G-ADSM DAC

Gerts Modifikationen

Beitragvon Fortepianus » 27.10.2012, 15:05

Liebe G-Linn-Freunde,

danke für die netten Glückwünsche. Es gibt aber eine Sache, die ich ansprechen muss. Es geht um die kleinen Knackser im Lautsprecher, wenn der G-ADSM DAC die Auflösung umschaltet, man also z. B. von einem 16/44,1k-File auf einen 24/192k-File wechselt. Das erzeugt einen kleinen Umschaltimpuls in den DA-Wandlern PCM1794A. Bei den originalen Wolfson-Wandlern ist das erheblich schwächer ausgeprägt. Beim ADS0/1 unterdrückt Linn das mit Mutingtransistoren, die das Signal für ca. 20ms nach Masse legen. Da die Transistoren den Klang etwas verschlechtern, mache ich das beim G-ADS1 DAC mit drei kleinen blitzschnellen Goldkontaktrelais - man hört deshalb ein kurzes Klicken beim Samplingratenwechsel, und der Knack ist weg. Bei Harald und Matthias allerdings ist er manchmal ganz leicht noch hörbar, was mit der anderen Masseführung bei ihnen zusammenhängt - sie haben beide eine Spezialversion mit XLR-Durchschleifeingang für die Surroundanlage zu den Hauptlautsprechern. Ich hoffe, das stört nicht weiter. Aber beim ADSM schaltet Linn die Mutingtransistoren leider nicht durch beim Abtastratenwechsel, sondern nur beim Wechsel der Eingänge. Da klappt das dann auch mit den Mutingrelais, aber beim Abtastratenwechsel bleibt der Knack. Ich werde noch ein bisschen suchen, ob ich vielleicht irgendwo noch ein Signal finde, das ich dafür verwenden könnte, bin aber nicht sehr zuversichtlich, fündig zu werden. Dann müsste man mit diesem kleinen Schönheitsfehler eben leben beim G-ADSM DAC.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Fortepianus » 27.10.2012, 15:50

Noch ein weiterer Test, wenn die Kandidaten gerade so nett versammelt sind. Der Paketbote trug nämlich heute einen nagelneuen ADS1 zu mir - der gleich beide Upgrades auf einmal kriegen soll. Solange er aber noch jungfräulich ist, bot sich noch ein weiterer Test an. Ich habe ihn noch auf den Akurate-Stapel oben drauf gestellt:

Fortepianus hat geschrieben:
Fortepianus hat geschrieben:1. G-ADSM DAC direkt als Streamer
2. G-ADS1 DAC als Streamer über S/PDIF an G-ADSM DAC
3. G-Sonos als Streamer über S/PDIF an G-ADSM DAC

4. G-Sneaky als Streamer über S/PDIF an G-ADSM DAC

5. G-ADS1 als Streamer über S/PDIF an G-ADSM DAC
6. O-ADS1 als Streamer über S/PDIF an G-ADSM DAC

Und auch das war erstaunlich. Die Misa Criolla spielte wieder über den S/PDIF-Eingang des G-ADSM DAC. Und bei 6 war die Raumabbildung gänzlich anders. Das Stück beginnt mit einem großen Chor, der die Melodie nur summt. Man fühlt sich in den großen Raum hineinversetzt, egal, ob 2, 4 oder 5 die Daten liefert. Bei 6 steht man nur an der Tür. Die Präzision ist da, aber man ist weiter weg, die Musik kommt wie durch einen etwas eingeengten Tunnel. Als hätte man die Boxen näher aneinander gerückt.

Der O-ADS1 hat ja nun die gleiche Superclock drin wie die diversen G-ADS, die aber eine andere Spannungsversorgung für die Clock von mir gekriegt haben. Verblüffend, was das am Klang des Digitalausgangs ändert.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon plaffxxx » 27.10.2012, 17:03

Hallo Gert,

mich würde mal interessieren ob ein CD-player am G-ADSM DAC auch klanglich profitieren würde? Bei mir kommt des öfteren noch ein Linn-Player zum Einsatz.

Ich denke mal - ja.

viele Grüße Marcus
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Beitragvon Fortepianus » 28.10.2012, 14:25

Fortepianus hat geschrieben:Es gibt aber eine Sache, die ich ansprechen muss. Es geht um die kleinen Knackser im Lautsprecher, wenn der G-ADSM DAC die Auflösung umschaltet, man also z. B. von einem 16/44,1k-File auf einen 24/192k-File wechselt. Das erzeugt einen kleinen Umschaltimpuls in den DA-Wandlern PCM1794A. Bei den originalen Wolfson-Wandlern ist das erheblich schwächer ausgeprägt. Beim ADS0/1 unterdrückt Linn das mit Mutingtransistoren, die das Signal für ca. 20ms nach Masse legen. Da die Transistoren den Klang etwas verschlechtern, mache ich das beim G-ADS1 DAC mit drei kleinen blitzschnellen Goldkontaktrelais - man hört deshalb ein kurzes Klicken beim Samplingratenwechsel, und der Knack ist weg. Bei Harald und Matthias allerdings ist er manchmal ganz leicht noch hörbar, was mit der anderen Masseführung bei ihnen zusammenhängt - sie haben beide eine Spezialversion mit XLR-Durchschleifeingang für die Surroundanlage zu den Hauptlautsprechern. Ich hoffe, das stört nicht weiter. Aber beim ADSM schaltet Linn die Mutingtransistoren leider nicht durch beim Abtastratenwechsel, sondern nur beim Wechsel der Eingänge. Da klappt das dann auch mit den Mutingrelais, aber beim Abtastratenwechsel bleibt der Knack. Ich werde noch ein bisschen suchen, ob ich vielleicht irgendwo noch ein Signal finde, das ich dafür verwenden könnte, bin aber nicht sehr zuversichtlich, fündig zu werden.

Bin fündig geworden. War ein hartes Stückchen Arbeit, weil ich den G-ADSM DAC dazu wieder komplett zerlegen musste, um an die entsprechenden Signale ranzukommen. Beim ADSM gibt es, anders als im ADS1, zwei verschiedene Mutinglines, die unterschiedlich lange durchschalten. Ich hatte die mit der etwas kürzeren Schaltdauer erwischt, und wunderte mich, dass die Relais nicht oder kaum ziehen. Das Mutingsignal war mit wenigen ms schlicht zu kurz. Jetzt habe ich die andere Line genommen (komfortable 40ms bei Umschalten) und die Knackser sind weg.

Ich bin aber noch ein bisschen am Rumprobieren mit dem Gerät - es ist recht interessant, wie sich der Klang verändert von hell und offen zu dunkler und geschlossener, je nachdem, wo und wie (direkt oder über RC-Kombi) ich die Analogmasse zum Gehäuse anbinde. Also, bitte noch ein bisschen Geduld, lieber Josef. Ich will das Maximum rauskitzeln, bevor Du das Gerät wieder kriegst.

Hallo Marcus,

plaffxxx hat geschrieben:mich würde mal interessieren ob ein CD-player am G-ADSM DAC auch klanglich profitieren würde? Bei mir kommt des öfteren noch ein Linn-Player zum Einsatz.
Ich denke mal - ja.

ich denke auch - kommt eben drauf an, wie sauber das Digitalsignal ist, das der Player liefert.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon plaffxxx » 28.10.2012, 16:22

Hallo Gert,

der Linn Akurate CD ist bei mir mit dem ADSM über spdif verbunden. Zuerst hatte ich den CD-Player über Cinch am ADSM angeschlossen. Ich bilde mir ein, dass es über spdif besser klingt.

Wird dann das digitale Signal vom Dac des ADSM übernommen (aufgeearbeitet) oder muss der Dac im CD-Player schon ein sauberes Signal liefern? Ich hab da keinen Plan!

Danke für deine Mühe, Marcus.
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Beitragvon anjano » 28.10.2012, 17:02

Lieber Gert,

das ist ja aufregend wie ein Krimi.

Fortepianus hat geschrieben:Ich bin aber noch ein bisschen am Rumprobieren mit dem Gerät - es ist recht interessant, wie sich der Klang verändert von hell und offen zu dunkler und geschlossener, je nachdem, wo und wie (direkt oder über RC-Kombi) ich die Analogmasse zum Gehäuse anbinde. Also, bitte noch ein bisschen Geduld, lieber Josef. Ich will das Maximum rauskitzeln, bevor Du das Gerät wieder kriegst.

Du solltest aber 2 Dinge bedenken. Durch Markus angefixt und nun 3 Wochen ohne den Linn=ohne Musik ist schon die extremste Form von Entzug. :wink: Laß Dir Zeit. Ich habe auch meinen Spaß daran, dass Dich das Thema total fesselt und mehr ist als "nur" ein Job!!!

Bedenklich ist allerdings die Tatsache, dass Du aus dem G-ADSM DAC das Maximum heraus kitzeln möchtest. Wenn nun dadurch Deine Hierarchie von G-ADS1 DAC zu G-ADSM DAC durcheinander gerät, könnte das unübersehbare Folgen für Dein Geschäftsmodell haben. Die G-ADS1 Forenten sind in der absoluten Überzahl. So viele nicht ganz glückliche Kunden macht sich nicht gut. Die ADSM Leute hast Du ja schon auf den Reserveplatz eingeschworen. Die haben sich damit abgefunden und sind trotzdem total glücklich :wink:

Wenn ich allerdings die Kommentare in den Foren analysiere, scheint meine Besorgnis nicht wirklich angebracht zu sein.

Liebe Grüße

Josef
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Beitragvon Lefreck » 28.10.2012, 17:49

plaffxxx hat geschrieben:der Linn Akurat CD ist bei mir mit dem ADSM über spdif verbunden. Zuerst hatte ich den CD-Player über Cinch am ADSM angeschlossen. Ich bilde mir ein, dass es über spdif besser klingt.

Das ist ja interessant. Aber SACD- und DVD-A-Signale liegen nur am Analog-Ausgang an... Deshalb scheue ich den Kauf eines Akurate CD ...

Sorry für offtopic, Gert, andererseits (um zum Thema zurückzukommen) profitieren die HDMI-Eingänge des ADSM doch sicher auch vom DAC-Upgrade, weshalb mir eher der Einsatz eines hochwertigen BluRay-Universalplayers über HDMI am ADSM vorschwebt ...
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Beitragvon Rudolf » 28.10.2012, 19:08

Hallo Thierry, hallo Marcus,

Lefreck hat geschrieben:
plaffxxx hat geschrieben:der Linn Akurate CD ist bei mir mit dem ADSM über spdif verbunden. Zuerst hatte ich den CD-Player über Cinch am ADSM angeschlossen. Ich bilde mir ein, dass es über spdif besser klingt.

Das ist ja interessant.

das scheint mir allerdings nur folgerichtig zu sein, wenn man unterstellt, dass der DAC des ADSM (und insbesondere der des ADSM DAC) demjenigen des Akurate CD überlegen ist.

Viele Grüße
Rudolf
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Beitragvon plaffxxx » 28.10.2012, 19:13

Hallo,

dass SACD- und DVD-A-Signale nur am Analog-Ausgang anliegen ist mir neu - warum denn das?

viele Grüße Marcus
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Beitragvon Fortepianus » 28.10.2012, 19:21

Liebe ADSMler,

plaffxxx hat geschrieben:der Linn Akurat CD ist bei mir mit dem ADSM über spdif verbunden. Zuerst hatte ich den CD-Player über Cinch am ADSM angeschlossen. Ich bilde mir ein, dass es über spdif besser klingt.

gut möglich - das heißt ja nichts anderes, als dass der DA-Wandler im ADSM besser klingt als im CD-Player. Dann klingt das mit dem neuen DAC im G-ADSM DAC nach dem Umbau sicher nochmal besser (bis Februar ist nicht mehr lang). Ich sehe gerade, dass Rudolf ungefähr das Gleiche geantwortet hat. :cheers:

plaffxxx hat geschrieben:Wird dann das digitale Signal vom Dac des ADSM übernommen (aufgearbeitet) oder muss der Dac im CD-Player schon ein sauberes Signal liefern? Ich hab da keinen Plan!

Wenn der Player das Signal am S/PDIF-Ausgang abliefert, ist sein eigener DAC außerhalb der Signalkette, den könnte man auslöten. Entscheidend ist dann für den Klang, wie gut der Takt im Player ist.

Lefreck hat geschrieben:Sorry für offtopic, Gert, andererseits (um zum Thema zurückzukommen) profitieren die HDMI-Eingänge des ADSM doch sicher auch vom DAC-Upgrade, weshalb mir eher der Einsatz eines hochwertigen BluRay-Universalplayers über Hdmi am ADSM vorschwebt ...

naja, HDMI ist eine Missgeburt bzgl. der Audiodatenübertragung. Die Schnittstelle ist für Video ausgelegt, und in den kleinen Lücken im extrem breitbandigen Videosiganl werden die Audiodaten reingestopft. HDMI hat keinen eigenen Audiotakt, sondern eben den Videotakt (irgendwas mit Basis von 27MHz). Daraus den Audiotakt, der irgendwas mit 24,576MHz zu tun haben sollte, zu extrahieren, ist eine recht wacklige Angelegenheit. Das würde ich mir gut überlegen, darauf eine hochwertige Audiowiedergabe aufzubauen.

anjano hat geschrieben:Bedenklich ist allerdings die Tatsache, dass Du aus dem G-ADSM DAC das Maximum heraus kitzeln möchtest. Wenn nun dadurch Deine Hierarchie von G-ADS1 DAC zu G-ADSM DAC durcheinander gerät, könnte das unübersehbare Folgen für Dein Geschäftsmodell haben. Die G-ADS1 Forenten sind in der absoluten Überzahl. So viele nicht ganz glückliche Kunden macht sich nicht gut. Die ADSM Leute hast Du ja schon auf den Reserveplatz eingeschworen. Die haben sich damit abgefunden und sind trotzdem total glücklich

Keine Sorge, ich versuche ja nur, den G-ADSM DAC so nahe wie irgend möglich an den G-ADS1 DAC heran zu kriegen.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Lefreck » 28.10.2012, 20:50

plaffxxx hat geschrieben:dass SACD- und DVD-A-Signale nur am Analog-Ausgang anliegen ist mir neu - warum denn das?

Ich glaube da ging/ geht es um Kopierschutz...

@ Gert
HDMI ist aber meines Wissens ( vom Denonlink und dem "firewire" Pendant, dessen Name mir nicht mehr einfällt, ev. I-Link?, abgesehen) die einzige Möglichkeit die hochauflösenden Audiosignale von SACD und DVD-A digital zu übertragen. Lasse mich aber gern eines Besseren belehren....
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Beitragvon ramiprivat » 29.10.2012, 10:36

Hallo Gert,

mit deinem Vergleichstest hast Du jetzt aber gleichzeitig wieder eine andere Lücke aufgerissen. :wink:

Sprich... der G-Sonos fällt stark ab....

Geht da nicht noch was.... kannst Du da nicht für die G-Sonosnutzer was feines zaubern? :-)

Grüße
Ralf
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Beitragvon anjano » 01.11.2012, 17:49

Hallo Forenten,

der G-ADSM DAC 01 ist angekommen und wurde sofort ausgiebig getestet. Meinem Bericht vom Vergleich bei Markus (Klassiklauscher) ist nichts mehr hinzu zu fügen. Ein Fazit macht sich aber immer gut:

Wahnsinn, geil, unvorstellbar gut, gigantisch .......... Ihr könnt die Reihe selbst vervollständigen.

Mit dem Teil klingt selbst Musik gut, die ich mir sonst nie anhören würde wie die Cello Suite Nr. 1 von Bach oder das von Gert für Zweibrücken ausgewählte Stück von Bach.

Besonders groß ist der Unterschied bei Stimmen, komplexen Stücken oder großen Orchestern. Man ist einfach von der Musik in den Bann gezogen. Freut Euch auf Zweibrücken und vergesst nicht die letzten Euros für ein Upgrade 2 bei Gert locker zu machen. Damit jetzt aber keiner auf falsche Gedanken kommt, ich bekomme keine Provision. :mrgreen:

Gert, die Umschaltrelais bei Formatwechsel arbeiten absolut angenehm. Man hört sie wenn man sie hören will, aber man kann sie auch einfach mental ausblenden, super. Die Kiste wird sogar weniger warm als vorher. Meine Sorge, das die DAC in den LS durch die nochmalige A-D-A Wandlung Deine gute Arbeit versauen, bestätigt sich nicht. Ich habe den Eindruck die gleiche positive Klangverbesserung zu hören wie beim G-ADS1 DAC von Markus.

Eins würde mich jetzt allerdings schon noch interessieren. Wie gut ist mein Linn im Vergleich zu einem O-KDSM? Den Vergleichstest werde ich irgendwann noch einmal machen. Eins spricht allerdings gegen einen kurzfristigen Termin. Bei dem Klang aus dem G-ADSM DAC ist man so zufrieden und wird so unglaublich faul und inaktiv, dass es wohl noch etwas dauern wird. :D

Josef
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Beitragvon Roli » 01.11.2012, 19:42

Hallo Josef,

Herzlichen Glückwunsch vom G-ADS0 DAC 01 an den G-ADSM DAC 01 :mrgreen:

Viel Hörspaß ! :cheers:

Herzliche Grüße :cheers:
Roli
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Beitragvon Fortepianus » 18.01.2013, 08:10

Liebe ADSMler,

die Besitzer der Linn Akurate DSM stellen klar die Minderheit unter den Akurate-Besitzern dar. Während meine Umbauaktion der Akurates zu G-ADS0/1 DACs auf Hochtouren läuft, wurde eben erst der zweite G-ADSM DAC fertig. Darüber möchte ich deshalb berichten, weil ich noch eine Kleinigkeit geändert habe im Vergleich zum ersten Exemplar von Josef. Es geht um die schaltbaren Ausgangsabschwächer beim ADSM. Aber vielleicht sollte ich erst mal erklären, was es damit auf sich hat.

Die Familie der Linn Akurate DS (ADS0, ADS1, ADSM) stellt ja bekanntlich die Lautstärke digital ein. (Eine Ausnahme hiervon sind die Signale der Analogeingänge beim ADSM, die auch analog in der Lautstärke geregelt werden, mit einem Burr Brown PGA2320.) Beim ADSM gibt es nun per Software (Linn Konfig) schaltbare Ausgangsabschwächer mit wahlweise -12 oder -24dB. Das kann Sinn machen, wenn die Empfindlichkeit der angeschlossenen Aktivbox so hoch ist, so dass man die Lautstärke nur wenig aufdrehen muss, auch wenn man mal etwas lauter hört. Ist "ordentliche Lautstärke" bei Stellung 60, ist alles in Butter. Ich erinnere mich aber an einen Besitzer eines G-ADS1, der normalerweise bei Stellung 30 hörte und nie über Stellung 50 hinaus musste. Da liegt dann eine klare Pegel-Fehlanpassung vor. In diesem Extremfall wäre es wünschenswert, einfach den max. Pegel des Quellgerätes anpassen zu können. Für solche Fälle stellt der ADSM die schaltbaren Ausgangsabschwächer zur Verfügung. Da das über Schalttransistoren in der originalen Analogausgangsstufe realisiert wird (was dem Klang wenig zuträglich ist), fliegt das beim DAC-Umbau über Bord, denn ab DAC ist dort eh alles neu. Nun dachte ich mir, dass aber so mancher der künftigen G-ADSM DAC-Besitzer auf meiner Warteliste das Feature vielleicht doch würde brauchen können. Deshalb habe ich für die IV-Konertierungsstufe, also die Beschaltung der Sekundärseite der Sowter-Trafos, eine neue Platine gemacht. Im Gesamtüberblick sieht das auf den ersten Blick aus wie bei Josef:

Bild

Die neue Platine im Detail, hier noch im Testbetrieb und deshalb noch nicht festgeschraubt:

Bild

Man erkennt jetzt 7 kleine Relais anstelle vorher drei. Die drei links sind wie bisher für die Mutingfunktion. Die Relaiskontakte legen bei Bedarf das Ausgangssignal auf Masse. Die anderen vier Relais schalten direkt die Verstärkung des nach dem Trafo nötigen Aufholverstärkers um, und zwar so, dass sich -12 bzw. -24dB Dämpfung ergeben, wenn die entsprechenden Einstellungen in der Konfig gemacht werden. Ein wenig Logik ist dazu nötig, denn bei Betrieb der Analogeingänge, die ja beim G-ADSM DAC auch über diese Stufe gehen, müssen die Abschwächer trotz gesetzter Software-Schalter ignoriert werden, weil Linn dann die Abschwächung bereits im Analogpfad über den PGA2320 vornimmt. Einen der Aufholverstärker erkennt man oben links auf der Platinen, ein LME49720 in SMD-Ausführung. Der zweite versteckt sich hinter dem schwarzen Elko.

Also, keine große Sache, die Änderung, aber vielleicht kann ja mal einer das Feature brauchen.

Der G-ADSM DAC Nr. geht nach Kalifornien, wo es bekanntlich nur magere 110V hat. Das macht dem O-ADSM dank Schaltnetzteil nichts. Da die G-Linns aber einen Ringkerntrafo haben, habe ich einen Jumper auf dem Netzteil, mit dem man das einstellen kann (roter Pfeil rechts):

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Viele Grüße
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