ISO Regen von UpTone Audio

Musikwiedergabe über PC und Mac

ISO Regen von UpTone Audio

Beitragvon beltane » 25.04.2017, 12:58

Hallo zusammen,

UpTone Audio hat auf seiner Webseite den ISO Regen als lieferbar angekündigt (Bernd-Peter berichtete davon im Afi Thread). Details sind hier zu finden:

https://uptoneaudio.com/products/iso-regen

Soweit für mich nachvollziehbar, sind die grundlegenden Funktionen des USB Regen erhalten geblieben - der technische Aufwand wurde aber für alle Leistungsmerkmale deutlich gesteigert. Spannend wäre es, ISO- und USB Regen einmal vergleichen zu können. Wenn also jemand die Anschaffung des ISO Regen plant und entweder über den USB Regen verfügt oder einen Forenten in seiner Nähe weiß, der im Besitz des USB Regen ist, würde ich mich über einen Test und Erfahrungsbericht freuen.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon totti1965 » 27.04.2017, 10:20

Hallo Frank, hallo Forenten,

Zunächst Danke für den Hinweis auf den neuen iso-regen!!!

Ich habe mir vor 2 Monaten einen uptone usb-regen geholt, vorsorglich, für eventuelle spätere Vergleiche Computer HiFI mit Streaming HiFi (im Moment betreibe ich einen G-Majik) ....

Eigentlich habe ich keine Lust, das Ding jetzt groß durch die Gegend zu schicken. Hat sich bis jetzt niemand im Raum Hannover / Göttingen für einen potentiellen Vergleich gemeldet?
Vielleicht ist der neue iso-regen ja einfach noch zu neu!

Wenn man hier im Köln-Bonner Raum mal etwas organisieren will, für einen Hörvergleich, wäre ich mit meinem usb-regen (und ggf. dem G-Majik) gerne dabei.

Gruß,

Thorsten
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Beitragvon taggart » 27.04.2017, 15:47

Hallo Thorsten,
meines Wissens werden die ersten Geräte erst im Mai verschickt. Derzeit hat ihn also noch niemand.
Ich selbst habe ihn nicht bestellt.

Gruß, Christoph
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Beitragvon Juergen192 » 27.04.2017, 17:36

Hallo,
habe mal auf deren Seite geschaut:

The first run of 250 ISO REGENs sold out in less than 3 hours! (Those will ship May 16-19) Orders placed now will ship in early-June. Thank you for your patience as we ramp up production.

Wer also noch nicht bestellt hat, wird bis Juni waren dürfen.

Mit freundlichem Gruße
Jürgen
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Beitragvon frankl » 14.06.2017, 19:47

Hallo Forenten,

ich verrate hier schonmal, dass ich einen Iso-Regen im Bundle mit LPS-1 bestellt habe. Lieferung sollte so Anfang Juli sein. Ich werde berichten.

Viele Grüße,
Frank
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Beitragvon nemu » 14.06.2017, 20:12

Hi Frank,
da bin ich ja mal gespannt, was Du berichten wirst.
Gruß Stephan
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Beitragvon timogern » 22.06.2017, 06:56

Hallo, ich habe einen modifizierten ISO-Regen verkauft, den sich noch ein zweiter Nutzer angehört hat.
Beide haben den ISO gegen einen mod. Regen gehört:

Hi Thomas
Iso Regen getestet , Ergebnis:

Sau gut , mehr Räumlichkeiten, mehr Details einfach super .
War dein erster getunter Regen schon sehr gut , der nochmal besser.

Der andere Tester/Käufer war ähnlich begeistert...

Sinnvoll am ISO wäre ein zweites Netzteil low noise am USB-Eingang, weil sonst die galvanische Trennung mittels Vbus als IC-Versorgung verwendet wird!
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Beitragvon timogern » 26.07.2017, 05:58

...hier ist es:
- Schuko Kupfer vergoldet
- Verdrahtung UPOCC-Cu/TEF
- Netzfilter
- LT-3042+Transe 1A
- USB A/B vergoldet für ISO-USB-Eingang
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...spielt grad ein an SSD
Testbericht folgt!
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Beitragvon frankl » 01.08.2017, 23:49

Hallo Reclocker und Regenerierer,

wie weiter oben angekündigt, habe ich mir vor einiger Zeit einen ISO-Regen von UpTone Audio bestellt, genauer das Bundle mit einem UltraCap LPS-1 Netzteil.

Bei der Bestellung gab es einige Wochen Lieferzeit, aber meine Lieferung vom Vortexbox Audiostore aus UK traf dann eine Woche früher als angekündigt bei mir ein. (Dort konnte ich übrigens in Euro mit fairem Umrechnungskurs auf ein deutsches Konto zahlen und da UK (noch) EU ist, gab es keine Zollformalitäten.)

Ich hatte seit zwei Jahren mit großer Zufriedenheit den Original-UpTone-Regen in Betrieb. Hier im Forum gab es Berichte, dass dieser durch Stromversorgung, eine andere Clock oder einen vorgeschalteteten Isolator in der USB-Verbindung weiter verbessert werden kann. Das sind alles Punkte, die bei der Weiterentwicklung zum ISO-Regen berücksichtigt wurden. Daher habe ich nicht allzu lange gezögert, bevor ich einen ISO-Regen bestellt habe, und war sehr gespannt auf den Unterschied zum Original-Regen.

Zwei Stromversorgungen: Im Unterschied zum Original-Regen benötigt der ISO-Regen auch eine 5V Stromversorgung über das USB-Kabel, da hier Eingangsteil und Ausgangsteil galvanisch getrennt sind. Für viele wird das kein Problem sein; aber ich hatte mein Setup so optimiert, dass mein USB-Kabel keine +5V Leitung hatte und mein Audiorechner gar keine 5V-Versorgung. Ich hatte hier über meine Probleme berichtet, diese 5V Versorgung nachzurüsten - was zum Glück schließlich gelungen ist. Zuvor habe ich drei Wochen den ISO-Regen direkt mit meinem Convolver-Rechner (Odroid XU) über ein Aqvox USB-Kabel verbunden.

Einspielzeit: Sofort nach dem ersten Anschließen zeigte der ISO-Regen mit LPS-1, dass er in der Lage ist, ein sehr hoch auflösendes Signal an den DAC zu schicken. Allerdings hatte der Klang auch eine etwas körnige und zeitweise in den Höhen etwas nervige Komponente. Die in den einschlägigen Foren empfohlene Einspielzeit von 100-200 Stunden kann ich so bestätigen, danach war alles Nervige völlig verschwunden.

Klang vom Convolver-Rechner und Notebook: Es ist wirklich beeindruckend, was für einen sauberen und hochauflösenden Klang der ISO-Regen aus einem Signal vom nicht-optimierten Notebook liefern kann. Aber auch hier gilt, dass das eigentliche Potential erst durch bessere Zuspieler ausgeschöpft wird. Der Unterschied zwischen Notebook und Odroid XU als Zuspieler ist nach wie vor groß. Die Detailauflösung war mit dem Odroid schon eine deutliche Steigerung im Vergleich zu meinem vorherigen optimierten Setup mit Original Regen. Allerdings hatte der Klang auch etwas Verhangenes und es fehlte an Direktheit und räumlicher Abbildung im Vergleich zu vorherigen Setup. Mir war klar, dass ich unbedingt noch wieder meinen Audiorechner (mit Aria G25 Board) in die Wiedergabekette einfügen muss. Wie oben schon erwähnt, ist das nach einigen Anläufen gelungen.

Vorläufig endgültiges Setup: Jetzt höre ich mit dem Odroid XU als Convolverrechner, dem ich noch ein ifi iPower 5V Netzteil gegönnt habe (über das es hier im Forum zurecht von mehreren Leuten positive Berichte gibt). Über eine direkte Ethernetverbindung werden die Daten an den kleinen Audiorechner geschickt. Und von dort geht es über den ISO-Regen an meinen Ayre DAC. Die SSD am Convolverrechner und der Audiorechner mit 5V für USB bekommen ihren Strom von Netzteilplatinen von Daniel. Die Ausgangsseite des ISO-Regen wird mit dem LPS-1 (5V) gespeist. (Software wie vorher und wie an verschiedenen Stellen hier im Forum beschrieben.)

Klang mit getrenntem Convolver- und Audiorechner: Ich bin einfach begeistert! Außer vorher nicht gehörten Details ist vor allem die Raumabbildung des Klanges beeindruckend. Zum Beispiel habe ich diese alte CD in meiner Sammlung wiederentdeckt (Stücke von Ravel mit dem Boston Symphony Orchestra unter Seiji Ozawa); bei "La Valse" bin ich mitten im Orchester und habe das Gefühl, kein Detail zu verpassen. So habe ich bisher noch kein Orchesterstück über eine Anlage gehört. Aber auch kleine Besetzungen, wie zum Beispiel diese Live-Aufnahme des Keith Jarrett Trios sind einfach großartig. Insgesamt würde ich in meinem System den Schritt von meinem vorherigen Setup mit Original-Regen zum jetzigen Setup größer als den Schritt zum Original-Regen einschätzen. Und damit hat diese Anschaffung meine Erwartungen klar übertroffen.

ISO-Regen mit Daniels Netzteil statt LPS-1: Wenn ich den ISO-Regen so mit Strom versorge, wie vorher den Original-Regen, dann geht einiges von der Ruhe im Klangbild verloren, ein merklicher Rückschritt. Das LPS-1 trägt also auf jeden Fall nicht unerheblich zum Gesamtergebnis bei.

Verbindung zwischen ISO-Regen und DAC: Der Original-Regen wurde mit einem billigen Verbindungsglied mit dem USB-Eingang des DAC verbunden. Diese Verbindung konnte man mit Stephans USB-Adapter deutlich verbessern. Der ISO-Regen kommt mit einem speziell dafür konstruierten "USPCB"-Adapter. Wenn ich diesen durch Stephans Adapter ersetze, geht leider einiges an Detailauflösung der ISO-Regen wieder verloren. Auch an dieser Stelle hat UpTone also gute Arbeit geleistet.

Fazit: Klare Empfehlung, ISO-Regen und LPS-1 auszuprobieren.

Viele Grüße,

Frank
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Beitragvon timogern » 02.11.2017, 07:57

Hallo Mithörende,
wie angekündigt hier nun zu den Ergebnissen bezgl. (modifizierter) ISO-Regen + 2. low noise NT vor der galvanischen Trennung, also ersetzen der 5 Volt Vbus vom Rechner kommend über das (Eing.-) USB-Kabel.
In einigen Hörkonstellationen war die Verbesserung marginal (führte auch nicht zum Kauf), in anderen jedoch (aus meiner pers. Sicht die weiter ausgebauten Anlagen) war der Unterschied relevant und deutlich und das Tuning wurde umgesetzt. Wahrscheinlich liegts mit am Quellgerät, d.h. an der Qualität der 5Volt/Vbus oder wie belastet diese ist.
Ich habe letztendlich bei diesen Netzteilen, angefangen vom Cu/verg. Schukostecker über verbesserte USB-Buchsen (B), hochwirksames Netzfilter, möglichst alle minderwertigen Kontakt-/Leitermaterialien ersetzt, sämtliche Verdrahtung/Zuleitung mit UPOCC- Cu ausgeführt und die low noise Regelung zusätzlich entstört.
Nachteilig bleibt natürlich der zwiscchengesteckte USB B/B Böpsel um das NT einzuschleifen, das müsste richtigerweise im USB-Kabel schon umgesetzt werden...
Ich hoffe auf Anregung bei ISO-Regen-Nutzern und dass die Erläuterung verständlich ist.
Grüße, Thomas K.
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Beitragvon frankl » 03.11.2017, 01:01

Hallo Forenten,

hier ist noch eine Fortsetzung meines oben stehenden Berichtes. Hier geht es hauptsächlich um das LPS-1 Netzteil.

DC-Kabel vom LPS-1. Ich hatte oben vergessen zu erwähnen, das ich nach dem ersten Anschluss von ISO-Regen mit LPS-1 Versorgung auf der Ausgangsseite den Klang zwar hochauflösend, aber leider auch etwas blutleer fand. Da hatte ich mich aber gleich an diesen Bericht von Bernd Peter erinnert. Ich habe dann das Beipack-DC-Kabel gegen ein umfunktioniertes Audiokabel getauscht, wodurch sich sofort ein viel vollerer Klang einstellte. Ich kann also beim Testen eines LPS-1 sehr dazu raten, auch mit dem DC-Kabel zu experimentieren.

Im Moment benutze ich ein DC-Kabel aus 4 Adern eines Solidcore CAT 7+ Kabels, die wie in diesem Beitrag besprochen, geflochten wurden. Ich werde da noch weiter experimentieren mit anderem Leitermaterial.

Stromzuführung des LPS-1. Nach der Theorie sollte es klanglich nicht relevant sein, mit welchem Netzteil die Stromzuführung zum Aufladen der UltraCaps im LPS-1 gemacht wird. Aber es gibt da widersprüchliche Berichte, etwa in dem langen Computer Audiophile Thread zum LPS-1. Da ich kürzlich ein ZeroZone 9V 2A Netzteil erworben habe, habe ich den direkten Vergleich gemacht. Also das Standardnetzteil zu dem LPS-1, das meinen ISO-Regen versorgt, gegen dieses ZeroZone getauscht. Und ich muss sagen, dass ich da einen Unterschied höre; ich finde den Unterschied ganz gut durch das Wort "schwärzerer Hintergrund" charakterisiert, so dass bei Aufnahmen mit guter räumlicher Wirkung das Hintergrundrauschen des Aufnahmesaales noch detailierter herauszuhören ist. Sicher kein Riesenunterschied, aber groß genug, dass ich dazu rate, auch mit dieser Stromzuführung des LPS-1 zu experimentieren. (Aber beachten, dass diese genug Strom (>= 2A) liefern können muss.)

Noch ein LPS-1. Außerdem konnte ich kürzlich ein weiteres LPS-1 erwerben. Dieses habe ich nun zur Stromversorgung meines Convolverrechners Odroid XU eingesetzt, wo es ein bereits recht gutes ifi iPower 5V Netzteil ablöst. Dies wird mit Standardnetzteil zum LPS-1 versorgt. Auch hier habe ich statt Beipack-DC-Kabel ein DIY-Kabel für die Verbindung zwischen LPS-1 und Rechner benutzt, was ähnlich wie oben beschrieben eine recht deutliche klangliche Auswirkung hat. In meinem jetzigen Setup bewirkt diese bessere Stromversorgung des Convolverrechners einen unerwartet großen klanglichen Fortschritt. Dieser geht in eine ähnliche Richtung wie bei den Kabel-Experimenten, von denen ich kürzlich berichtet habe: Die räumliche Staffelung des Klangbildes wird noch tiefer und homogener. Die Verbesserung wird zum Teil sicher dadurch erreicht, dass mein improvefile Skript noch besser arbeitet. Hier zeigt sich mal wieder, dass man beim Optimieren nicht früh genug in der Wiedergabekette anfangen kann.

... Jetzt brauche ich wohl noch ein LPS-1 für mein Aria G25 Board und die SSD-Festplatte, von der ich abspiele ...

Viele Grüße,
Frank
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Beitragvon timogern » 09.11.2017, 17:46

Hallo Mithörende, da es hier gerade passt:
Wir haben DC-Kabel -Tests gemacht mit vergoldeten Steckern, upoocc-Cu, upocc-Ag /PTFE am LPS-1 zum microrendu. Die beste Version war upocc-Ag/PTFE mit Spezialmischgewebe und C-L-C-L-C- Filterung am Ausgang mit Polymer/NP0 und Drosseln

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Grüße, Thomas
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