Trinnov Amethyst

Mess- und Korrektursysteme

Trinnov Amethyst

Beitragvon Raal » 11.11.2012, 21:00

Auch bei Trinnov steht die Zeit nicht still.

http://www.trinnov.com/tri_news/trinnov ... -amethyst/

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Ich hoffe wirklich der DAC ist nun auch High End.

Viele Grüsse
Andreas
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Beitragvon Raal » 16.12.2012, 19:55

Es tut sich langsam etwas.

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http://www.trinnov.com/wp-content/uploa ... 0V3_EN.pdf

Viele Grüsse
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Beitragvon shakti » 17.12.2012, 16:22

kennt schon jemand die UVP?
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Beitragvon bvk » 17.12.2012, 16:58

Hab gerade was mit € 9500.- gefunden
BvK
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Beitragvon Raal » 21.05.2013, 20:58

Ein sehr schöner Testbericht zu dem tollen Gerät.

http://www.i-fidelity.net/testberichte/ ... thyst.html

Grüsse
Andreas
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Beitragvon nikander » 06.10.2013, 09:00

ich frage mich bei allen Spezifikationen immer wieder, ob und durch was ein Preis von nahezu 10.000 Euro bei solch einem Gerät gerechtfertigt ist.

Die nächst günstigeren Varianten scheinen ja dann von DEQX zu kommen (der Trinnov Optimizer ist ja kein richtiger Vorverstärker/Wandler/Frequenzweiche in einem) - hat einer erfahren/gelesen, wie sich diese gegen Trinnov schlagen? (Interessant wäre auch ein Vergleich Acourate gegen Trinnov.)

Schöne Grüße,

Christian
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Beitragvon spf » 06.10.2013, 10:44

Hallo Christian,

man darf sich da keiner Illusion hingeben. Nur die allerwenigsten Kunden in sehr vielen Produkt- und Marktsegmenten sind so technisch interessiert und kritisch wie hier. Insofern dient der Preis auch zur Abgrenzung zum Mitwettbewerb und zum Suggerieren einer möglichen Produktqualität.

Aber ich stimme Dir zu - die Preisfindung im Bereich DAC finde ich zum Großteil echt absurd ;) scheint grad ne Modeerscheinung zu sein.

VG
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Beitragvon nikander » 06.10.2013, 18:59

@ spf

So hat es oft den Anschein, aber ich kann bezüglich eines Trinnov oder Deqx kein wirkliches Urteil erlauben.
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Beitragvon Raal » 18.06.2014, 19:36

Wenn das Gerät nur nicht so teuer wär

http://www.6moons.com/audioreviews2/trinnov/1.html

Viele Grüsse
Andreas
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Beitragvon Hosky » 27.05.2015, 10:36

Hallo,

gibt es hier inzwischen persönliche Erfahrungen mit dem Amethyst, idealerweise im Vergleich zu Lösungen wie Acourate oder Dirac?

Danke,
Holger
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Beitragvon LordHelmchen » 27.05.2015, 14:54

Hallo Holger,

mittlerweile habe ich jede Menge Erfahrung mit dem Amethyst sammeln können. Die PC-Lösungen Acourate und Dirac kannst Du mit dem Trinnov nicht vergleichen. Das wäre der oft zitierte Vergleich von Äpfeln mit Birnen.

Wenn müsstest Du den Trinnov mit Ulis Preamp 14 CleanVolver vergleichen. Der Amethyst ist dabei dann der Bedienungs- und Komfortsieger, der CleanVolver der Preis- Leistungssieger. :cheers:

Das Ergebnis der Verbesserung ist dabei natürlich stark von den eingemessenen Lautsprechern und vom Raum abhängig. Das müsstest Du bei Dir zu Hause ausprobieren, um dann entscheiden zu können, ob die Klangsteigerung Dir den jeweiligen Preis wert ist.

Viele Grüße

Markus
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Beitragvon Hosky » 27.05.2015, 18:44

Hallo Markus,

Mit Dirac / Acourate meinte ich im Endeffekt schon die entsprechenden Convolver-Lösungen, also Preamp14 bzw miniDSP. Der Preamp 14 scheidet für mich von der Funktionalität aus. Wenn ich über eine Convolving-Lösung nachdenke, sollten die Quellen alle digital akzeptiert werden, und da hat der Preamp 14 nur einen Eingang, das passt für mich nicht so ganz mit der Funktionalität zusammen. Aber vielleicht gibt es hier in Zukunft noch Varianten. Außerdem wollte ich bei einem Convolver noch digitale Ausgänge, falls ich einmal auf eine volldigitale Kette umsteigen sollte (was durchaus passieren kann). Insofern wäre die derzeit einzige mir bekannte Alternative das miniDSP Dirac in der Digitalversion. Das liegt bei 1000 €, da käme dann noch ein DAC dazu, womit die Preisregion des Amethyst aber eben noch lange nicht erreicht ist. Insofern müsste der neben den vielen Anschlussmöglichkeiten (die ich teilweise nie brauchen werde, zB ein für mich völlig unnützer aber sicherlich nicht billiger Phonoeingang) vor allem durch eine bessere Raumkorrektur punkten. Trinnov's Claim ist ja, dass die 3D Messtechnik einen entscheidenden Unterschied macht. Hast Du in Bezug auf diese (unabhängig von der Hardwarekonfiguration) vergleichende Erfahrungen mit Acourate oder Dirac?

Grüße,
Hosky
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Beitragvon Joerghag » 28.05.2015, 16:32

Hallo Hosky,

ich habe sowohl Lyngdorf, Trinnov, Genelec GLM als auch Dirac miteinander am meinen Genelec verglichen. Acourate bisher noch nicht. Dabei fand ich den Trinnov am besten, aber auch sehr teuer.

Genelecs GLM kommt da extrem nahe dran und auch Lyngdorf finde ich nicht schlecht, jedoch fällt in meinen Augen Dirac gegen die anderen deutlich ab. Es gibt hier im Forum aber auch andere Meinungen zu Dirac.

Wenn ich einen Vorverstärker, Streamer kaufen müsste und keine Einmessmöglichkeit an den LS hätte,
würde ich wohl den Trinnov bevorzugen. Die Einmessung und Bedienung ist sehr einfach. Ein Versuch wäre noch der Preamp 14 mit Acourate-Convolver, den ich bisher aber noch nicht hören konnte. Acourate ist ein mächtiges Werkzeug, wenn man basteln möchte ...

Gruss Jörg
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Beitragvon Trinnov » 28.05.2015, 19:01

Die "Einstiegsdroge" und für viele auch völlig ausreichend ist der Optimizer ST2 Hifi. Hier hat sich mal jemand die Mühe gemacht einiges zum Optimizer zusammenzutragen, insbesondere auch Ausschnitte von Reviews:

http://www.dynamikks.de/TRINNOV_OPTIMIZER_ST2_HIFI.html

Der darin außerdem eingebaute DAC ist ok, aber es gibt Besseres. Daher läuft bei mir der Optimizer auch ausschließlich digital rein und raus. Siehe auch Bild meines Racks:

viewtopic.php?f=6&t=4783&start=0

Auf dem Trinnov läuft unter anderem ein VNC-Server, so dass man ihn statt mit einem Monitor sehr schön über das iPad komplett bedienen kann. Insbesondere ist die digitale Lautstärkeregelung im Trinnov sehr gut da ohne klangliche Einbußen und findet für mich genau an der richtigen Stelle im Signalweg statt. Vom Optimizer raus kann man somit in den DAC und von diesem direkt in die Endstufe.

Klanglich bin ich top zufrieden, da es das klangliche Ergebnis eines schlechten Hörraums doch deutlich verbessert. Klanglich und auch von den Bedien- und Eingriffsmöglichkeiten her, sehe ich ihn deutlich über dem Lyngdorf. Den hatte ich nämlich vor einiger Zeit auch mal an meiner Anlage.

Ein "Feilen" an der automatisch erstellten Korrektur lohnt sich definitiv. Gut, dass Trinnov im Gegensatz zu Lyngdorf da keinerlei Bevormundung betreibt. Ich meine damit aber nicht eine Abweichung von der Frequenzgang-Linearisierung, sondern zum Beispiel wie das Gerät mit den ersten schallstarken Reflektionen im Raum umgeht. Eine linealglatte Korrektur ist übrigens machbar, aber nicht unbedingt die erstrebenswerte Variante. Weniger ist da meist mehr. Klar liegen die Stärken eines Korrektursystems hauptsächlich im Linearisieren des Amplitudenfrequenzgangs und der Impulsantwort. Insbesondere bei kräftigen Raummoden ist der Optimizer sehr hilfreich. Wenn starke Raumreflektionen aufgrund von zuviel glatten Oberflächen vorhanden sind, kommt man um ein Bedämpfen des Raums nicht herum.

Das Messsystem mit den vier Mikrofonkapseln erkennt die Azimut- und Elevationswerte der Lautsprecher auf 0,1° genau. Ich meine damit das Einwinkeln sowie das Schrägstellen /Kippen der Box. Der Korrektur-Algorithmus soll einer der besten am Markt sein, wenn nicht der beste.

Den Amethyst hatte ich auch schon mal zum Testen zuhause. Klanglich hatte ich ihn nur in der digitalen Betriebsart, also wie ich auch meinen betreibe, mit dem Optimizer verglichen. Einen Unterschied habe ich nicht festgestellt. Wer nicht die vielen anlaogen Eingänge und das Streaming benötigt, ist also beim Optimizer sehr gut aufgehoben.

Viele Grüße,
Horst
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Beitragvon Lefreck » 30.05.2015, 12:44

LordHelmchen hat geschrieben:Hallo Holger,

mittlerweile habe ich jede Menge Erfahrung mit dem Amethyst sammeln können. ...

Viele Grüße

Markus

Hallo Markus,
Wie schätzt Du denn die Streaming-Funktion des Amethyst ein?
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