Soekris R2R DAC

Musikwiedergabe über PC und Mac

Beitragvon cantusfirmus » 03.03.2016, 23:47

das ist bloss die ruhe vor dem sturm ;)
ich bin am bestellen von bauteilen.
darf ich fragen: welche versorgung hast du für dein board verwendet?

beste grüße, horst
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Beitragvon chriss0212 » 04.03.2016, 09:58

hallo horst,

zuerst hatte ich nur einen trafo drann. habe aber dann doch mal ein netzteil mit dc verwendet.

http://www.diyinhk.com/shop/audio-kits/ ... 15ax2.html

grüssle

christian
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Beitragvon wgh52 » 04.03.2016, 12:43

Hallo Christian,


chriss0212 hat geschrieben:.... habe aber dann doch mal ein netzteil mit dc verwendet.

http://www.diyinhk.com/shop/audio-kits/ ... x2.html....

So ein Teil habe ich auch hier und wüsste gerne ob sich der Einsatz Deiner Meinung nach am Soekris DAC "lohnt" (falls ja, in welcher Weise).

Danke und Gruß,
Winfried

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Beitragvon chriss0212 » 04.03.2016, 12:52

Hallo Winfried,

ich gehöre ja auch zur Gattung Holzohr...

Ich habe keinen Direktvergleich zwischen AC und DC gemacht... es lag durch das Löten natürlich relativ viel zeit zwischen der AC und DC Variante... und einen wirklichen Unterschied konnte ich nicht hören ;)

Ich habe auch den Mod mit den zusätzlichen Kondensatoren noch nicht eingebaut.... da könnte ich mir in der Tat vorstellen, dass dies etwas bringt ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon wgh52 » 05.03.2016, 09:41

Christian,

ja, wir scheinen da ähnlich zu "ticken" :wink: Aber die Modifikation durch mehr Kapazität für die Referenzspanungen der R2R Leitern werde ich auch probieren. Wie auch immer, besser als die DEQX eigene OriginalDA Wandlung gefällt mir der Soekrie jedenfalls.


Gruß,
Winfried

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Beitragvon modmix » 05.03.2016, 10:11

chriss0212 hat geschrieben:Mod mit den zusätzlichen Kondensatoren noch nicht eingebaut.... da könnte ich mir in der Tat vorstellen, dass dies etwas bringt ;)
Könnte mir in der Tat vorstellen, daß Ihr euch ärgert, solange gewartet zu haben - Einschätzung basiert auf Messungen mit elektrischen und organischen Meßgeräten (aka Scope bzw. Ohren).

Søren hat etwas mehr gemacht: DIYaudio #4698.
Daniel(koala887) hat bei seiner Modifikation auch nicht nur die Kondensatoren geändert: DIYaudio #3995

wgh52 hat geschrieben:Wie auch immer, besser als die DEQX eigene OriginalDA Wandlung gefällt mir der Soekrie jedenfalls.
Stimmt. Ver.1 ist besser als die eingebauten DAC, hat aber klangliche Eigenschaften (z.B. Schärfe), die mich schwanken ließen, ob ich auf Dauer damit hören möchte. Mit Ver.2 war die Entscheidung zu Gunsten des Soekris gefallen.

hth
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Beitragvon cantusfirmus » 07.03.2016, 10:24

Werte Gemeinde,

kann mir jemand noch erklären, welche vorteile der Endverbraucher vom jetzt bald erscheinenden OEM-Board hätte?

Danke und Grüße, Horst
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Beitragvon chriss0212 » 07.03.2016, 13:48

Hallo Ulli,

Stimmt. Ver.1 ist besser als die eingebauten DAC, hat aber klangliche Eigenschaften (z.B. Schärfe), die mich schwanken ließen, ob ich auf Dauer damit hören möchte. Mit Ver.2 war die Entscheidung zu Gunsten des Soekris gefallen.


was meinst Du denn mit Ver.1 und Ver.2... die Modifikation und wenn dann welche oder Revisision des DAC's?

Mit welchen Filtern/ Firmware hörst Du denn und welche Modifikation hast du gemacht?

Mir ist aus all denn Infos noch nicht so ganz klar, welche Modifikationen was bewirken ;)

Dimdim hat ja "nur" die 16 Kondensatoren erneuert und ist wohl ansatzweise auf gleichem Stand wie die Modifikation mit den "Huckepack" Widerständen.

Kannst du Deinen Höreindruck evtl. noch etwas genauer beschreiben?

Vielen Dank und Gruß

Christian
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Beitragvon chriss0212 » 11.04.2016, 06:57

Hallo an alle ;)

Hier scheint man den Soekis DAC doch tatsächlich für über 5k zu verkaufen?!

http://www.lessloss.com/echos-end-p-218.html

Grüße

Christian
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Beitragvon h0e » 11.04.2016, 14:05

Ist doch klar, so eine Schichtholzbüchse kostet eben ...
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Beitragvon wgh52 » 11.04.2016, 19:39

Liebe Leute,

wir hatten zwar schon öfters Kalkulationsdiskussionen, aber vielleicht rechnet mal jemand konkret die gesamte Teile-Kostensumme aus (mit DAC Bord, Netzteil, Kabeln, Buchsen, Schrauben, Gehäuse, Füßchen, usw.), addiert dann die betriebswirtschaftlich üblichen Zusatzkosten (Arbeit, Zölle, Steuern, Energie, Miete, was weis ich...), addiert einen angemessenen Gewinn (das Geschäft darf sich für den Erbauer ja lohnen, oder soll er Pleite gehen?), ggf. noch eine Marge für den Vertrieb, Mehrwertsteuer usw., dann vergleichen wir mit dem aufgerufenen Preis und reden weiter.

Gruß,
Winfried

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Beitragvon Hans-Martin » 13.04.2016, 21:48

chriss0212 hat geschrieben:Hier scheint man den Soekis DAC doch tatsächlich für über 5k zu verkaufen?!

http://www.lessloss.com/echos-end-p-218.html

Hallo Christian
Ich denke, die wissen, was gut ist. Der Rest ist ansprechende mechanische Ausführung und Marketing. Wer sich den DAC selbst einbaut, kann sich über das gesparte Geld freuen.
2003 begegnete ich Liudas Motekaitis in einem internationalen Forum. Er repräsentierte Lessloss seinerzeit nach außen, und seitdem habe ich bei Lessloss mutig viele Gedanken in die Tat umgesetzt gesehen, die sich mit meinen Beobachtungen deckten. Diskret aufgebaute DACs gab es schon länger, Robert Watts dpa DACs (und vielleicht auch später seine Arbeiten für Chord) schlagen in dieselbe Kerbe.
Was bei Lessloss neben der Soekris DAC Platine noch drin ist, ob bessere Bauteile oder eigene Entwicklung der Schnittstellen, müsste man überprüfen.

Auf der Lessloss Webseite fand ich auch:
http://www.lessloss.com/tunnelbridge-distortionless-interconnect-system-p-204.html
Gelegentlich weise ich auf Keithleys Low Level Measurements Handbuch hin:
Betreff: Bewertung von Maßnahmen zur Verbesserung der HiFi-Kette hat geschrieben:Feininformation übertragen ist aber Qualitäts- und Unterscheidungsmerkmal guter Kabel. Kabelschirme mit Folie (100% Überdeckung), absorptionsarme Isoliermaterialien, geringste Reibungselektrizität usw. sind Messtechnikern eigentlich vertraut, siehe http://www.keithley.com/knowledgecenter/knowledgecenter_pdf/LowLevMsHandbk.pdf. Das Keithley Handbuch zeigt alle die Störgrößen auf, die bei der Übertragung hochwertiger Signale mit kleinsten Spannungen relevant sind.
Besonders interessant fand ich (alte gedruckte Ausgabe vor 25 Jahren) die Möglichkeit, mit Operationsverstärker bei einem triaxialem Kabel einen mittleren Schirm mit einem gleichen Signal anzusteuern, um ein Gleichfeld um den Leiter aufzubauen, was die Kabelkapazität radikal reduziert und die Problematik der dielektrischen Absorption ebenfalls verlagert - zwischen besagtem Opamp und Schirm, nicht zwischen Quelle und Schirm.

Ich bezog mich auf Bild 2-39c der PDF Seite 83 (2-45), Guarding Cable Shield to Eliminate Leakage Resistance. Ich habe die gedruckte Ausgabe 4th Edition von 1992, da wird dasselbe Konzept bereits beschrieben. Die Technologie, die Lessloss einsetzt, ist mE nichts anderes!

Gleichfeld muss ich noch spezifizieren, gemeint war, dass der innere Schirm und der Zentralleiter praktisch dasselbe Signal aber von 2 Pufferverstärkern führen, was dem Kabel um den Signalleiter ein identisches Feld beigibt, also die Kabelkapazität dort aushebelt, ebenso die dieelektrische Absorption. Die eigentliche Kabelproblematik wird zwischen die beiden Schirme verlagert, aber der innere Schirm wird für die Signalübertragung nicht zum Verbraucher konnektiert. Sämtliche Probleme, so meine Theorie, verbleiben beim zusätzlichen Pufferverstärker, der nur diese Aufgabe hat, dem Signalleiter beste Feldbedingungen zu geben. Ich habe damit zwischen 1993 und 1995 experimentiert, mit interessanten Ergebnissen. Großer Aufwand, hohe Kosten, 3-polige Steckverbindung erforderlich, macht Sinn, wenn das Gerät darauf abgestimmt wird, bereits auf das Kabel anpasst, welches mit Cinch enden kann.
Ich fand preiswerte Alternativen, symmetrisch mit zusätzlicher Gleichspannungseinspeisung, um das Dielektrikum auszurichten und die Absorption zu überlisten.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon chriss0212 » 26.04.2016, 16:03

Moin Moin,

eine Frage an alle die schon mal Filter im SOEKRIS geladen haben ;)

Auf Grund der derzeitigen NOS Diskusion versuche ich einen NOS Filter in den SOEKRIS zu laden.

Ich habe Firmware 0.99 und habe das Party Pack auf den SOEKRIS geladen. Jetzt schalte ich mit
set filters = Soft
um und bekomme auch das Feedback f7... also sollte doch das Filter geladen sein oder? Bin ich jetzt wirklich so ein Holzohr, dass ich keine Unterschiede höre oder ist Cay- Uwes Theorie evtl. richtig, dass hauptsächlich Jitter für den Unterschied im Klang verantwortlich ist? da ich ja den SOEKRIS über einen AFI-USB betreibe sollte Jitter ja fast kein Thema mehr sein.

Weiß jemand, wie man einen Filter Permanent speichern kann? Momentan ist es ja so, dass der SOEKRIS immer Bank 1 beim Reboot lädt. oder wüsste jemand, wie ich den NOS filter in Bank 0 bekomme?

Vielen Dank und Gruß

Christian
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Beitragvon chriss0212 » 27.04.2016, 05:37

Ich meine natürlich: wie bekomme ich einen Filter von Bank 4 in Bank 1 ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon AnDerLeine » 28.04.2016, 21:31

Hallo Christian,

wenn ich die entsprechenden Posts richtig lese, sollte der Filter permanent gesetzt sein, wenn man ihn im uManager setzt. Habs allerdings selbst nicht ausprobiert.

Beste Grüße
Torsten
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