LifePo Laderegler

Lautsprecherbau und -tuning

LifePo Laderegler

Beitragvon chriss0212 » 12.06.2017, 10:46

Ich würde mir gerne eine automatische Ladestation für LifPo4 Akkus bauen...

Hat jemand mit solchen Ladereglern Erfahrung?

http://www.ebay.de/itm/1000mA-LiFePO4-Akku-Laderegler-Lademodul-mit-Schutz-1S-3-2V-mit-Micro-USB-Buchse-/351920139313?_trksid=p2141725.m3641.l6368

Danke und Gruß

Christian
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Beitragvon Fujak » 12.06.2017, 13:19

Hallo Christian,

wenn ich aus den kryptischen Angaben richtig schließe, dann beträgt sein Ladestrom 1A und die Ladeschlussspannung 3,2V. Wenn letzterer Wert korrekt ist, wäre der m.E. zu gering. Typischerweise beträgt die Schlussspannung 3,6V, sodass der Akku seine ca. 3,35 V voll geladen erbringt. Bei 3,2V Ladeschlussspannung verschenkt man einiges an Kapazität.

Grüße
Fujak
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Beitragvon chriss0212 » 12.06.2017, 13:36

Hallo Fujak

Ja, das ist mir auch schon aufgefallen, habe aber die Hoffnung, dass hier evtl. Eher gemeint ist, dass der Regler für 3,2V LifePo Zellen gedacht ist ;)

Werde mal versuchen, ob ich hier an nähere Informationen komme ;)

Ich bin halt auf der Suche nach Ladereglern, die man nicht noch extra dazu auffordern muss zu laden, wenn sie Spannung bekommen ;)

Be meinem derzeitigen Ladegerät ist es so, dass ich immer nachdem ich die Akkus eingelegt habe noch Knöpfe drücken muss damit der Ladevorgang beginnt.

Ich glaube ich habe das gleiche wie Du nur mit 4 anstelle 8 Zellen.

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon chriss0212 » 12.06.2017, 15:06

Hallo Fujak...

jetzt habe ich mich vom Produktext in der Kopfzeile verunsichern lassen ;)

Wenn Du auf dem ebay link runter scrollst... dann steht in den Daten: Ladeschlußspannung 3,6V. Dann sollte doch "eigentlich" alles passen oder??

Grüße

Christian
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Beitragvon Trinnov » 12.06.2017, 15:31

Was meint ihr zu diesen Mini-DC-DC-Converter Platinchen aus China, bei denen es für Konstantstrom und Ausgangsspannung je einen Regler gibt. Das sind diese kleinen Teilchen mit den blauen Spindeltrimmer-Reglern drauf.
Die gibt es in vielen Varianten.
Wenn du Musik hörst bzw. immer tagsüber, schaltest du den DC-DC-Converter allpolig per Relais weg. Der DC-DC-Converter bekommt keine Spannung und somit das 2-polige Relais auch nicht. Man verwendet 2x Um oder 2x Ein, auf jeden Fall bei UM die Arbeitskontakte, nicht die Ruhekontakte, also 2x COM + NO
Außerdem eine Schaltuhr als Steckdosenzwischenstecker (DCF) in der Wandsteckdose, mit der man per Schaltkalendereinträgen festlegen kann wann die DC-DC-Converter und die Relais, die diese Converter mit den Akkus verbinden Spannung bekommen. Idealerweise lädt man nur nachts und dann vielleicht nur 1x die Woche oder je nach Bedarf mehrmals die Woche nachts. Ladestrom ist 1C oder besser akku-schonend etwas weniger.

Sind nur so ein paar Gedanken. Macht einfach etwas draus.

viele Grüße,
Horst
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Beitragvon Trinnov » 12.06.2017, 16:14

Die Last sollte beim Anlegen der Ladespannung immer getrennt sein.
Man nimmt also zwei Relais mit jeweils 2x UM
Diese steuert man gleichzeitig an. Wenn das Lade-Relais den Lade-Controller mit dem Akku verbindet, schaltet man aktiv die Last weg mit dem anderen Relais, indem man dieses anziehen lässt und dabei die Ruhekontakte statt der Arbeitkontakte nutzt, also COM und NC. Wenn das Relais zieht, trennt es auf.

Hier noch ein paar Ebay Links
Bitte prüft selbst die Brauchbarkeit für euer Projekt:

http://www.ebay.com/sch/i.html?_from=R40&_trksid=p2047675.m570.l1313.TR0.TRC0.H0.TRS0&_nkw=5A+Lithium+Charger+CV+CC+buck&_sacat=0

http://www.ebay.com/itm/CC-CV-Power-Supply-Module-1PC-LM2596-LED-Driver-DC-DC-Step-down-Adjustable/332247706414?_trksid=p2047675.c100005.m1851&_trkparms=aid%3D555018%26algo%3DPL.SIM%26ao%3D2%26asc%3D41376%26meid%3D54b75706018b4a7296f77d416e5ce987%26pid%3D100005%26rk%3D2%26rkt%3D6%26sd%3D112034265855

http://www.ebay.com/itm/DC-DC-Step-Down-Buck-Constant-Voltage-Current-Module-w-Digital-Display-LM2596-/122534175401?hash=item1c879b22a9:g:ej8AAOSw8lpZNX8q

http://www.ebay.com/itm/LM2596-DC-Step-Down-Adjustable-CC-CV-Power-Supply-Module-Converter-LED-Driver-D/112034265855?_trksid=p2047675.c100005.m1851&_trkparms=aid%3D222007%26algo%3DSIM.MBE%26ao%3D2%26asc%3D41376%26meid%3D6d451aa63f5c4a3f95e50bb5936ceada%26pid%3D100005%26rk%3D5%26rkt%3D6%26mehot%3Dag%26sd%3D172715874905

http://www.ebay.com/itm/LM2596-DC-DC-Step-down-Adjustable-CC-CV-Power-Supply-Module-Converter-LED-driver-/191673918658?hash=item2ca0a7e4c2:g:4H4AAOSwMmBVo4rQ

http://www.powerstream.com/Product3.htm


Gruß,
Horst
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Beitragvon chriss0212 » 12.06.2017, 18:15

Hallo Horst...
Die Last sollte beim Anlegen der Ladespannung immer getrennt sein.
Man nimmt also zwei Relais mit jeweils 2x UM
Diese steuert man gleichzeitig an. Wenn das Lade-Relais den Lade-Controller mit dem Akku verbindet, schaltet man aktiv die Last weg mit dem anderen Relais, indem man dieses anziehen lässt und dabei die Ruhekontakte statt der Arbeitkontakte nutzt, also COM und NC. Wenn das Relais zieht, trennt es auf.


Das ist genau mein Ansatz ;)

Grüßle

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Beitragvon chriss0212 » 12.06.2017, 18:20

Ich überlege, ob ich die Steuerung über nen Arduino oder sowas mache...

Warum:
Ich würde gerne auch noch Relais in den Ausgang machen um Sicher zu stellen, dass zuerst das Signal auf den Endstufen weggeschaltet wird und dann erst die Spannung abgeschaltet wird. Wenn dann wieder Spannung von den Akkus geliefert wird dann alles Rückwärts... also erst wenn sich alles stabilisiert hat wieder die Ausgangsrelais freigeben ;)

Grüßle

Christian
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Beitragvon taggart » 12.06.2017, 19:12

chriss0212 hat geschrieben:Ich überlege, ob ich die Steuerung über nen Arduino oder sowas mache...

Hallo Christian,
um mehrere LiFePO4 Akkus mit gleicher Spannung (4S), die sich in unterschiedlichen Gehäusen befinden, komfortabel laden zu können, habe ich ein CCCV-Ladegerät, einen Arduino Mega und 16 Relais in ein separates Gehäuse gebaut. Jeweils zwei der Relais bilden einen Ausgang. An diese können die Akkus, die in den anderen Geräten stecken, per Kabel angeschlossen werden.

Nach dem Einschalten sorgt die Arduino-Logik dafür, dass die Ausgänge einzeln und der Reihe nach mit dem CCCV-Ladegerät verbunden werden. Über einen Stromsensor erkennt die Logik, ob ein Akku angeschlossen ist und geladen werden muss. Dann verbleibt die Logik auf diesem Ausgang solange, bis der Akku voll ist und das Ladegerät abschaltet. Erst dann geht die Logik zum nächsten Ausgang weiter.

Wurden alle Ausgänge durchlaufen, schaltet die Logik zuletzt noch den Arduino (also sich selbst) ab.

Nur mal so als Idee ... funktioniert bei mir gut.

Gruß, Christoph
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Beitragvon chriss0212 » 12.06.2017, 20:41

Hallo Christoph...

die Idee gefällt mir... Und wenn ich mich recht entsinne, bist Du ja sogar mit gleichem DAC unterwegs ;)

OT ON:
Mir gefällt der schon jetzt nach wenigen Stunden übrigens sehr gut!!
OT OFF ;)

Vielen Dank und Gruß

Christian
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Beitragvon chriss0212 » 12.06.2017, 20:56

Interessant...

Wenn ich nach CCCV Ladereglern suche, komme ich auf eine Platine die der Beschreibung von Horst erstaunlich nahe kommt ;)

http://www.konsolenersatzteile.com/elektronik-diy/lm2596-cc-cv-led-driver.php

Grüßle

Christian
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Beitragvon SolidCore » 12.06.2017, 21:53

Hallo zusammen

Die gleichen Gedankengänge hatte ich ebenfalls. Bin im Begriff mir ein automatisches Akkunetzteil aufzubauen.
Und je mehr man darüber nachdenkt, wie es aufzubauen ist, umso mehr Probleme entdeckt man.
Schön, das ich zumindest nicht alleine damit stehe, hehe.

Da ich 5V benötige, brauche ich 2 LifePo4-Zellen. Dafür fand ich ein passendes Ladegerät. Es bietet die Möglichkeit, per Schiebeschalter einstellbar zu sein. Sobald man es ans Netz legt, fängt es bei Bedarf an zu laden. Man muss also nicht wie üblich "Start" drücken.
https://www.camforpro.com/skyrc-ac-2-4s ... GwodTqEDhQ
Die Kontroll-LED kann man auslöten und an die Gehäusefront auslagern, um den momentanen Zustand zu beobachten, also LADEN + Fertiggeladen.
Dies will ich ebenfalls allpolig abtrennen im Hörbetrieb.
Als 5V spannungsregler habe ich mal erste Hörtests mit einem TPS Regler gemacht.
http://www.ebay.de/itm/391736074918
Dies schien aber supoptimal, da ein Zerozone S11 nich wirklich schlechter klang. Was ich nicht auf den Akku schiebe, sondern die Regelung. Sie klang zwar nicht müde und leblos wie ein DC-DC Konverter der typischen Akkublocks, aber eben nicht deutlich besser als ein Netzteil. Fujak gab mir den Tip, zwischen Akku und TPS mal einen LT Regler zu setzen, der die Spannung auf 5,3 V runter regelt, damit der TPS im Idealbereich arbeitet. Dann sah ich die Belleson Superregulatoren, die bestimmt eine gute Alternative zum TPS darstellen, und nicht so viel teurer sind:
http://www.belleson.com/store/SPZ-High-Current
Dazu wollte ich dann den Tip hier aus dem Forum, einen Mundorf MLytic mit 22000uF hinter sie Schaltung setzen. Man sieht, es wird immer mehr, und zum testen wirds dann immer teurer.

Irgendwie war ich die Bastelei leid, und habe mir das Uptone LPS-1 bestellt. Da ist alles bereits umgesetzt, was ich vorhatte. Hoffe natürlich, das die Ultracaps darin sich nochmals vom LifePo4 Akku klanglich absetzen können.

Gruss
Stephan
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Beitragvon taggart » 13.06.2017, 15:56

Hallo Stephan,
da gebe ich dir Recht! Die Dinge werden aufwendig, weil einfach zu viele Kombinationsmöglichkeiten bestehen. Vermutlich muss man irgendwann einfach zufrieden sein. Nur ist das nicht ganz einfach ... :wink:

Ich wäre interessiert, zu erfahren, ob die LPS-1 von Uptone für dich funktioniert.

Gruß, Christoph
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Beitragvon chriss0212 » 21.06.2017, 10:39

Hallo an alle,

ich habe mir ein paar Gedanken zu einem Ladeumschalter gemacht (das Akku wechseln nervt ja doch irgendwann).

Anbei eine Idde zur Umsetzung. Der Akkupack der gerade NICHT geladen wird ist dann vom Ladegerät komplett galvanisch getrennt. Spricht da Eurer Meinung nach etwas gegen? Wichtig ist natürlich, dass das angeschlossene Gerät noch über eine Spannungsstabilisierung verfügen sollte!

Was meint ihr... macht das so Sinn?

https://www.dropbox.com/s/aukkkti3hraxn05/AkkuLader.pdf?dl=0



...Hoffe habe keine groben Schnitzer eingebaut... ;)

Grüße

Christian
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Beitragvon Trinnov » 21.06.2017, 17:14

Hallo Christian,

da niemand etwas dazu sagen mag, will ich es mal versuchen.
Grundsätzlich sehe ich den Schaltplan als brauchbaren Anfang um eine Akkuladeumschaltung zu entwickeln.
Es soll wohlgemerkt keine Kritik sein sondern eine Hilfestellung.

Du zeichnest vier Ladegeräte. Nur beim unteren gibt du an was mit dem Bezugspunkt, also der Masse passieren soll.
Das ist bei den anderen drei Ladegeräten auch erforderlich. Wir können jedoch natürlich nicht alle Minusanschlüsse miteinander verbinden.
Minus vom obersten Ladegerät wird also mit Plus des nächsten Ladegerätes verbunden, usw.
Ebenso wie bei den Akkus auch.
Ich würde jedoch nur ein einziges Ladegerät verwenden, das zwischen Plus des obersten Akkus und Minus des untersten Akkus angeschlossen ist, und die Balancer-Pins des Laders zusammen mit den beiden Lade-Pins auf die jeweiligen Akku-Anschlüsse sowie Akku-Balancer-Pins umschalten.
Über jede Relaisspule sollte man in Sperrrichtung eine Diode schalten, z.B. 1N4007
Thema Freilaufdiode bei Relais.

Dann hätten wir noch das Thema Akkuselbstentladung für die Zeit in der die Akkus weder geladen noch genutzt werden. Falls du kein BMS jeweils eingebaut hast, wird sich eines der Akkupacks vermutlich über das Ladegerät entladen (je nach Ladegeräteschaltung) und das andere über die Last.
Es wären also weitere Relais erforderlich, die über eine andere Spannung alle miteinander durchgeschaltet oder getrennt werden. So etwas wie ein Ein/Aus des kompletten Akkunetzteils.
Im Betriebsfall ziehen also alle Relais an.

Viele Grüße,
Horst
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