Erfahrungen mit Audio-over-IP?

Musikwiedergabe über PC und Mac

Beitragvon Piano Pianissimo » 09.06.2017, 10:03

Hallo Martin,

Du schreibst: " auf Dauer auch kostspieligen USB-Optimiererei entronnen zu sein"
Mein Computer mit WIN10 und einem ganz normalen (?) CD-Laufwerk stammt noch aus der Zeit wo HiFi für mich noch nicht im Mittelpunkt stand.
Meine Musik bekomme ich von Spotify über Unitimedia und FS-Receiver oder aber direkt aus der Dose
analog. Wenn ich das richtig verstanden habe schaltet Unitymedia die analogen FS Sender ab und damit wohl auch die Musikkanäle.
Welche Überlegungen stehen da wohl für mich an?
friedrich
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Beitragvon cornoalto » 10.06.2017, 08:43

Hallo Friedrich,
wenn ich das richtig sehe steuerst du über einen USB-Bluetooth-Sender ein digitales Empfangsgerät an, das die Daten wieder analog wandelt (Syncronice). Von da ab in den Denon-Verstärker.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, daß man das mit DANTE und dem entsprechenden Hardware-Aufwand vergleichen kann.
Blos- was hat Unitymedia mit DANTE oder USB zu tun??????

etwas ratlose Grüße

Martin
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Beitragvon Grauwacke » 10.06.2017, 19:10

cornoalto hat geschrieben:Hallo,ihr drei anderen DANTE -Tanten, ich bin jetzt der vierte im Bunde!

Hallo an die Dante-Tanten und natürlich an alle Mitleser :wink:
Aus der Idee, einen eigenen Verein zu gründen, wird leider nichts, denn es gibt schon einen Dante ev. (der kümmert sich um die Pflege und Verbreitung von LaTeX).
Aber schön zu lesen, dass die Hoffnungen und Erwartungen an Dante erfüllt werden. Bin gespannt, wie sich die Zahl der Dante-Anwender hier im Forum entwickeln wird.
Die Idee einer sachkundigen Vorführung auf dem Forums-Treffen finde ich übrigens sehr gut.

viele Grüße
Helge
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Beitragvon nihil.sine.causa » 10.06.2017, 20:49

Hallo Helge,

Grauwacke hat geschrieben:Die Idee einer sachkundigen Vorführung auf dem Forums-Treffen finde ich übrigens sehr gut.

Ja das finde ich auch gut.

An alle Dante-Freunde: Macht bitte mal einen guten Vorschlag und wir bauen das ein beim Vergleich von Digitalquellen.

Viele Grüße
Harald
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Beitragvon Matty » 07.07.2017, 19:07

Hallo zusammen,

RDL hat eine Reihe neuer, interessanter Dante-Produkte auf den Markt gebracht:

    SF-BNC2: Bidirectional Unbalanced Stereo Audio Network Interface
    SF-DN4: Digital Audio to Network Interface
    SF-ND2: Network to Digital Audio Interface
    SF-NH1: Network to Stereo Headphone Amplifier
    SF-NL2: Network to Audio Interface
    SF-NP40D: Network to 40 W Stereo Power Amplifier
    SF-UN1: USB to Dante Network Interface
    SF-XMN4: Microphone to Network Interface

Interessant finde ich besonders dass 'USB to Dante Network' Interface, da man hiermit auch Devices in ein Dante-Netzwerk integrieren kann, für die es bisher keine Treiber oder Anschlussmöglichkeiten gab, z.B, Linux-Rechner.

Für unsere Acourate-Freunde könnte das 'Microphone to Network' Interface interessant sein. Hiermit könnte man ein Messmikro direkt in ein Dante-Netzwerk integrieren und mit einem belibigen Rechner in seinem Netzwerk verbinden, auf dem Acourate installiert ist. Dieser könnte dann irgendwo im Haus fest installiert sein und müsste nicht zum Messort getragen werden. Außerdem profitieren die AD-Wandler im Dante-Device direkt von der gemeinsamen über das Dante-Netzwerk bereitgestellten Clock.
Klingt für mich nach einer spannenden Lösung :D

Nicht ganz billig allerdings, ein paar Hundert Euro werden für jedes Device fällig. Dafür aber maximale Flexibilität und Konnektivität.

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon Grauwacke » 10.07.2017, 14:15

Matty hat geschrieben:Interessant finde ich besonders dass 'USB to Dante Network' Interface, da man hiermit auch Devices in ein Dante-Netzwerk integrieren kann, für die es bisher keine Treiber oder Anschlussmöglichkeiten gab, z.B, Linux-Rechner.

Vorsicht: USB-Datenrate Input bis maximal 48kHz :(
(Kann aber auch 32 kHz, wo ich mich echt frage, wer sowas heutzutage noch braucht?)
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Beitragvon Matty » 14.07.2017, 21:52

Ein interessantes Interview mit Dominique Brulhart von Merging Technologies:

https://soundcloud.com/user-284646214

Hier erzählt er unter anderem etwas zu den unterschiedlichen Standards im Bereich Netzwerkaudio.

Außerdem zu einem neuen, bereits auf der High End in München angekündigten 'ZMan'-Modul von Merging Technologies.

Dieses Modul implementiert einen Ravenna-Stack und soll als OEM-Komponente verkauft werden.
Damit können Hardware-Hersteller ihre Eigenentwicklungen 'Ravenna-enablen'.
Ich hoffe, dies verhilft Ravenna zum Durchbruch auf dem Markt, der ja noch - insbesondere im Vergleich zu Dante - recht dünn besiedelt ist.

Ganz große Hoffnung macht mir, dass Dominique im Interview nicht nur von Hardware-Herstellern redet, sondern auch von 'private persons', die dieses Modul einsetzen können.

Das macht mir große Hoffnung, dass es - anders als das Dante-Pendant Brooklyn - auch frei für Privatpersonen erhältlich sein könnte und gerade den DIY-Fans unter uns ungeahnte Möglichkeiten eröffnen wird.

Drückt die Daumen, dass es so kommt :wink:

Grüße
Matthias
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