Musicplayer "Aurender" von Widealab

Musikwiedergabe über PC und Mac

Musicplayer "Aurender" von Widealab

Beitragvon Raal » 06.09.2011, 14:25

Hallo,

schon vor ein paar Monaten bin ich auf den Aurender aufmerksam geworden in einem Blog. Leider war zu diesem Zeitpunkt das Gerät weder auf dem Markt noch gab es einen deutschen Vertrieb zu dem Produkt. Dies hat sich zum Glück in letzten Monaten geändert und das Gerät A10 und S10 ist inzwischen auf dem deutschen Markt erhältlich. Aktuell bin ich sehr zufrieden mit meiner Lösung Mac Mini und Amarra. Jedoch ist und bleibt es immer ein PC und ich hätte gerne einen richtigen Player der sich intuitiv bedienen lässt und eben kein PC ist. Was die Bedienung betrifft ist für mich das IPad mit einer gut funktionierenden App zur Zeit Maß aller Dinge. Ich sehe hier zumindest für den Aurender gute Chancen, da ich selber den DAC bestimmen kann und das Gerät auf das wesentliche reduziert ist. Die erste Lieferung an Geräten ist leider bereits verkauft und so heist es nun leider erst einmal warten auf ein Testgerät. :cry:

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http://www.aurender.com/

Viele Grüße
Andreas
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Beitragvon Bernd Peter » 06.09.2011, 14:46

Hallo Andreas,

schönes Teil, danke für den Tipp.

Warum sind die Dinger nur so verdammt teuer?

Momentan schaut man preisbewußt mehr in Richtung Gert-Sneaky.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Raal » 06.09.2011, 16:53

Hallo Bernd Peter,

ja leider ist das ganze wie so oft nicht günstig. Aber ich denke man bekommt hier ein Produkt mit Zukunft. Es wird gerade viel noch an der Software entwickelt. Auch gibt es zur Zeit einen Einführungspreis der zwar etwas günstiger ist, aber leider immer noch gut teuer ist. Auf der anderen Seite kann man mit dem Gerät endlich mal einfach Musik hören und hatte Ruhe. Zudem macht das Gerät auch Optisch was her. Eine schwarze Version ist angedacht. Auch wohl eine 3 TB Version.

Viele Grüße
Andreas
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Beitragvon musikgeniesser » 06.09.2011, 17:06

Moin Forenten,

sieht so ein bisschen wie eine Endstufe aus. Waagerechte Kühlrippen könnten noch als Design-Gag durchgehen, aber die Anzeigen sehen doch schon solchen an Endstufen sehr ähnlich. Zappeln die Zeiger auch so? Und kann man das abstellen?

Für uns Aktivhörer entsteht so eine sehr angenehme Situation. Lästige Rückfragen von Freunden, was denn Aktivboxen und wo denn die Endstufen seien, kommen mangels Irritation nicht mehr auf, da ein gelassenes Weisen in Richtung Aurender den Eindruck erweckt, man sei nun endlich zur Vernunft gekommen und habe sich ordentliche Endstufen gekauft. Die Kühlrippen an den Aktivboxen kann man dann immer noch mit dem Hinweis auf den Wärmehaushalt der vermeintlichen Frequenzweiche im Keim ersticken.

Quatsch! Was macht diese Geräte -- unabhängig vom Preis -- so interessant? Gibt es herausragende Merkmale, die ich nirgendwo sonst finde oder ist es die Kombination der das Musik hören so angenehm machenden Eigenschaften, die ich nirgendwo sonst finde? Oder, was auch erlaubt ist, sind die Geräte einfach nur so geil?

Gefallen mir schon, die Geräte: 14 kg, 18 kg und 25 kg ist ein Wort...

Herzliche Grüße

PETER
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Beitragvon bvk » 06.09.2011, 17:52

Zur Zeit gibt es eine Inflation solcher Goldkistchen. Im Grunde PC-Komponenten aus der Großserie mit individuellen Gehäusen verpackt nach dem Motto viel Metall und Gewicht. Dazu ein Linux Betriebsystem. Alles mehr oder wahrscheinlich weniger gut abgestimmt. Einmal in das Edelmetallgehäuse verpackt verhundertfacht sich der Preis für die eingesetzten und für Highend natürlich viel zu billigen PC Komponenten. Dazu kann, oder besser gesagt muss man noch, zentimeterdicke USB Kabel mit Edelholzsteckern kaufen die ein so schön warmes Klangbild machen etc.

Ich gebe zu etwas polemisch, aber ich zweifle ernsthaft dass der vorgebliche Bedienkomfort die preislichen und auch technischen Nachteile aufwiegt, zumal es höchst komfortable Lösungen gibt, die nur den Nachteil haben dass der eingesetzte Computer auch Computer heißt, igitt.

Für solche Fälle empfehle ich einen MacMini, zusammen mit einem iPad, Phone, Pod lässt sich der Rechner wegtarnen und es bleibt Geld für die wirklich wichtigen Sachen übrig. ZB für die Beschenkung der Gefährtin mit schönen Cabrios. Zugegeben zum Zeigen hat man nichts, aber da könnte man ja auch Leergehäuse mit Lämpchen hernehmen und diese mit Festplatten, Netzwerkkarten und einem Linux ausstatten, womit wir dann wieder beim Anfang wären.

Grüße BvK
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Beitragvon Raal » 06.09.2011, 17:55

Hallo Peter,

ich selber bin sehr überzeugt vom AudioNec Musikserver. Leider ist das Gerät mit gut 50.000€ viel zu teuer und wird somit immer ein Traum bleiben. Jörg Klein ging also auf die Suche nach einem Gerät das für bezahlbares Geld ähnliches vollbringt und das hat er nach seinen Worten nun mit dem Aurender gefunden. Das Gerät funktioniert über AES sehr gut mit dem Zodiac Gold zusammen. Ich selber bin sehr gespannt auf das Gerät und ja ich finde es geil. :D

Wie es sich klanglich schlägt gegen Amarra wird sich zeigen müssen. Aber es wäre das erste Gerät welches meinen Mac Mini mit Amarra wirklich ersetzen könnte.

Viele Grüße
Andreas
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Beitragvon aston456 » 06.09.2011, 18:27

Peter,

der S10 für geschmeidige 6 K zappelt nicht, sondern hat eine "normale" Anzeige.
Immerhin sind es one-box Lösungen, wie der Teac für 279,-€. :mrgreen:
Gut, es kommt noch ein Monitor dazu , der preiswertest mit weiteren 60,- € zu Buche schlägt, sowie eine SSD (250 GB) für 250,-€ gebraucht.
Aber wiegt dann auch nur ~ 750 g. Hat aber auch ein Linux Betriebssystem.

Aber wie BvK schon ausführte, kann das alles nichts sein, weil es nichts kostet.

Gruß,
Kai
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Beitragvon Raal » 20.10.2011, 17:19

Gibt nun ein erstes Review.

Leider auf French
http://www.evmag.fr/site.php?page=audio ... f3bbf26025

Viele Grüße
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Beitragvon Fujak » 20.10.2011, 20:07

...und das Gerät scheint die Tester vollkommen überzeugt zu haben - sowohl von der verbauten Technik als auch vom Klang. Nur sind diese Reviews in meinen Augen wenig aussagekräftig, solange die Geräte nicht im Vergleich zu anderen Playern gehört werden und somit nur dann eine Einordnung möglich wäre.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Raal » 20.10.2011, 20:57

Hallo,

In der neuen EinsNull ist wohl auch ein Test drin. Mal schauen ob es hier einen Vergleich gab. Werde das Gerät auch mal gegen Amarra zumindest vergleichen. Dauert aber noch da bis jetzt nur sehr wenig Geräte den Weg nach Deutschland finden. In schwarz wird es das Gerät auch bald geben.

Viele Grüsse
Andreas
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Beitragvon Raal » 30.11.2011, 17:14

Hallo,

hier mal ein schönes Review:

http://www.computeraudiophile.com/conte ... ver-Review

Viele Grüße
Andreas
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Beitragvon AprilWine » 30.11.2011, 20:18

Raal hat geschrieben:ich selber bin sehr überzeugt vom AudioNec Musikserver.

http://www.fairaudio.de/artikel/2011-fi ... ver-2.html

Du meinst diesen? Liest sich alles gut und wird auch gut sein, aber 56.000,00 Euro??? Hallo!? Nee sorry, das entzieht sich jeglicher Relation. :shock:
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Beitragvon delorentzi » 30.11.2011, 20:45

AprilWine hat geschrieben:... Liest sich alles gut und wird auch gut sein, aber 56.000,00 Euro??? Hallo!? Nee sorry, das entzieht sich jeglicher Relation. :shock:

Pffft, das dachte ich bis jetzt bei Lautsprecher auch, aber Du siehst ja... hier im Forum gibts auch einige die soviel Geld für sowas ausgeben.

Muß halt jeder selber wissen. :wink:

Früher hätte ich nicht Gedacht, dass ich mir mal eine CD für 30-40 Euro pro Stück kaufen würde ... tja, mit steigendem Gehalt wachsen die Möglichkeiten. ;-)

Nächstes Jahr kaufe ich mir das iPad3 ... und warum? Weil das meine Fernbedienung wird. Und das iPad steht eh schon lange auf dem Wunschzettel.

Angebot und Nachfrage ... die Nachfrage ist da. ;-)

Grüße,
Thomas
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Beitragvon AprilWine » 30.11.2011, 23:35

Hi Thomas,
ohne hier ne Grundsatzdiskussion bezüglich Quelle / Wiedergabe anzufangen...
bei Lautsprechern könnte ich es ja noch nachvollziehen...aber bei einem gut gemachten PC ?

Ja das IPad als FB hat was, habe ich auch schon drüber nachgedacht und klar auch 30 € fürne CD oder noch eher Platte ist durchaus mal drin

Gruß Stefan
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Beitragvon delorentzi » 01.12.2011, 07:08

Hi Stefan,

ja, das iPad3 wird dann auch wirklich für mich mein MacBookP auf ein Arbeitsgerät reduzieren.
Kleine Tastatur noch dazu, Ständer, hat man alles parat um Mails/Foren/Surfen zu erledigen.
Wenn das wiederum super klappt könnte ein MacBookPro Nachfolger auch macMini heissen.
Ich hätte ja dann eine tolle mobile Lösung.

Sorry, jez is es mit mir druch gegangen ... zuviel offtopic.

Gruß,
Tom
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