Linn Sneaky auf Gerts Seziertisch

Gerts Modifikationen

Beitragvon lessingapo » 11.01.2012, 15:26

Hallo Fujak!

Danke für die Rückmeldung, werde mich bei Bedarf melden, im Grunde bin ich jedoch für einfache Lösungen...

Hat denn schon mal jemand am G-Sneaky-Digitalausgang nicht die raw-Einstellung, sondern die Upsampling-Einstellungen abgegriffen und angehört?

Grüsse
Wolfgang
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Beitragvon Bernd Peter » 05.02.2012, 21:49

Hallo,

in der aktuellen Audio Test nachzulesen:

http://www.testberichte.de/a/multimedia-player/magazin/audio-test-nr-1-dezember-2011-januar-2012/297890.html

„... Linns Sneaky Music DS punktete mit einer 24-Bit- und 192-kHz-Wiedergabe sowie einer eigenen iPhone- und iPad-App. Der äußerlich recht unscheinbare Netzwerkplayer spielte angesichts des Preises kaum mehr überbietbar auf. ...“

Na, irgendwie richtig und auch nicht.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon OpenEnd » 05.02.2012, 21:58

Hallo Bernd Peter,

Gert bringt im Moment die Marketingstruktur von LINN durcheinander. Die Linn Marketings machen sich viel Mühe, billigere Geräte auch schlechter klingen zu lassen.

Die Entwickler bei LINN könnten das im Fulltime-Job bestimmt genauso gut wie Gert das in nächtlicher Arbeit nebenbei macht. Nun schrumpfen die mehreren tausend Euro Unterschied zwischen den Geräten.

Wenn LINN von vornherein Gerts Modifikation einbauen würde, wäre das gemessen am Verkaufspreis nur ein Klacks.

Grüßle vom Charly
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Beitragvon Rudolf » 05.02.2012, 22:07

Hallo Charly,

du hast meine volle Zustimmung!

Und es ist auch absolut legitim, wenn Linn sein Know-how "scheibchenweise" bzw. preisklassenbezogen auf den Markt bringt. Baute Linn nämlich ausschließlich Klimax-Streamer, könnten sie ihr Entwicklungsteam wohl kaum ernähren. Dasselbe dürfte zutreffen, baute Linn nur Sneakies.

Toll für uns, dass Gert diese Lücken erspäht hat und uns am großen Linn-Sound zum vergleichsweise kleinen Geld teilhaben lässt. Und Linn dürfte sich eher über die G-Publicity freuen denn über den einen oder anderen nicht verkauften Klimax DS ärgern ... :D

Viele Grüße
Rudolf
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Beitragvon Franz » 05.02.2012, 22:14

OpenEnd hat geschrieben:Die Entwickler bei LINN könnten das im Fulltime-Job bestimmt genauso gut wie Gert das in nächtlicher Arbeit nebenbei macht.

Ich hab mich auch schon gefragt: "Warum nicht gleich so?" Aber das wird dann wohl preislich in ganz anderen Regionen angesiedelt sein, insofern bin ich froh, daß jemand wie Gert sich der Sache angenommen hat und aus Gutem was richtig Überragendes gmacht hat. Was andererseits auch deutlich macht, wie geschickt doch die Marketing-Strategen bei Linn ihre Produkte qualitativ untereinander so gestaltet haben, daß ein fetter Gewinn unter`m Strich dabei für sie herausskommt. Verdenken kann man ihnen das auch nicht, die wollen halt Geld damit verdienen. Im Grunde genommen, trifft das aber auf jedes Gerät zu. Tuning gilt ja oft als verpönt, nach meiner Erfahrung wird dadurch - sofern es jemand macht, der wirklich was drauf hat - aber jedes Grundgerät besser. Da wird am Originalgerät an vielen Stellen eben gespart, insbesondere bei der Stromversorgung und den Ausgängen. Und genau dort hat Gert mal so richtig hingelangt, was sich sehr deutlich bemerkbar macht. :wink:

Gruß
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Beitragvon Punktstrahler » 20.02.2012, 10:28

Hallo Franz,

wenn wir unterstellen, dass Linn das bewusst macht, nämlich Qualitätsunterschiede absichtlich in seine Geräte einbaut, dann ist das eigentlich besch... am Kunden.

Grüße vom Punktstrahler Winfried
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Beitragvon JOE » 20.02.2012, 10:45

Punktstrahler hat geschrieben:... wenn wir unterstellen, dass Linn das bewusst macht, nämlich Qualitätsunterschiede absichtlich in seine Geräte einbaut, dann ist das eigentlich besch... am Kunden.

Nein, nur das einzig rationale Marktverhalten (wie ja auch Rudolf schon gezeigt hat): Würde man unabgestuft und ohne Rücksicht auf die Konkurrenz nur das für den Kunden in der Nutzen-Relation Optimale auf den Markt bringen, hätte man zwar kurzfristig sehr schöne Erfolge, aber nach kurzer Zeit sowohl die Konkurrenz zu dicht am Hals und einen extremen weiteren Optimierungsbedarf, der bekanntlich mit jedem Schritt schwieriger zu realisieren wäre.

Am Ende nähert man sich ja asymptotisch dem Maximum an, wo man dann in einem Massenmarkt mit so anderen Problemen steht, dass man sich beinahe nur noch durch Imagekampagnen* retten kann - wenn man sich noch retten kann.

* Apple ist da ein sehr gutes Beispiel: Sie sind aus eigener Kraft nirgendwo technisch Marktführer, obendrein völlig unnachhaltig in ihren Produkten, aber vermarkten sich brilliant (von einigen Zwischenphasen abgesehen).

Gruß
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Beitragvon khonfused » 20.02.2012, 10:54

Gerts Verbesserungen werden bei Linn über die nächsten 6-8 Jahre verteilt einfließen, so dass ca. alle 2 Jahre die Fachzeitschriften über neue Höhenflüge der Streamer berichten können. Wenn mir Linn gehören würde, würde ich das auch so machen. Ist ja nicht so, dass die Streamer heute schlecht klängen, und wenn dann immer weitere Steigerungen noch möglich sind, ist das Geschäftsmodell für die Zukunft gesichert.

Schön für uns aber, dass wir Linns Zeit dank Gerts Einsatz bereits Jahre voraus sind und so die kommenden Berichte über die klangsteigernden Upgrades genüsslich genießend und wissend um unser eigenes Klangniveau zur Kenntnis nehmen können.

Gruss
Christian
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Beitragvon Franz » 20.02.2012, 11:12

Hallo Winfried,

Punktstrahler hat geschrieben:wenn wir unterstellen, dass Linn das bewusst macht, nämlich Qualitätsunterschiede absichtlich in seine Geräte einbaut, dann ist das eigentlich besch... am Kunden.

Nein, siehe Joes Antwort darauf. In einer Produktlinie wird es immer auch Qualitätsunterschiede geben müssen, denn sonst bräuchten sie nur ein Produkt. Und wenn man ein "cost no object"- Produkt kompormißlos bauen würde, würde das sich kaum verkaufen können, weil es zu teuer würde. Wer sollte das dann kaufen? Die Masse kauft eben anders, und das Ziel eines Unternehmens ist der Gewinn. Das ist nunmal Marktwirtschaft. Und so halte ich es auch wie Christian:

khonfused hat geschrieben:Schön für uns aber, dass wir Linns Zeit dank Gerts Einsatz bereits Jahre voraus sind und so die kommenden Berichte über die klangsteigernden Upgrades genüsslich genießend und wissend um unser eigenes Klangniveau zur Kenntnis nehmen können.

Linn wird dafür den Kunden ganz andere Preise abverlangen, freuen wir uns also, daß wir Gert haben. :cheers:

Gruß
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Beitragvon amdrax » 20.02.2012, 17:29

...und wir sollten auch nicht vergessen, dass die hier im Forum "durchschnittliche" Anlage wahrscheinlich weit besser als die Durchschnittsanlage in der Realität ist. Vielleicht hört man Gerts Verbesserung an mittelmäßigen Ketten ja gar nicht mehr? Hat das ein Besitzer von "G-eräten" mal getestet?

Cheers,

S.
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Beitragvon Bernd Peter » 20.02.2012, 18:09

Hallo S.,

denke, wir sind uns einig, daß

ein LS nur so klingt, wie das zur Verfügung gestellte Musikmaterial es ihm erlaubt.

Umgekehrt verliert aber auch das Musiksignal viel von seiner Güte, wenn der LS begrenzte Qualität besitzt.

Was den G-Sneaky betrifft, meine Dynaudio Focus 110A ist da einfach mitgegangen, ein Zeichen für mich, daß gut gemachte LS oft unterfordert sind und eigentlich viel mehr können, der Zuspieler muß es nur liefern.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Truesound » 22.02.2012, 02:17

Hallo Bernd Peter!

Die Qualität des LS ist einer der größten Faktoren bei einer Anlage. Der Raum ist natürlich genau so wichtig. Die Qualität der Quellen bzw. des VV ist aber deswegen nicht weniger wichtig! Wenn man denn mal an einer fremden Kette hört und versucht die Qualität des gehörten insgesamt einzuschätzen ist man immer gut beraten die gesamte Kette dabei genau zu betrachten. Man kann sich schnell dabei verschätzen und etwaige "Klangmängel" der falschen Gerätekomponente zuordnen ...

Grüße Truesound
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Beitragvon Bernd Peter » 22.02.2012, 08:00

Hallo Sven,

da gehe ich gern noch ein Stück weiter, gleiches Gerät klingt in anderer Kette in der Regel etwas anders.

Sprich, Höreindrücke sind auch bei sorgfältiger Bewertung nie maßstabsgetreu übernehmbar.

Und eine Komplettanlage hat in einem anderen Hörraum sowieso ein neues Klangbild.

Das dürfte aber alles kein Geheimnis sein.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Bernd Peter » 16.03.2012, 08:53

Hallo,

habe das Update zu DiskStation Manager 4.0 auf dem Synology NAS installliert, gibt es da irgendwelche nützliche Änderungen für unseren Zwecke?

Bin zeitgleich auf Win 7 umgestiegen, da die dortigen neuen Browserversionen manches besser und schneller können.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon lessingapo » 05.04.2012, 21:14

Lieber Gert!

Da Du ja gerne den G-Sneaky als Referenz für Deine diversen G-Linns benutzt, möchte ich Dir berichten, dass ich jetzt erst dazu gekommen bin, die Upsampling Einstellung - in diesem Fall:88/96 - anzuhören und muss sagen, dass der G-Minimax sehr gut damit zurecht kommt ,wenn nicht sogar noch besser ... die noch höhere Version habe ich noch nicht probiert, auch keine anderen DACs.

Vielleicht hast Du ja bei Deinem nächsten Querhören Zeit, einen Vergleich zu machen?

Viele Grüsse, auch an den Osterhasen
Wolfgang
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