Gesucht: Der ultimative Convolver/Streamer

Musikwiedergabe über PC und Mac

Gesucht: Der ultimative Convolver/Streamer

Beitragvon Hornguru » 16.02.2017, 23:47

Hallo!

Ich eröffne diesen Treat einmal als (fast) leere Baustelle.
Und lade ein beizutragen zu folgendem Ideal wenn ihr auch danach sucht:

Der ultimative Convolver und Streamer.
Flexibel und trotzdem einfach.
Kinderleicht, ästhetisch, hochqualitativer Alleskönner.

Ich habe dabei folgende Ansprüche:

Bedienung:
Idiotensicher. Klick klick simple und läuft. Selbsterklärend. Macht spaß ihn zu bedienen. Jedem. Ideal für meinen Fetta***hintern :) Sofa, Fernbedienung, ein Klick, läuft. Immer. Sogar Frau und Kind trauen sich daran Musik zu spielen. Andere können ihre Medien oder Geräte mitbringen und sofort abspielen.

Funktionalität:
Vom einfachen Filter, über Treiberlinearisierung, Raumkorrektur, unlimitierte Mehrwegeweiche, OnTheFly umswitchen von Filtern + TargetCurves bis hin zum Dithern und anderen Soundeffekten muss der Convolver alles können. Er soll Online laufen und jede Quelle in Echtzeit (ja plus Delay logisch) Convolven. Außerdem soll er noch selbst Musik machen: iTunes, Netzlaufwerk, Wifi, Spotify, Tidal, CD, DVD, USB. Und analoge Geräte. Ach und für besagten Hintern, sollen auch noch iPhone, iPad, Mac, PC und Android sich in einem Augenblick verbinden lassen. Ach und Filme soll er auch auf den Fernseher bringen. Auch von all den kabellos verbundenen Geräten wie vorher benannt. Einschließlich der DVD oder HD Medien. Natürlich ohne dass ich noch aufstehen oder gar kompliziert was bedienen muss.

Qualität:
Das Gerät soll sich optisch ansprechend ins HifiRack integrieren. Wenig Kabel. Ein hochwertiges Look and Feel. Die Soundqualität muss natürlich auch flexibel je nach Budget alles bieten können. Lautlos muss er sein. Und Tabs bis mind 65k auf allen beliebigen Kanälen bedienen. Mindestens.


So :D Wunschliste fertig.
Wer meint so etwas gefunden zu haben oder zu besitzen möge hier schreien.

Ich habe natürlich auch einen Entwurf in Petto und trage bald nach.

Gruß
Josh
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Beitragvon vadda-mh » 17.02.2017, 07:56

Will ich auch haben, aber natürlich darf das Teil nicht so teuer sein...(max. 2K).

Grüße
Carsten
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Beitragvon Fujak » 17.02.2017, 10:14

Hallo Josh,

Deine Frage würde in einem KFZ-Forum lauten: Kennt jemand ein Auto, das von jedem bedient werden kann - also von der ganzen Familie - dass mich mit einem Klick zu meinem jeweiligen Fahrziel fährt, das Ganze natürlich, ohne sich groß einarbeiten zu müssen. Es sollte auch alle Verkehrsregeln automatisch beachten, sodass ich keinen Führerschein machen muss und mich einfach nur reinsetzen muss, und der Rest geht von alleine. Achja, und bei Bedarf selbständig zur Tankstelle fahren und auftanken sollte es auch können. :wink:

Grüße
Fujak
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Beitragvon Hornguru » 17.02.2017, 10:26

Hallo Fujak
Ich erkenne einen Teil angebrachte Ironie. Wenn man sich auf das Marktangebot bezieht :)

Ein Teil ist aber auch unangebracht, da selbst tanken physikalisch unmöglich. Meine Auflistung nicht.

Insofern denke ich besteht hier einfach Entwicklungsbedarf. Zu wenig Angebot. Der Markt ist dünn und oder faul. Ein Steve Jobs würde das sicher in 6 Monaten auf dem Markt haben.

Gruß
Josh
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Beitragvon bvk » 17.02.2017, 10:39

Hallo Josh,

wie ich dich zu kennen meine duldest du keine kompromissbehaftete Lösung, vor allem keine die deinen Spieltrieb einschränkt. Anderseits soll die Familie auch Musikhören, oder Fernsehen können.

Das ist exakt das Lastenheft welches ich mir selbst vor einigen Jahren gegeben habe.
Mein Gerät heißt MacMini.
In Kombination mit der Software PureVinyl, als ergänzende Hardware eine Fireface um die diversen Chassis mit Frequenzweichen und Korrekturen zu routen. Fürs Fernsehen braucht man natürlich einen Monitor, und einen Tuner klar. Verstärker auch, logisch.
Ich möchte hier nicht in die technische Tiefe gehen, obwohl die dank Pure Vinyl gar nicht einmal so anspruchsvoll ist, weil der Focus dieses Beitrages nicht darauf liegen soll was da technisch geht, sondern wie das Problem Nutzerakzeptanz und Sofasteuerung behandelt ist.

Da ich als nebenberuflicher IT Manager ungefähr 50, vorwiegend Mac, Clientrechner samt Servern seit 15 Jahren betreue, weiß ich dass von menschlichen Benutzern am Ende kein Fehler, keine Fehlbedienung und keine Dummheit ausgelassen wird. Ich betrachte das nicht mehr als Ärgernis, sondern als Aufforderung benutzerfreundlich zu arbeiten, um die Zahl der "Problem" Anrufe zu minimieren.
Man lernt daraus: alles so einfach wie möglich für den Benutzer, keine Interpretationsspielräume.
Am Ende habe ich für das Familien und Ehefrauenkonzept eine überraschend einfache Lösung erzielt. Da du ebenfalls MacUser bist wirst du es verstehen.

Schritt 1:
es wurden verschiedene Benutzer angelegt mit aus der analogen Welt abgeleiteten Namen, Fernseher, CD Spieler, Plattenspieler, Kino, Surfer und natürlich ein Admin der alles darf. Die anderen dürfen nichts, (Kindersicherung) können also auch nichts kaputtmachen.
Die Anmeldung erfolgt bis auf den Admin ohne Passwort.

Schritt 2:
auch als Laie kann man mit Automator einfache Skripte schreiben, diese starten die für die jeweilige Funktion notwendige Software in der richtigen Reihenfolge zuerst Pure Vinyl als zentrale Komponente, dann den DVD Player für den User Kino, oder Safari für den User „Surfer“ Im Dock liegen nur die passenden Programme. Wichtig ist zuerst PureVinyl zu starten, denn nur dann geht die Laustärkeregelung. Das wird ebenfalls durch das Startskript gesteuert.

Bedienung:
am Ende haben wir uns für die Bluetooth Maus entschieden. Die Steuerung mit Fernbedienung ist zwar möglich hat sich am Ende aber wesentlich komplexer dargestellt. Lediglich zum Musikhören, aber nur falls mich der Monitor stört, benutze ich manchmal ein iPhone oder iPad mit Remote app.

Testpersonal:
meine vollkommen computerunaffine Ehefrau, meine eher computergeübten erwachsenen Kinder und ein 8 Jähriger der ab und an mal darf. Jeder kann es benutzen, die kriegen gar nicht mit dass es ein Computer macht.

Kosten: Der Rechner den man eh braucht,+ Software PureVinyl für 300 USD. Die Plugins die man will zB LA Convolver, Mathaudio,oa. Eye TV incl USB Tuner billig. Alles andere macht der Rechner gratis mit Bordmitteln.

Platzbedarf: minimal

Nutzfaktor: groß weil die Nutzer klarkommen und das basteln für den Chef nicht verboten ist.

Fazit: kann das was du erreichen willst, die Family kann benutzen aber spielen kannst nur du selbst. Sofasurfen Filme kucken, Musikhören etc alles geht einfachst. Jede Software mit Ton wird über PureVinyl geschickt und dessen Plugins machen das was du willst, zB convolven . Zuspieler, egal ob analog oder digital werden durch den „virtuellen Preamp2 von Pure Vinyl verwaltet und geroutet.
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Beitragvon bvk » 17.02.2017, 10:44

Oh habe noch was vergessen:
Grüße, Bernd
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Beitragvon pschelbert » 17.02.2017, 11:12

Fujak hat geschrieben:Hallo Josh,

Deine Frage würde in einem KFZ-Forum lauten: Kennt jemand ein Auto, das von jedem bedient werden kann - also von der ganzen Familie - dass mich mit einem Klick zu meinem jeweiligen Fahrziel fährt, das Ganze natürlich, ohne sich groß einarbeiten zu müssen. Es sollte auch alle Verkehrsregeln automatisch beachten, sodass ich keinen Führerschein machen muss und mich einfach nur reinsetzen muss, und der Rest geht von alleine. Achja, und bei Bedarf selbständig zur Tankstelle fahren und auftanken sollte es auch können. :wink:

Hallo

ja das Auto gibt es und heisst "Tesla"

Kann sogar noch mehr, crasht auch selbständig, man muss da gar nichts dazutun....

Peter
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Beitragvon Tinitus » 17.02.2017, 11:34

Hallo Josh,

Steve Jobs würde von dem Thema die Finger lassen, weil damit so gut wie nichts zu verdienen ist. Wegen der gleichen Logik gibt es gegen jede erdenkliche Zivilisationskrankheit mehrere vrschiedene oft gleichwertige Medikamente, während es für andere Krankheiten an deren Opfer/Patienten man nicht viel Geld verdienen kann, keine Arzneimittel gibt.

Gruß

Uwe
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Beitragvon dietert » 17.02.2017, 11:36

Hallo Josh,

so eine Diskussion - einschließlich Vergleich mit Automobilen - haben wir immer wieder mal. Anscheinend ist eben der Markt für sowas zu klein. Ich meine, solange sich Audiophile mit Brummen, Rauschen und wackeligen Cinch-Steckern rumärgern, werden sich nur wenige an die Komplikationen einer aktiven Mehrwegeanlage trauen, geschweige denn sowas aus Komponenten zusammenstellen. Das angedachte Gerät wäre ja eine von mehreren Komponenten.

Hartgesottene Bastler versuchen es eben mit miniDSP, raspberry Pi usw. und werkeln dann letztlich an rauscharmen Netzteilen, Trenntrafos, Kondensatoren als Schutz für Hochtöner und besonderen USB-Kabeln. Da nehme ich mich nicht aus. Habe neuerdings so interessante MKP-Kondensatoren von ducati gefunden mit 1500 uF..

Die ganz große Mehrheit ist eben zufrieden, wenn sie daran gedacht haben, ihr Handy zu laden.

Grüße,
Dieter T.
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Beitragvon Kawumm » 17.02.2017, 11:43

bvk hat geschrieben:Das ist exakt das Lastenheft welches ich mir selbst vor einigen Jahren gegeben habe.
Mein Gerät heißt MacMini.

Platzbedarf: minimal

Nutzfaktor: groß weil die Nutzer klarkommen und das basteln für den Chef nicht verboten ist.

Fazit: kann das was du erreichen willst, die Family kann benutzen aber spielen kannst nur du selbst. Sofasurfen Filme kucken, Musikhören etc alles geht einfachst. Jede Software mit Ton wird über PureVinyl geschickt und dessen Plugins machen das was du willst, zB convolven . Zuspieler, egal ob analog oder digital werden durch den „virtuellen Preamp2 von Pure Vinyl verwaltet und geroutet.


G'morgen

Dafür kann es nur ein

Chapeau

geben..

P.s. meint : von der kompletten Mac Verwaltung bin ich wieder auf eine externe Variante umgestiegen .
G/Otto
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Beitragvon Hornguru » 17.02.2017, 12:06

Hallo Bernd. Sehr schöner Ansatz! Danke :)

An die Kritiker: Ja der mangelnde Markt verhindert die baldige Umsetzung. Ich tippe mal auf 5-10 weitere Jahre.

Das heißt aber nicht dass man es nicht versuchen darf. Als DIY. Mit Auge-zu-Kompromissen.
Wie oben, ist halt Mac OS, kein eigenes OS im Gerät mit Alupoliertem Button, und externe Soundkarte.
Der AllInOne HTPC mit Display an der Front und iPad Remote App ohne User-OS wäre ein Traum aber... Geduld.

@ Otto: Was ist die eine externe und kann die das alles was hier genannt wurde?

Ich denke das sind tolle Ansätze und verschmerzbar. Ein bischen klicken kann man dabei ja schon.

Lediglich folgende Wörter sollten (für den User) verboten sein:
-Linux
-Programmieren
-Konsole
-Löten
-Einigermaßen
-Halb
-Config-datei
-Neustarten, Hochfahren

Bitte um Ergänzung :)
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Beitragvon vadda-mh » 17.02.2017, 12:07

@Bernd

Darf ich fragen, welchen Mac Mini du verwendest? i5 od. i7?

Grüße
Carsten
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Beitragvon Melomane » 17.02.2017, 12:18

Hallo liebe Interessenten,

ich finde, wir warten auf das:
Hornguru hat geschrieben:Ich habe natürlich auch einen Entwurf in Petto und trage bald nach.


Alles andere ist Hintergrundrauschen, sofern nicht andere konkrete Vorschläge folgen.

Bin gespannt darauf - gepflegt zerrissen wird es dann schon quasi als Selbstläufer. ;)

Gruß

Jochen
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Beitragvon bvk » 17.02.2017, 13:05

Keine der genannten Anforderungen von Josh ist technisch irgendwie trivial und egal ob eines oder mehrere Geräte vorhanden sind, kann die Bedienung nur dann einfach sein wenn man sich über das Benutzerinterface intensive Gedanken macht. Wenn es einfach sein muss, dann geht das nur mit Funktionseinschränkungen nach dem Schema Normaluser / Profiuser.
Mich machts immer ein bisschen stolz wenn meine Frau sagt:
"ich mach jetzt den Fernseher an zum Nachrichten kucken" obwohl das Fernseher anmachen im Hintergrund eigentlich eine für sie komplett undurchsichtige Prozedur ist und in Wirklichkeit gar kein Fernseher und keine "Stereoanlage" wie sie das kennt, vorhanden ist.

Grüße, Bernd
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Beitragvon bvk » 17.02.2017, 13:10

@Carsten

MM late 2012 i5 16 GB Ram. Habe aber die Möglichkeit auf einen i7, auch 2012, umzusteigen. Muss nur noch eine SSD reinmachen. Ist zwar technisch nicht, aber angenehm weil das System schneller startet.
Bernd
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