter unten.

So das wärs zum Allgemeinen. Wer sich ein Produkt aktuell von Nativ bestellt, muss mit langen, ungewissen Lieferzeiten rechen und darf nicht erwarten, dass die Software ohne Mängel ist.

Ich möchte den Bericht zur Vita folgendermassen gestalten.
Technische Details
Verpackung & Gerät
Software
Lokaler Speicher und weiteres wie Bluetooth
Music Services
Klangeindruck

Technische Details (von der Homepage übernommen, kann leider nicht bestätigen ob das was angepriesen wird auch wirklich drin steckt):

Bild von der Nativ Sound Seite:

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Prozessor & Speicher
Multi-Core Cortex A9 Prozessor mit 4GB DDR3 RAM
Kontrolle
• 11,6 Zoll Touchscreen LCD (IPS), 1920 x 1080 Pixel
• TV über HDMI oder Google Cast
• Apps: iOS/Android
• Infrarot Fernbedienung
Musikquellen
• Unterstützung für Apple Music, Spotify, Pandora, Tidal etc.
• Mehr als 40.000 Internet Radio Sender
• Musiksammlungen auf dem PC/Mac/NAS über UPnP/DLNA oder SMB/CIFS.
• USB Festplatte
• Smartphone & Tablet
Apple Airplay, Spotify Connect & Google Cast
• Browsen und spielen von Musik auf Ihrem Smartphone oder Tablet
• Musik von Ihrem Nativ Vita über Lautsprecher mit Google Cast abspielen.
• Nativ Vita’s Bedienungsoberfläche auf Ihrem TV drahtlos über Google Cast anzeigen.
Netzwerk
• Dual-Band 802.11 a/b/g/n/ac
• Gigabit Ethernet
Bluetooth Eingang & Ausgang
aptX® Technologie für hochwertiges Musik-Streaming von Ihrem Smartphone, oder zu Ihren Bluetooth Kopfhörern und Lautsprechern.
Audio Formate, Bit- und Sample-Raten
• WAV, AIFF, Apple Lossless Audio Codec (ALAC), FLAC, AAC (M4A), MP3, OGG Vorbis. DSD64, DSD128, DSD256 und DXD
• 44.1 bis 384 KHz bei 16-, 24- und 32-Bit Auflösung
• Lückenlose Wiedergabe
• Metadaten: Unterstützt vielfache Genre Tags und .CUE Dateien. MP3 (ID3v1 & ID3v2), AAC (M4A/M4P), OGG, FLAC, RIFF (for AVI/WAV files) und MP4 Tags.

Digitale Ausgangsstufe
S/PDIF (Koax)
• 1x RCA (Gold-legiert), 1x BNC (Gold-legiert)
• Unsymmetrisch, 75 Ohm
• Stereo PCM 16- und 24-Bit, Sampling Frequenzen: 44.1kHz, 48kHz, 88.2kHz, 96kHz, 176.4kHz und 192kHz
• DSD (Stereo) über DoP: DSD64 verpackt in PCM Frames mit 176.4kHz
• Native DSD64 (Stereo)
• S/PDIF (optisch)
• 1x TosLink
• Stereo PCM 16- und 24-Bit, Sampling Frequenzen: 44.1kHz, 48kHz, 88.2kHz and 96kHz
AES/EBU
• 1x XLR (Gold-legiert)
• Symmetrisch, 110 Ohm
• Stereo PCM 16- und 24-Bit, Sampling Frequenzen: 44.1kHz, 48kHz, 88.2kHz, 96kHz, 176.4kHz und 192kHz
• DSD (Stereo) über DoP: DSD64 verpackt in PCM Frames mit 176.4kHz
• Native DSD64 (Stereo)
• USB 2.0 HS (480Mb/s)
• Asynchroner USB, Audio Klasse 2.0
• Stereo PCM 16-, 24- und 32-bit, Sampling Frequenzen: 44.1kHz, 48kHz, 88.2kHz, 96kHz, 176.4kHz, 192kHz, 352.8kHz und 384kHz
• DSD (Stereo) über DoP (DSD über PCM): DSD64 verpackt in PCM Frames mit 176.4kHz, DSD128 verpackt in PCM Frames mit 352.8kHz
• Native DSD (Stereo): DSD64, DSD128 und DSD256

Eingänge
• Analog Audio (1 Paar, RCA)
• Digital Audio (1x Koax, RCA)
USB 2.0
Spielen, importieren und Backup von Musik

Eingebaute Festplatte (optional)
Zwei Festplatten-Schächte die je eine 2.5 Zoll Festplatte (SATA 3.0) mit bis zu 2TB halten.
Dimensionen & Gewicht
• Dimensionen (Breite x Höhe x Tiefe)
Player:
28.5 x 21.8 x 4.5 cm (11.2 x 8.58 x 1.77 inch)
Holzstand:
28.5 x 3.5 x 13.5 cm (11.2 x 1.38 x 5.31 inch)
• Gewicht
Player: 2.4 kg (5.29 lb)
Holzstand: 0.35 kg (0.77 lb)

Lieferumfang
Nativ Vita High-Resolution Musik Player, Holzstand (Eiche), Anleitung, Infrarot Fernbedienung, Netzteil und -kabel.


Verpackung & Gerät
Die Verpackung kommt sehr robust daher. In einer Schachtel ist der Ständer verpackt, in der anderen der Streamer mit Netzteil.

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Auf den Fotos sieht man nun auch was ich mit Notebook Netzteil meinte. Der einzige Unterschied ist, es hat einen USB-C Anschluss.

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Am Ständer ist zu erkennen, dass die Kabel in der Mitte wie durch einen Schacht nach unten und dann nach hinten geführt werden. Nicht die beste Lösung, aber da scheint auch kein Kundenfeedback im Forum geholfen zu haben, das musste so sein. Aus Produktionssicht verstehe ich die zwei Vertiefungen neben dem Schacht nicht, da diese nur Gewicht sparen, aber Zeit kosten und ein geringes Gewicht hier wohl nicht unbedingt ein Vorteil ist.

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Die Vita kommt sehr wertig daher, fast alles sitzt und passt sehr gut, nur der Einschalt Knopf ist etwas lotterig.
Die Anschlüsse an der Unterseite zeigen, dass sich nur Radio und Stromeingang geändert haben seit der Veröffentlichung.

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Auf der Rückseite sind die Schächte für die HD’s oder SSD’s zu sehen. Ich habe mich für 2 SSD’s entschieden.

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Software
Das ist vielleicht das wichtigste Thema bei dem Streamer, vllt auch bei jedem Streamer. Ich finde es gibt wenige Streamer die einfach zu bedienen sind und jeglichen Komfort der digitalen Musikwiedergabe und der digitalen Musikquellen vereint. Da gibt es natürlich persönliche Präferenzen und was ich hier schreibe ist natürlich davon geprägt, ihr werdet das vielleicht anders werten.
Als erstes vorneweg, die Software ist nicht ausgereift. Auch wenn die Vita über 6 Monate später ausgeliefert wurde als angekündigt, war die erste Version der Software weit weg von ausgereift. Mittlerweile mit dem aktuellsten Update ist einiges besser geworden, jedoch noch einiges nicht ideal. Was aber vielen eine Abhilfe schaffen könnte, ist dass die Vita Roon fähig ist. Ich kenne mich leider nicht so gut aus darin, da ich das selber nicht nutze, aber laut dem Forum wird bisher nur die zweitletzte Version unterstützt. Welche Roon Version die Möglichkeit hat Korrekturfilter zu verwenden weiss ich nicht.

Allgemeines
Das Installieren hat sehr gut funktioniert, nach dem Einbau der SSD’s bootet das System und konfiguriert sich selber. Es kann am LAN, WLAN oder auch per USB am Netzwerk bzw. Computer angeschlossen werden. Der Computer erkennt es als externes Laufwerk und die vorhandene Musik kann einfach rüber geschoben werden. Danach wird die Vita durch den Setup Prozess führen und die Musik indexieren, je nach Musikbibliothek dauert das entsprechend. In der alten Version wurden Fehler in den Tags wie Gross/Kleinschreibung, entsprechend doppelt angezeigt, die aktuelle Version fasst diese zusammen. Tags können theoretisch direkt auf der Vita geändert werden, fürs Tagging haben sie sich auch einiges einfallen lassen, es gibt eine erweiterte Anzahl von Feldern die ausgefüllt werden können. Das könnte vorallem Klassikliebhabern zugute kommen. Ich habe bisher noch nicht ausprobiert eine Tastatur über Bluetooth anzuschliessen, aber mit der Bildschirmtastatur finde ich das persönlich zu umständlich.

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Ist die Musik einmal drauf gibt es einige Einstellungsmöglichkeiten für die Vita.
Der Startbildschirm ist «Recently Played», darunter zu sehen ist My Music, Music Services und Settings auf die ich hier eingehe. Andere Menüs die auf den Bildern auf der Homepage zu sehen sind, gibt es (noch) nicht.

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Im Settings Menü tauchen folgende Unterpunkte auf: Connectivity, Music Library, System

Im Connectivity stellt man ein ob die Vita über WLAN oder LAN verbindet, im Bluetooth können Empfangsgeräte, sowie Sender konfiguriert werden. D.h. per Handy zur Vita verbinden und Handy Inhalt abspielen geht, genauso wie von der Vita per Bluetooth auf BT Lautsprecher zu senden. Ich habe keine BT Lautsprecher und kann daher nicht sagen wie gut das geht. Das Empfangen ist nicht sehr gut, wenn mein Handy daneben liegt stockt es alle 2 Sekunden. Theoretisch sollte die Vita mit BT auch Multiroom fähig sein.
Im Audio Output Menü wählt man zwischen HDMI oder den anderen Ausgängen, sofern angeschlossen, auch USB. Video wird immer über HDMI ausgegeben, Audio immer über den ausgewählten. Jedoch wählt die Vita gerne selbst immer für Audio Output das HDMI wenn ein Kabel angeschlossen ist, d.h. hinalufen, ins Menü gehen, Output ändern.

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Im Menüpunkt Music Library können die Einstellungen zu der Musik auf den lokalen Speichern, der Netzwerkbibliothek, zum USB und der Wiedergabe eingestellt werden. Die Vita kann auch Auf UPnP oder SMB Bibliotheken zugreifen. Über USB können externe Festplatten angeschlossen werden und Inhalte importiert werden.

Der Menüpunkt System gibt es Software, Analysis, Storage, Display und Remote.
Im Menüpunkt Software kann diese aktualisiert oder überprüft werden, in Analysis kann ein Support Request direkt eröffnet werden, oder ein System Log versendet werden mit einer Nachricht. Diese Funktion ist sehr hilfreich wenn mal etwas nicht so funktioniert wie es sollte und die bisherigen Antworten waren innert 24h da. Das ist also schon sehr praktisch und Kundennah. Der nächste Punkt den ich toll finde ist «Remote Control». Hier können zu den 8 Preset Knöpfen der Fernbedienung, entsprechend Presets definiert werden. Ich finde, eine super Idee, da viele Streamer für sofortige Wiedergabe entweder die letzte Playliste oder einen Radiosender anbieten. Hier kann eine Playlist, ein Künstler, ein Album, ein Music Service und weiteres konfiguriert werden. Nur leider auch hier… ist es nicht ganz zu Ende gedacht.

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Fernbedienung
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Die Fernbedienung kam wie oben erwähnt später und sie konnte auch erst mit der neusten Software Version genutzt werden. Vorher gb es das Remote Control Menü nicht. Nur leider funktioniert die Fernbedienung nur für die Musik auf der Festplatte. Für die Music Services muss man wieder hingehen und den Touch-Screen bedienen. Des Weiteren wurden die Menüs nicht intuitiv konfiguriert, was bedeutet, dass die Hoch/Runter, Links/Rechts Tasten einen nicht immer dort hin führen werden wo man es erwarten würde. Die Fernbedienung soll auch die Bedienung des DACs und entsprechend der Lautstärke ermöglichen, das hoffe ich wird funktionieren wenn der DAC mal kommt. Es sind in der DAC Sektion auch Knöpfe zu sehen wie DSP und Filter. Bisher wurde nur erklärt, was ein DSP und was ein Filter macht, aber nicht welche, wie, im DAC integriert würden. Die aktuellste Info laut dem Forum ist, es werden keine Filterdateien importiert werden können. Schade, denn es wurden auch schon DIRAC und Acourate von Usern empfohlen, als Integration und zur Erstellung von Korrekturfiltern. Die weiteren Knöpfe zeigen, dass auch der DAC ein Display haben wird, das unterschiedliches wie z.B. zwei VU-Meter anzeigen kann.

My Music
Allgemein zum Menü ist zu sagen, dass es fast immer einen Balken auf der linken Seite gibt mit Search, Stream, Back und Home. Ist der Balken mal nicht da, kann er «von links» reingezogen werden.
Der Balken in der Mitte unten, zeigt was aktuell läuft.
Klickt man nun auf My Music zeigt sich folgendes Bild (ich habe hier noch zusätzlich das «sort» Menü eingeblendet).
Sortieren kann man jedes Menü links, nach den Kriterien rechts. Also Alphabetisch, nach hinzugefügtem Datum oder Release Datum. Ganz oben neben My Music hat es zwei Symbole, das eine steht für die eingebauten Speicher, das andere für die Netzwerkspeicher.

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Die Menüs links sind konfigurierbar, d.h. es können Unterkategoriern entfernt oder hinzugefügt werden (keine neuen kreiert werden). Nicht im Bild aber weiter unten sind noch Folder View und «Switch to Roon». Compilations werden seit der neusten Version anscheinend besser zusammengefasst dargestellt, leider scheint das bei mir nicht oder noch nicht zu funktionieren, ich schätze ich muss daszu neu indexieren, wozu ich aber noch nicht gekommen bin.
Die Folder View ist die einzige in der man die Sortierungen nicht anwenden kann, wieso auch immer. In dieser Ansicht sind die Ordner nach einer mir nicht einleuchtenden Reihenfolge dargestellt und daher nicht nutzbar. Wären diese zumindest alphabetisch geordnet würde es helfen.

Das erweiterte Menü für einen Song sieht folgendermassen aus:

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Klickt man nun auf einen Song und lässt ihn abpielen, sieht das folgendermassen aus, auch hier wieder mit erweitertem Menü:

Bild

Diese Ansicht gefällt mir ganz gut und macht sich auch auf dem TV, wenn angeschlossen, ganz gut. Im übrigen sieht das Bild auf dem TV (1920x1080p) toll aus, da ist nichts verpixelt.
Sucht man nun im Menü nach dem nächsten Song spielt die Musik natürlich weiter. Ausser man wechselt zu Music Services. Ich glaub hier ist Bluesound fast der einzige der eine Playlist aus verschiedenen Quellen erstellen und behalten kann.
Das wärs zu den lokalen Bibliothek, ich bin mir sicher es gibt mehr darüber zu erzählen, aber dann würde ich nie diesen Bericht fertig schreiben. Gerne beantworte ich aber Eure Fragen dazu.

Music Services
Ein weiterer Pluspunkt der Vita, es sind zahlreiche Services hinzufügbar. Alle Services sind aus dem Google Play Store und werden auch über diesen aktualisiert. Es handelt sich um die gleichen Versionen wie die Mobile Applikationen.
Es sind neben den hier abgebildeten noch weitere verfügbar und es kommen auch immer wieder weitere dazu. Zusätzlich zu reinen Audio Apps, können auch Vevo und Youtube installiert werden. Vevo zeigt Musikvideos und Youtube ist wirklich uneingeschränkt zugänglich, was, auch wenn hier der Fokus bestimmt nicht auf höchte Klangqualität liegt, es doch viel angenehmer macht im Alltag, alles in einem Gerät zugänglich zu haben.

Bild Bild

Was aber leider hier nicht funktioniert, ist wie oben schon erwähnt, die Fernbedienung. Die Apps kennen die Befehle der FB nicht und daher ist auch hier wieder hinlaufen und «rumtouchen» gefragt.

Bei Tidal finde ich es sehr schade, dass nicht die Desktop App integriert werden konnte, da die Mobile App keine Master Files anbietet, diese sind nur in der Desktop App zugänglich. Was wiederum positiv ist, ist dass aus der App heraus die Chromecast angewählt werden kann zum Streamen, d.h. wenn in anderen Räumen oder wie bei uns im Wohnzimmer eine Chromecast an der Sneaky DSM angeschlossen ist, sowie in allen anderen Räumen an den C-Boxen, kann man tatsächlich ein Multiroom einrichten.

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Für die Vevo-App haben sie etwas wenig Programmieraufwand betrieben, denn der weisse Balken verdeckt einen Teil des Menüs. Das erste Software Release zeigte auch starke Fragmentierng und andere Bildstörungen, ob das neuste Release das geändert hat, habe ich noch nicht ausprobiert.

Bild Bild

Smartphone App
Dieses Kapitel ist kurz. Wurde versprochen, ist noch nicht vorhanden, nur Mockups.

Klangeindruck
Vielleicht das was die meisten interessiert.
Ich höre im Arbeitszimmer wo ich die Vita zum ersten mal getestet habe, mit «normalem» Desktop Computer, über foobar, nix besonderes, über einen USB-Regen, zum Oppo HA-2 DAC (Kopfhörerverstärker und DAC). Zum Test habe ich die Vita über USB, ohne Regen, direkt am HA-2 angeschlossen. Was mir direkt auffiel war der Zugewinn an Tiefe. Ich fand bisher das Stereobild bereits sehr gut, war aber doch sehr überrascht wie viel tiefer nun das ganze Geschehen war. Es klang auch sauberer und hatte mehr Tiefgang.

Der zweite Test war zwischen G-Oppo mit Files von der NAS, zu Vita angeschlossen am G-Oppo als digitaler Zuspieler mit Files der internen SSD’s. Ich weiss ehrlich gesagt nicht mehr ob ich über USB, Coax oder Toslink die Vita angeschlossen hatte und habe auch keine Vergleiche zwischen den dreien gemacht.
Hier war der Unterschied schon sehr viel kleiner und nur noch marginal. Es schien mir etwas detaillierter zu sein.

Ich bin gespannt was das zusätzliche Netzteil bringen wird und wie gut der DAC seinen Job machen wird.

Bisher finde ich die Vita ein interessanten Spielzeug mit potential zu einem tollem Streamer mit sehr guten Klangeingenschaften.

Sollte jemand interesse daran haben die Vita zu testen oder vielleicht auch jemand versiertes, die Vita mal durchzumessen, dann kann man mich gerne per PN kontaktieren. Gegen Versandkosten möchte ich die Möglichkeit anbieten mit diesem Gerät Erfahrungen zu sammeln. Nur wäre ich froh, die Vita wieder vor Weihnachten zurück zu haben und kann danach erst wieder ab Mitte Januar diese zur Verfügung stellen. Damit ich die arbeitsfreien Tage hoffentlich ein wenig mit Rumspielen und Musik hören verbringen kann.

Nun hoffe ich, dass dieser Bericht geholfen hat einen Überblick zur Vita zu geben. Sobald die weiteren Produkte eintreffen, werde ich gerne wieder weiter Bericht erstatten.

Gruss
Eric
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