Klangunterschiede Mainboard

Musikwiedergabe über PC und Mac

Klangunterschiede Mainboard

Beitragvon Ricky » 20.03.2016, 23:24

Hallo, leider habe ich beim Basteln mein MOBO zerstört (Gigabyte ga-85N Phönix) Prozessor ist ein I3 4160t
Mit den Klang war ich zu frieden. Leider gibt es dieses Board nicht mehr zu kaufen.
Ich habe als versuch das Asrock Q1900M gekauft und muss sagen das gefällt mir vom Klang überhaupt nicht.
Lohnt sich ein Asrock N3700-ITX oder sollte ich doch wieder auf ein I3 oder I5 gehen?

Was sind eure Erfahrung mit klang und Mainboards ?
Gruß:
Ricky
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Beitragvon Trinnov » 21.03.2016, 10:43

Hallo Ricky,

ich kenne nur das GA-B85N, also mit B und das gibt es anscheinend noch bei zwei Anbietern.

http://www.computeronlineshop.net/index ... /id/567729

http://www.ebay.de/itm/like/14193192572 ... noapp=true

Die Onboard CPU-Lösung des N3700 haut mich nicht vom Hocker.
Wenn du bereits einen Prozessor für Sockel 1150 hast, dann bleibe dabei.
Ich hatte früher auch mal einen i3, muss aber sagen, dass mit meinem i5 der Klang profitiert hat.

Wenn ich unter verschiedenen Mainboards auswählen könnte, würde ich Intel oder Gigabyte nehmen.
Intel macht ja keine mehr, also ist die Sache klar.

Viele Grüße,
Horst
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Beitragvon Gionni » 21.03.2016, 11:03

Hi,
As Rock Extreme6 oder anderes gutes Oc Board.
Bessere Bauteile, weniger Esr etc.

Lg Gio
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Beitragvon Trinnov » 21.03.2016, 12:24

Ich habe so ein extremes Board noch nie für Audio getestet.
Vom Gefühl her würde ich eher auf weniger Ausstattung, weniger Stromverbrauch und somit erfreulicherweise auch auf weniger Kosten setzen.

Kann mich aber täuschen.

Gruß,
Horst
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Beitragvon Gionni » 21.03.2016, 14:12

Hallo Horst,
 
ich habe einige Motherboards getestet, keins spielte so gut wie das Extreme6.
Die ganze Cpu Versorgung ist besser, das macht sich nicht nur beim Übertakten bemerkbar, sondern auch bei niedrigem Takt und niedriger Spannung.
 
Wenig Ausstattung ist bei Oc Boards leider selten.
 
Gruß
Gio
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Beitragvon SolidCore » 21.03.2016, 16:28

Hallo zusammen

Also an CPUs von AMD kann es definitiv nicht liegen. Ich habe noch einen alten 3 Liter Mini-PC rumstehen,
noch mit einem alten Turion 64. Diesen habe ich spasseshalber mal mit einem Lapptop mit Core i5 verglichen,
beide klangen gleich.
Den Tip mit OC Boards halte ich für gar nicht so schlecht, diese achten auch Low ESR usw, das die Kinder schön zocken können, aber auch als Nebenprodukt ein sauberer, Stabiler Ablauf vorhanden ist für Audio.
Versucht habe ich es jedoch nicht, es ist rein theoretisch betrachtet.

Gruss
Stephan
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Beitragvon Ricky » 21.03.2016, 19:29

Hallo zusammen ,
Danke für eure antworten , ich verstehe nur nicht was den Klang ausmacht die CPU oder das Board.
Selbst auf der highend-audiopc.com wir das Asrock angeboten aber in meiner Konstellation klingt es grauenhaft. Ich werde mir das Asrock N3700-ITX und Gigabyte GA-H97N-WIFI bestellen und testen .Das was mir besser gefällt werde ich behalten.
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Beitragvon mFidelity » 21.03.2016, 23:34

Guten Abend,

theoretisch sollte ja auch DDR4-Ram Vorteile bringen, niedrigere Spannungen, höhere Taktraten. Andere Hörer untertakten den PC und Speicher wiederum. Wenn man die Board-Beschreibung z.B. der Asus Z170-A liest, sind zumindest einige Qualitätsmerkmale auch für Audio-Anwendungen herauslesbar:

"a) T-Topology-Schaltung der zweiten Generation minimiert mit ihrem angepassten Design Störungen und Signalreflektionen. Dies gewährleistet zeitangepasste Signalübertragung sowie verbesserte Speicherstabilität und -kompatibilität.
b) Vorteile von ASUS Pro Clock
Weniger Jitter unter extremen Bedingungen und höhere Übertaktungsraten
Verbesserte Stabilität bei starker Übertaktung
c) präzise digitale Leistungsregelung DIGI+" (ASUS Website)

Allerdings glaube ich vom Gefühl her auch eher, dass von Usern bereits umgesetzte stromversorgungsbezogene Tuningmaßnahmen, die die Störspannungen reduzieren, klanglich relevanter als die o.g. Qualitäten der Boards sind. Ich persönlich höre im Moment mit einem relativ einfach gehaltenen Server-PC von Dell (mit Dell Mainboard) und einem XEON Quad-Core-Prozessor Musik und würde als nächsten Schritt eher die Stromversorgung der wiedergaberelevanten Bauteile als solche optimieren. Einen Unterschied zu einem anderen Mainboard konnte ich nicht nicht raushören. Eine hohe Qualität der Kondensatoren auf den Boards kann aber sicher auch nicht schaden.

Gruß
Maik
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Beitragvon 190er-audio » 04.02.2018, 18:27

Hallo,
ich möchte einen neuen Audio PC aufbauen, bin mir aber in der Frage des Mainboards aktuell absolut unsicher.
Generell möchte ich eine externe USB PCI Karte anschließen, so dass die Klangqualität der USB Ports uninteressant für mich ist.

Das Mainboard soll mit Lithium Ionen Akkus versorgt werden, entsprechend wäre eine niedrige Spannung am besten. 16GB Ram als Speicher sollten möglich sein. Passive Kühlung und möglichst i5 oder i7 als CPU.

Gibt es eventuell kleine Mainboards mit geringer Ausstattung jedoch hoher CPU Fähigkeit?

vielen Dank für die Hilfe
schöne Grüße
Harut
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Beitragvon Diskus_GL » 04.02.2018, 19:07

wie ware es denn mit einem Laptop - da ist alles auf Akkubetrieb ausgelegt.
Ich benutze seit Jahren ein MacBook... absolut unproblematisch. Aufklappen und Netzteilstecker abziehen (dank Magsafe-Stecker sehr schnell und unproblematisch) fürs Musik hören, Zuklappen und Netzteilstecker wieder dranstecken) zum "Ende" des Musik hörens.
Bedienung erfolgt über iPad - Der PC geht recht schnell in den Bildschirm-Ruhemodus...spart Strom und so kann man ca. 5 bis 6h auf Akkubetrieb Musik hören.

..nur mal so eine Empfehlung...

Grüße Joachim

PS.: Das Macbook bleibt fast immer im Ruhemodus - so richtig "aus" mache ich den nur wenn ich in Urlaub fahre. Das Teil braucht so wenig Strom, und der Mac ist so konzipiert, daß er immer im Ruhemodus bleiben kann.
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Beitragvon Jannemann » 04.02.2018, 19:14

Hallo Harut,

Mein Tipp sind Mini-ITX Boards mit H110 Chipsatz. Allerdings nur, wenn Du mit einem PCIe Slot auskommst.

Das Gigabyte GA-H110TN-M klingt ruhiger als vergleichbare Mainboards mit anderen Chipsatz. Meiner Meinung nach liegt das daran, dass das Board einen Anschluss für ein externes 19V Netzteil hat. Ich habe ein Keces Linearnetzteil dran und bin sehr zufrieden.

Das Board akzeptiert i3, i5 und i7 der 6. und 7. Generation. Für mich das perfekte Audio-Mainboard. Mit i7 CPU, 16 Gb RAM und M2 SSD unter 1000 Euro.

Notebooks sind auch gut, aber ich hatte noch keins mit ordentlich Leistung, dass nicht auch laut gewesen wäre.

Viele Grüße,
Jan
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Beitragvon 190er-audio » 04.02.2018, 20:04

Diskus_GL hat geschrieben:wie ware es denn mit einem Laptop - da ist alles auf Akkubetrieb ausgelegt.
Ich benutze seit Jahren ein MacBook... absolut unproblematisch. Aufklappen und Netzteilstecker abziehen (dank Magsafe-Stecker sehr schnell und unproblematisch) fürs Musik hören, Zuklappen und Netzteilstecker wieder dranstecken) zum "Ende" des Musik hörens.
Bedienung erfolgt über iPad - Der PC geht recht schnell in den Bildschirm-Ruhemodus...spart Strom und so kann man ca. 5 bis 6h auf Akkubetrieb Musik hören.

..nur mal so eine Empfehlung...

Grüße Joachim

PS.: Das Macbook bleibt fast immer im Ruhemodus - so richtig "aus" mache ich den nur wenn ich in Urlaub fahre. Das Teil braucht so wenig Strom, und der Mac ist so konzipiert, daß er immer im Ruhemodus bleiben kann.


Hallo,
ich habe bislang mit Macbook pro gehört, möchte aber einen Schritt weiter gehen und eine eigene USB Karte verwenden.

Mit freundlichen Grüßen
Harut
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Beitragvon Thor_7 » 06.02.2018, 22:26

Beim Gigabyte GA-H110TN-M würde man sogar noch eine Dante-Karte unter bekommen. :)

GIbt es weitere Erfharungen hinsichlich Audio-PC? Gerade in Hinblick Roon-Integration und Dante bekommt ein Audio-PC wieder Charme. :cheers:
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Beitragvon Jannemann » 06.02.2018, 22:48

Hallo thor_7,

ich nutze ein nahezu baugleiches Board mit H110 Chipsatz - nur ohne PCIe Slot - und höre mit Roon und Acourate Convolver.

Ich habe einen i7-6700T installiert und die Last dümpelt bei 192/24 Songs laut Convolver irgendwo bei 6-8% herum. Das Gehäuse ist auch gleichzeitig der Kühlkörper, weshalb das Gerät lüfterlos ist und die CPU dennoch laut CPU-Monitor nicht über 35 Grad warm wird. Herz, was willst Du mehr?

Installiert habe ich eine 250 GB M.2 SSD als Systemlaufwerk und eine 1TB SSD als Musikdatenlaufwerk.

Durch das Linearnetzteil klingt das Gerät deutlich besser als mein alter PC, der ein Standard PC Netzteil besaß. Ich glaube persönlich, dass die Stromversorgung wichtiger als alle anderen Komponenten des Systems ist.

Viele Grüße
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Beitragvon 190er-audio » 07.02.2018, 11:22

Hallo, danke für die Tipps. Primär wird auch bei mir die Stromversorgung dir Hauptrolle spielen.
In vielen Foren werden auch die Supermicro Server Boards (zB. X11SAE-M) empfohlen. Aber, ehrlich gesagt weiß ich nicht mal# wie sich ein Mainboard auf den Klang äußert.
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