Raum "Tuning", diverses von Hofa bis Schumann Frequenz

Mess- und Korrektursysteme

Raum "Tuning", diverses von Hofa bis Schumann Frequenz

Beitragvon shakti » 12.04.2017, 10:21

Die Beschaeftigung mit meinem Hörraum geht nun ins zweite Jahr und so langsam bekomme ich eine Struktur rein. Der Raum ist mit seinen ca 60qm nicht ganz einfach, da er keine parallelen Waende besitzt, 6 grosse Fenster an 2 Waenden, 2 Glastueren und 2 Holztueren, dazu eine abgehaengte Decke mit Lueftungsoeffnungen. Ein symmetrisches akustisches setup laesst sich so auf jeden Fall nicht realisieren!

Die aktuell von mir verwendeten Zingali Lautsprecher moegen in meinem Raum eine sehr freie Aufstellung, dh sind diese mit ca 3m Abstand zu Rueck und Seitenwand aufgebaut, dadurch ergibt sich ein Hoerabstand von ca 4,5m (Mittelpunkt der Verbindungslinie der LS zum Hoerplatz)

Der aktuelle Stand der akustischen Hoerraumoptimierung sieht einen QRD67 Diffusor

https://www.rdacoustic.cz/en/high-end-speakers/acoustic-diffuser-qrd67/

in den Maßen von ca 1,7m x 1,7m x 0,32m

als zentralen Punkt der Raumeinrichtung. Der Diffusor wirkt wie ein psychodelisches Kunstwerk und ist auch wegen seiner optischen Wirkung zentral zwischen den Lautsprechern plaziert.

Hinter dem Diffusor (dieser steht auf einem Staender) sind in den Hohlraeumen Absorber plaziert (zur Wand und in der Fensteroeffnung) auf Grund der sich ergebenen Abstaende hat diese Maßnahme einen guten Effekt auf die Basswiedergabe.

In den Ecken befinden sich Basstraps von Hofa, gestapelt bis zur Decke, in einer Ecke gibt es auch ein Array von 4 traps, damit auch die tieferen Wellen etwas gedaempft werden.

Da ich viele Basstraps besitze ist die Menge durch hoeren und ausprobieren definiert worden.
So hat sich zB gezeigt, dass ich einen weiteren Turm mit kleineren Basstraps (von VM acoustic) in etwa auf der Achse der LS benoetige.

In etwas mittig zwischen Hoerpostion und Lautsprecherachse hat sich auch noch ein Kombielement aus Absorber und Plattenresonator als hilfreich erwiesen.

Weiterhin sind im Raum 3x 4'er Anordnungen der aktuellen Hofa 2D Diffusoren installiert. Diese sind primaer nach optischen Kriterien plaziert (kann sowas schlecht vors Fenster stellen) beruhigen den Raum aber ob ihrer schieren Groesse deutlich. Die Wahl auf einen 2D Diffusor viel auch aus optischen Gruenden, mir gefallen diese "Setzkaesten"!

Leider befindet sich am kritischen 1. seitlichen Reflektionspunkt ein Fenster, so dass ich mir an dieser Stelle etwas einfallen lassen musste, letztendlich ist es ein Hofa DoppelRahmen , lackiert in der Fensterrahmenfarbe mit 2 integrierten grauen VM acoustic 1D diffusoren geworden, welche optisch noch einigermaßen integrierbar sind.

Zur Abrundung musste dann noch ein tief gebauter Diffusor hinter / seitlich zu den LS angebracht werden, sowie auf Achse der LS an die Seitenwand noch ein etwas groesserer Absorber.

Die noch vorhandenen Rest Flatterechoes habe ich ganz gut mit den Room Tune Elementen von Michael Green in den Griff bekommen.

Interessant fuer mich ist immer die Balance aus ueberdaempft und unterdaempft hinzubekommen, so hatte ich haeufig den optimalen Bass aber eine sehr langweilige und subjektiv der Dynamik beraubte Wiedergabe.

So haben sich zeitweilig im angrenzenden Flur sehr viele Raumakustik Element gestapelt, die ich immer wieder an anderen Stellen montiert habe um mir das Ergebnis anzuhoeren.

Nun habe ich auf jeden Fall auch genuegend Elemente um meinem beiden anderen Hoerrauemen auch etwas auf die Spruenge zu helfen.

Verglichen mit meinem frueheren Hoerraum in meiner alten Wohnung fehlte mir aber immer noch etwas.

Der Raum hatte weiterhin eine gewisse "Unruhe" und eine fehlende Dreidimensionalitaet in der Wiedergabe, die ich bei den verwendeten Komponenten eigentlich erwarte.

In meinem alten Hoerraum habe ich room tune Zubehoer von Harmonix verwendet, so dass ich wusste, in welche Richtung ich weiterhin experimentieren wollte.

Mittlerweile gibt es aber auch andere Hersteller, die sich mit der "harmonisierung" der akustischen Situation im Raum beschaeftigen, so hat es mich gefreut, die Produkte von Synergistic Research fuer mich zu entdecken. Hier ein paar Gedanken zu dem von mir Angriff genommenen Maßnahmen:


The sound of your listening room is made up of hundreds if not thousands of vibrating surfaces – all reacting to the energy your stereo system creates. Each piece of furniture, your walls, your ceiling, equipment racks, glass windows, light fixtures, knick knacks and even your speaker cabinets and the enclosures of your components all vibrate and resonate out of tune with the music. Think of it this way: your room and its furniture are like one big instrument with 500 strings. Every time your speakers create a note these strings are being excited – and that’s the problem, not one of those 500 strings are in tune. The fact is, they are all resonating out of tune – distorting your music. The resonance of your listening room is literally pushing back on your soundstage, compressing the air and decay of notes and distorting fundamental harmonics in your favorite music. This is why most systems have soundstages that primarily exist in and around the speakers. This is also why many systems are set up like a gigantic pair of headphones with extreme speaker toe-in creating one narrow sweet spot that prevents you from sharing the joy of music with others.
So what to do? In the past, the answer was to dampen a room with acoustic absorption until it measured flat while redirecting reflections with diffusers. Unfortunately, neither of these solutions address the real concern which is how to make your listening room conducive to music. Overdamped rooms sound dead with little or no decay while even moderate dampening can stifle the sense of air and decay found in live music. Diffusers render a sound with a little sense of the live hall even when recordings are capable of recreating breathtaking soundscapes. Obviously, venues designed for unamplified acoustic performances would never rely on dampening and diffusion alone. Over-dampen a theater and you won’t hear the subtleties of a solo guitar or the subtle intonation of a piano unless you are sitting near the front row. This is why the best venues are somewhat live with reverberations that complement the performers and their instruments. Where amphitheaters voiced like the average audiophile’s listening room it would have thousands of surfaces resonating out of tune with the music, interspersed with absorption that makes live music sound flat. In fact, the acoustic noise floor in rooms with random resonating items actually increases with volume. It is this variable increasing noise floor that prevents you from ever experiencing the magic of live music in your home.
A new answer. HFTs are tiny high-frequency transducers that clean up high-frequency harmonics in your listening room. You see, harmonics are interconnected, so when you affect harmonics -even those beyond the limits of human hearing – you also affect lower frequency harmonics you can hear. HFTs literally cancel harmonic noise on any surface they are placed. Simply follow our easy placement guidelines, 5 HFTs at a time, to systematically overcome your room’s tendency to fight with the music your system is trying to recreate. HFTs replace random out-of-tune resonance with a sympathetic resonance that complements the music. Just 5 HFTs can affect a meaningful improvement to the average listening room, while additional HFT 5 and 10-pacs improve your listening enjoyment further still until you ultimately bring your entire listening room in sync with the music.



Entsprechend der Anleitung habe ich erst 5, dann 10 der HFT's in meinen Hoerraum integriert und war fasziniert, wie stark die Separierung der einzelnen Instrumente zugenommen hat. Dies, obwohl ich das Produkt gemeinsam mit Absorbern und Diffusoren verwendet habe.

Da ich keine weiteren HFT hatte , habe ich ein paar meiner alten Harmonix "Plättchen" genommen und das Bild der Harmonizer weiter komplettiert. Auch in Kombination von Harmonix Synergistic HFT erhoeht sich die raeumliche Praezision weiter und die Musik kann insgesamt entspannter gehoert werden.

Immer wieder verblueffend, was diese kleinen Teile fuer einen positiven Einfluss haben koennen.

http://www.synergisticresearch.com/acoustics/passive/hft/

Der naechste verfolgte Ansatz ist eher dem esoterischen Bereich zuzuordnen, aber da ich gerne ergebnisoffen experimentiere habe ich die folgenden Produkte zur "Abschirmung" des Raumes vor aeusseren Einfluessen verwendet:

http://www.biophotone-audio.com/Unsere-Produkte/

Heizkoerper Harmonizer (habe 6 Heizkoerper im Zimmer)
und
Fenster Harmonizer

Der Effekt ist zumindest so hoerbar, dass die Teile alle kleben bleiben.

Warum es einen Effekt hat, erschliesst sich mir nicht, ist mir an dieser Stelle aber egal, ich kann was hoeren, also bleibt es :-)



Wer sich mit Hoerraum Optimierung beschaeftigt, wird zwangslaefig ueber die Schumann Frequenz stolpern, dazu hier ein paar Erklaerungen der Firma Telos, deren Produkt ich verwende:

In the field of Quantum Mechanics, quantum electrodynamics describes the interaction between electromagnetic radiation and matter. According to Maxwell equations, with time varying electric field generates a time varying magnetic field and vice versa.

Therefore, an oscillating electric field will produce a magnetic field oscillation, and an oscillating magnetic field will, in turn, produce an oscillating electric field. Thus, forming electromagnetic wave that is in common phase with the oscillating electric and magnetic fields. The electromagnetic wave will not only exhibit the wave fluctuating nature, it will also display the particle-like nature.

Particle formation created by discrete energy wave packets, also known as quantum wave packet can be absorbed or emitted by the charged particles. Quantum state assumed an important role in this, that is, being the agent for "the transmission of energy."

In nature, there are actually many resonating electromagnetic waves. The lightning, volcanic eruptions, earthquakes, sunspots, the ionosphere all produce natural electromagnetic waves.
Over billions of years, life on Earth has established ingenious ways to coexist naturally with these electromagnetic waves. From some studies, some even call natural electromagnetic waves the fourth source of life, following the sun, air and water.

German scientists found a natural electromagnetic wave which resonates at a frequency lesser than 10 Hz, they named it the Schumann resonance wave. In a separate case, a resonating electromagnetic wave was discovered by surprise. That too, is lesser than 10 Hz, an extremely low frequency (ELF) electromagnetic pulse. These frequencies are so close to the brainwave frequency of human being. Some body tissues even started to show signs of resonance effect.

Extremely low frequency electromagnetic pulse already exists in nature. Sadly, in modern urban cities with concrete buildings and the coverage of high-frequency electromagnetic waves generated by large numbers of electrical appliances, the human living environment gradually lose these natural resonance frequencies.

Human is very sensitive to these natural electromagnetic fields. For example, in sunny weather, the natural electromagnetic field frequency is very similar to the brain’s alpha (a) wave. The brain reveals alpha (a) wave when at sleep or at peace with the surroundings. It is the waveform to induce ease, carefree and cheerfulness. On the other hand, delta (d) wave that appears in cloudy weather often induces repressed feeling of irritability. This is true even when staying indoors, and without the knowledge of outside weather.

In human auditory perception, different frequencies of brain wave will affect the interpretation of voice and sound. When depressed, our natural defense mechanism will cause an acute alertness to the high and low frequencies. Low frequencies will sound tensed, like a large pair of speakers being put in a small space. Extremely low frequency just could not extend low enough, at the same time, greatly reducing the sense of space. This eliminates the sense of airiness so desired in Hi-End equipment. However, in the state of relaxation, music will feel more fluid. Low frequency easily extends into the ears. Details emerge distinctively from improved high frequency.

What TELOS Quantum Diffusor is doing is actually very simple. That is, to create an imitation of natural electromagnetic resonance wave in the listening environment. Unlike the past, we hope that the presence of “pure wave” does not bring undesirable high frequency electromagnetic waves.

Hence, in design, we choose to use the safer low-voltage DC power input. The input will be converted to high-voltage low-current power within the core. With high density grid antenna, paired with high-precision low-distortion resonance wave generator, simulated extremely low frequency electromagnetic wave is radiated uniformly from the Quantum Diffusor.

Coupled with natural wood exterior, the design highly suits Hi-End listening environment. It feels like traditional diffuser, what is different is that it is compact and lightweight in size. Compared to fixing large diffusers, this is definitely economically more desirable.


Die Wirkung ist recht einfach zu verifizieren, da das Geraet einen ein/aus Schalter hat.

Die Raeumlichkeit nimmt zu, die Musik wirkt entspannter, so dass ich auch dieses Telos Geraet weiter verwende.

http://www.telos-audio.com.tw/pd_new.html

Mit den beschrieben Maßnahmen hat sich mein Raum in den letzten 2 Jahren deutlich weiterentwickelt und wird nun von den meisten Hoerern als "angenehm" oder "gut" empfunden.

ich werde natuerlich weiter am Raum arbeiten, mich aber auch erstmal am erreichten erfreuen, mich an diesen Klang gewoehnen und auf dieser Basis weiterarbeiten.

Gruss
Juergen
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Beitragvon lpj23 » 12.04.2017, 10:44

shakti hat geschrieben:
In den Ecken befinden sich Basstraps von Hofa, gestapelt bis zur Decke, in einer Ecke gibt es auch ein Array von 4 traps, damit auch die tieferen Wellen etwas gedaempft werden.

Da ich viele Basstraps besitze ist die Menge durch hoeren und ausprobieren definiert worden.
So hat sich zB gezeigt, dass ich einen weiteren Turm mit kleineren Basstraps (von VM acoustic) in etwa auf der Achse der LS benoetige.


Hallo Jürgen,

haben die Basstraps bei dir messtechnisch ausreichend viel gebracht? Würde mich interessieren, da es häufig sehr schwierig ist, entsprechenden Moden im Tieftonbereich mit solchen Mitteln Herr zu werden bzw. extreme "Materialschlachten" für den Tieftonbereich nötig sind.

Meistens sind die Versuche dann auf elektronische Helfer für den Tieftonbereich oder auf Anordnungen mit mehreren Subwoofern im Raum hinausgelaufen, um entsprechende Erfolge verzeichnen zu können.

Gruß
Lars
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Beitragvon shakti » 12.04.2017, 11:24

@Lars
leider kann ich Dir nicht sagen, ob die Maßnahmen messtechnisch etwas gebracht haben, da ich nichts gemessen habe, sondern rein nach trial & error mit dem Ziel des persoenlichen Gefallens den Raum optimiert habe.

Gruss
Juergen
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shakti
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Beitragvon lpj23 » 12.04.2017, 18:54

Hallo Jürgen,

schade, so sind die Ergebnisse natürlich nicht objektivierbar. Mich hätte interessiert, ob die Hofa-Basstraps entsprechende Arbeit leisten.

Gruß
Lars
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Beitragvon shakti » 12.04.2017, 18:58

@Lars
Du kannst davon ausgehen, dass die Basstraps ihre Arbeit machen, sonst wuerde sie nicht in den Ecken stehen, so schön sind die Teile auch nicht, dass ich sie aus rein dekorativen Gründen im Zimmer haben wollte :-)

dies ist natürlich ein rein subjektiver Blickwinkel 8)

Gruss
Juergen
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Beitragvon lpj23 » 12.04.2017, 19:08

Na ja, das sie nicht gänzlich untätig sind, dürfte soweit klar sein. Mich hätte allerdings das Ausmaß der Veränderung interessiert ... :wink:

Gruß
Lars
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Beitragvon Linienverstrahlter » 18.05.2017, 14:13

Hallo Jürgen,

das Thema Schumann Frequenz ist ein interessantes..... ich bin solchen Sachen durchaus auch offen gegenüber. Alles was einen letztlich auf dem Weg zu einer möglichst guten Illusion weiterbringt ist mir willkommen.
Nur in der Praxis überzeugen muss es mich schon. So habe ich in meiner Nähe z.B. den Holger Stein wohnen (http://www.steinmusic.de) von dem ich mir vor einiger Zeit mal ein paar durchaus umstrittenere Sachen ausgeliehen hatte um sie vorurteilsfrei zu testen, darunter u.a. sein ´Room Harmonizer´.

Dabei hab ich dann aber beim besten Willen keinen Unterschied zu vorher feststellen können sodass das ´Probierset´ komplett wieder zurückging. Interessant wars dennoch....

Was ich aber einsetze ist eine weitere Version deines angesprochenen Schumann Frequenz Generators. Da gibts auch was von Acoustic Revive, den RR-777:

https://www.amazon.com/Acoustic-Revive- ... EP0GYKJNCY

Ein weiterer Hersteller von allerelei ´Tuning Zeugs´ ist Kemp Electronics aus Holland, der noch garnicht so bekannt ist:

http://www.kempelektroniks.nl/en/186/ke ... s/products

Vor allem sind deren Produkte im Vergleich etwa zu den Nordost Sachen meist erheblich günstiger.
Nachdem ich bei Claus Bücher in Taunusstein mal selber den positiven Effekt der ´Quantum´ Produkte von Nordost erfahren konnte war ich auf der Suche nach günstigeren Anbietern dieser Art von Geräten und bin auf Kemp gestossen und deren ´QA- Plug´. Sind relativ günstig und so hatte ich 2 Stück geordert. Sie bewirken für mein Empfinden durchaus etwas. In meiner aktuellen Kette habe ich sie nur nicht mehr im Einsatz...

http://www.kempelektroniks.nl/en/223/ke ... rs/qa-plug

Insgesamt machen die Kemp Sachen aber nen guten Eindruck auf mich bei wie gesagt nicht so abgehobenen Preisen wie sie Nordost aufruft............ 8)

Viele Grüße, :wink:
Stefan
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Schumann-Generator 7,83 Hz

Beitragvon Trinnov » 18.05.2017, 14:44

Wer gewillt ist sich einen Acoustic Revive RR-777 zu kaufen, könnte jedoch durchaus Geld sparen, denn da gibt es eine Alternative für nur 68 €.
Kommt eigentlich aus China, aber dank Deutschlandlager kommt kein Zoll dazu und ist in drei Tagen im Haus.

http://www.ebay.de/itm/7-83HZ-Schumann-wave-Ultra-low-Frequency-Pulse-Generator-Reference-RR-888-GE-/222467911698?hash=item33cc1ef012:g:Dd4AAOSw03lY6Z2e

Funktioniert genauso gut.
Das Teil wirkt, zumindest bei mir. Ich weiß nur nicht wieso.

Infos:
http://www.6moons.com/audioreviews/acousticrevive/rr77.html

https://www.acoustic-revive.com/english/roomtuning/rr-77.html

Gruß,
Horst
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Beitragvon modmix » 18.05.2017, 14:59

Hallo Horst,
Trinnov hat geschrieben:Alternative für nur 68 €.
War ja neugierig und habe mir so ein Teil geholt.
Weder mit einem ordentlichen Netzteil noch an einer 9V Batterie bemerke ich einen Unterschied.
Gibt es Aufstellungsabhängigkeiten o.ä.?
Danke
Ulli
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Beitragvon KSTR » 18.05.2017, 15:18

Da diese Teile physikalisch keinerlei Feld erzeugen können (man beachte das Layout der -- vermeintlichen -- Spule -- die eben keine ist), gibt's auch keine Wirkung whatsoever.

Wer Wirkung haben will, muss zwei große echte Spulen an gegenüberliegenden Zimmerwänden verwenden, in Form einer echten Helmholtz-Doppelspule. Dann gibt's auch ein Feld im Raum ;-)
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Beitragvon Trinnov » 18.05.2017, 15:38

Ich habe lange überlegt, ob ich etwas darüber schreiben soll, weil es sofort als Voodoo abgetan wird.

Das Teil funktioniert anscheinend in der einen Kette und in einer anderen wieder nicht.
Ich hatte neulich einen Bekannten bei mir zuhause zum Musik hören, der hat sich das Teil dann auch sofort bestellt.
Es wird auch behauptet, dass man das Einschalten der Gerätes weniger wahrnimmt wie das Abschalten.
Beim Abschalten bemerkt man, wie mir mehrere Leute sagten, ein Zusammenbrechen der Bühne.
Der Effekt ist bei mir größer, wenn ich eine Aufnahme mit richtiger Polarität höre.
Die Bühne wird größer und die Musik löst sich noch mehr von den Lautsprechern.
Bei inverser Wiedergabe wirkt es weniger.

Das Teil nimmt nur 22mA auf. Mit einem Akku ist man mobiler, flexibler ,da man nicht in der Nähe einer Wandsteckdose sein muss.
Es produziert am Akku einen sehr sauberen Sinus mit 7,83 Hz. Mit dem beigepackten Schaltnetzteil funktioniert es auch, aber im Sinus ist ein steiler Zacken aufgrund des Schaltnetzteils nachweisbar.
Ich habe es ca. 1m von mir entfernt auf der Sofalehne liegen.

Ein Bekannter von mir hat es oben auf einen Schrank gelegt und ist auch sehr angetan davon.

Angeblich soll es mindestens auf 1,5m Höhe plaziert werden.
Mit 9V Batterie ist die Amplitude etwas geringer. Das Gerät hat somit eine geringere Wirkung bzw. geringere Reichweite. 12V sollte man schon verwenden.

Viele Grüße,
Horst
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Beitragvon zebaoth » 18.05.2017, 18:00

Ciao Zusammen

Ich habe diese in einem schwierigen Raum erleben dürfen. In jeder Ecke an der Decke war so ein Teil montiert.
Diese kann man (gleichzeitig) mittels FB ein- und ausschalten, womit man die Wirkung gut und schnell vergleichen kann.

http://www.psiaudio.com/en/our-products/avaa-c20/

Gruss Patric
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Beitragvon shakti » 18.05.2017, 18:47

mein Schumann kaestchen von Telos kann man ein und ausschalten, den groessten Effekt habe ich mittig zwischen den Lautsprechern.

gruss
juergen
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Beitragvon SolidCore » 18.05.2017, 19:39

Hallo zusammen

Von dem chinesischem Nachbau scheint es eine neuere Version zu geben.

http://www.ebay.de/itm/V1-21-7-83HZ-Sch ... 2515383793

Gruss
Stephan
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Beitragvon bugatti66 » 18.05.2017, 21:06

Hallo Stephan,
hast du auch so einen Schumann-Generator zuhause?
Grüße Bugatti

P.S. KSTR hat mal wieder Recht, die aufgedruckte Leiterbahn kann man ja genau verfolgen. Hin- und Rückleiter sind immer genau nebeneinander. Es ist eine bifilare Wicklung, die kaum eine Induktivität besitzt und auch fast kein magnetisches Feld aufbaut. https://de.wikipedia.org/wiki/Bifilar
Warum sollte man eine Spule so wickeln, wenn angeblich deren magnetisches Feld so wichtig sein soll?
Ich will es mal ganz klar ausdrücken. Das ist genau das, was man als richtiges HiFi-Voodoo bezeichnen würde.
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