Gesucht: Der ultimative Convolver/Streamer

Musikwiedergabe über PC und Mac

Beitragvon Hornguru » 17.02.2017, 13:26

Hallo Jochen
Sicher. wie das Gerät, so auch die Anleitung: einfach bedarf gute Vorbereitung.
Warum vorher schon der Treat? Vielleicht inspiriert mich jemand zur Überarbeitung...

@Bernd: ich finde meine Bedienung und Funktionsansprüche (Wiedergabe / Medien Vielfalt) überaus Trivial!
Lediglich das FIR ist es nicht. Und bisher steht das im Konflikt.
Willst du Komfort, hast du kein FIR. Oder andersrum.
Diejenigen die sich es hier mit FIR gemütlich gemacht haben, sind extrem eingeschränkt (Hallo Schatz, ich hab ne CD mitgebracht- Sorry das geht bei mir nicht - warum dass denn - ach ist kompliziert...- du hast ne Anlage für ein halbes Vermögen und kannst keine CD Abspielen? - ach gib her ich muss es nur kopieren, falten, der Metatags auf den Server und ... - ach weißt du ich hatte eigentlich noch was anderes vor vergiss es...)
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Beitragvon bvk » 17.02.2017, 13:41

bvk hat geschrieben:Diejenigen die sich es hier mit FIR gemütlich gemacht haben, sind extrem eingeschränkt (Hallo Schatz, ich hab ne CD mitgebracht- Sorry das geht bei mir nicht - warum dass denn - ach ist kompliziert...)


Aber genau darum geht das doch, warum soll das nicht möglich sein? Bei mir gehts. Der angelegte User meldet sich als CD an und legt die Scheibe ins Laufwerk. Der ganze für Schatzi unappetitliche Rest arbeitet im Hintergrund. Ob man dafür einen Mac oder eine andere Plattform hernimmt ist doch egal, wie gesagt das Interface und die Bedienlogik muss stimmen und man darf nicht unbegreifliche 50 Klicks brauchen, dann hat auch Schatz Spaß damit.

Bernd

PS trivial sind die Anforderungen die du stellst überhaupt nicht. Immerhin geht es darum Funktionen zu benutzen, die derjenige der sie verwenden soll nicht einmal vom Hörensagen kennt :D
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Beitragvon Tilisca » 17.02.2017, 19:14

Hallo!

Man nehme einen AroioSU. Sollte der nicht das Meiste abdecken?

Beste Grüße
Alex
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Beitragvon FraKtiv » 17.02.2017, 20:09

Hallo,

also für mich ist es mein Daphile-Rechner. Convolving geht damit ja auch, habe ich aber bislang noch nicht ausprobiert. Das habe ich noch geplant. Vermutlich mit REW. Aber das ganze habe ich bislang noch nicht wirklich verstanden, da muss ich mich erst einmal reinfummeln.

Was mir eher ein Dorn im Auge ist, ist die Bedienung. Smartphone-App ist ja schön und gut. Aber manchmal hätte ich einen ganz einfachen Drehregler, um die Lautstärke zu regeln. Oder eine klassische Fernbedienung. Auch dafür gibt's Lösungen, muss ich noch ausprobieren.

Viele Grüße,
Frank.
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Beitragvon nemu » 17.02.2017, 20:31

Hallo zusammen,

Als Ergänzung zu Bernds Lösung möchte ich noch Roon als Audio Software vorschlagen. Ab der aktuellen Version 1.3 können hier jetzt auch FIlter von Acourate eingebunden werden. Auch bietet Roon die Möglichkeit Clients verschiedener Endgeräre einzubinden, sei es AirPlay-Geräte (wie z.B von Bose), Sonos oder jeden anderen DAC, Soundkarte, die an einem Rechner unter Windows, OSX oder Linux angeschlossen ist.

DIe Bedienung ist prima, intuitiv und macht einfach Spaß. Selbst Leien kommen gut damit klar.

Roon ist also auf jeden Fall eine Lösung die Bernds Idealvorstellungen, wieder ein bißchen näher kommt.

Gruß Stephan
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Beitragvon Hornguru » 17.02.2017, 22:35

Hmmm im Sinne der ultimativen Ansprüche :D bitte nicht persönlich nehmen (man weiß ja nie)

Abacus - keine Weiche möglich, raus

Daphile & Roon - Player Software... wo ist die Weiche, weitere analoge Eingänge, Filme?
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Beitragvon Buschel » 18.02.2017, 01:53

Hallo Josh,

prinzipiell hast du bei der Vielfalt an use cases, die du angibst, meiner Meinung nach nur wenige wirkliche Optionen. Die Weichenoption bekommst du über ein Audiointerface hin -- z.B. RME UCX/UFX oder ähnliche Gerätschaften. Wenn du ein solches einsetzt, kannst du die Eingänge dieses Audiointerfaces auch zum Anschluss weiterer analoger/digitaler Quellen -- z.B. CDP oder Tuner -- benutzen. Zusätzlich brauchst du einen HTPC mit entsprechender Software für Quellenumschaltung, Convolver, Audio-/Video-Wiedergabe und ggf. Streaming.

Beispielhaftes Setup: Linux-HTPC mit brutefir und Kodi an einem USB-Audiointerface mit mehreren I/O-Kanälen. Per brutefir machst du online convolving und routing für mehrere Eingänge und Ausgänge. Per skript können Kanäle/Routing und Filter gewechselt werden. Solche Skripte lassen sich dann z.B. per Funkkeyboard und Tastenkombinationen auslösen (mache ich bei mir so). Kodi wiederum kann Audiodateien und Videos von Disklaufwerk, HDD, NAS oder USB-Medien wiedergeben. Kodi bietet auch DLNA-Rendererfunktion an, um von anderen Geräten darauf zu streamen (habe ich aber selbst nie probiert). Kodi lässt sich hervorragend über iOS und Android Apps steuern -- entweder mit der "Kodi remote" (die mMn bisher beste Lösung) oder über einen DLNA-ControlPoint wie Lumin oder BubbleUPNP. Wichtig für eine einfache Bedienung ist das Skripten einiger Dinge wie das Starten von brutefir sobald die USB-Audiokarte erkannt ist, um das Gerät auch problemlos "headless" betreiben zu können.

Vielleicht hilft dir das weiter.

Viele Grüße,
Andree
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Beitragvon Pittiplatsch » 07.03.2017, 22:06

Solche Skripte lassen sich dann z.B. per Funkkeyboard und Tastenkombinationen auslösen


Hallo Andree,

kannst du auf Deinen Script-ansatz mal genauer eingehe? Fuer A/B Vergleiche vermutlich wirklich ideal ... oder auch fuer einen Leisehoerfilter.... oder lowcut filter .. etc umzuschalten.

zum Thema Linux HTPC: das hatte ich auch schon ueberlegt, weil fuer mein Heimkino noch keine Raumkorrektur existiert. Ein HTPC mit Mehrkanal-Analog-out waere da die Loesung... Macht diese Ueberlegung Sinn um DRC im Heimkino nachzuruesten? Bin fuer Vorschlaege offen. Die Hardware sollte halt gaengige Codecs decodieren koennen und dann noch genug Power 6 Kanaele per Filter gerade zu biegen :).

Waere nur das Problem mit der fehlenden Netflix und Amazon-Prime Unterstuetzung fuer Kodi... aber die wuerden dann halt Unkorrigiert wie bisher ueber den BD-Player laufen.

Viele Gruesse,
Tobias
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Beitragvon Buschel » 07.03.2017, 23:02

Hallo Tobias,

der Skriptansatz benutzt das command line interface von brutefir. Du kannst jeden gewünschten cli-Kommandosatz in ein shell skript packen. Diese shell skripts lassen sich wiederum per Linux-Keybordsettings festen Tastenkombinationen zuweisen. Dann kannst du z.B. über STRG+F1 ein skript aufrufen, das ein bestimmtes Filter lädt, einen Eingang mutet und/oder einen Delay verändert.

In meinem Fall lädt meine brutefir-config 3 Filter. Per Tastenkombination kann ich 4 skripts ansprechen, die per cli die unterschiedlichen Filter (3 geladene FIR-Sätze + off) in Echtzeit umschalten. Falls du Interesse hast, kann ich dir die skripts und die config zusenden.

Ja, dass kodi amazon Prime (nicht mehr) unterstützt, ist ärgerlich. Es gab dazu ein laufendes plugin, das aber seit einer Umstellung auf Seiten amazons Ende 2015 nicht mehr funktioniert. Man kann aber amazon Prime per Browser auf dem HTPC nutzen. Nachteil: amazon unterbindet unter Linux die HD-Wiedergabe von Filmen. Für Serien wird HD unterstützt.

Viele Grüße,
Andree
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Beitragvon Pittiplatsch » 08.03.2017, 22:58

Hallo Andree,

Danke fuer das Angebot ich will ja auch selber noch ein bisschen spielen :). Hat eine weile gedauert bis ich das ganze fuer telnet aufgesetz habe - dafuer funktioniert es dann ja sogar remote - perfekt!

Eine Frage: ich kann ja mit cfc die Koeffizienten umschalten, aber kann ich auch irgendwie die filter umschalten? Anzeigen kann ich sie ja mit lf...

Es scheinen gerade viele diese Idee zu haben auf dem PI. Sowohl fuer volumio als auch fuer OSMC scheint es jetzt zu klappen brutefir zu nutzen. Es laeuft bei mir gerade recht stabil mit raspbian mit wirklich moderater CPU-Nutzung. Der PI kommt also meiner Vorstellung vom Audio-PC schon recht nah ;).

Viele Gruesse,
Tobias
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Beitragvon frankl » 09.03.2017, 00:15

Pittiplatsch hat geschrieben:Eine Frage: ich kann ja mit cfc die Koeffizienten umschalten, aber kann ich auch irgendwie die filter umschalten? Anzeigen kann ich sie ja mit lf...


Hallo Tobias,

was meinst Du mit "Filter umschalten". Ein "Filter" ist in brutefir ja eine Verarbeitungsstufe in der Signalkette mit Inputs, Outputs und der Möglichkeit einen FIR-Filter (durch einen 'coeff' Eintrag spezifiziert) anzuwenden und Lautstärkeanpassungen in Input und Output vorzunehmen.

Wenn Du so einen Filter ausschalten willst, kannst Du als Koeffizienten einfach '-1' angeben, dann wird (bis auf eventuelle Lautstärkeänderung) das Signal einfach durchgereicht und das braucht praktisch keine Rechenzeit.

Viele Grüße,
Frank
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Beitragvon Pittiplatsch » 09.03.2017, 20:59

Hallo Frank

Danke - ein klarer Fall von Denkfehler! Ich habe halt gedacht dass ich die Definitionen die da "filter" heissen einfach fix umschalten muesste, aber das ist ja eher eine Filter-Kanal zuordnung und der eigentliche Filter wird durch die zugewiesenen Koeffizienten definiert.

Du hast auch genau meinen use case erraten: es ging mir vordergruendig um den Vergleich mit/ohne Filter.

Viele Gruesse,
Tobias
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Beitragvon Tinitus » 11.03.2017, 22:02

Hallo Andree,

ich hätte großes Interesse daran, meine brutefir config so zu gestalten, dass mehrere Filter geladen werden können und man über eine ssh Verbindung diese per Tastenkombination umschalten kann. Ich als Linux Analphabet brauchte aber eine relativ detaillierte Beschreibung, wie das umzusetzen ist. Ich denke für mich an Filter 176,4 kHz, 192 kHz, 96 kHz und 88,2 kHz.

Gruß

Uwe
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Beitragvon Buschel » 11.03.2017, 23:22

Hallo Uwe,

eine umschaltbare Samplingfrequenz habe ich noch nicht mit brutefir umgesetzt (hier läuft alles fix auf 44,1 kHz). Das wird auch kompilizierter, weil ein einmal gestartetes brutefir per se mit einer festen Samplingfrequenz arbeitet. Für diese feste Frequenz lassen sich aber mehrere Filter laden und zur Laufzeit wechseln -- z.B. ein lineares, eines mit Bassanhebung und eines ohne Phasenkorrektur.

Um deine Anforderung zu erfüllen, müsstest du pro Samplingfrequenz eine eigene brutefir-Konfigurationen erstellen und bei jedem gewünschten Wechsel der Samplingfrequenz einen Neustart von brutefir auslösen.

Alternativ ist eine Sampling Rate Conversion aller Signale auf eine feste Samplingfrequenz möglich, mit der brutefir dann wiederum immer arbeitet. Dann ist kein Neustart von brutefir notwendig.

Wie sieht denn das Setup aus? Wie kommt das Signal zu brutefir (vom selben Rechner per also-loop, über USB-In, ...) und wohin schreibt brutefir das Ausgangssignal?

Viele Grüße,
Andree
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Beitragvon Tinitus » 12.03.2017, 16:04

Hallo Andree,

zur Zeit nutze ich Archphile mit brutefir pipe out, die dann an den DAC. Wenn ich es recht verstanden habe, müsste ich beim Wechsel der sampling Frequenz brutefir und/oder mod neu starten? Mir geht es darum, dass es vielleicht besser wäre beim Upsampling in der jeweiligen Familie (44,1 bzw. 48) zu bleiben. An unterschiedliche Filter für die gleiche Frequenz habe ich noch gar nicht gedacht. Da bei mir im Moment alles im Fluss ist, habe ich auch noch keine Korrekrurfilter erstellt. Archphile (mit mpd und brutefir pipe out) läuft auf einem Odroid C1.

Beste Grüße

Uwe
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