Soekris R2R DAC

Musikwiedergabe über PC und Mac

Beitragvon chriss0212 » 29.04.2016, 05:56

Hallo Torsten

Danke für,die info und ich glaube du hast recht. Ich habe das wohl falsch verstanden.

http://randytsuch-audio.blogspot.de/2015/11/soekris-r2r-dam-dac.html

Hier wird sowohl das Umschalten im Play Mode als auch das Umschalten im uManager beschrieben ;)

Werde am Sonntag testen ;)

Danke und Gruß

Christian
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Beitragvon chriss0212 » 24.05.2016, 22:00

So...

Er hat zwar noch kein Gehäuse dafür spielt jetzt ein AIKIDO Kathode Folower von Glassware am SOEKRIS.

Er hat jetzt auch einige Stunden Einspielzeit hinter sich und ich würde sagen: das hat sich gelohnt! Heute noch einmal den Vergleich mit und ohne Tube Buffer angehört und das ist wirklich ein klarer Schritt nach vorne! Es spielt einfach "runder" aber nicht verrundet und aufgeweicht sondern Stimmen haben Körper und nach oben hat es etwas mehr Auflösung ohne Nervig zu werden. Stimmen wie zum Beispiel David Munyon sind einfach sehr angenehm und es kann einfach lange und unangesträngt gehört werden.

Für Interessenten hier der Link:

Tube Buffer:
http://glass-ware.stores.yahoo.net/acf9pin.html

Röhren:
ein Satz 12AU7WA / E82CC TAD Premium Selected vom Tube Amp Doctor

Netzteil:
http://glass-ware.stores.yahoo.net/ps3.html

Außerdem habe ich noch die VREF Mod. durchgeführt. Die Kondensatoren einlöten war kein Spass. Einlöten ist auch das falsche Wort. Die Beinchen sind zu dick und passen nicht durch die Durchkontaktier- Löcher. Es muss also zuerst ein ganz dünnes Drähtchen an die Beine gelötet werden was man dann durch das Loch stecken kann um es dann auf der anderen Seite mit den SMD Kondensatoren zu verlöten... Man sollte auch eine Nadel bereit haben da nicht alle Löcher offen sind ;)

Aber ich würde sagen auch das hat sich gelohnt! Es ist noch einmal etwas mehr Ruhe ins Geschehen gekommen.

Ich glaube so langsam kann ich mir Gedanken machen wie ich das alles in ein Gehäuse bekomme ;)

Es gehen uns so langsam die Schneidbretter in der Küche aus, da ich die immer zum Prototypenbau benutze ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Hans-Martin » 25.05.2016, 09:11

chriss0212 hat geschrieben: Ich glaube so langsam kann ich mir Gedanken machen wie ich das alles in ein Gehäuse bekomme ;)

Hallo Christian
Bill Perkins* hat einige Anmerkungen zum White Cathode Follower in einem umfangreichen Paper, wie ich das sehe, ist der Aikido eine Modifikation der White-Schaltung mit besserer PSRR. Bill Perkins weist hier auf die Anpassung an die Eingangsspannung und den Lastwiderstand hin, beide sind kompromissbehaftet und lassen Spielraum.
Was mir neu war: Dank Gegenkopplung schafft es diese Schaltung, unter 4 Ohm Ausgangsimpedanz zu kommen. Ob man das bei über 10kOhm Eingangswiderstand der nachfolgenden Stufe braucht, bleibt zu überprüfen, für Kopfhörer aber ist das interessant.
Gemessen und hochgerechnet hat mein Musical-Fidelity X10d einen Ausgangswiderstand bei 20 Ohm.

Eigentlich schreibe ich, um zum Thema passendes Gehäuse darauf hinzuweisen, dass ich bei der Wahl des Gehäuses immer auf Mikrofoniearmut Wert legen würde, und die vorgeschriebenen Röhrenberührschutzvorrichtungen sind häufig dem guten Klang nicht zuträglich. Alle (Röhren-)Geräte, bei denen ich die Abdeckungen wegnahm, klangen hinterher ohne besser. Das galt auch für die kastenförmig geschlossenen Geräte im typischen HiFi-Design zum Stapeln, wo der U-förmige Deckel beidseitig mit 2 Schrauben befestigt wird, ggf. auch hinten oben mit 1-3 Schrauben.
Grüße Hans-Martin

*) Bill Perkins (Pearl Audio) ist einer der kompetentesten Röhrenexperten, der noch sicher mit Röhrenparametern zu rechnen versteht. Mit Thorsten Lösch (AMR, Thunderstone Audio) und Guido Tent (Tentlabs) führt er so manche Diskussion @Soundlist
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Beitragvon chriss0212 » 25.05.2016, 09:23

Hallo Hans- Martinn,

danke für den Tip mit in Sachen Gehäusebau ;)

Mit der abgewandelten Form der White Schaltung hast du vollkommen Recht ;). Man kann mit der Platine beides aufbauen. JOHN BROSKIE empfiehlt die White für Kopfhörer Verstärker und die AIKIDO für "normale" Buffer.

Hier das Manual:
http://glass-ware.com/User_Guides/ACF%209-Pin.pdf

Auf seiner anderen Web Seite könnte ich mir vorstellen ist auch was spannendes für Dich dabei ;)
http://www.glass-ware.com/

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Hans-Martin » 25.05.2016, 10:13

Hallo Christian,
danke für die Hinweise, ich hatte früher (späte 1980er Jahre) Glass Audio als Zeitschrift abbonniert, ebenso Speaker Builder, das war ein guter Einstieg in moderne Röhrentechnik...
Das WWW hat so manches ersetzt.
Bei deiner Platine ist mir sofort die Schaltung zur Verbesserung der PSRR aufgefallen.
In einer Zeit, wo hier im Forum Dinge diskutiert werden, die sich jenseits -70dB abspielen, ist das sicher ein Thema, zumal das empfohlene Netzteil für die Anodenspannung ungeregelt zu sein scheint.
Ich würde ein flaches Alugehäuse wählen, wo die Röhren durch Bohrungen nach oben herausschauen
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon chriss0212 » 27.05.2016, 14:03

Hallo Hans-Martin

Danke für den Hinweis die Röhren rausschauen zu lassen... ich hatte eigentlich vor sie im Gehäuse unterzubringen ;)

Ich habe dummerweise von oben bestückt... jetzt kann ich mal überlegen, ob ich neu bestücke (so viel ist es ja nicht) oder ob ich evtl. nur die Koppel C's nach unten setze ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon chriss0212 » 03.06.2016, 09:02

Eine lustige Anekdote die wohl für den SOEKRIS spricht ;)

Bedingt durch einige Diskusionen hier habe ich mich mal an AKN gewandt und nach einen AudioNote Kit 2.1 gefragt. Hier wurde mir freundlich Auskunft gegeben. Bisher habe ich mich noch nicht in irgend eine Richtung entschieden.

Jetzt hat AKN noch einmal nachgehakt, ob ich mich denn schon entschieden hätte worauf ich mitgeteilt habe, dass ich mich schwer tue, da ich doch gerne so ein Gerät erst einmal irgendwo probehören möchte. Darauf kam dann die Rückmeldung ob ich nicht einmal meine Kette erklären könnte und auch was ich denn am Ende erreichen wolle.

Ich habe ja unter anderem den SOEKRIS mit dem AIKIDO Tube Buffer im NOS Mode und als Pre einen Octave HP200. Darauf kam die Antwort: Ich solle meinen DAC behalten und lieber deren großen Pre Kaufen... dann wäre ich happy ;)

http://www.ankaudiokits.com/L5-Mentor-Tube-Pre-Amplifier.html

Na wenn das nicht für den SOEKRIS spricht ;)

Leider ist der Mentor gerade nicht in meinem Budget ;(

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon chriss0212 » 05.06.2016, 18:05

Heute haben wir meinen SOEKRIS an einen electrocompaniet emp 3 Player angeschlossen. War auf jeden Fall ein Punktsieg für den SOEKRIS mit Tube buffer.

Der Raum wurde größer, die oberen mitten werden etwas zurück genommen. Musik klingt einfach weniger anstrengend und trotzdem gut aufgelöst! Im Bass könnten wir keine großen Unterschiede ausmachen.

Also der Tube buffer scheint dem SOEKRIS wirklich sehr gut zu tun ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon chriss0212 » 04.07.2016, 16:37

Da hat wohl jemand versucht alles aus dem SOEKRIS herauszuholen ;)

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=294712447539578&id=100010024751603

RESPEKT :cheers:

Gruß

Christian
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Beitragvon Koala887 » 21.09.2016, 22:48

Hallo zusammen,

da am Forumstreffen ein Soekris aufspielen wird, möchte ich euch dazu vorab schon einige Bilder dazu zeigen.

Mit den Soekris Boards experimentiere ich schon seit eineinhalb Jahren herum. Damals hatte ein Bekannter bei einem unserer Treffen ein Board dabei, mit fliegender Verdrahtung in einem Karton und ich war von der Darbietung so beeindruckt, dass ich mir gleich 2 Boards bestellt hatte. :shock:

Angedacht war ein symmetrischer Doppelmono Aufbau mit 2 Boards, welcher nach einem halben Jahr mit einer neuen Firmware auch möglich war. Das symmetrische Konzept hatte ich aber nach ein paar Versuchen wieder begraben, da es nie so gut klang, wie mit nur einem Board. Schuld war mM nach die beiden unabhängigen Clocks auf beiden Boards (der vorgesehene Master Slave Modus wurde ja nie umgesetzt). Es klang immer nervös, der Bass war verwaschen und unpräzise und es fehlte der musikalische Fluss. :oops:

Also ging es wieder zurück auf ein Board. Für den Vref Mod hatte ich nach einigen Simulationen eine Lösung gefunden, bei der die Impedanz bis 100kHz zwischen 8 und 10mOhm blieb:

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Die Spannungsregler für die +/-5V habe ich entfernt und für jeden Kanal durch 2 Shuntregler ersetzt. Diese sind im Prinzip wie die Salas Regler aufgebaut, nur mit dem Unterschied, dass ein Regler nur noch 25x15mm Platz braucht. :D Zusammen mit den Kaskodestromquellen sind diese so Rauscharm, dass ich es selbst mit meinem Messverstärker nicht mehr messen kann ...

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Das Board selbst liegt auf einer 10mm Aluplatte und das komplette Widerstandsnetzwerk ist mit einem Alublock abgedeckt, um Störeinstrahlung und Mikrofonieeffekte zu vermeiden.
Als Ausgangstreiber habe ich die Sjöström Super Buffer verwendet, welche ebenfalls über 2 Shuntregler pro Kanal versorgt werden.

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Das Eingangsboard hat einen BNC Spdif-Eingang und einen RJ45 AES/EBU-Eingang an dem ich direkt den AFI-USB anschliessen kann. Der Digitalteil wird von einer meiner Universalnetzteilplatinen versorgt. Der Analogbereich und die Trafos/Stromquellen sind jeweils mit Aluplatten abgeschirmt.
Die Steuerung des Dacs erfolgt mit einem Arduino mit Hilfe des ArDAM Projekts von http://www.dimdim.gr.

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Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt, wie sich der Soekris im Vergleich mit den anderen Dacs schlägt, ich persönlich bin mit dem Erreichten jedenfalls schon sehr zufrieden. :D

Schöne Grüße
Daniel

P.S.: Auch wenn es messtechnisch schlechter aussieht - der Sökris klingt im NOS-Mode immernoch am Besten! 8)
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Beitragvon bullrich » 22.09.2016, 09:11

WOW ! 8)

Hut ab, sehr schöner Umbau :cheers:

Marco
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Beitragvon Tinitus » 22.09.2016, 09:52

Hallo Daniel,

das Ding soll ja schon deutlich einfacher aufgebaut super gut sein. Das ist wohl ein Favoritenschreck. Es gäbe genau zwei Geräte wegen derer ich zum Treffen käme: Soekris Dac und Rettu1, Hut ab! Da bereue ich es schon, dass ich elektrotechnisch eine Null bin.
Gruß

Uwe
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Beitragvon meldano » 23.09.2016, 09:13

Hi Daniel,

woher hast du die Sjöström Super Buffer Boards ?
Auf der Website von Sjöström finde ich nur diese kleinen Einzelboards.

Gruß
Daniel
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Beitragvon wgh52 » 23.09.2016, 11:43

meldano hat geschrieben:Hi Daniel,

woher hast du die Sjöström Super Buffer Boards ?
Auf der Website von Sjöström finde ich nur diese kleinen Einzelboards.

Jawoll!

Das ist schon korrekt so. Man muß diese Bords in den DAC einbauen, anschließen, die nötige gute Spannungsversorgung dafür sicherstellen usw. Ein DIY Projekt eben.

Gruß,
Winfried

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Beitragvon chriss0212 » 23.09.2016, 12:37

Da muß ich Daniel (Meldano) recht geben.

Ich durfte mir einige Dinge von ihm ansehen und anhören... Das hat high end Serien Qualität :cheers:

Was die Buffer Platinen angeht wäre ich auch an weitern infos interessiert. Besonders da die normalerweise wenn ich das richtig gesehen habe asymmetrische ausgelegt sind und nicht wie bei Koala symmetrisch.

Viele Grüße

Christian
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