Raum "Tuning", diverses von Hofa bis Schumann Frequenz

Mess- und Korrektursysteme

Beitragvon Trinnov » 18.05.2017, 22:21

Das stimmt nicht was ihr erzählt.
Die Spulen-Rückleitung läuft bei den ausgelieferten Zero Zone Geräten nicht parallel zurück sondern auf der unteren Platinenseite.
Genau in der Mitte der Platine ist eine durchkontaktierte Lötstelle.
Es existieren leider noch alte Fotos im Internet.
Ich habe mindestens drei aktuelle Geräte gesehen, die haben alle die Platinendurchführung in der Mitte.
Ob auch noch alte Geräte ausgeliefert werden kann ich nicht sagen.

Gruß,
Horst
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Beitragvon KSTR » 18.05.2017, 22:45

Es scheint idT zwei Versionen zu geben, auf einigen wenigen Bildern im Netz findet man optische Hinweise auf eine Durchkontaktierung aber leider kein klar belegendes Detailbild.
Vmtl. haben sie eingesehen dass die offensichtliche "Nicht-Spule" einfach zu dreist ist und sie mit diesem Fake nicht mehr durchkommen. Das neue Dingens dürfte also tatsächlich nun ein nachweisbares, wenn auch kleines Feld erzeugen können. Ob's irgendwie wirkt....? Ich weiß es nicht, hab es zwar mal probiert, ohne Effekt, aber prinzipiell könnte ich mir in diesem Fall schon eine Art beruhigende Wirkung auf den Menschen vorstellen.
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Beitragvon Hans-Martin » 18.05.2017, 23:01

KSTR hat geschrieben:Da diese Teile physikalisch keinerlei Feld erzeugen können (man beachte das Layout der -- vermeintlichen -- Spule -- die eben keine ist), gibt's auch keine Wirkung whatsoever.

Wer Wirkung haben will, muss zwei große echte Spulen an gegenüberliegenden Zimmerwänden verwenden, in Form einer echten Helmholtz-Doppelspule. Dann gibt's auch ein Feld im Raum ;-)

Hallo Klaus,
gerade beim Abschicken sehe ich deinen letzten Beitrag, der hier nicht berücksichtigt wurde, ich bitte das beim Lesen zu berücksichtigen, wollte nicht nochmal alles umschreiben...

da nach Helmholtz der Abstand beider Spulen deren Radius entsprechen soll, müsste man bei einer Raumhöhe von 2,50m diese als Abstand = r definieren, folglich in Boden und Decke eine Spule mit 5m Durchmesser packen, entsprechend pro Windung 15,70m Draht. Ohne Stahlmatten im Estrich gäbe das ein schön gleichmäßiges Magnetfeld im Raum.
Für Spulen in den Raumseitenwänden bliebe ja nur 1,25m Spulenabstand (Raumhöhe = 2r).

Wenn Die Schumann-Frequenz zwischen Ionosphäre und Erde (negativ, Elektronenbesitz) schwingt, ist wohl eher das elektrische Feld ausschlaggebend, und wie bekannt stehen die magnetischen Feldlinien senktecht dazu.
Wenn das Schumann-Feld also innerhalb von Gebäuden aufbauen will, müsste man sich Gedanken machen, wie das Feld eine natürliche Ausrichtung bekommt.
Die 2,50m Raumhöhe ist gegenüber 80-300km verschwindend gering, könnte man meinen, ein 1/320000 bis einmilionstel des natürlichen Wertes wäre auszugleichen, wenn dieser durch Wirkung eines Faradayschen Käfigs durch ein leitfähiges Gebäude quasi per Shunt kurzgeschlossen wird.
Untersuchungen über ein um 90° geschwenktes Feld, bzw. dessen Auswirkungen sind mir nicht bekannt.

Ich denke, der Mäander beim Schumann-Generator zeigen eine Skalarwellen-Spule, eine Spule mit paralleler Hin-und Rückleitung, so wie bei einer Fussbodenheizung die Rohre verlegt sind.
Die Kapazität zwischen Hin- und benachbartem Rückleiter ist dort Teil des Konzepts.
Ich habe mal ein Acoustic Revive RR-77 geöffnet, zugegeben nicht das allerneueste Gerät. @Trinnov: beim RR-77 sind die Windungen vor und zurück auf derselben Leiterplattenebene. Wenn die andere Seite der Leiterplatte den anderen Spulenpart übernimmt, ist dort die Kapazität offenbar geändert, eventuell auch nur, um sich von Kopierern abzugrenzen, die den billigeren Weg der einseitigen Leiterplatte wählen. Womit ich mich eines Kommentars über Herstellungskosten gegen Verkaufspreis ausdrücklich enthalten möchte, allerdings nicht ohne mich ausdrücklich über die trittbrettfahrenden Plagiatoren auszulassen, die vermutlich schon gar nicht wissen, was sie da produzieren.
Der Begriff Reverenz wird von irgendwelchen Dummbatzen mit Referenz verwechselt (gelegentlich findet man sogar Refärenz - so ähnlich wie ungefähr). Auch schäbig enthält ä. Bääh!
Respekt schreibt sich zum Glück noch nicht mit ä, und dieser Buchstabe kommt in Ken Ishiguro, dem geistigen Urheber solcher Produkte, nicht vor.

@Bugatti66: Bifilar ist, wenn verdrillte Aderpaare zu einer Spule gewickelt werden, aber wenn sie wie hier auf der Leiterplatte mäandert sind, ist das Zusammenspiel ungleich komplexer - viel Spaß beim Aufstellen der entsprechenden Differentialgleichung!

Ich kann nicht erklären, warum der Generator eine wahrnehmbare Wirkung zeigt.
Eine falsche Erklärung ist ein schlechtes Argument, die Wirkung zu negieren.
Ich denke, da gibt es noch etwas zu entdecken, genauso wie es noch Erklärungen zu finden gibt, gut 150 Jahre nach Maxwell und 60 Jahre nach Schumann. Was ist das schon gegenüber 200000 Jahre Homo Sapiens...

Selbst eine Spule, die nur einseitig angeschlossen ist, wird mit der Kapazität zu benachbarten Flächen ein wie auch immer geartetes Feld erzeugen. Dazu fällt mir noch Tesla-Spule ein, aber die ist nur eine Granate gemeinsam mit einer Erregerspule, der Ottomotor baut darauf (Zündspule und -Kerzen).
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon bugatti66 » 19.05.2017, 06:29

Lieber Hans-Martin,
bezüglich:
Bifilar ist, wenn verdrillte Aderpaare zu einer Spule gewickelt werden, aber wenn sie wie hier auf der Leiterplatte mäandert sind . .


Das ist nicht richtig, bei einer bifilaren Wicklung können die Drähte zusätzlich verdrillt sein, müssen aber nicht. Siehe auch im von mir vorher verlinkten Wikipedia-Artikel:
Bei diesen wird jede Wicklung aus einem der zueinander parallel verlegten oder sogar miteinander verdrillten Drähte gebildet.


Lieber Hans-Martin ich bitte darum, sich keine neuen Begriffsdefinitionen auszudenken, sondern, die allgemein verwendeten zu benutzen.

Und damit ist die auf der Abbildung gezeigte Wicklung, ohne Durchführung zur anderen Platinenseite, eine 100%-tige bifilare Wicklung!

Grüße Bugatti
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Beitragvon KSTR » 19.05.2017, 08:20

Also es sollte schon um ein H-Feld (Wechsel-Magnetfeld) gehen und nicht um ein E-Feld (Elektrisches Wechselfeld), sonst ist das ganze Gedöns mit der Spule ja eh Humbug. Ein E-Feld braucht Flächen mit Potentialunterschieden und keine Spulen.
Ein raumfüllendes homogenes(!) E-Feld wäre aber geradezu trivial machbar (ggü. dem H-Feld), man begebe sich ins Innere eines Kondensators...

Klar ist (auch leicht meßbar bzw per BEM simulierbar, und wer sowas analytisch rechnen wollte steckt mE noch in -- unzureichenden -- Methoden des Mittelalters fest), dass beide Felder welche mit einem Erreger der Größe des Zero-Zone-Produktes erzeugbar sind, nach kurzer Distanz (so ab 10x der Ausdehnng) schnell auf effektiv Null zusammenfallen. Und im Falle der Bifilar-"Spule" ganz besonders schnell "by Design". Und man beachte dass ein E-Feld eh schon nur mikroskopisch klein sein kann (s.o., mangels vorhandendenem Potentialuntschied -- da gibt es weit stärkere irgendwo in der Schaltung die das ganze dominieren würden, unkontrolliert).
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Beitragvon Daihedz » 19.05.2017, 12:13

Hallo ihr Neutralisierers

Mal meine naiv-dümmliche Frage in die Runde:

Der Herr Schumann sollte doch eigentlich überall wirken - beim Kaffeplausch und -klatsch, im Konzertsaal, inmitten von Urwaldgeräuschen. Falls und Herr Schumann im High-End-Raum neutralisiert wird - was geschieht dann mit der Authentizität?

Potenziell Schumann-deprivierte Grüsse
Simon
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Beitragvon Hans-Martin » 19.05.2017, 15:11

Hallo Simon,
es geht nicht darum, die Schumann-Frequenz zu neutralisieren, sondern in den Gebäuden mit Abschirmung (Stahlbetondecken, Blitzableiter, Stromnetz wie Faradayscher Käfig) die Schumannfrequenz im Raum neu aufzubauen.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Daihedz » 19.05.2017, 19:59

Hallo Schumänner, Hallo Hans-Martin

Hat jemand schon mal eine sorgfältige Spektralanalyse der elektromagnetischen Energie im Frequenzbereich von 2Hz ... 20Hz im Freien vor seinem Hörraum vorgenommen? Und danach mit derjenigen Analysereihe im eisenbetonbedeckelten und kupferverkabelten Gebäudeinnern verglichen (ohne eingeschalteten Schumann-LF-Sender, natürlich)?

Ich wage es, zu bezweifeln ...

Simon
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Beitragvon shakti » 19.05.2017, 23:23

habe mir heute den in Muenchen den neuen "enhancer" von van den hul angehoert,
keine Ahnung was das Teil macht. Ich hatte mich an der Tuere mit Juergen Ultee, dem vdh Elektronik Entwickler unterhalten und dabei immer wieder bemerkt, dass die spielende Anlage zwischen "spielt grossartig" und "spielt ganz ok" wechselte unenkonnte mir keinen rechten Reim drauf machen, bis ich vdh selber gesehen habe, der immer 2 Teile mit roten leds an und ausschaltete, die Erklaerung war ziemlich esoterisch, die Wirkung in meinen Ohren recht krass. Sollte dies mal zum vdh Produkt werden , bin ich dabei, das will ich haben, und wenn es dazu noch gegen alle moeglichen Schmerzen hilft, erst recht!

Gruss
Juergen
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Beitragvon KSTR » 20.05.2017, 08:37

Die Schumman-Peaks im Spektrum befinden sich schon an Plätzen abseits jeder Zivilisation (auf einem Berg, in einer Mine, etc) nur knapp über dem Rauschflur des besten Equipments -- welches auch entsprechend kostet. Oder viel Spaß beim Wickeln einer Spule auf einen langen Eisenkern, mit mehr als 50.000 turns und dem Bau eines geeigneten Meßverstärkers... http://sedonanomalies.weebly.com/schuma ... nance.html
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Beitragvon bugatti66 » 20.05.2017, 09:51

Liebe HiFi-Freunde,
auch wenn HiFi ein ganz wichtiges Thema ist, so kann sich die Zukunft der Erdumgebung schnell radikal verändern. Genießt die jetzige relative Ruhe auf unsere Erde und hört ausgiebig Musik. Wer weiß wie es in Zukunft wird?
Vielleicht stehen wir kurz vor einem Polsprung, und denn sind wir sicher froh, uns in geschützten Betongebäuden aufhalten zu können. Sendung zum Thema Polsprung: http://www.3sat.de/page/?source=/nano/n ... index.html
Viele EMV-freie Grüße Bugatti
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Beitragvon Trinnov » 21.05.2017, 18:21

shakti hat geschrieben:habe mir heute den in Muenchen den neuen "enhancer" von van den hul angehoert,
keine Ahnung was das Teil macht. Ich hatte mich an der Tuere mit Juergen Ultee, dem vdh Elektronik Entwickler unterhalten und dabei immer wieder bemerkt, dass die spielende Anlage zwischen "spielt grossartig" und "spielt ganz ok" wechselte unenkonnte mir keinen rechten Reim drauf machen, bis ich vdh selber gesehen habe, der immer 2 Teile mit roten leds an und ausschaltete, die Erklaerung war ziemlich esoterisch, die Wirkung in meinen Ohren recht krass. Sollte dies mal zum vdh Produkt werden , bin ich dabei, das will ich haben, und wenn es dazu noch gegen alle moeglichen Schmerzen hilft, erst recht!

Gruss
Juergen


Hallo Jürgen, ich muss dir Recht geben. Habe mir die beiden Enhancer heute auch angehört.
Neben mir saßen noch zwei weitere Personen. Alle drei haben wir sofort den krassen Unterschied vernommen. Einer hatte sogar die Augen geschlossen und hatte sofort signalisiert, dass der Enhancer jetzt ausgeschaltet worden sein muss.
Ich habe dann sogar noch erfahren dürfen, wie es technisch gemacht wird.

Viele Grüße,
Horst
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Beitragvon Daihedz » 21.05.2017, 19:00

Hallo Horst
Trinnov hat geschrieben: ... Ich habe dann sogar noch erfahren dürfen, wie es technisch gemacht wird. ...

Könntest Du Dir vorstellen, Dein diesbezügliches Wissen uns allen weiterzugeben? Wäre schön von Dir!

Offenohrige Grüsse
Simon
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Beitragvon Trinnov » 21.05.2017, 19:29

Das möchte ich nicht, aus diversen Gründen. Was habe ich davon, wenn verschiedene Leute hier wieder glauben ein Haar in der Suppe gefunden zu haben.
Es geht außerdem auch ein wenig um Vertrauen und ich habe nicht gefragt, ob ich es weitergeben darf, also mache ich es auch nicht.

Gruß,
Horst
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Beitragvon shakti » 21.05.2017, 19:34

@Horst
mir wurde in der Tat auch die techn Umsetzung dargestellt, ich hatte Glück, dass am Do und Fr Juergen Ultee , einer der Entwickler von VDH anwesend war. Sehe mich aber nicht in der Lage, dies zusammengefasst wiederzugeben. Spannend wird für mich der Preis sein..., der Zugewinn an Klang war schon recht eindrucksvoll.

Gruss
Juergen
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