Erfahrungen mit Audio-over-IP

Musikwiedergabe über PC und Mac

Beitragvon chriss0212 » 14.02.2018, 20:24

Auch von ihr vielen Dank...

Leider kann man nicht erkennen, welche Wandlerbausteine verbaut sind... das würde noch einmal helfen ;)

Grundsätzlich scheint es, dass alle auf das Refernzdesign setzen... was aber auch an Auflagen von Audionate liegen kann.
Micromedia verwendet auch das Referenzdesign nur eben eine Nummer kleiner ;)

Bin gespannt ob und was die neue Clock noch bring!

@Fujak: ich hätte ja fast darauf gewettet, dass Du der erste bist, der die Neutrino Star bestellt... aber was nicht ist, kann ja noch werden ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Matty » 14.02.2018, 20:33

chriss0212 hat geschrieben:Auch von ihr vielen Dank...

Leider kann man nicht erkennen, welche Wandlerbausteine verbaut sind... das würde noch einmal helfen ;)



Welche Wandler meinst Du?

Das Rednet D16 AES ist ein reines Digital-Interface.

AD/DA findest Du z.B. in den Modellen Rednet 1,2 oder auch die neueren Modelle A8R, A16R oder X2P.

https://pro.focusrite.com/category/audiooverip

Grüße
Matthias
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Beitragvon Fujak » 14.02.2018, 20:34

Hallo Christian,
chriss0212 hat geschrieben:@Fujak: ich hätte ja fast darauf gewettet, dass Du der erste bist, der die Neutrino Star bestellt... aber was nicht ist, kann ja noch werden ;)

Ja, in der Tat kann das noch werden - wenn auch nicht als erster. Denn die von mir anvisierte Clock ist verdammt schwer in der 27MHz-Varainte zu bekommen. Aber ich möchte mal abwarten, was Du zu berichten weißt, wenn Deine Neutrino-Clock in Deinem Interface Einzug gehalten hat. Sie wird doch Einzug halten, oder?

Grüße
Fujak
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Beitragvon easy » 14.02.2018, 20:41

Er muß sie einbauen....wie soll er sonst das Duell gegen Aries Femto gewinnen.... 8)
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Beitragvon chriss0212 » 14.02.2018, 21:11

Haha..

Ach welch einer schöner Thread....

Reiner... ich würde mich freuen zu gewinnen... aber darum geht es hier nicht... dem Hobby fröhnen... frotzeln und Spaß haben... darauf kommt es an. Und so sehr ich Optimist bin, bin ich auch Realist ;)

Ich würde mich schon freuen wenn du aufstehst und sagst: das wär schön ist... das wär schon Lob genug! Dass ich noch meilenweit entfernt von Deiner Perfomance bin ist mir völlig klar... und man muss ja auch ein Ziel vor Augen haben :cheers:

Aber es ist auch faszinierend, wie sich Themen entwickeln! Und ich habe auch überhaupt kein Problem damit mich zu stellen... was habe ich denn schon zu verlieren... der arme Ritter vor den Königen?

Fujak: die Clock ist bestellt... und ich hoffe sie liegt auf meinem Schreibtisch, wenn ich zurück bin ;)

Und dann werde ich mir mein Küchnebrettcheen schnappen und hoch zu roß in den Wettkampf ziehen... mit dem Wissen... so tief kann ich nicht fallen... den zum Glück bin ich nicht sooooo groß ;)

Wie meine Mutter immer zu sagen Pflegte: du bist so doof wie Du lang bist... hast Du ein Glück, dass Du so klein bist ;)

Möge es mir helfen.

Christian
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Beitragvon easy » 14.02.2018, 21:17

Hi Chris ,

so lieb ich das. :cheers:

Ich bin mir sicher wir werden viel Spaß haben und wie es ausgeht ist mir völlig wurscht. :D

Reiner
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Beitragvon chriss0212 » 14.02.2018, 21:24

Und mir erst mal... ich bring ein paar Wiener mit :cheers:

Hast Du Präferenzen? Auch beim Wurstwasser kann man ja viel falsch machen ;)

Grüßle

Christian
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Beitragvon v_erich » 15.02.2018, 08:05

@Fujak (und natürlich alle anderen Mitleser):

Hab gestern mein Dante Board auch auf Akku (1 Zelle mal) umgebaut, hat funktioniert.
Direkt an die Stelle wo der originale Regler ins Layout seine 3V3 einspeist, inkl. einen Polymer Elko.
Spule von DC/DC Konverter hab ich rausgenommen damit da keine Rückwirkung evtl. auf den Reglerchip stattfindet.
Die Serienwiderstände RA901 + RA902 haben 33 Ohm, sind also auf einen für EMV und gute Signalintegrität üblichen Wert für Clockwiderstände.
Ich finde nur schade, dass durch die Array Bauform ja alle die gleichen Werte haben müssen und im Layout auch sehr nahe bei einander liegen. Normalerweise tuned man jeden Widerstandswert auf optimale Signalform hin und schert nicht alle über einen Kamm. Sind ja unterschiedliche Eingangswiderstände und Kapazitäten der Chips wo der Clock hingeht. Auch die Leitungslängen sind unterschiedlich, damit die parasitäre Kapazität der Leitung - all das hat bei digitalen Signalen Einfluss auf die am Ende ankommende Signalform und somit auf die EMV + Jitter.

Ich werde meine Widerstände dann evtl. auf 10 Ohm umbauen falls ich in der Ecke später weitermache. Deine Idee mit einem besseren Oszillator werde ich auch so umsetzen, ich möchte dort nur für die Clock nicht soviel ausgeben für einen Zukaufprint. Hab ja noch meinen ganzen DAC zu machen, bin mit der derzeitigen Qualität schon sehr zufrieden und mach dann lieber am DAC Umfeld weiter.

Klanglich war ich gestern sehr beeindruckt über das Dargebotene. Bei mir hat sich der Schritt in etwa gleich gross angefühlt wie vom SOtM auf Dante. Gerade Atemgeräusche (auf Blue Coast Record Keith Greeninger) und auch Klavier (Chie Ayado) oder Harmonika (bei Hubert von Goisern live Mercedes Benz) kommen soviel authentischer, unglaublich für so einen kleinen Umbauschritt. War irgendwie durcheinander gestern wieviel sich da geändert hat, da muss ich mich echt neu gewöhnen an den Klang. Anders aber irgendwie glaubhaft echter und wie aus einem Guss.
Auch dunkler, war versucht in der Aktivweiche den Hochton lauter zu drehen, habs aber dann gelassen. Evtl. später in den Filtern von Acourate die Zielkurve etwas weniger absenken.

Erfreute Grüße,
Erich
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Beitragvon zebaoth » 15.02.2018, 08:46

Ciao Zusammen

Welche Akkus verwendet Ihr und mit welchem Ladegerät ladet Ihr?
Werde das auch mal testen wollen - Funk NT VS Akku.

Danke und Gruss
Patric
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Beitragvon Fujak » 15.02.2018, 08:59

Hallo Erich,

danke für Deinen Erfahrungsbericht. Deine Schilderungen über die Zunahme der Klangqualität sowie die Veränderung der Tonalität ins Wärmere bei gleichzeitig gestiegener Detailabbildung deckt sich exakt mit dem, was ich bemerkt habe.

Gute Idee übrigens, das überflüssig gewordene Eingeweide auszulöten, um Seiteneeffekte zu vermeiden. Das werde ich noch nachholen. Was hast Du beim Polymer-Elko für einen Wert genommen? Ich bin da imer ein bißchen vorsichtig, weil bei zu hohen Werten das Klangbild zwar ruhiger aebr auch müde wirkt.

Die Clock übrigens, die ich im Auge habe, ist die NDK NZ2520SDA und liegt preislich etwa bei einem 10tel der Neutrino-Clock - also durchaus vertretbar. Die typisierten Rauschwerte bei der 27MHz 3.3V-Version lesen sich auf 166 dBc/Hz @ 1kHz bzw. 170 dBc/Hz @ 100kHz. Niedrigere Frequenzen wie die klangrelevanten bei 100Hz / 10Hz sind leider nicht angegeben, dürften deutlich niedriger liegen. Die beiden veröffentlichten Werte aber lesen sich im Vergleich mit einem Cent-Ocillator aber beeindruckend genug, um einen Wechsel zu rechtfertigen. Wie schon gesagt gestaltet sich die Organisation der 27MHz-Version als sehr schwierig.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Fujak » 15.02.2018, 09:03

Hallo Patric,
zebaoth hat geschrieben:Welche Akkus verwendet Ihr und mit welchem Ladegerät ladet Ihr?
Werde das auch mal testen wollen - Funk NT VS Akku.

Meine Antworten dazu findest Du hier: viewtopic.php?p=134841#p134841

Wenn Du den Vergleich machst, solltest Du aber auch für den Akku die Einspeisung an der regulären Strombuchse nehmen (ich hatte dazu 3 dieser Akkus in Reihe). Denn am 3,3V Einspeisepunkt nimmt die Klangqualität wie geschildert nochmal deutlich zu, das wäre dann kein 1:1 Vergleich. Ich würde auch empfehlen, am Ende des Kabels vor der Strombuchse einen 100µV Low-ESR-Elko parallel zu schalten (ich nehme dazu die SilmicII von Elna).

Ich bin gespannt, was Du berichtest.

Grüße
Fujak
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Beitragvon v_erich » 15.02.2018, 09:14

Hi,

ich hab als kleine Kondensatoren nichicon FPCAP S8 560uF 5,6V (8mE ESR bei 100kHz).
Davon direkt an der 3V3 Einspeisung auf der Platine einen gesetzt.
Der NDK NZ2520SDA ist auch mein Wunsch, leider mit 27MHz wie schon geschrieben hab ich auch nichts gefunden :-(

@Patric:
Akkus hab ich diese hier: A123 ANR26650M1B 2500mAh LiFePO4
Mein Ladegerät ist: Xtar VP2 Intelligentes CCCV Ladegerät mit 2 Ladeschächten, 3 Ladeströmen, Ladespannungen (LiFePo4, Li-Ion) und mit LCD-Display

Ich würde, wenn das Funk 12V liefert, 4 Akkus in Serie nehmen (4*3,3V=13,2V), da bist Du näher der Funk Spannung. Schaltregler verhalten sich unterschiedlich je nach Eingangsspannung.
Für einen echten Vergleich sollte die Eingangsspannung also so gleich wie möglich sein sonst vergleichtst Du evtl. nur wie sich der interne Regler bei unterschiedlichen Eingangsspannungen verhält ;-)

Gruß,
Erich
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Beitragvon Salvador » 16.02.2018, 14:45

Hallo Erich,
tolle Sache, das! Magst Du mal Fotos von Deinen Modifikationen am Dantebord, der Spannungseinspeisung und den Ploymerelkos, einstellen?
Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon v_erich » 16.02.2018, 19:22

Hi Andi,

gerne, (mein PC geht wieder) - ist aber nix spektakuläres und da ich schon etwas dort gebastelt hatte, auch nicht wunderschön.
Massepunkt ist an der Versorgungsbuche eingespeist, 3V3 dort wo auch der originale Regler in die Leiterplatte (Powerplane) einspeist, also die optimalen Punkte.
Mit Heißkleber fixiert damit ich mir nichts abreiße vom Layout.
Dazu ein kleiner 560µF Polymer Elko mit 8mOhm ESR.
Werde später noch bei der Clock und dem Ethernet Phy Chip mit Polymer probieren, jetzt möchte ich mich mal auf den neuen Klang mit Akku Direktversorgung einhören.
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Schöne Grüße,
Erich
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Beitragvon v_erich » 16.02.2018, 20:08

Ein Gesamtbild vom Kabelverhau hab ich übrigens in meinem Vorstellungsfaden gestellt.
http://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?f=6&t=5998

Gruß,
Erich
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