DIY-Stromversorgung mit Akkus

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DIY-Stromversorgung mit Akkus

Beitragvon Richard15 » 21.10.2017, 12:05

Sehr geehrtes Forum,

die zukünftigen Bausteine in meiner neuen Kette würde ich gern mit Strom aus LiFePO4-Akkus versorgen.
Dazu möchte ich sagen, dass unser Stromnetz wohl "verseucht" ist. Wir betreiben eine PV Anlage und alle Lampen im Haus sind 220V LED´s mit eigenem Trafo. Zuerst hatte ich geplant einen Lab12 Gordian anzuschaffen - doch die Akku Lösung finde ich perfekt!
Leider kann ich nicht löten und bin auch sonst leider im Bereich Elektrik relativ unbewandelt. Deshalb möchte ich hiermit anfragen, ob mich jemand unterstützen würde oder besser gesagt ob mir jemand ein solches "Akku-Pack" zusammenstellen könnte.
Als Beispiel möchte ich gerne Fujak´s Lösung anführen: (http://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?f=6&t=1263&hilit=afi+usb+strom&start=630)
An dieser Stelle möchte ich mich bei Fujak für seine vollständigen Angaben zum selbstbau bedanken. Ohne diese Angaben wäre ich nicht auf eine solche Lösung gekommen.

Folgende Geräte werden in Zukunft, soweit es mein Budget erlaubt in meiner Kette spielen:
Gerätename Eingangsspannung
1. SMS-200 Ultra 12 V / 9 V
2. afi(s) - USB-Modul extern 5 V
3. afis - Abhörmatrix ?
4. arfi-dac2 - DA-Wandler ?
5. arfi Preamp ?

Beim SMS-200 Ultra wird eine 9V oder 12V Variante angeboten. Im CA Forum wir beschrieben, dass es möglich ist die 12V Version auch mit 9V zu versorgen. Dafür muss ein Jumper gesetzt werden. Angeblich soll die 12V Version besser klingen. (weiß jemand mehr?)
Habe im Forum schon an verschiedenen Stellen Angaben zur Eingangsspannung der Geräte gefunden. Leider finde ich diese Angaben nicht mehr alle wieder.
Für Angaben zur Eingangsspannung des neuen Preamp´s von Herrn Koschnicke werde ich einfach mal dort direkt anfragen. Diesen Vorverstärker konnte ich leider selbst noch nicht hören. Wie Markus (Hornträger) berichtete, war dieser Preamp auf den Westdeutschen HIFI Tagen zu hören.
Hallo Bernd,
den Artistic Fidelity Preamp gibt es. Er ist aber noch Prototyp und ich habe ihn noch nicht testen können. Auf den Westdeutschen Hifitage war er in der Consumerversion zu sehen und in der Profiversion auch zu hören. Die beiden Versionen unterscheiden sich im Gehäuse, nicht in der Technik.
Diejenigen, die ihn bereits gehört haben, berichten sehr positiv darüber.


Hier die Angaben von Fujak zu den Bauteilen:
Akkus: Größe 26650, Firma Soshine (Quelle: Ebay)
Akkuhalterungen: Firma Sourcingmap (Quelle: Amazon)
Stromkabel: Sommercable Magellan SPK 225 (Quelle: Thomann)
Gehäuse-Kabeldurchführungen: Ebay
Metall-Klinkenstecker: unter diesem Begriff suchen (Quelle: Ebay)
Relaiskarte: nach Raspberry auf Ebay oder Amazon suchen
Akkuwächter: Unter dem Stichwort bei Ebay oder Amazon suchen
Regulatorplatine: gabe es mal bei Audiowind, wird in der Form nicht mehr gebaut (da gibt es aber bei Audiophonics.fr gute Alternativen)
Sicherungen: gibt es im Car-Hifi-Bereich (Quelle: Ebay oder Amazon)


Zur Stromdimensionierung hat Fujak in seinem Thread ja schon einiges geschrieben:
Strom-Dimensionierung:
Es hatte sich in klanglicher Hinsicht als lohnend herausgestellt, alle drei in meinem Setup beteiligten Digital-Komponenten mit jeweils eigenem Strom zu versorgen. Insofern gibt es drei Verbraucher:
SOtM smS-200
AFI USB-Modul
AFi Basisgerät
Der SOtM sMS-200 weist eine angegeben Spannungstoleranz von 6...14V auf.
Hier habe habe ich 3 Zellen á 3,33 V 3,4 Ah (=10 V max., 6,6 V min.) genommen. Man könnte durchaus noch eine zusätzliche Zelle nehmen, um den günstigesten Arbeitspunkt des internen Regulators des smS-200 zu erreichen. Diese Zelle hat jedoch nicht mehr in mein Gehäuse gepasst und stößt auch am oberen Ende der maximalen Spannung von 14,4 V deutlich am Ende zulässigen Spannung des Regulators (14 V) an.

Der AFI weist für das USB-Modul einen Spannungseingang von 5V auf.
Zwei Zellen á 3,33 V, 3,4 Ah bedeuten jedoch 6,7V max. und 4,4V min.
Ich habe das USB-Modul mit dem Labornetzteil im laufenden Betrieb vermessen. Dabei ergibt sich ein maximaler zuverlässig funktionierender Spannungsbereich seines internen Regulators zwischen 3,5 V am unteren Ende und 7,0 V am oberen. Soweit so gut. Doch klanglich tut es dem USB-Modul nicht gut, deutlich unter 5V zu gehen und in thermischer Hinsicht sind deutlich mehr als 6V auch nicht auf Dauer human (wenn man davon bei einiem technischen Gerät überhaupt sprechen kann). Deshalb entschied ich mich hier, ein zusätzliches Regulator Modul mit einem LDR (LT1083) plus der üblichen Peripherie-Elektronik einzuschleifen. Damit kann ich dem USB-Modul konstante 5V mitgeben.

Das AFI Basisgerät weist einen mit meinem Labornetzteil gemessenen Spannungsbereich von 6,5V bis 11V auf, ohne dass es zu klanglichen Einbußen kommt. Insofern kommen hier 3 Zellen á 3,33 V 3,4 Ah (=10 V max., 6,6 V min.) zum Einsatz. Das Basisgerät verbraucht übrigens weniger als die Hälfte der Leistung des USB-Moduls.


Danke!
Bernd
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Richard15
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Beitragvon Richard15 » 23.10.2017, 07:21

Guten Morgen,

sind eigentlich Akku-Netzteile eine Alternative oder sogar eine elegantere Lösung?

1. Hiface Supply mit 3 Ausgängen (Hiface EVO Supply)
Bild
Bild
Ausgangsspannung: 9 V DC (Ausgänge 1, 2 und 3)
Ausgangsstrom: 2A (Summe aller drei Ausgänge)
Rauschen: 5 uVrms (20 Hz-20 kHz, A weighted, rated load)
Ausgänge: 5.5/2.1 mm Stecker

2. Manunta Van der Graaf mit mit 4 Augängen (Manunta Van der Graaf)
Bild
Ausgangsspannung:
+15V/-15V ±5V (Ausgang 3 & 4)
15V oder 9V (Ausgang 1 & 2, individuell wählbar)
Ausgangsstrom:
1A (+/-15V, Ausgang 3 & 4)
500mA (+5V, Ausgang 3 & 4)
500mA (15V oder 9V, Ausgang 1 & 2)
Restrauschen: 2.6 uVrms (20 Hz-20000 Hz, A-weighted, rated load)

3. S0tM sPS-500 mit nur einem DC Ausgang (S0tM sPS-500)
Bild
DC power output
Voltage : 7Vdc, 9Vdc, 12Vdc, 19Vdc selectable
Voltage tolerance: ±10%
Current limit:
5A@ 7Vdc, 9Vdc, 12Vdc
3.3A@ 19Vdc
Current tolerance: ±10%
Maximum output power :
50W@100Vac <, +50℃ > inside temperature


Ist es überhaupt möglich mit diesen Geräten die ARFI´s und den SMS-200 ultra gleichzeitig zu betreiben?
Die Manunta Geräte sind mit ihren 3 oder 4 DC Ausgängen ja recht günstig.

Gruß
Bernd
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Richard15
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Beitragvon muenchenlaim » 23.10.2017, 08:07

Hallo Bernd,

ich bin – leider – nicht der Experte (wird sich hoffentlich noch jemand melden, da mich das Thema auch interessiert), aber hier „mein Senf“:

- Das Hiface sieht nach Accu-Netzteil aus, hat aber nur 9 Volt. Du brauchst zumindest 5 Volt für das Afis USB-Modul und der SOtM geht wohl auch besser mit 12 Volt.

- Manunta: Bist Du sicher, dass es sich dabei um ein Accu-Netteil handelt? Ich habe dazu keinen dezidierten Hinweis gesehen.

- S0tM sPS-500: Ist kein Accu-Netzteil, sondern wohl eine Kombi aus Schalt- und klassischem Netzteil. Von SOtM gibt (gab?) es dies hier als „echtes“ Accu-Netzteil: https://www.sotm-audio.com/sotmwp/engli ... /mbps-d2s/

Christoph
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muenchenlaim
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