Unterschiede USB-Ausgang?

Musikwiedergabe über PC und Mac

Unterschiede USB-Ausgang?

Beitragvon Schöngeist » 08.07.2017, 14:19

Hallo,

mein Laptop hat 4 USB 2 High Ausgänge, 1 davon eSATA und 1 Allways-on.

Ist es egal, welchen ich davon für Audiozwecke verwenden würde oder gibt es Unterschiede?

Grüße Alfons
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Beitragvon SolidCore » 08.07.2017, 17:14

Hallo Alfons

Das bekommst du sehr leicht heraus. Du fängst mit dem 1. an, und vergleichst ihn klanglich mit den übrigen.
Umstecken ist schnell gemacht :)

Ich hatte eine vergleichbare Idee, und hatte mich gewundert, wieso denn 2 nebeneinanderliegende USB 2.0 Buchsen an meinem Lapptop verschieden klingen.
Und siehe da, ein plattgeklopftes Ohrenstäbchen mit etwas reinem Alkohol brachte die Erkenntnis.
Der schlechter klingende war recht dreckig. Nach säubern keine Unterschiede.

Gruss
Stephan
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Beitragvon uli.brueggemann » 09.07.2017, 09:44

Eine per USB angeschlossene Soundkarte sollte sich im Gerätemanager unter "Audio, Video, Gamecontroller" finden lassen (Ansicht nach Typ). Dann dort die Soundkarte wählen und Ansicht - Geräte nach Verbindung aufrufen. Üblicherweise wird dann die Sounkdarte unter einem USB-Root-Hub aufgelistet sein.

Nun macht es Sinn sich das näher anzuschauen. Oft gibt es mehrere Root-Hubs. Und man sollte schauen, ob neben der Soundkarte noch andere Devices vom selben Root-Hub verwendet werden, z.B. Tastatur, Maus, WifI-Adapter etc. Falls ja, dann prüfen, ob es einen Root-Hub gibt, bei dem die Soundkarte das alleinige Device ist. Dazu einfach die nächsten USB-Ports durch Umstecken auswählen, der Gerätemanager aktualisiert die Darstellung entsprechend.

Das Verfahren stellt sicher, dass eben der Root-Hub die Soundkarte alleine bedient und sich nicht parallel noch um andere Geräete kümmern muss.

Grüsse
Uli
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Beitragvon Kawumm » 10.07.2017, 07:53

..oder man benutzt eine Musikplayer Software , die im aktiven Betrieb , die USB Geräteerkennung deaktiviert.

Grüsse

otto
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Beitragvon uli.brueggemann » 10.07.2017, 08:01

Kawumm hat geschrieben:..oder man benutzt eine Musikplayer Software , die im aktiven Betrieb , die USB Geräteerkennung deaktiviert.

Versteh ich nicht.
Wenn sich z.B. Soundkarte und Tastatur einen USB-Hub teilen, dann sind die Geräte bereits erkannt. Und dann soll der Player doch nicht wirklich die Tastatur deaktivieren, oder?

Grüsse
Uli
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Beitragvon Schöngeist » 10.07.2017, 09:04

Hallo Uli,

wenn ich Maus oder Drucker im Gerätemanager anschaue, dann ist die Belegung der 4 USB Ausgänge wie folgt:

Port/Hub 0001/0004 0002/0004 0001/0003 0002/0003

Andere Varianten werden mir nicht angezeigt. Da beim Hören über ein USB Interface weder Maus noch Drucker angeschlossen sind, dürfte es also egal sein, welchen Ausgang ich benutzen würde?

Gruß Alfons
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Beitragvon Kawumm » 10.07.2017, 09:25

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Doch nur Marketing ?

Grüsse Otto
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Beitragvon uli.brueggemann » 10.07.2017, 09:51

@Alfons,

ich meine im Prinzip so etwas:

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Wenn mehrere Hubs verfügbar sind (abhängig vom Rechner), sollte die Soundkarte einen Hub für sich haben.

@Otto,

typischerweise erkennt ja ein Rechner, dass am USB-Port etwas angeschlossen WIRD. Man kann diese Erkennung möglicherweise deaktivieren und belegt damit keine unnötige Ressourcen.
Wenn aber bereits etwas angeschlossen IST, dann wird das aber nicht deaktiviert. Und wenn dann mehrere Geräte denselben Hub teilen und zudem auch noch Rechenkapazität beanspruchen, dann wird es nicht besser. Beispiel: paraller USB-Netzwerk-Adapter, der ebenfalls Daten schaufelt.

Grüsse
Uli
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Beitragvon Hornguru » 10.07.2017, 10:40

Hi Otto

Der stellt nur die Prio hoch, falls andere Apps die CPU so auslasten würden dass es hängt und Audio stottert, dann würde die Musik trotzdem stotterfrei laufen und alle anderen Apps hängen.

Spotlight und Timemachine sind die Synonyme für Suchindex und Backup, das reduziert Festplattenaktivität.
Bei mechanischen Platten und Onboard Popelsoundkarte habe ich das Motorgeräusch tatsächlich mal gehört :)

Und die Geräteerkennung sind nur die Interrupts die ab und an suchen ob was neues eingestöpselt wurde.
Da jedes vernünftiges Programm aber vorpuffert ist so ein Interrupt aber wirkungslos.
Ein Freund hatte mal unter DOS ein Realtime Messprogramm geschrieben. Wenn da der Interrupt grad auf den Dirac fiel, war die Messung im A... aber mit Puffer dann auch egal.

Also ich sehe nicht wo das im Normalfall den Klang verbessert.
Eher Verminderung von Dropouts auf einem katastrophalen System (15 Jahre alt und ausgelastet).

Gruß
Josh
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Beitragvon Kawumm » 10.07.2017, 12:48

Hallo Ulli & Josh


ein Bild um 13:39 aufgenommen , worin der SPL DAC erkannt wird , aber die USB 3.0 externe Festplatten ( Musikdateien ) nicht , OBWOHL ich Zugriff auf deren Inhalt habe . Ein USB 3.0 Inteface , was die Festplatten nun mal sind müsste oben im USB Gerätebaum auftauchen ...tut es aber nicht .

Und nun ?

http://www.abload.de/img/mobile.114lrqad.jpg

Grüsse Otto
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Beitragvon Hornguru » 10.07.2017, 13:08

Hmm ja da sieht man nur zwei usb2 ports, infrarot und bluetoothmodul. :|

Da is auch nix zum scrollen?
Sicher dass der Mac schon usb3 hat?
Was heißt du kannst zugreifen? Das Laufwerk wird auf dem Desktop angezeigt?
Drück mal Apfel-R zum refreshen...

Edit: sehe der oberste Hub ist eigentlich der DAC. Der hat wohl selbst noch Usb Peripherie?
Die Usb 3 Platte hängt an dem DAC? In dem Falle wird das nicht an den Mac weitergereicht da usb seriell und nicht parallel arbeitet. Dann downgraded der 2.0 Hub das. Eventuell gibt er das nicht mal als Gerät an den Mac sondern verwaltet es als eigene Ressource.
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Beitragvon Kawumm » 10.07.2017, 13:51

Josh

Mea Culpa Maxima Culpa

Gestehe ein das Sigmund Freud zugeschlagen hat , Fehler passieren nun mal .
Wer komplett durch scrollen / klicken würde ,ist klar im Vorteil . :oops: :oops: :oops:

Unter dem Bluetooth tat sich der nächste USB Hub inkl. 3.0 auf .

http://www.abload.de/img/mobile.115t3o2p.jpg

Tschuldigung

Otto
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Beitragvon bvk » 11.07.2017, 11:27

Hi Otto,
grundsätzlich ist es von Vorteil nicht mehrere USB Geräte zu verwenden, wenn man klanglich optimieren will. Ein Bus ein Gerät ist am besten. Beim Thunderbolt Bus geht natürlich mehr, weil anderes Protokoll.
Deshalb ist es auch besser die Audiodaten von einem externen Laufwerk zu bekommen. Dadurch kann das Betriebsystem einen eigenen Bus benutzen, und die Audioquelle auch.
Der USB Bus ist allerdings eine besondere Zicke, man hört es sofort, am schlimmsten wenn mehrere Geräte am intern gleichen Bus hängen. zB also USB Fernsehtuner und Festplatte. Grausam. Verteilung auf intern unterschiedliche USB Busse, ist schon besser. Einer für den Wandler, und den Restkram an den anderen wenn man nicht abstecken will, was die beste Lösung wäre.

Musik optimal: Dac = USB, Platte extern=Firewire oder Thunderbolt, oder andersrum. Den USB Fernsehtuner nehme ich dann raus, etwaiges optisches USB Laufwerk auch.

Drüber hinaus alles was irgendeine zeitgesteuerte automatisierte Funktion hat abschalten: Die üblichen wie TimeMachine und Spotlight sowieso, aber auch Ruhezustand, Bildschirmschoner und Softwareaktualisierung fummeln ununterbrochen am System rum. Dass keine anderen Programme parallel laufen sollten ist eh klar.

Das gilt jetzt für den Mac, PC dürfte sinngemäß sein, nur haben die meistens keine Alternativen zu USB, während zB der late 2012er MacMini über Thunderbolt, USB und Firewire verfügt.

Grüße, Bernd
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Beitragvon Kawumm » 11.07.2017, 14:01

Hallo Bernd

Danke für deine Antwort .

Aber das dies mir passiert grenzt schon an Peinlichkeit ,bin ich doch über 10 Jahre mit dem USB Bus und dessen Belegung unterwegs und dränge auch bei anderen auf die Bus Aufteilung .

Aber die USB Gereäterkunnung Funktion hat sich völlig anders
a) in meinem Hirn festgesetzt
b) das USB Protokoll waraum auch immer nicht runter gescrollt

gibt es Thunderbolt Festplatte mit einer externen Stromversorgung , meine früheren Firewire hatten dies auf jedenfall und aus diesem Grund USB mit externer Stromversorgung

Grüsse Otto
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Beitragvon bvk » 12.07.2017, 10:22

Hallo Otto,

natürlich gibt es das. Es lohnt sich ein schalldämpfendes zu finden, und eine Platte mit 5400 Umin. Die hält länger und ist leise. Bei der Thunderbolt Schnittstelle kann man sich darauf verlassen dass die Geräte hochwertig sind, leider auch teuer. Anderseits warum kein NAS und Netzwerkkabel, die machen inzwischen auch keine Zicken mehr und dürften vielleicht billiger zu haben sein. Da lässt sich auch die iTunes Bibliothek auslagern, falls du das benützt. Ob Audirvana seine Datenbank dort anlegen kann oder die direkten Schnittstellen braucht, weiß ich nicht. Aber beachte, Billiglaufwerke gar nicht erst in Erwägung ziehen, da ist die schlechteste Elektronik drin. Ordentlichen Mittelklassestandard nehmen, und bei Mac Anbietern kaufen.

Was für einen Mac nimmst du? Oder anders, vom Laptop würde ich abraten. Nimm einen Mini der schafft all das locker, auch wenn er schon älter ist. Der Flaschenhals liegt bei denen nicht beim Prozessor sondern bei der Grafikleistung. Dann machst du eine gute 500er SSD rein, und vergisst das ganze für die nächsten Jahre. Wenn du möchtest, kann ich mal nachsehen was ich an älteren Minis noch habe. Kannst es ausprobieren. Bis 5m lässt er sich mit der Bluetooth Maus/Taste bedienen, wenn man einen Monitor oder Fersehbildschirm hat. Ansonsten über die Bildschirmfreigabe. Für Audio kann er ja auch komplett headless laufen, Steuerung übers iPhone wenn der Player es unterstützt. Ich sehe gerade für Audirvana gibt es A+ Remote als Fernsteuerung für iOS.

Grüße, Bernd
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